Hibiskus oder Eibisch (Hibiscus) – Standort, Pflege und Krankheiten

Hibiskus oder Eibisch (Hibiscus) – Standort, Pflege und Krankheiten

Weltweit gibt es über 200 verschiedene Hibiskus-Arten, die mit ihren trichterförmigen, auffällig großen Blüten unzählige Gärten und Häuser zieren. Besonders beliebt sind hierzulande der winterharte Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus), der wandelfähige und robuste Mandel-Eibisch (Hibiscus mutabilis) und natürlich auch der romantische Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis). Auch als Zimmerpflanze kann der Hibiskus gehalten werden, allerdings benötigt er dann etwas mehr Pflege als im Garten.

Aufgrund seiner enormen Sortenvielfalt wächst der Hibiskus entweder als krautige Topfpflanze, als schöner Halbstrauch oder auch als Baum, der mehrere Meter hoch werden kann. So ergeben sich für jeden Gartenfreund unzählige Gestaltungsideen mit dem Eibisch. Erfahren Sie hier mehr über die richtige Pflege der beliebten Pflanze, damit Sie sich lange an ihr erfreuen können.

Herkunft

Auf der ganzen Welt gibt es mehrere Hundert Arten, die zur Pflanzengattung Hibiskus oder Eibisch gehören. Sie stammen alle aus Asien, sind mittlerweile aber in sämtlichen tropischen und subtropischen Gebieten der Welt verbreitet. Die Pflanze gehört zur großen Familie der sogenannten Malvengewächse (Malvaceae). Es gibt sie in Form von einjährigen oder mehrjährigen krautigen Pflanzen, als Halbsträucher, als Sträucher und auch als Bäume.

Der Rosen-Eibisch (Hibiscus rosa-sinensis), der auch als Chinesischer Eibisch bekannt ist, erfreut sich hierzulande einer großen Beliebtheit als Zimmer- und Kübelpflanze. Im Garten ist für mitteleuropäische Breiten eher der Strauch- oder Garten-Eibisch (Hibiscus syriacus) geeignet. Alternativ eignen sich auch die Zuchtformen vom winterharten Stauden-Hibiskus (Hibiscus x moscheutos) zur Einpflanzung im Garten.

Sorten

Unter den zahlreichen Hibiskus-Sorten haben sich vor allem diejenigen mit einfachen Blüten im Vergleich zu solchen mit halb gefüllten oder gefüllten Blüten als besonders widerstandsfähig und blühfreudig erwiesen. Sehr schön ist zum Beispiel der Garten-Eibisch Hibiscus syriacus ‚Helena‘, der einfache, aber dennoch wundervolle weiße Blüten mit einem roten, sternenförmig auslaufenden Punkt in der Mitte hat.

In Abhängigkeit von Ihrem Platzangebot für die Pflanze sind entweder starkwüchsige Garten-Eibisch-Sorten wie ‚Lady Stanley‘ oder eher schwach wachsende Exemplare wie ‚Red Heart‘ für Sie geeignet. Beliebt ist auch die Garten-Eibisch-Sorte ‚Blue Bird‘ mit ihren blauen Blüten, die als sehr winterhart gilt und daher auch für kältere Regionen in Frage kommt.

Eine wahre Seltenheit unter den Rosen-Eibischen ist die Sorte Hibiscus rosa-sinensis ‚Cooperi‘. Sie hat relativ kleine, rote Blüten, zieht dafür aber mit ihren besonderen weiß-grünen Blättern alle Augen auf sich.

Verwendung

Der Hibiskus ist vor allem so beliebt, weil er ganz automatisch ein tolles tropisches Flair verbreitet und daher von ganz allein für Urlaubsstimmung sorgt. Aus diesem Grund wird die Pflanze insbesondere zur Dekoration von Haus und Garten verwendet. Ein sehr schöner Anblick entsteht, wenn mehrere Hibiskus-Sorten miteinander kombiniert werden.

Als Begleiter eignen sich außerdem der Lavendel, Beetrosen, Stockrosen und die Buschmalve. Darüber hinaus hat der Hibiskus noch einen weiteren tollen Nebeneffekt: Er ist eine Bienenweide und lockt somit viele Bienen, Hummeln und andere nützliche Insekten in Ihren Garten.

