Babyzimmer gestalten

Babyzimmer gestalten

Wenn sich der Nachwuchs ankündigt, beginnt für die Eltern eine wunderschöne Aufgabe: das Babyzimmer gestalten. Hierbei können die stolzen künftigen Eltern ihrer Kreativität freien Lauf lassen – der Wunsch es dem Baby so schön wie möglich zu machen, steht ohnehin an erster Stelle. Für die praktische Seite und den Aspekt der Sicherheit, die dennoch nicht vergessen werden sollten, werden im Folgenden wichtige Hinweise zum Babyzimmer gestalten gegeben.

Der Ort und die Farben…

… spielen eine große Rolle. Im Haus bzw. in der Wohnung sollte das Babyzimmer einerseits eine ruhige Lage haben, so dass zum Beispiel Straßenlärm so wenig wie möglich den Raum erreichen kann. Andererseits ist es ratsam, wenn das Zimmer nahe genug am Wohn- und Schlafbereich der Eltern liegt, damit sie es hören, wenn das Baby einmal schreit.

Die Farbwahl sollte beim Babyzimmer gestalten nicht allein nach dem Motto „Je bunter, desto besser“ verlaufen. Zwar ist ein reines Weiß an den Wänden in der Regel zu grell, aber die Wand- und Deckenfarben sollten auch nicht „knallbunt“ gehalten sein. Sanfte, helle Töne wie apricot, creme oder Pastellfarben eignen sich optimal für das Babyzimmer gestalten. Sie vermitteln eine behagliche, warme Atmosphäre und wirken zugleich einer Reizüberflutung entgegen. Die Wirkung der Farben ist psychologisch gut erforscht – und Babys fühlen sich bei sanften, entspannenden Farben ebenso wohl wie Erwachsene.

Ganz wichtig: die Sicherheit

Ein Babyzimmer muss in einigen Dingen konsequent aus der Sicht eines Babys betrachtet werden, um Unfallrisiken und potentielle Gefahrenquellen möglichst auszuschließen. Steckdosen mit Kindersicherungen sind nur ein Beispiel – aber ein wichtiges. Auch die Möbel sollten abgerundete Ecken und Kanten haben und das Gitterbett in einer Weise konstruiert sein, dass die Babys nicht mit ihrem Köpfchen hindurchpassen oder gar mit dem ganzen Körper. Außerdem muss das Gitter so hoch sein, dass das Baby, wenn es mit dem Aufstehen und Hochziehen beginnt, im Stehen nicht aus dem Bett herausfallen kann. Gute Babybetten verfügen über einen höhenverstellbaren Boden, der für eine ausreichende Tiefe der Schlafunterlage sorgt. Das Bett sollte ferner keine spitzen, losen oder hervorragenden Teile besitzen, an denen sich die Kleinen verletzen könnten.

Sowohl das Bett als auch alle anderen Möbel sollten nicht nur stabil und haltbar sein, sondern auch sehr standfest. Sobald das Baby zu krabbeln beginnt, wird es sich an den Möbeln hochziehen, um seine Welt schließlich im Stehen zu bestaunen. Bett, Wickelkommode und Schränke sind deshalb optimalerweise so standfest, dass auch ein kräftiges Baby sie nicht umreißen kann. Für Regale bietet sich beim Babyzimmer gestalten die Lösung an sie mithilfe von Dübeln an der Wand zu befestigen.

Die Möbel und weitere Einrichtungselemente

Von den schon genannten Kriterien abgesehen, besteht bei der Wahl der Möbel und beim Babyzimmer gestalten freie Auswahl. Wenn die Qualität und Babytauglichkeit der Einrichtungsgegenstände stimmt, bildet der persönliche Geschmack die Hauptrichtlinie. Sehr praktisch ist es bei der Anschaffung von Wickeltisch, Schränken und weiteren Möbeln auf einen maximalen Stauraum zu achten – denn Babys brauchen viele Dinge zur Pflege und zum Leben. Es ist erstaunlich, wie viel Platz schon Windeln benötigen. Hinzu kommen Dinge wie Körperpflegemittel, Stillkissen, Handtücher, Kuschelobjekte, erste Spielmaterialien und natürlich die Kleidung. Da die Babys häufig von der ganzen Familie und den Verwandten mit vielen Dinge reich beschenkt werden, kann es beim Babyzimmer gestalten gar nicht genug Stauraum geben.

Aber auch die Erwachsenen sollten beim Babyzimmer gestalten nicht vergessen werden. Wenn sie es sich bei ihrem Nachwuchs gemütlich machen möchten, lohnt sich die Anschaffung eines bequemen Sitz- oder Ruhemöbelstücks, sei es zum Stillen, Kuscheln oder Spielen.
Schöne Dekoelemente wie Wandbilder oder Windspiele gehören beim Babyzimmer gestalten ebenfalls dazu. Und wenn schließlich alles fertig eingerichtet ist, kann der neue Hausbewohner einziehen und sich wohlfühlen.

Artikelbild: © Olesia Bilkei / Shutterstock

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