Aluminiumfenster als Teil der Wärmedämmung

Aluminiumfenster als Teil der Wärmedämmung

Viele Hauseigentümer wissen relativ umfangreich Bescheid, in welchem Maße sie Sanierungen in ihrem Haus vornehmen müssen, um die Energiebilanz positiv zu verändern. Man scheut die hohen Kosten, den Aufwand und auch das Risiko, dass sich derartige Investitionen erst nach einigen Jahren amortisieren. Eine Ursache hierfür liegt sicherlich darin begründet, dass man zwanghaft einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen möchte, anstatt Schritt für Schritt vorzugehen – die zweite Variante ist natürlich finanziell reiz, denn viele Maßnahmen bedingen die jeweils weitere und steigern auch so schon den Effekt der Energieeffizienz. Mittel allerdings, an wesentlichen optischen wie dämmtechnischen Punkten zu agieren, gibt es vor allem mit Aluminiumfenstern.

Wir erläutern Ihnen die Grundlagen, kommen auf die Eigenschaften zu sprechen und geben Hintergründe zu den positiven Begleitumständen dieser Form der modernen Dämmung.

Zeitlos elegant und wirksam

Kennen Sie das Sprichwort, in dem man „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann“? Genau diesen Aspekt hatten die Konstrukteure der Aluminiumfenster im Sinn, denn diese bieten nicht nur eine umfassende Wärmedämmung bei optisch anspruchsvoller Struktur, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit. Unschön mit kuriosen Sonderschlössern verriegelte Fenster gehören der Vergangenheit an, dieses Fenstersystem ermöglicht die Anpassung an den Baustil und vereint beide essentiellen Bedürfnisse. In diesem Zusammenhang kommen Experten immer wieder auch auf Systeme von www.hoermann.de zu sprechen, die in Branchenkreisen seit jeher Maßstäbe setzen. Deutlich wurde dies vor allem im Rahmen unabhängiger Langzeittests, in denen die Funktion auch bei kontinuierlicher und extremer Beanspruchung in keiner Weise eingeschränkt wurde.

Als Hauseigentümer hat man nun die Option, wie das System farblich und hinsichtlich des Musters aufgebaut sein soll. Aufgrund des flexiblen Materials ist es möglich, auch Anfertigungen nach Maß zu beauftragen. So verfolgt man nicht nur bezüglich Größe, Lage und Einrichtung einer Immobilie eine klare Linie, sondern zeigt dies auch deutlich nach außen. Dabei sind die Ansichtsbreiten von Aluminiumfenstern grundsätzlich sehr schlank, sodass auch Umbauten oder Ergänzungen auf Dachböden und anderswo kein Problem darstellen. Die Form erhältlich sich, die Oberflächenbeschichtung wirkt zudem antibakteriell und ist darüber hinaus äußerst pflegeleicht – wer über Jahrzehnte dieselben Fenster genutzt hat, kann die Bedeutung dieses Punktes nachvollziehen.

Die wesentlichen Eigenschaften

  • Hochwertige Aluminiumfenster weisen eine zeitgemäße, dreifache Wärmeschutzverglasung auf. Mit einem Wärmedämmwert von etwa 0,6 bis 0,8 W/m² K liegt die Beschaffenheit im oberen Segment. Dass dies nicht zu unflexibel wirken muss, wird im nächsten Punkt deutlich.
  • An den abgerundeten Glasleisten sind Gehrungsschnitte angebracht, die den Rahmen setzen und optisch eine Vielzahl an Dekoration und Gestaltung ermöglichen. Vorbei sind die Zeiten, wo ganze Fensterbänke der Funktion des Aufbaus zulasten fielen.
  • Ein wichtiger Punkt ist auch die Beschaffenheit von Aluminium selbst, denn dieses bietet selbst bei schmalen Konstruktionen eine weitaus höhere Stabilität als nahezu alle anderen Fenstertypen. Hochwertige Ausführungen bauen auf einem Drei-Kammern-Profil, welches schubfest eingebracht ist. Mit einer Rahmenstärke im Bereich von 80 Millimetern verdeutlicht dieser Punkt die Effizienz der Wärmedämmung auf kleinstem Raum.
  • Auch hinsichtlich der Pflege konnten wesentliche Fortschritte erzielt werden, vor allem in Bezug auf ausreichenden Korrosionsschutz des Fensterbeschlages. Rundumdichte, dauerelastische Dichtungen sorgen zudem für eine Alltagstauglichkeit, die auch als Wertanlage gelten kann.
  • Zuletzt setzt man auch auf Polyamidstege, die durch Glasfaser verstärkt werden und dazu beitragen, die Abstände zwischen den einzelnen Profilen in ausreichendem Maße thermisch zu trennen. Außerdem weisen hochwertige Aluminiumfenster standardmäßig mehrere einbruchhemmende Pilzkopf-Verriegelungen auf, was insbesondere dem zuvor erwähnten Sicherheitsaspekt entspricht.

Hilfestellungen bei der Auswahl von geeigneten Anbietern und Produkten bieten die Maßstäbe und Normen, die in den jeweiligen Gewerken angesetzt werden. So steht die CE-Kennzeichnung nach EN 14351-1 für geprüfte Markenqualität, die Qualitätssicherung nach DIN ISO 9001 dokumentiert sämtliche Produktionsvorgänge und zertifiziert die umfassende Vorgehensweise. Rein finanzielle Gründe sollten daher nicht ausschlaggebend sein, Qualität hat seinen Preis und die Robustheit und Alltagstauglichkeit wird sich rentieren, wenn derartige Fenster auch nach 20 Jahren noch praktisch wie neu aussehen.

Artikelbild: © Joe Gough / Shutterstock

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