Begonien – schöne Farben, pflegeleicht

Begonien – schöne Farben, pflegeleicht

Knollenbegonien gelten als anspruchslose Belkon- und Kübelpflanzen mit einer langen Blütezeit und einer sehr üppigen Blüte. Die Blüten erinnern an Rosen und sind auch in den meisten Farben wie diese erhältlich. Gegenüber Rosen sind Begonien jedoch weitaus pflegeleichter.

Standort

Die Begonie fühlt sich auch auf einem halbschattigen bis schattigen Balkon wohl. Allerdings ist sie frostempfindlich.
Die Pflanzung sollte im Beet, Kübel oder Kasten mit einem Abstand von je 20 cm zur Nachbarpflanze erfolgen, da die Begonien sehr starkwüchsig sind und bei zu einer zu engen Besiedelung faulen können.

Anzucht

Man kann die Begonienknollen ab Februar auf der Fensterbank ziehen, um sie dann im Frühling auf den Balkon zu pflanzen. Ab Mai kann man dann schon die volle Blütenpracht genießen.
Dazu nimmt man die Knollen aus dem Winterquartier und setzt sie mit der Vertiefung nach oben in normale Blumenerde. Die Erde sollte mit etwas Sand gemischt sein. Wer keinen Sand von draußen nehmen will, kann sich mit Vogelsand aus der Zoohandlung behelfen. Zunächst sollte das Pflanzsubstrat nur sparsam befeuchtet werden. Bei Austrieb etwas mehr. Die Anzucht sollte dann an einen wärmeren Platz gestellt werden. Ab April kann man die Nachzucht abhärten, indem man sie hin und wieder für kurze Zeit ins Freie stellt. Ab Mai können die Begonien dann ganz nach draußen, sofern keine Frostgefahr mehr besteht.
Zu den ersten Herbstfrösten können die Knollen wieder ausgegraben und in einer Kiste mit Sand oder Sägemehl bei etwa 5-10° C überwintert werden.
Man kann die Begonien auch aus Samen ziehen. Das dauert jedoch relativ lange und muss bereits im Januar begonnen werden.

Pflege

Die Begonien sind sehr pflegeleicht. Man muss lediglich die verwelkten Pflanzenteile regelmäßig entfernen, um Pilzbefall vorzbeugen.
Natürlich müssen die Begonien regelmäßig gegossen werden. Auch ein Düngen alle 14 Tage ist erforderlich. Hierzu kann man normalen Flüssigdünger für Balkonpflanzen verwenden.

Sonstiges

Haustierbesitzer sollten beachten, dass Begonien giftig sein können.

Artikelbild: © Wutthichai / Shutterstock

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