Ihr Kind wird groß – da muss das Zimmer mitwachsen

Ihr Kind wird groß – da muss das Zimmer mitwachsen

Kinder wachsen unglaublich schnell – als Elternteil ist man immer überrascht, wie groß die Kleinen innerhalb von wenigen Jahren werden. Auch wenn sich Eltern immer darüber freuen, dass der Nachwuchs schnell erwachsen wird und es für interessant befinden, ihren Wachstum zu beobachten, so ist diese Entwicklung gleichzeitig auch eine finanzielle Belastung. Kleidung kann nur wenige Monate genutzt werden, bis man sie verkaufen oder verschenken muss. Bei den Möbeln sieht es ähnlich aus: Während der Anspruch eines Kleinkindes relativ niedrig ist, sieht es beim Jugendlichen anders aus: Dieser benötigt Platz für seine Schulsachen, einen Schreibtisch, Bücher, CDs, Computer und vieles mehr. Ideal wäre ein Kinderzimmer das mitwächst.

Neuer Lebensabschnitt – neue Möbel

Für Eltern gab es bisher nur eine Lösung, wenn das Kinderzimmer nicht mehr zum Alter des Kindes passte: Alles verkaufen und neu anschaffen. Ein großer Aufwand – besonders für den Geldbeutel – aber auch ein riskantes Unterfangen. Viele Eltern können sich diesen Aufwand nicht leisten, dann wird am falschen Ende gespart. Möbel vom Discounter entsprechen nicht den höchsten Qualitätsstandards: Zum Teil werden ungesunde Materialien bei der Produktion verwendet und ganze Wälder abgeholzt, damit diese Möbel hergestellt werden können.

Dabei müssen Möbel nicht gleich neu gekauft werden, es gibt eine praktische Lösung, die sich „mitwachsende Kindermöbel“ nennt. Es gibt Babybetten, die sich später auf Wunsch zum Juniorbett und sogar Schreibtisch umbauen lassen. Voraussetzung für den langjährigen Erhalt der Möbel ist, dass sie von hoher Qualität sind. Möbel aus Massivholz zum Beispiel sind besonders hochwertig, kosten aber auch entsprechend mehr. Bei mitwachsenden Möbeln lohnt sich die Investition allerdings.

Kinder lieben Farben, treiben Sie es aber nicht zu bunt

Dass Kinder beim Anblick von bunten, fröhlichen Farben völlig aus dem Häuschen sind, ist kein großes Geheimnis. Dennoch sollten Eltern darauf verzichten, das Kinderzimmer in ein Zirkuszelt zu verwandeln. Schlichte, weiße oder holzfarbene Möbel wirken dämpfend, und nicht zu überladen. Auch bei der Wahl der Tapetedie natürlich schadstofffrei sein sollte, oder dem Anstrich, sollten Mama und Papa zarte Farben wählen. Streichen Sie entweder nur eine Wand oder zwei Wände farbig, um einen schönen optischen Effekt zu erzielen. Selbes gilt für den Teppich: Ein einfarbiger Teppich lässt sich auch später im Jugendzimmer gut verwenden – verzichten Sie auf Motive mit süßen Tierchen oder Ähnlichem.

Dennoch sollten Eltern nicht alle Entscheidungen selbst in die Hand nehmen, schließlich wird in dem Zimmer der Nachwuchs wohnen. Die Wünsche der Kleinen sind nicht immer realisierbar, deshalb ist es wichtig, sich in der Mitte zu treffen und einen Kompromiss einzugehen. Sie müssen einsehen, dass das Bett aus Sicherheitsgründen nicht möglichst hoch sein kann und eine lange Rutsche in einem kleinen Zimmer praktisch nicht realisierbar ist. Zudem ist das Hochbett für Jugendliche schlichtweg nicht mehr so attraktiv wie im Kindesalter. An einem klassischen Bett werden sich dagegen sowohl Kinder als auch Jugendliche erfreuen.

5 Tipps zum Kauf von Kindermöbeln

Eltern sollten beim Kauf neuer Möbel für ihren Nachwuchs auf Folgendes achten:

  • Informieren Sie sich vor dem Möbelkauf über Gütesiegel, schadstofffreie Produkte und Möbel, deren Holz aus einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung stammt.
  • Die Tischplatte des Schreibtisches sollte sich neigen lassen. So kann das Kind oder der Jugendliche bei jeder Arbeit in der idealen Position sitzen. Eine entspannte und richtige Sitzposition entlastet wiederum den Rücken. So kann das Kind gesund wachsen und das Leben ohne Rückenschmerzen genießen.
  • Schreibtisch & Stuhl sollten höhenverstellbar sein und sich dem wachsenden Kind anpassen können. Auf diese Weise können Eltern das Risiko von Rückenbeschwerden verringern. Die Höhe des Stuhls und Schreibtisches sollte mindestens einmal jährlich überprüft werden.
  • Entscheidend beim Schreibstuhl ist nicht alleine die Höhe, sondern auch eine verstellbare Sitzfläche. Achten Sie beim Kauf auf das Sicherheitszeichen „Geprüfte Sicherheit“ (GS). Solche Stühle können nicht kippen, wenn Kinder kippeln.
  • Nehmen Sie die Kinder zum Möbelkauf mit und lassen Sie den Nachwuchs verschiede Schreibtische und Stühle ausprobieren, bis sowohl Eltern als auch Kinder zufrieden sind.

Artikelbild: © Tr1sha / Shutterstock

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