Grillrost und Grill reinigen – mühelos und ohne Schrubben

Grillrost und Grill reinigen – mühelos und ohne Schrubben

In der Küche kochen? Kann jeder! Doch in der Zeit von Frühjahr bis zum Herbst nutzen viele Menschen lieber die Grillsaison, um bei jedem schönen Wetter den Grill anzuwerfen. Schon der Grillduft, der im Sommer über fast jedem Garten hängt, ist mehr als verführerisch. Kein Wunder, dass Grillen so beliebt ist, denn vom Grill schmeckt einfach alles:

  • Fleisch: ein saftiges Steak oder eine würzige Rostbratwurst
  • Fisch: schmackhaftes Lachsfilet oder eine komplette Forelle
  • Käse: knuspriger Grillkäse oder in Kräuter eingelegter Schafskäse
  • Gemüse: gegrillte Zucchini, Tomaten, Paprika oder in Alufolie gewickelte Kartoffeln
  • Obst: leckere Obstspieße aus Ananas, Apfel und Banane

Rezepte zum Grillen gibt es viele und wenn man das richtige Essen auf den Grill legt, leistet man sogar einen wichtigen Beitrag für seine Gesundheit. Bei all dem Spaß hat jede gesellige Grillparty aber auch einen großen Nachteil: Der Grillrost zeigt meist starke Verschmutzungen und Verkrustungen, die sich nur mit großem Aufwand entfernen lassen. Beim nächsten Grillabend müssen die Überreste von Marinaden und Fett aber unbedingt entfernt sein. Mit unseren Tipps wird es zum Glück ein Kinderspiel, die Stäbe des Grills schnell und ohne Ärger zu reinigen.

Der Reinigungsaufwand hängt vom verwendeten Grill ab

Prinzipiell gilt: Die Art des Grills entscheidet mit, wie hoch der für die Reinigung benötigte Aufwand ist. Ein Gasgrill oder Elektrogrill ist die richtige Wahl, wenn man sich für ein pflegeleichtes Grill entscheiden möchte. Beide Varianten lassen sich leichter reinigen als die üblichen Holzkohlegrills. Das liegt daran, dass sowohl Elektro- als auch Gasgrill meist Auffangwannen besitzen, in die das Fett tropft. Diese Behälter können sogar in der Spülmaschine gesäubert werden. Gasgrills verfügen zudem über Grillflächen aus Gusseisen, die ebenfalls durch ihre einfache Reinigung überzeugen. Viele Grillmeister schwören dennoch darauf, dass das Grillen auf einem traditionellen Holzkohlegrill am besten gelingt. In diesem Fall kann man sich nicht vor der aufwendigen Säuberung des Grillrosts drücken.

Finger weg von Einweggrills

Ein paar Menschen kommen auf die Idee, sich die Reinigung des Grills komplett zu sparen und stattdessen mit einem praktischen Einweggrill zu grillen. Angebote für derartige Rundum-Sorglos-Grills gibt es im Handel viele. Meist erhält man das Zubehör wie Grillanzünder und Grillkohle direkt dazu.

Allerdings zeigt der Praxis-Test, dass die Grillleistung schnell nachlässt und man die Hitze nicht gut regeln kann. Man muss daher damit leben können, dass die gegrillten Speisen vom Wegwerfgrill längst nicht so lecker wie vom Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill sind. Andernfalls sollte man lieber die Finger davon lassen. Dennoch erweisen sich solche Grills bei Festivals oder im Park als praktisch, sodass man sie zu diesem Zweck ruhig einmal testen kann.

