Das Arbeitszimmer stilvoll gestalten und die eigene Kreativität fördern

Das Arbeitszimmer stilvoll gestalten und die eigene Kreativität fördern

Sie sind selbstständig und möchten sich für Ihr Business ein Arbeitszimmer in Ihrer eigenen Wohnung einrichten? Oder haben Sie mit Ihrem Chef abgesprochen, einen Teil der Arbeit von zu Hause zu erledigen? Egal, warum Sie sich für die Arbeit im Homeoffice entschieden haben, bei der Einrichtung sollten Sie ein paar Dinge beachten. In erster Linie sollte das Arbeitszimmer durchdacht eingerichtet sein: Ein komfortabler, ergonomischer Bürostuhl ist ebenso ein Muss wie ein robuster Schreibtisch, der ausreichend Platz bietet. Sie werden schließlich täglich viele Stunden an Ihrem heimischen Arbeitsplatz verbringen, sodass ein angenehmer und gesunder Sitzkomfort das A und O ist. Auch die Beleuchtung ist wichtig, damit Sie ausreichend Licht zur Verfügung haben. Trotzdem sollten Sie – gerade wenn Sie in einer kreativen Branche tätig sind –, auch auf die ansprechende Gestaltung Ihres heimischen Büros achten und sich nicht nur auf die Funktionalität konzentrieren. Nur, wenn Sie sich gerne in Ihrem Arbeitszimmer aufhalten, werden Sie bei Ihrer Arbeit kreativ entfalten können und vor neuen Ideen nur so sprühen. Im folgenden Heimhelden.de-Ratgeber erfahren Sie, wie Sie Ihr Homeoffice dekorieren und gestalten können und damit die eigene Kreativität fördern.

Welche Farben sind für die Wandgestaltung im Homeoffice geeignet?

Farben können Sie dabei unterstützen, dass Sie sich in Ihrem Büro wohlfühlen, sich gut konzentrieren können und Spaß an Ihrer Arbeit haben. Sie können beruhigend und ausgleichend wirken, die Kreativität anregen und fröhlich machen. Psychologen schreiben Farben viele verschiedene Bedeutungen und Wirkungen zu. So soll Grün für Hoffnung, Inspiration, Frische und Natur stehen, während Grau neutral, technisch und sachlich ist. Gelb hingegen soll anregend und heiter wirken.

Natürlich kann eine gelb gestrichene Wand aus einem ruhigen, nachdenklichen Menschen kein Plappermaul machen und Konzentrationsprobleme verschwinden in einem blauen Raum nicht vollkommen. Farben können also keine Probleme lösen. Aber sie können Sie dabei unterstützen, dass Sie selbst Probleme leichter bewältigen.

Die Wandfarbe sollte daher zu Ihnen und den Aufgaben passen, die Sie in Ihrem Homeoffice erledigen wollen und Sie werden sich bei der Arbeit direkt wohler fühlen. Die wichtigste Aufgabe bei der Auswahl der Farbe besteht also darin zu entscheiden, was Ihnen wirklich wichtig ist. Bei Konzentrationsproblemen etwa können blaue Wände dazu beitragen, dass es Ihnen leichter fällt, sich von potentiellen Ablenkungen zu distanzieren, in dem Sie beispielsweise klare Arbeitszeiten festlegen und diese strikt einhalten. Wählen Sie eine farbliche Stimmung, mit der Sie sich wohlfühlen. Das kann ein lautes Orange, ein neutrales Beige oder ein nachdenkliches Türkis ebenso sein wie die fröhliche Blümchentapete. Erlaubt ist, was Ihnen gefällt!

