Bausparvertrag

Bausparvertrag

Bei dem Bausparvertrag handelt es sich um einen zwischen Bausparer und Bausparkasse abgeschlossenen Vertrag, der vordergründig im Zuge einer Immobilienfinanzierung geschlossen wird. Hierin geregelt ist die Bausparsumme, ebenso wird der Prozentsatz der Ansparphase festgelegt. Der Bausparer leistet daraufhin regelmäßige oder auch Sonderzahlungen, um den Bausparvertrag zuteilungsreif werden zu lassen. Diese Zuteilungsreife definiert sich nach vertraglichen Gesichtspunkten, bezeichnet aber im Prinzip den Eigenanteil – die Differenz zur Bausparsumme wird zu vorher festgelegten Konditionen in Form eines Darlehens durch die Bausparkasse getragen. Rechtlich besteht ein Anspruch auf das Bauspardarlehen, dieser Anspruch kann auch vererbt werden.

Arbeitnehmer profitieren von dem Umstand, dass diese Form der Anlage auch für vermögenswirksame Leistungen gewählt werden kann. Geregelt werden insbesondere Zinssätze in der Anspar- und Darlehenszeit, die zeitlich definiert sind, sowie die Regelspar- und Tilgungsbeiträge. Außerdem ersichtlich ist die Abschlussgebühr, die Vertriebskosten decken soll. Je nach persönlicher Situation und Planung, bieten Bausparkassen einen Bausparvertrag mit unterschiedlichen Modellgruppen, wobei acht bis zehn Jahre Ansparzeit den Durchschnitt darstellen.

Artikelbild: © Lisa S. / Shutterstock

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