Die Reste der letzten Grillparty müssen entfernt werden

Bei einem Holzkohlegrill wird das Fleisch oft direkt über dem offenen Feuer gegrillt. Die Gewürze, Aschepartikel und Fettreste bilden dann schnell eine schwarze Kruste auf dem Rost. Sie kann meist nur durch langes und kraftintensives Schrubben entfernt werden. Es ist jedoch keine Option, die Rückstände einfach auf dem Grillrost zu belassen. Bei der nächsten Party würde der verkohlte Schmutz nicht nur den Geschmack des Grillguts mindern, sondern wäre auch sehr unhygienisch. Ob man will oder nicht: Es steht nach jedem Grillen eine Reinigung der Grillfläche auf dem Plan. Mit unseren Grilltipps wird dies aber deutlich einfacher!

Einfach und wirkungsvoll: Zeitungspapier gegen Grillschmutz

Zeitungspapier kommt in vielen Haushaltstipps vor und erfreut sich auch bei der Reinigung des Grills einer großen Beliebtheit. Das hat auch seinen guten Grund, denn in der Tat ist dieser Tipp ebenso einfach wie wirksam: Den Grillrost nach dem Grillen gut abkühlen lassen und anschließend mit den feuchten Blättern einer Zeitung einwickeln.

Tipp: Am besten funktioniert dieser Trick, wenn man das Zeitungspapier über Nacht auf dem Rost lässt.

Ähnlich wie ein Schwamm hilft es dabei, die Verschmutzungen einzuweichen. Am nächsten Morgen benötigt man nur noch einen Lappen, Wasser und Spülmittel für eine perfekte Sauberkeit des Grills.

Den Grillrost über Nacht in die Wiese legen

Zu den gängigen Tricks vieler Grillmeister gehört es auch, den Rost über Nacht einfach auf der Wiese liegen zu lassen. In den Morgenstunden wird der Rasen durch Feuchtigkeit und Tau nass, sodass Verkrustungen ebenfalls aufgeweicht werden. Nun muss man den Rost am nächsten Tag nur noch leicht putzen, damit er wieder schön sauber ist. Sollten hartnäckige Verkrustungen zurück bleiben, kann zum Abreiben ein wenig zusammengeknüllte Alufolie verwendet werden.

Die Asche der Kohle hilft ebenfalls bei der Reinigung

Beim Grillen mit Holzkohle entsteht Asche, die im Anschluss direkt bei der Reinigung helfen kann. Dabei hat sich die folgende Methode auf der ganzen Welt bewährt:

  1. Einen alten Lappen anfeuchten.
  2. Das Tuch in die feine Asche aus dem Grill tauchen.
  3. Den Grillrost mit dem Aschelappen gründlich abreiben.
  4. Danach den Rost mit viel Wasser abspülen.

Der Aschebrei hilft, die Verkrustungen zu lösen, denn er hat ähnliche Wirkungen wie Seife. Übrigens: Der Trick mit der Asche wirkt nicht nur perfekt als Reiniger, sondern zugleich auch als Dünger. Das Grill sollte daher am besten über einem Beet abgespült werden.

Die Alternative zur Asche: Kaffeesatz

Da bei einem Gas- oder Elektrogrill keine Asche entsteht, schwören Grillmeister hier auf den Satz von Kaffee. Bei der Reinigung geht man ganz genauso vor wie bei der Verwendung von Asche. Der Kaffeesatz hat eine ganz ähnliche Wirkung wie die Asche und kann ebenfalls als Düngemittel genutzt werden.

Wenn alles nichts hilft: Backofenspray

Gerade, wenn man die Säuberung des Grills vernachlässigt hat und die Krusten schon sehr alt sind, helfen die gängigen Hausmittel oft nicht mehr. In diesem Fall kann ein handelsüblicher Backofenreiniger ausprobiert werden. Der komplette Rost wird damit eingesprüht und anschließend für ein paar Stunden in einen Plastikbeutel gepackt. So kann der Ofenreiniger gut einwirken. Im Anschluss benötigt man nur noch einen Schwamm und Spülmittel, um die hartnäckigen Rückstände abzuwaschen.

Artikelbild: © AVN Photo Lab / Shutterstock

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