Gartenarbeiten im April: Was ist jetzt zu tun?

Gartenarbeiten im April: Was ist jetzt zu tun?

Im April haben Hobbygärtner viel zu tun. Der Garten beginnt endlich wieder zu blühen und zu gedeihen: Die Frühblüher zeigen sich in ihrer vollen Pracht, einige Sträucher benötigen einen Rückschnitt und der Rasen muss gut gepflegt werden. Lesen Sie hier, welche Gartenarbeiten im April besonders wichtig sind.

Versorgen Sie Frühblüher mit ausreichend Dünger

Die Zwiebelblumen wie

die jetzt blühen, brauchen ausreichend Nährstoffe. Sie haben alle Energie verwendet, um Blüten zu entwickeln. Gerade die Zwiebelblumen, die in nährstoffarmen und sandigen Böden stehen, benötigen deshalb Dünger. Ideal ist ein Kalidünger, der speziell für Zwiebelblumen entwickelt wurde. Wenn Ihnen der Standort Ihrer Frühblüher nicht gefallen hat, können Sie diese umsetzen. Warten Sie damit, bis die Blüte vorbei ist.

Frühblühende Sträucher stark zurückschneiden

Jene Sträucher, die im zeitigen Frühjahr blühen – also beispielsweise die Kornelkirsche und die Forsythie – sollten nach der Blüte großzügig zurückgeschnitten werden.

Ein starker Rückschnitt empfiehlt sich nur für die Gehölze, die kräftig wachsen. Langsam wachsende Pflanzen wie Rhododendron oder Magnolie sollten nicht beschnitten werden.

Nur wenn diese zu groß werden, ist ein Schnitt sinnvoll.

Hortensien ebenfalls schneiden

Die Schneeballhortensie und die Rispenhortensie dürfen kräftig zurückgeschnitten werden, sobald die Nachtfröste vorüber sind. Auf diese Weise regen Sie die Hortensien dazu an, kräftige Neutriebe zu bilden, an denen im Sommer dann prächtige Blüten wachsen. Die Tellerhortensie und die Bauernhortensie hingegen schneiden Sie im Frühjahr nur leicht zurück. Entfernen Sie dabei die Triebspitzen, die im Winter erfroren sind und die alten Blütenstände. Ein Radikalschnitt ist auf jeden Fall zu vermeiden, weil diese Hortensien-Arten schon im Herbst die Knospen für das kommende Jahr ausbilden.

Der Rasen braucht jetzt viel Pflege

Der Rasen braucht im April Dünger und Kalk. Zudem sollte er spätestens jetzt belüftet und von abgestorbenem Material wie Laub oder Moos befreit werden. Dafür greifen Sie am besten zur Harke und graben sie tief in die Erde. So kommt es zu einer ausreichenden Bewegung und Lockerung im Boden. Alternativ können Sie auch einen Vertikutierer nutzen. Ein solcher wird in vielen Baumärkten zum Ausleihen angeboten. Sollte der Rasen nach dem Vertikutieren an einigen Stellen nicht mehr dicht sein, weil der Frost Halme vernichtet hat, säen Sie nach. Gerade an schattigen Stellen, die weniger als sechs Stunden Sonne am Tag abbekommen, wählen Sie dafür am besten eine Schattenrasenmischung.

Gemüse ins Beet säen

Frostunempfindliches Gemüse können Sie jetzt direkt ins Beet säen.

Am besten ist es, im Frühjahr nicht gleich alles auf einmal zu säen. Stattdessen sollten Sie in den nächsten Monaten alle zwei bis drei Wochen ein bisschen Gemüse säen. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass Sie später immer wieder verschiedenes Gemüse zum Ernten haben.

Insbesondere Salat und Radieschen können im April ins Freibeet gesät werden.

Kübelpflanzen langsam ans Freie gewöhnen

Für Kübelpflanzen wird es nach und nach Zeit, sie wieder nach draußen zu bringen.

Gewöhnen Sie die Gewächse unbedingt langsam an die Temperaturen im Freien. Andernfalls könnten sie eingehen.

Stellen Sie die Topfpflanzen daher zunächst vier bis fünf Tage lang an eine geschützte Stelle. Falls es noch Nachtfrost gibt, schützen Sie die Kübel mit Schutzvlies oder Zeitungsblättern. Alternativ können die Topfpflanzen auch an eine Hauswand gerückt werden, wo es grundsätzlich wärmer und windgeschützter ist.

Zusammenfassung

Im April stehen allerhand Arbeiten im Garten an: Der Rasen braucht jetzt viel Pflege und Frühblüher werden gedüngt. Außerdem ist bei einigen Sträuchern ein Rückschnitt erforderlich.

Artikelbild: Olga Miltsova / Bigstock.com

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