Erscheinungsbild, Blütenstand und Blüte

Die wichtigsten Informationen zum Hibiskus und seinem äußeren Erscheinungsbild haben wir in einem kleinen Steckbrief für Sie zusammengefasst:

  • Pflanzenfamilie: Malvengewächse (Malvaceae)
  • Gattung: Hibiskus
  • Weitere umgangssprachliche Namen: Eibisch, Chinesischer Roseneibisch, Zimmerhibiskus, Gartenhibiskus
  • Herkunft: Asien
  • Ein- oder mehrjährig
  • Krautige Pflanze, auch als Halbstrauch, Strauch oder Baum
  • Wuchshöhe: bis 300 Zentimeter als Gartenpflanze, bis 80 Zentimeter als Zimmerpflanze
  • Blütezeit: von Juni bis September im Garten, das ganze Jahr über im Zimmer
  • Blüten sind zwittrig, radiärsymmetrisch und mit fünf verwachsenen Kelchblättern versehen
  • Laubblätter sind einfach und gestielt
  • Verfügt über fünffächerige Kapselfrüchte

Es handelt sich beim Garten-Hibiskus – der auch als Strauch-Eibisch oder Garten-Eibisch bekannt ist – um einen trichterförmig aufrecht wachsenden Strauch. Er kann bis zu drei Meter hoch und bis zu zwei Meter breit werden. Er zeichnet sich durch einen langsamen Wuchs aus und beginnt erst im späten Frühling mit dem Austrieb. Die Blätter sind mittelgrün und glänzend. Sie sind dreilappig und haben eine spitze Eierform.

Ab August beginnen an den Zweigenden die auffälligen Glockenblüten damit, sich zu öffnen. Es gibt sie in zahlreichen Farben wie Violett, Weiß, Rot, Rosa und Blau. Die Blüten können einfach oder teilweise gefüllt sein. Wie bei vielen Malvengewächsen so sind auch beim Hibiskus die röhrenförmigen, verwachsenen Staubblätter sehr auffällig. Aus ihnen ragt der dreiästige Blütengriffel hervor. Wenn die Blüten bestäubt werden, entwickeln sich daraus die Fruchtkapseln, die meist den ganzen Winter über an den Pflanzen verbleiben.

Standort

Der Strauch-Eibisch benötigt einen geschützten und vollsonnigen Platz, um gut gedeihen und blühen zu können. Ein geeignetes Plätzchen befindet sich zum Beispiel im Innenhof oder in der Nähe der Terrasse.

Im Idealfall sollte der Pflanzort gut vor Regen geschützt sein, denn Dauerregen schadet den Blüten des Hibiskus.

Wenn Sie Ihren Hibiskus im Zimmer halten möchten, so sollten Sie ihn ebenfalls an einen Platz stellen, der ganzjährig sehr hell ist. So eignet sich beispielsweise eine sonnige Fensterbank sehr gut. Achten Sie aber im Hochsommer darauf, dass die Pflanze der Mittagssonne nicht zu stark ausgesetzt ist. Mit der normalen Zimmertemperatur kommt der Hibiskus gut zurecht. Nur im Winter dürfen es gerne einige Grad weniger sein.

Pflanzen

Der Platz, wo Sie den Hibiskus pflanzen, sollte nicht von Staunässe bedroht sein. Wenn die Knollen auch nur kurzzeitig in stehendes Wasser geraten, werden Sie vergeblich nach den prächtigen Blüten Ausschau halten. Deshalb eignet sich der Hibiskus auch nicht als Bepflanzung von Bauchläufen oder Teichen. Achten Sie stattdessen darauf, dass der Boden und das Substrat die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Hoher Nährstoffgehalt
  • Locker
  • Durchlässig

Lockern Sie einen schweren Boden daher unbedingt mit etwas Sand auf. Pflanzen sollten Sie den jungen Hibiskus am besten im Frühjahr. Dabei ist es egal, ob Sie den Hibiskus im Kübel, als Halbstrauch oder als Hochstämmchen kultivieren möchten. In jedem Fall haben die Pflanzen dann ausreichend Zeit, um sich auf die kalten Temperaturen im Winter vorzubereiten. Ideale Bedingungen genießt der Hibiskus, wenn Sie den Boden schon im Herbst mit Kompost vorbereitet haben. Dann kann es auch sein, dass der Hibiskus schon im ersten Jahr nach dem Pflanzen zu blühen beginnt.

