Dusche statt Badewanne: Auch Duschen bieten Komfort

Dusche statt Badewanne: Auch Duschen bieten Komfort

Schon einmal gefragt, warum das Badezimmer seinen Namen trägt? Eigentlich baden nur noch wenige Menschen in Deutschland in ihrer Nasszelle. In vielen Bädern ist eine Dusche zu finden. Wer ein großes Badezimmer beziehungsweise zwei Bäder besitzt, ist häufig glücklicher Besitzer einer Badewanne und Dusche. Nichtsdestotrotz passt die Bezeichnung Badezimmer kaum noch ins 21. Jahrhundert, schließlich wird das Zimmer nicht nur zum Baden genutzt, sondern zur allgemeinen Körperpflege, zum Schminken und Entspannen.

In den letzten Jahren untermauert ein neuer Trend die Behauptung, das Wort Badezimmer sei längst überholt. Experten der Sanitärbranche reden von einem Trend zum Wellnessbereich. Das Badezimmer wird von der Nasszelle zu einem Raum, in dem man sich wohlfühlen kann. Der Trend wird von neuen Produkten angetrieben, die das Wohlfühlen ermöglichen. Dazu gehören Dampfduschen, Musiksysteme und Produkte zur Lichtsteuerung.

Duschen oder Baden: Eine Frage des Raumangebots

Dusche oder Badewanne? Auf diese Frage würden wir konkret folgendermaßen antworten: Beides – aber nur wenn Platz vorhanden ist. Über die Frage, ob man lieber duscht oder badet, könnte man tagelang streiten. Eigentlich sollte niemand zwischen diesen beiden Körperpflegemaßnahmen wählen müssen, schließlich haben sie beide ihre Vorteile.

  • Das Duschen ist an Wochentagen, wenn es meist schnell gehen muss, zu bevorzugen. Morgens hüpft man schnell in die Dusche und verlässt wenige Minuten später angezogen das Haus.
  • Am Wochenende gönnt man sich ein entspannendes Bad, dazu ein Glas Wein, Musik und ein gutes Buch. Es steht genügend Zeit zur Verfügung, sich im warmen Wasser zu entspannen.

Abseits der menschlichen Gewohnheiten muss bei der Frage, ob man eine Dusche oder Badewanne wählt, auch das Raumangebot berücksichtigt werden. In kleinen Bädern bleibt durch die Wahl einer Dusche mehr Raum übrig. Falls das Haus zwei Bäder besitzt, kann in einem eine Badewanne und dem Zweiten eine Dusche untergebracht werden. Einige Bäder sind sogar groß genug, um sowohl Badewanne als auch Dusche zu beherbergen.

Heute an morgen denken: Man bleibt nicht immer jung

Verbraucher, die sich für eine Badewanne anstelle einer Dusche entscheiden, befinden sich häufig in ihren jungen Jahren. Dabei vergessen sie, dass niemand jung bleibt. Im hohen Alter wird der Einstieg in die Badewanne zu einer (gefährlichen) Herausforderung. Zwar kann man Haltegriffe und andere Maßnahmen montieren, die den Einstieg helfen. Wenn man im hohen Alter an einen Rollstuhl gefesselt ist, wird die Badewanne unbrauchbar.

In einer solchen Situation wäre die klassische, aber bodengleiche Dusche besser geeignet. Moderne, barrierefreie Duschen sind groß genug, dass man sie auch in einem Rollstuhl problemlos nutzen kann. Sie bieten auch nicht behinderten Menschen der älteren Generation eine simple Gelegenheit, ihren Körper zu pflegen, ohne sich großen Gefahren auszusetzen.

Duschen bieten mehr Funktionen und Komfort denn je

Der Trend zur Dusche kann mit der allgemeinen Entwicklung der Gesellschaft begründet werden. Menschen stehen unter Zeitdruck, alles muss schnell gehen – selbst für die Körperpflege stehen nur wenige Minuten pro Tag zur Verfügung. In dieser Entwicklung hat die Badewanne ihre Rolle verloren. Verbraucher steigen morgens lieber in die Dusche. Wer hat schon Zeit, morgens das Wasser in die Badewanne laufen zu lassen und hier noch einige Minuten zu verbringen?

Auf der anderen Seite stehen ökonomische und umweltfreundliche Gedanken: Duschen spart Geld und schont die Umwelt, schließlich vergeudet man weniger Wasser. Worin liegt der Nachteil? Duschen ist ein Kompromiss, sagen viele. Man wird nicht richtig sauber und man kann sich nicht entspannen. Das mag für eine gewöhnliche Dusche zutreffen.