Ein Kalender an der Wand ist ein Muss im Homeoffice

Ein wichtiger Bestandteil der Wandgestaltung ist der Kalender. Er hilft Ihnen dabei, jederzeit den Überblick über Ihre Termine zu behalten und sieht dabei auch noch sehr attraktiv aus. Entscheiden Sie sich am besten für einen Bildkalender, der zu Ihren Vorlieben und zur restlichen Einrichtung im Arbeitszimmer passt. Für Unternehmer und Selbstständige, die in ihrem Homeoffice auch Kunden oder Geschäftspartner empfangen, sind Kalender gut geeignet, die Sie mit Ihrem eigenen Logo versehen können, wie sie etwa hier zu finden sind. Dadurch können Sie Ihre Professionalität noch unterstreichen. Auch als Kundengeschenke sind diese Kalender übrigens perfekt.

Inspirierende Wandbilder sind erlaubt

Grundsätzlich sollten Sie Ihr Arbeitszimmer vom Rest der Wohnung abgrenzen. Das ist wichtig, damit sowohl Sie als auch andere Familienmitglieder genau wissen, dass dies der Arbeitsraum ist und hier eben auch nur gearbeitet wird.

Ein persönliches Foto von Ihren Liebsten ist sicher okay, allerdings sollten Sie davon abgesehen eher von persönlichen Gegenständen Abstand nehmen. Andernfalls steigt das Risiko dafür, dass Sie sich bei der Heimarbeit leicht ablenken lassen.

Besser ist es, die Wände mit inspirierenden Wandbildern zu gestalten. Das können großformatige Landschaftsaufnahmen sein, aber auch minimalistische kleine Bilderrahmen, die mit motivierenden Sprüchen ausgestattet sind, wie etwa:

  • „Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist, wird das Leben zur Freude“
  • „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“
  • „Der einzige Weg, großartige Arbeit zu leisten, ist zu lieben, was man tut“

Sollten Sie in Ihrem Homeoffice einmal das Gefühl haben, dass Sie Ihre Motivation verlieren, müssen Sie nur einen Blick auf diese Sprüche werfen, um sie zurückzugewinnen.

Welcher Bodenbelag passt ins Arbeitszimmer?

Für den Boden des Arbeitszimmers ist Parkett ideal. Die Böden aus Holz liegen im Trend und bringen eine schicke, edle Atmosphäre in den Raum. Genauso verhält es sich mit Laminat. Bei Parkett und Laminat sollten Sie aber mit dem Schreibtischstuhl aufpassen, denn die Rollen können den Boden schnell zerkratzen. Schützen Sie ihn daher am besten mit einer farbigen oder durchsichtigen Bodenschutzmatze, die Sie im Bereich des Stuhls verlegen. Aber auch ein Fliesenboden kann sehr schön wirken. Falls Sie sich dafür entscheiden, sollten Sie helle Farben wählen. Sie lassen den Raum geräumiger und größer wirken. Zudem kann der helle Schatten auf dem Boden die Konzentration fördern.

Es ist auch möglich, einen Teppich zu verlegen. Gerade im Winter werden Sie das warme Gefühl an den Füßen zu schätzen wissen.

Alternativ kann auch ein Teppichvorleger statt kompletter Auslegware verwendet werden. Dann ist ebenfalls für warme Füße gesorgt, ohne dass Sie auf die moderne Holz- oder Fliesenoptik verzichten müssen. Unter Umständen kommt für das Arbeitszimmer ein Steinboden in Frage. Das hängt aber von der Einrichtung im Zimmer und dem Design des Raumes ab. Wichtig ist, dass der Bodenbelag zur übrigen Gestaltung im Homeoffice passt, damit alles harmoniert und insgesamt ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Des Weiteren sollte das Arbeitszimmer in seinem Stil auch zum Rest des Hauses passen, damit es nicht zu einem völligen Stilbruch kommt.

Zusammenfassung

Das Arbeitszimmer wird meist nur funktional eingerichtet, während die Dekoration auf der Strecke bleibt. Dabei können Sie mit einer gezielten Farb- und Wandgestaltung dafür sorgen, dass Sie sich in Ihrem Arbeitszimmer wohler fühlen. Insbesondere Wandbilder und ein Wandkalender dürfen im Homeoffice nicht fehlen.

Artikelbild: © Kasia Bialasiewicz / Bigstock.com

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