Graben Sie ein ausreichend tiefes und großes Loch in die Erde, wenn Sie den Hibiskus einpflanzen. Geben Sie als Langzeitdünger ruhig etwas Kompost oder Hornspäne hinzu. Stellen Sie den Wurzelballen ungefähr eine halbe Stunde lang in einen Eimer mit handwarmem Wasser, bevor Sie ihn in den Boden einsetzen. Schütten Sie das Loch danach mit frischer Gartenerde auf und drücken Sie diese fest an. Jetzt ist es wichtig, den Hibiskus gut anzugießen. Nur so können die Wurzeln richtig mit der Erde verwachsen. Wichtig ist lediglich, dass das Wasser gut abfließen kann.

Auch der Zimmerhibiskus freut sich im Frühjahr über ein wenig frische Erde. Nur, wenn die verbrauchte Erde mit frischer Erde ausgetauscht wird, kann der Hibiskus als Zimmerpflanze im Sommer viele schöne Blüten bilden. Je nachdem, wie stark die Pflanze im letzten Jahr gewachsen ist, können Sie das Frühjahr auch gleich nutzen, um den Hibiskus in einen größeren Topf umzusetzen.

Gießen

Der Hibiskus gehört zu den Pflanzen, die vergleichsweise viel Wasser benötigen. Keinesfalls darf er aber mit den Wurzeln im Wasser stehen. Sobald er zu viel Wasser bekommt – wozu es auch bei längeren Regenperioden schnell kommen kann –, wird er seine Blütenknospen und Blüten abwerfen. Dies ist also immer ein sicheres Anzeichen für ein Übermaß an Wasser.

Aus diesem Grund ist auch eine Drainageschicht im Boden so wichtig, denn sie bewahrt den Hibiskus auch bei starken Regenfällen vor Staunässe. In trockenen Sommern müssen Sie den Hibiskus hingegen regelmäßig gießen. Ein Wassermangel äußert sich dadurch, dass die Pflanze ihre Blätter hängen lässt. Um sich das Gießen eines Eibischs im Kübel zu erleichtern, sollten Sie einen Terrakottatopf einsetzen.

Damit minimieren Sie das Risiko dafür, dass die Erde zu stark austrocknet. Die Wurzeln sind nämlich in der Lage, sich die benötigte Feuchtigkeit aus dem Naturmaterial zu holen. Das Gießwasser sollte bei Topfpflanzen immer die Möglichkeit haben abzulaufen. Das verhindert Staunässe. Schütten Sie das Wasser weg, wenn es sich im Unterteller sammelt, denn dann haben Sie zu viel gegossen.

Düngen

Wenn Sie Ihren Hibiskus im Topf im Zimmer oder auf dem Balkon halten, benötigt dieser in der Wachstumsphase einmal wöchentlich eine Düngergabe. Dafür eignet sich handelsüblicher Blühpflanzendünger, den Sie entsprechend der Herstellerangaben dosieren. Der Strauch-Hibiskus im Garten gedeiht sehr gut, wenn er organischen Dünger, Hornspäne oder Kompost erhält.

Diese Düngemittel werden direkt im Frühling in die Erde eingearbeitet und geben ihre wertvollen Nährstoffe dann regelmäßig an den Boden ab. Die Wurzeln bedienen sich also je nach Bedarf, was eine Überdüngung vermeidet. Der Hibiskus im Garten sollte nicht mehr gedüngt werden, sobald die Blühsaison im September beendet ist. Ähnliches gilt auch für den Zimmer-Hibiskus: Er blüht zwar oft das ganze Jahr über, sollte aber trotzdem in den Wintermonaten nicht gedüngt werden, damit er zur Ruhe kommen kann.