Duschen haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt, die die Modelle von EAGO demonstrieren. Die Dampfduschen des Anbieters sind eine Alternative für Whirlpools und bringen Komfort ins heimische Badezimmer – auch dort, wo kein Platz für eine Badewanne ist. Dampfduschen sind in kleinen und großen Ausführungen erhältlich, sodass sie jedes Platzangebot erfüllen. Es gibt sogar Modelle, welche eine Dampfdusche mit einem Whirlpool kombinieren.

Dampfduschen bringen Komfort ins Badezimmer

Dampfduschen kombinieren die klassische Dusche mit dem Dampfbad, welches man aus der Sauna kennt. In der Dusche kann man die klassische Vorrichtung zur Körperreinigung nutzen. Ein Generator erzeugt gleichzeitig Wasserdampf, welcher über Düsen in die Kabine geleitet wird. Beim Duschen entsteht folglich derselbe Effekt wie in einer Sauna: Die Haut öffnet ihre Poren und emittiert Giftstoffe. Dampfbäder stimulieren zudem das Immunsystem, sie lindern Gelenkbeschwerden und lösen Muskelverspannungen.

Neben der Dampffunktion gibt es Duschen, die zusätzlich mit einer Farbtherapie arbeiten. Farben haben bekanntlich eine stimulierende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Deshalb nutzen wir Farben in bestimmten Situationen oder bei der Raumgestaltung. Die Farbtherapie basiert auf demselben Prinzip: In verschiedenen Situationen werden bestimmte Farben verwendet. Morgens wird zum Beispiel eine Farbe gewählt, die den Körper anregt und dem Verbraucher hilft, wach zu werden. Abends hingegen kommen Farben zum Einsatz, die eine entspannende Wirkung besitzen.

Die einzelnen Funktionen der Dampfdusche

Neben der Farblichttherapie besitzen Dampfduschen viele weitere Funktionen, die sie von klassischen Duschen abheben:

  • Regendusche: Die meisten Dampfduschen besitzen einen sogenannten Regenduschkopf. Durch das Deckenelement prasselt Wasser wie Regen auf den Verbraucher, was sich äußerst angenehm anfühlt.
  • Massagedüsen: Dieses Element ist in der Regel seitlich angebracht und eignet sich, um Rückenschmerzen zu bekämpfen. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass sowohl die Richtung als auch die Stärke des Wasserstrahls einstellen lässt.
  • Bediendisplay: Dampfduschen der oberen Klasse besitzen Bediendisplays. Über das Display können Verbraucher die Dusche steuern, indem sie die Temperatur einstellen, Musik einschalten oder die Massagedüsen ausrichten.
  • Soundsystem: Wer seine Stimmbänder unter der Dusche trainiert, erhält mit einer Soundanlage tatkräftige Unterstützung. Über das Bediendisplay können Verbraucher einen Radiosender wählen und die Musik über Lautsprecher in der Decke abspielen.

Die Funktionsvielfalt demonstriert, wie modern eine Dusche inzwischen ist. In puncto Komfort kann sie die klassische Badewanne sogar übertreffen.

Vorhandene Badewanne zu Dusche umbauen

Die Wahl einer modernen Dampfdusche ist immer mit einer gewissen Investition verbunden. Wer sich diese nicht leisten kann und eine Alternative sucht, für den zeigt ein Artikel auf nullbarriere.de, wie man eine Badewanne in eine Dusche umbauen kann. Für den Umbau ist ein Unternehmen notwendig, welches eine maßgefertigte Duschkabine produzieren kann. Die Lieferzeit für eine solche Duschkabine kann einen Monat dauern.

Der Vorteil der Maßnahme liegt darin, dass ein Zuschuss für Pflegekassen möglichst ist, falls die Badewanne für einen Pflegefall umfunktioniert wird. Falls es sich nicht um einen Pflegefall handelt, könnte die KfW-Förderung Nr. 455 (Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss) infrage kommen: In den Konditionen wird angegeben, dass die „Schaffung bodengleicher Duschplätze“ gefördert wird.

Interessierte können natürlich auch prüfen, ob die KfW-Förderung für den Kauf einer Dampfdusche gilt. Genaue Informationen gibt es bei der zuständigen Behörde.

Zusammenfassung

Für viele Menschen hat die Dusche die Badewanne abgelöst. Sie passt besser zum modernen Menschen, für den selbst die Körperpflege schnell gehen muss. Moderne Dampfduschen erweitern den Zweck dieses Produkts, indem sie Komfortfunktionen besitzen, die den Verbraucher entspannen.

Artikelbild: © Lars Zahner / Shutterstock

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