Kleine Küche: Mit diesen simplen Tricks schaffen Sie mehr Platz!

Kleine Küche: Mit diesen simplen Tricks schaffen Sie mehr Platz!

Kochen ist kein notwendiges Übel mehr, sondern gilt heute unter Männern und Frauen gleichermaßen als Hobby. Um aufwendige Menüs zuzubereiten, benötigen Sie allerdings viel Platz – und der ist gerade in kleinen Mietwohnungen oft nicht vorhanden. Doch selbst wenn zu Ihrer Wohnung eine beengende Küchenzeile gehört, können Sie mit ein paar Tricks und Gadgets mehr Platz schaffen. Mit unseren fünf Tipps bieten auch kleinste Küchen viel Raum zum Wohlfühlen.

Tipp 1: Reduzieren Sie Ihre Küchengeräte auf das Nötigste

In engen Küchen ist es besonders wichtig, den vorhandenen Raum bestmöglich auszunutzen. Das klappt, indem Sie sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen:

  • Kaufen Sie sich nur Küchengeräte, die Sie wirklich benötigen
  • Geräte, die Sie jeden Tag verwenden, sollten in Reichweite stehen
  • Selten genutzte Küchenhelfer werden in geschlossenen Schränken oder Regalen verstaut

Fragen Sie sich zum Beispiel, ob Sie wirklich einen Backofen benötigen. Moderne Küchen bieten oftmals die Möglichkeit, das Kochfeld losgelöst von dem Backofen in die Arbeitsplatte zu integrieren. Dann könnten Sie komplett auf den Ofen verzichten und stattdessen eine Mikrowelle mit Grill- und Backofenfunktion in einen Oberschrank einbauen lassen. Sie kann ebenfalls zum Backen verwendet werden und Sie haben keinen großen Backofen, der Ihnen wertvollen Platz wegnimmt.

Generell sollten Sie auf multifunktionale Küchen- und Haushaltsgeräte setzen. Moderne Kombigeräte sind besonders praktisch: So lassen sich Induktionskochplatten mit einer Abdeckung versehen, sodass Sie auf Ihrer Kochplatte Gemüse schneiden können, wenn Sie sie gerade nicht zum Kochen benötigen.

Sofern Sie alleine leben, reicht in der Regel auch eine Spülmaschine mit einer Breite von lediglich 45 Zentimetern aus.

Tipp 2: Nutzen Sie jeden Winkel der Küche

In Küchenzeilen entstehen an den Stellen, an denen die Ecken zweier Schränke aneinander treffen, sogenannte tote Küchenecken. Solche Ecken nehmen wertvollen Platz weg, ohne einen Sinn zu erfüllen. Wie gut, dass es Dreh- und Schwenkauszüge gibt, um solche ungenutzten Bereiche in echte Stauraumwunder zu verwandeln. Das wohl typischste Beispiel dafür ist der Karussell-Schrank. In diesem Eckschrank befinden sich kreisförmige Böden, die drehbar um eine Achse gelagert sind. Dort können Sie zum Beispiel Töpfe, Spülmittel oder auch Ihre Mülleimer unterbringen und so dem ehemals ungenutzten Platz einen sinnvollen Zweck verleihen.

Tipp 3: Nutzen Sie praktische Schienensysteme und vollausziehbare Schubladen

Achten Sie beim Kauf Ihrer Küchenzeile darauf, dass die Schubladen voll ausziehbar sind. Nur so können Sie den Stauraum komplett überblicken und Ordnung halten.

Sockelschubladen, die unterhalb des Unterschranks angebracht werden, sind eine gute Stauraummöglichkeit für Tortenplatten, Schneidebretter, Backbleche und andere flache Küchenhelfer.

Außerdem können Sie oberhalb Ihrer Arbeitsfläche praktische Schienenleisten anbringen. Sie sehen optisch gut aus und sorgen dafür, dass Sie die wichtigsten Utensilien wie Küchenpapier, Kellen, Messer und Gewürze immer griffbereit haben.

Tipp 4: Was Sie nicht brauchen, gehört in den Keller

Doch egal, wie viele Stauraumlösungen Sie in Ihrer Küche einsetzen, um für mehr Platz zu sorgen, irgendwann ist auch der letzte Quadratmeter ausgeschöpft. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich von allen Utensilien zu trennen, die Sie nicht regelmäßig benötigen, um wieder freien Raum zu schaffen. Natürlich müssen Sie Ihr Gästeservice nicht gleich entsorgen, aber es muss sich auch nicht unbedingt das ganze Jahr über in der Küche befinden, wenn Sie es ohnehin nur zweimal jährlich benötigen. Am besten bringen Sie außerdem wenigstens die folgenden Dinge in den Keller, auf den Dachboden oder in die Abstellkammer:

  • Raclette-Öfen und Tischgrills
  • Große Bowle-Schüsseln
  • Haltbare Konserven wie Marmeladen, eingekochtes Obst oder eingelegtes Gemüse

Verzichten Sie außerdem weitestgehend auf Deko. Auch wenn es Ihnen schwer fällt, für dekorative Elemente ist in kleinen Küchen einfach kein Platz. Stattdessen können Sie bei der Auswahl Ihrer Küchengeräte auf eine schöne Optik achten.

Tipp 5: Öffnen Sie die Küche zum Wohnraum

Derzeit ist die offene Wohnküche angesagter als je zuvor. Wer kocht schon gerne allein, während die Gäste sich im Wohnzimmer amüsieren? Sofern Sie die Möglichkeit dazu haben und eine offene Küche überhaupt für Sie in Frage kommt, sollten Sie Ihre Küche in einer Richtung zum Wohnzimmer öffnen, indem Sie eine Wand entfernen lassen. So wirkt der gesamte Raum luftiger und das Platzproblem ist ein für alle Mal beseitigt.

Zusammenfassung

Multifunktionale Küchengeräte bieten sich für kleine Küchen an, weil ein Gerät mit 3-in-1-Funktion deutlich weniger Platz benötigt als drei einzelne Geräte. Karussell-Schränke, Sockelschubladen und Schienensysteme für die Wand sind nur einige von vielen weiteren nützlichen Helfern in kleinen Küchen, wenn es darum geht, den zur Verfügung stehenden Platz bestmöglich auszunutzen. Verzichten Sie außerdem auf Deko und bringen Sie Küchenutensilien, die Sie nur selten brauchen, am besten in den Keller.

Artikelbild: © Dinga / Shutterstock

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