Richtig schneiden

Beim Garten-Hibiskus und Rosen-Eibisch bietet es sich an, im Frühjahr einmal alle vorjährigen Triebe so zu kürzen, das noch ungefähr fünf Blattknoten stehen bleiben. Auf diese Weise bringen Sie die Pflanze wieder in eine schöne Form. Lichten Sie außerdem die Triebe aus, die im Winter erfroren oder abgestorben sind.

Bei Bedarf verträgt der Strauch auch einen radikalen Verjüngungsschnitt bis ins alte Holz. Dieser sollte im späten Frühjahr durchgeführt werden. Da es sich beim Hibiskus um ein langsam wachsendes Gehölz handelt, kann es dann aber eine Weile dauern, bis er wieder die Form eines stattlichen Strauchs hat.

Sie können den Hibiskus auch als Hochstämmchen ziehen. Es dauert aber einige Jahre, bis die Pflanze diese Wuchsform fertig entwickelt hat.

Entfernen Sie dafür in jedem Frühjahr die seitlichen Verzweigungen und lassen Sie immer nur den kräftigsten Haupttrieb stehen. Sobald das Hochstämmchen die korrekte Höhe erreicht hat, schneiden Sie die Spitze ab. Auf diese Weise treiben Sie den Knospenantrieb voran. Ziehen Sie den obersten der neu gebildeten Seitenzweige als Stammverlängerung. Dafür binden Sie ihn an einen Stab, damit er gerade in die Höhe geleitet wird. Die übrigen drei bis vier Verzweigungen werden Stück für Stück die Krone ausbilden. Sie sollten regelmäßig um etwa die Hälfte verkürzt werden, denn nur dann werden sie sich schön dicht verzweigen.

Vermehren

Viele Sorten des Garten-Eibischs lassen sich durch Veredelung vermehren. Es kommt aber auch vor, dass sich der Hibiskus selbst im Garten aussät. In diesem Fall können Blütenfarbe und Form der Sämlinge sich jedoch von der Mutterpflanze unterscheiden. Prinzipiell ist es auch möglich, verholzte, einjährige Triebe im Herbst für die Vermehrung mit Steckhölzern zu nutzen.

Allerdings müssen Sie dann mit hohen Ausfallraten rechnen, denn es wächst meist nur eins von zehn Steckhölzern auch wirklich an. Wichtig ist, dass Sie für dieses Vorhaben ein schattiges, gleichmäßig durchfeuchtetes Vermehrungsbeet nutzen, das leicht lehmige und humusreiche Erde enthält. Es sollte bis zum Einbruch des Winters mit Vlies abgedeckt werden.

Überwintern

Leider sind viele Hibiskus-Arten nicht winterhart. Diese müssen im Herbst sehr zeitig in ein geeignetes Winterquartier umziehen, damit sie sicher überwintern können. Das gilt zum Beispiel auch für den Rosen-Eibisch. Wenn er mit seinem Topf im Freien steht, wird ihm schon ab Temperaturen von ungefähr zwölf Grad Celsius zu kalt. Bevor Sie die Pflanze reinholen, sollten Sie sie auf Schädlingsbefall untersuchen.

Entfernen Sie außerdem die welken oder abgestorbenen Teile der Pflanze. Auch im Winter benötigt der Hibiskus einen hellen Standort, weil er sonst seine Blätter verlieren wird. Ein idealer Winterstandort ist für die meisten Hibiskus-Arten ein Raum, der mäßig auf 16 bis 18 Grad Celsius geheizt wird. Alternativ bietet sich natürlich ein Platz im kühlen Wintergarten an. Wird der Hibiskus in einer zu warmen oder zu trockenen Umgebung überwintert, so besteht das Risiko dafür, dass er sich einen Befall mit Spinnmilben zuzieht.

Gießen Sie den Hibiskus im Winter nur noch mäßig, damit der Wurzelballen nicht komplett austrocknet. Auf eine Düngung können Sie verzichten. Im Frühjahr steigern Sie die Wassergaben dann langsam wieder und geben alle zwei Wochen Flüssigdünger. Erst ab Mai sollte der Hibiskus wieder ins Freie gesetzt werden.

