Immobilien als Kapitalanlage: Lohnenswert oder riskant?

Immobilien als Kapitalanlage: Lohnenswert oder riskant?

Seit einigen Jahren ist in Deutschland ein wahrer Immobilien-Boom zu beobachten. Man munkelt immer wieder, dass die Wirtschaft nicht mehr sicher sei. Verbraucher reagieren auf die Gerüchte, indem sie versuchen, sich mithilfe verschiedener Hilfsmittel finanziell abzusichern. Wer es sich leisten kann, investiert in eine Immobilie.

Aus Angst vor einer erneuten Schuldenkrise und dem damit verbundenen Wertverlust der Euro-Währung investieren immer mehr Menschen in Immobilien. Sie schlagen fast überall zu: In kleinen Städten, in Metropolen, in schlechten und guten Vierteln. Zusätzlich fördern rekordtiefe Zinsen und steigende Einkommen die Nachfrage.

Als Kapitalanlage sind Wohnungen besonders gefragt. Sie sind in der Regel günstiger als Häuser und bedürfen weniger Instandhaltung. Das Resultat: In vielen Städten steigen die Preise für Immobilien, aber auch die Mieten. Und genau hier liegt der Grund, warum sich der aktuelle Boom womöglich nicht zu einer Immobilienblase entwickeln wird: Solange die Mieten parallel zu den Verkaufspreisen von Wohnungen und Häusern steigen, ist die Lage stabil.

5 Fragen, die sich Interessierte stellen sollten

Zugegeben, die Investition in eine Immobilie ist eine sehr gute Möglichkeit, das Ersparte sicher anzulegen. Es ist aber nicht für alle Zielgruppen die beste Lösung. Folgende Fragen helfen, sich zu entscheiden:

  1. Kann ich mir eine Immobilie überhaupt leisten?
  2. Wie viel Eigenkapital besitze ich?
  3. Bin ich dazu bereit, unter Umständen meine aktuelle Stadt zu verlassen?
  4. Besitze ich einen Kinderwunsch?
  5. Kann ich die Immobilie über einen langen Zeitraum instand halten?

Besonders wichtig beim Immobilienkauf ist die Finanzierung und Instandhaltung. Jedes Haus beziehungsweise jede Wohnung bedarf früher oder später einer Renovierung oder gar Reparatur. Hier ist zu beachten, dass ein Gehaltsausfall von einem der Verdiener immer möglich ist. Auch dieses Risiko muss einkalkuliert werden, damit die Kapitalanlage nicht zum finanziellen Ruin führt.

Kaufkriterien für Immobilien

Übereilige Käufe sind immer ein Problem. Den Kauf einer Immobilie sollten interessierte keinesfalls überstürzen, schließlich ist das neue Zuhause eine Investition fürs Leben und nicht ein Auto, das man nach wenigen Jahren wieder verkauft. Auf Portalen wie http://kapitalanlageimmobilien.net finden Immobilienkäufer renditestarke Kapitalanlagen, deren Kauf sich mit Sicherheit lohnt. Darauf sollten Interessierte beim Kauf einer Immobilie achten:

  • Lage: Zwar ist es gut, wenn man im späten Alter in den eigenen vier Wänden wohnt, man sollte dennoch nicht das erstbeste Haus kaufen, nur weil es günstig ist. Sollte aus diversen Gründen später das Haus verkauft werden, ist eine gute Lage von großem Vorteil.
  • Wohntrends: Nein, es geht nicht um die Inneneinrichtung oder architektonische Designs, sondern um den Wohnraum. Statistiken zeigen, dass immer mehr Deutsche alleine leben (mittlerweile gut 40 Prozent). Entgegen diesem Trend wächst der Bedarf an Wohnraum auf derzeit 60 bis 70 Quadratmeter, Tendenz steigend.
  • Infrastruktur: Eine ruhige Lage in einem kleinen Ort ist schön und gut, wie sieht es allerdings mit der Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel aus? Müssen die Kinder drei Kilometer zu Fuß zur Schule laufen?
  • Renovierungsaufwand: Wer Angst hat, die Katze im Sack zu kaufen, entscheidet sich wenn möglich für Neubauten. Der Renovierungsaufwand kann nicht immer ohne Weiteres berechnet werden. Häufig verstecken sich Mängel dort, wo sie nicht auf den ersten Blick sichtbar sind.

Artikelbild: © zhekoss / Shutterstock

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