Dachpappe R333

Dachpappe R333

Dachpappe wird in vielen Fällen dazu genutzt, um Dächer perfekt abzudichten. Bei der normalen Dachpappe handelt es sich in der Regel um eine Mischung aus Pappe und Pech. Wer gerade baut, sollte sich überlegen, unter die Dachziegel auch eine Schicht einer guten Dachpappe zu verlegen. Verwendet wird sie auch gern, wenn ein Baum- oder Spielhaus gebaut wird. Auch bei vielen Gartenlauben kommt die Dachpappe zum Einsatz, denn sie sorgt nicht nur für eine gute Abdichtung, sondern sie sichert so den gesamten Bereich.

In der Vergangenheit wurde zur Produktion von Dachpappe gern Teer verwendet, das ist in der heutigen Zeit nicht mehr der Fall. In der Mehrheit geht es heute um Bitumen, da dies verträglicher ist. Die Dachpappen der neuen Generation sind nicht nur überaus haltbar, sie sind widerstandsfähig und auch gut für Umwelt und Gesundheit des Menschen.

Wird zudem noch eine Dachpappe gekauft, die über eine Zusatzbeschichtung wie zum Beispiel Sand oder Kies verfügt, können noch nützliche Effekte erzielt werden. Das betrifft den Abrieb und besonders den UV- Widerstand.

Unterschiede bei Dachpappen

Zur Anbringung von Dachpappe eignen sich mehrere Methoden. Vielfach wird sie einfach nur mit Nägeln angebracht, dabei ist natürlich eine Überlappung von zwei Bahnen nötig. Damit sie wirklich wasserdicht ist, sollte zu einem Schweißgerät gegriffen werden, womit die Dachpappe bearbeitet wird. Die Hitze sorgt dafür, dass sich die Pappe erwärmt und dann mit einer anderen Bahn verschmilzt.

Um Dachpappe ordentlich verlegen zu können, gehört folgendes in die Werkzeugkiste:

Möglichkeiten Dachpappe R333 zu verlegen

Um Dachpappe ordentlich anzubringen, damit sie auch möglichst lange hält, eignen sich verschiedene Maßnahmen. Am einfachsten geht es natürlich, wenn sie einfach nur mit Nägeln angenagelt wird. Dabei besteht das Problem, das sie nicht ganz wasserdicht sein dürfte.

Es können auch Schrauben verwendet werden. Hier ergibt sich jedoch das gleiche Problem. Genauso wie beim Festtackern kann Regenwasser durch eventuelle Nähte fließen, und das soll nach Möglichkeit nicht der Fall sein.

Eine weitere Methode ist das punktuelle Verkleben der Dachpappe, das geht mit Flüssigbitumen am besten. Die meisten Handwerker nutzen jedoch einen Gasbrenner, um die einzelnen Bahnen zu verschweißen. Diese Praktik ist nicht nur am geläufigsten, sondern dadurch kann verhindert werden, dass das Regenwasser hindurch sickern kann.

Um Dachpappe verlegen zu können, muss zunächst einmal der genaue Bedarf ausgerechnet werden. Im Handel wird die Pappe auf Rollen von rund zehn Metern Länge und einer Breite von einem Meter angeboten. Jetzt kann gerechnet werden, wie viele Rollen benötigt werden. Dabei darf ein Verschnitt nicht vergessen werden. Als Tipp sollte eine Rolle mehr gekauft werden, damit die Arbeit später nicht unterbrochen werden muss. Die Dachpappe kann für besonderen Schutz zweilagig verlegt werden, hierzu ist dann natürlich die doppelte Anzahl von Rollen nötig.

Wer Bitumen Kaltkleber benutzen möchte, sollte folgendes Werkzeug in seiner Werkzeugbox haben:

So wird Dachpappe richtig verlegt

Um Dachpappe effektiv zu verlegen, muss der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sich keine spitzen Gegenstände darauf befinden. Das kann dazu führen, dass die Pappe Schaden nimmt.

Jeder, der über eine große Fläche verfügt, sollte Rollen verlegen. Wer dahingegen kleinere Flächen mit Dachpappe ausstatten möchte, kann die Pappe vor dem Verlegen zuschneiden. Als weiterer wichtiger Schritt, sollte die Pappe mit den Dachpappennägeln fixiert werden, um anschließend den Bitumen Kaltkleber zu benutzen. So ist sichergestellt, dass sich die einzelnen Bahnen nicht verschieben können.

Danach wird die nächste Bahn ebenso befestigt, als Alternative kann auch der besagte Brenner genutzt werden. Die Ränder der Bahnen werden – wie schon erwähnt – erhitzt und können so miteinander verkleben, da sie sich verflüssigen.

Pflege von Dachpappe

Entgegen anderen Meinungen muss auch eine Dachpappe gepflegt werden, damit sie lange hält und die Prozedur nicht alle paar Jahre wiederholt werden muss. Die Pappe ist schließlich extremen Witterungsunterschieden und Verhältnissen ausgesetzt. Im Sommer ist es die direkte Sonnenbestrahlung und im Winter können es sehr kalte Temperaturen sein, die ihr zu schaffen machen.

Entsteht dadurch ein Schaden in der Dachpappe, ist es nicht einfach nur ein kleines Stück auszubessern, sondern vielfach müssen ganze Bahnen erneuert werden.

Um Dachpappe lange schön aussehen zu lassen, und was noch wichtiger ist, dass sie lange Zeit ihren Zweck erfüllt, gibt es mehrere Methoden, die anzuwenden sind. Die erste Maßnahme besteht darin, die Pappe mit einem Kaltanstrich aus Bitumen zu versehen. Diesen gibt es sogar in mehreren Farben, sodass ein schöner Farbton ausgewählt werden kann.

Auf die Pappe kann allerdings auch ein Bitumen Latex, das entweder aufgesprüht oder gestrichen wird. Zur Pflege gehört ebenfalls, dass regelmäßig Laub und Moos entfernt wird. Dieses kann sich negativ auf den Schutz von einen Dachpappendach auswirken.

Kann Dachpappe repariert werden?

Hierbei kommt es insbesondere auf die Größe des Schadens an. Ist Dachpappe erst einmal in die Jahre gekommen, kann es nötig sein, den Deckvorgang zu wiederholen. Der Fachmann beruft sich hier auf etwa 10 bis 15 Jahre. Handelt es sich um einen Schaden. der größer ist, die Pappe aber noch nicht so lange auf dem Dach liegt, kann das Verlegen von einer einzelnen Bahn durchaus ausreichen.

Ist es nur ein kleiner Schaden, kann dieser eventuell mittels eines Bitumen Kaltklebers beseitigt werden. Mit einem solchen Kleber können ferner wunderbar kleine Risse oder Löcher wieder beseitigt werden.

Zusammenfassung

Dachpappe ist ideal, um Dächer effektiv abzudichten und Räume trocken zu halten. Sie ist im Gegensatz zu anderen Maßnahmen erschwinglich und hält über Jahre hinweg. Sie kann Witterungsverhältnisse gut ausgleichen und kann auch alleine verlegt werden.

Artikelbild: © LianeM / Shutterstock

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