Anders verhält es sich mit zahlreichen Arten des Garten-Eibischs. Diese sind oft winterhart und eignen sich dazu, sie in den Garten auszupflanzen. Trotzdem brauchen einige Pflanzen einen Winterschutz. Das gilt gerade für junge Hibiskus-Pflanzen. Diese können Sie wie folgt vor der Kälte schützen:

  • Geben Sie eine dicke Schicht aus Laub, Reisig und Mulch auf den Wurzelbereich
  • Pflanzen Sie frühzeitig Bodendecker um den Garten-Hibiskus herum, denn diese halten die Wärme im Boden
  • Falls Sie den winterharten Eibisch im Topf halten, sollten Sie ihn in der kalten Jahreszeit nah an eine Hauswand holen
  • Stellen Sie ihn außerdem auf eine Unterlage, die isolierend wirkt, wie etwa Styropor oder Holz

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, werden Sie den Garten-Eibisch sicher durch den Winter bringen.

Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge

Ein gut gepflegter Hibiskus ist normalerweise sehr resistent gegenüber Krankheiten. Ungünstige Witterungsbedingungen können aber dazu führen, dass die Pilzinfektion Mehltau entsteht. Deshalb sollten Sie die Ober- und Unterseiten des Laubs regelmäßig untersuchen. Sobald Sie einen mehligen, grau-weißen Belag erkennen, ist Handlungsbedarf geboten.

Entfernen Sie alle infizierten Pflanzenteile und entsorgen Sie diese im Hausmüll. Mischen Sie dann kalkfreies Wasser und frische Milch im Verhältnis 9:1 und sprühen Sie die Mixtur alle drei Tage auf die befallene Pflanze, bis sie keine Symptome mehr zeigt. Mitunter kann der Zimmerhibiskus auch an einer Blattverdickung leiden. Das liegt an einem falschen Standort. Geben Sie der Pflanze einen neuen Platz und sie wird sich schnell erholen.

Die meisten Eibische sind anfällig für Blattläuse. Die kleinen Tierchen lassen sich gut mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen. Bei Zimmerpflanzen können Sie das in der Badewanne erledigen, während Sie den Garten-Hibiskus mit der Spritztülle des Gartenschlauchs von Läusen befreien können.

Auch Spinnmilben kommen beim Hibiskus mitunter vor. Hier bleibt Ihnen meist nichts anderes übrig, als ein entsprechendes Gift zur Bekämpfung zu verwenden.

 

Im Handel finden Sie entsprechende Präparate, die Sie unbedingt gemäß der Beschreibung einsetzen sollten.

Giftigkeit und Inhaltsstoffe

Egal, ob Sie einen Roseneibisch oder Garten-Eibisch besitzen, der Hibiskus enthält keine giftigen Pflanzenteile und ist damit sowohl für Tiere als auch für Menschen völlig unbedenklich. Genauere Informationen zur Giftigkeit von Pflanzen können Sie auch per Mail bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen in Bonn einholen.

Nur einige seltene Wildarten enthalten zum Teil reizende Inhaltsstoffe wie Öle, Schleime und Säuren. Auch diesbezüglich gibt die Informationszentrale gegen Vergiftungen per Mail oder telefonisch gerne genauere Auskünfte.

Fazit

Alles in allem sind der Garten- und der Zimmerhibiskus recht anspruchslos. Wenn Sie die Tipps aus diesem Ratgeber beherzigen, werden Sie sich auf jeden Fall an einer üppigen und langanhaltenden Blüte erfreuen können.

Zusammenfassung

Der ursprünglich aus Asien stammende Hibiskus ist mittlerweile überall auf der Welt verbreitet und wird in zahlreichen verschiedenen Sorten als Gartenpflanze ebenso kultiviert wie als Topfpflanze für Balkon, Terrasse und Zimmer. Die Pflege der Pflanze gestaltet sich vergleichsweise einfach, weil sie recht anspruchslos ist.

Lediglich bei der Wasserzufuhr ist Vorsicht geboten, denn obwohl der Hibiskus zu den Pflanzen gehört, die vergleichsweise viel Wasser benötigen, verträgt er Staunässe überhaupt nicht und reagiert auf ein Übermaß an Wasser schon nach kurzer Zeit mit einem Abwurf seiner Blütenknospen und Blüten.

Artikelbild: © Mazzzur / Shutterstock

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