Der Wickeltisch für das Baby

Der Wickeltisch für das Baby

Für Eltern ist die Schwangerschaft eine spannende Zeit, die mit vielen Veränderungen verbunden ist – sowohl körperlich und seelisch als auch in den eigenen vier Wänden. Eltern müssen sich auf den kommenden Familienzuwachs ausgiebig vorbereiten. Eine der häufig gestellten Fragen ist, wie ein perfekt ausgestatteter Wickeltisch aussieht. Dieser Frage gehen wir im folgenden Artikel auf den Grund.

Der richtige Standort

In den ersten Wochen und Monaten werden Eltern viel Zeit am neuen Wickeltisch verbringen. Dementsprechend spielt der Standort beim Kauf eines Wickeltisches eine große Rolle. Der Standort sollte maximale Bewegungsfreiheit ermöglichen, sodass sich Eltern und Kind gleichermaßen wohl und sicher fühlen. Für die Eltern ist der Standort entscheidend, weil sie gerade in den ersten Wochen beim Umgang mit ihrem Säugling viel Fingerspitzengefühl und Geduld benötigen – wenig Platz und eine unsichere Umgebung würde diese Zeit zusätzlich erschweren.

Ein Wickeltisch sollte deshalb dort stehen, wo genügend Platz zur Verfügung steht und alle wichtigen Dinge in greifbarer Nähe sind. Leider sind nicht alle Wickeltisch so großzügig, dass man in ihnen alle Utensilien unterbringen kann. Eine Alternative zum klassischen Wickeltisch wäre die Wickelkommode, in der man alle nötigen Dinge unterbringen kann. In einigen Kinderzimmern ist allerdings schlichtweg kein Platz für diese große Kommode.

Die verschiedenen Wickeltische

Wickeltische stehen in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung. Alle haben Vor- und Nachteile, Eltern müssen für ihre individuellen Bedürfnisse die beste Variante wählen.

  • Wickelkommode: Die Kommode ist ein Klassiker unter den Wickeltischen. Sie ist äußerst stabil und dank ihrem Stauraum sehr praktisch. Ein großer Vorteil ist, dass man dieses Möbelstück nach der Wickelzeit als Kommode im Kinderzimmer weiternutzen kann.
  • Wickelregal: Wer einen flexiblen Wickelplatz benötigt, kann sich für eine rollbare Version entscheiden. Das Wickelregal lässt sich an unterschiedlichen Plätzen in der Wohnung anbringen. Wichtig ist, dass das Wickelregal stabil ist und nicht wackelt.
  • Wickelschrank: Bei Platzmangel ist der Wickelschrank die ideale Lösung. Die Befestigung erfolgt an einer freien Wand. Nach dem Wickeln klappen Eltern die Liegefläche des Wickeltisches ein, sodass genügend Platz für andere Dinge übrig bleibt.

In puncto Stauraum und Sicherheit sollten sich Eltern den gewünschten Wickeltisch im Fachhandel ansehen. Im lokalen Handel können zukünftige Eltern die zahlreichen Modelle testen und sich selbst ein Bild über die Wickeltische, ihre Ausstattung und Sicherheit machen. Außerdem finden Eltern dort neben Wickeltischen auch viele weitere Produkte für ihr Baby, zum Beispiel Autositze, Kinderwagen und Spielwaren.

Sicherheit hat oberste Priorität

Wenn es um den Nachwuchs geht, hat Sicherheit immer oberste Priorität. Mit Sicherheit ist allerdings nicht ausschließlich die Standfestigkeit oder Ablagefläche des Wickeltisches gemeint, sondern auch die Materialien. Wie die Stiftung Ökotest ermittelt hat, ist in vielen Wickeltischen krebserregendes Formaldehyd zu finden. Von den zehn untersuchten Produkten wurden lediglich zwei Wickelkommoden mit „gut“ bewertet. Überraschenderweise ist das günstigste Modell der Testsieger.

Sichere Wickeltische werden grundsätzlich mit Prüfsiegeln ausgezeichnet. Eltern sollten beim Kauf einer Wickelkommode auf folgende Siegel achten:

  • GS-Zeichen: Wickeltische mit dem Siegel „Geprüfte Sicherheit“ erfüllen alle bedeutsamen Sicherheits- und Gesundheitsansprüche.
  • Blauer Engel: Wird seit 1978 für besonders umweltschonende Produkte vergeben.
  • eco-Zertifikat Ökologische Produktprüfung: Wickelkommoden mit diesem Label bestehen zu einem großen Anteil aus nachwachsenden Rohstoffen und verfügen über eine gute Energiebilanz.
  • Schadstoffgeprüft (LGA): Produkte mit diesem Zertifikat halten die gesetzlichen Mindestanforderungen und die zusätzlichen Prüfanforderungen der LGA in puncto Schadstoffgehalt ein.

Artikelbild: © mmphotographie.de / Shutterstock

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.