Maler-Preise pro Quadratmeter

Maler-Preise pro Quadratmeter

Das Streichen von Wänden im Haus gehört zu den Arbeiten, die meistens selbst erledigt werden. Warum? Das hat handfeste, wirtschaftliche Gründe: die meisten sparen sich die Kosten für den Maler und bezahlen nur die Farbe, wenn sie selbst Hand anlegen. Doch das Ergebnis fällt nicht immer professionell aus, denn das Streichen der Wände vom Fachmann ist einfach gefälliger, aufwandsärmer und im Ergebnis einheitlicher. Auch, wenn mehrfacher Farbauftrag nötig ist, oder es sich um eine Stelle handelt, die schwierig zu streichen ist, wie etwa eine Fassade oder ein Hausgiebel, lohnt sich der Anruf beim Profi, der diesen Auftrag fachmännisch ausführen kann.

Denn: erstens ist das Resultat exakter, als es der Laie meist bewerkstelligen kann, zweitens muss man ohnehin, auch wenn man selbst malen und streichen würde, die Vorarbeiten erledigen. Die Vorarbeiten sind: Abkleben der Wände und Ausräumen der Zimmer und dem Abrücken von Möbeln, was oft eine richtige Schwerarbeit darstellt. Alles in allem ist das Beauftragen eines Malers die richtige Wahl, wenn Sie Innenräume und Außenwände dauerhaft und stabil verschönern wollen und nicht die Zeit oder Lust haben, diese Arbeit selbst zu übernehmen, oder wenn Sie sich nach einem erstklassigen Ergebnis sehnen.

Heute, wo die Mehrzahl der Bundesbürger beruflich mobil ist und häufig umzieht, ist der Spagat zwischen dem Herrichten der neuen Wohnung und gleichzeitiger Berufstätigkeit oft gar nicht zu schaffen, was den Einsatz eines Fachmanns geradezu unentbehrlich macht. Der Einsatz eines Malers hält Mehrfachbelastungen vom Auftraggeber fern und kann somit Stress vermeiden helfen, der sich andernfalls schnell einstellt, wenn man umzieht und renovieren muss.

Welche konkreten Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie den erfahrenen Profi für Sie streichen und malen lassen, und was professionelle Maler-Leistungen heute pro Quadratmeter Fläche konkret kosten, zeigen wir Ihnen in der folgenden Übersicht.

Das professionelle Streichen von Wänden und Decken im Haus beginnt bei der Wahl der richtigen Farbe und eventuell einem Spachtel-Auftrag für Löcher in den Wänden. Bereits hier ist es hilfreich, einen erfahrenen Profi zur Seite zu haben, der sich mit der Vielzahl der handelsüblichen Produkte bestens auskennt und die zu behandelnde Fläche optimal auf den Farb-Auftrag vorbereiten, und diesen selbst makellos durchführen kann.

Wo wird der Maler eingesetzt? Eine Übersicht über Flächen zum Streichen in Haus und Wohnung

Das Streichen von Flächen ist im Innen- und Außenbereich möglich: der Außenbereich meint die Fassade, den Giebel und andere Stellen wie Fenster und Türen, der Innenbereich meint jedes Zimmer, in dem Wand und/ oder Decke gestrichen werden müssen. Der Maler wird die für den Innen- oder Außenbereich passende Farbe auswählen und gegebenenfalls selbst anmischen, um den optimalen Farb-Ton zu erreichen und Sie, seinen Kunden, zufrieden zu stellen.

Oft kann man, wenn man sich über die zu streichende Fläche im Klaren ist, sich im Vorfeld Angebote von Fachunternehmen zukommen lassen und die Preise vergleichen, denn die Unterschiede zwischen einzelnen Firmen sind oft beträchtlich. Abgesehen vom bloßen Farbauftrag auf Wänden und Decken kann der Maler auch seinem Namen Ehre machen und Motive aufmalen, was dann jedoch in eine andere Preis-Kategorie fällt und mit bis zu mehreren hundert Euro pro Quadratmeter Fläche berechnet werden kann, je nach dem Schwierigkeitsgrad der Ausführung und der gewünschten künstlerischen Qualität.

Solche Fälle sind Spezial-Aufträge, die in der Praxis zwar vorkommen, aber nicht repräsentativ sind für Malerarbeiten. Der klassische Standard ist noch immer das ebenmäßige Auftragen von Farbe auf Wänden und Decke, und diese Standard-Fälle wollen wir als Basis für unsere Preis-Beispiele nehmen, um Ihnen realistische Kosten zu veranschaulichen.

Aktuelle Preistabelle: So viel kostet der Maler pro Quadratmeter

Im Regelfall gehen wir davon aus, dass Malerarbeiten zwischen zehn und zwanzig Euro pro Quadratmeter Fläche kosten, wenn es sich um den Innenbereich handelt. Das ist, wie gesagt, der Regelfall – Ausnahmen bestätigen diese Regel, und solche Ausnahmen können darin bestehen, dass zum Beispiel ein sehr schwieriges oder schlecht zugängliches Stück Wand oder Mauer gestrichen werden muss, oder dass der Fachmann zweimal oder mehrmals streichen muss, damit der Auftrag der Farbe hält.

Rechnen wir im einfachsten Fall mit einem Standard-Auftrag von Farbe im Innenbereich der Wohnung, etwa mit einem Wohnzimmer von 25 m² Fläche, dann haben wir Maler-Kosten von rund 500 Euro, also zwanzig Euro pro Quadratmeter Fläche hochgerechnet, doch hinzu kommen noch weitere anfallende Kosten und Leistungen des Fachmanns. Im vorliegenden Beispiel soll der Maler selbst eine Farbe kaufen und anmischen, um damit die Wände zu streichen (im Mode-Ton der Saison), doch die Decke wird uni weiß gestrichen.

Wichtig zur konkreten Berechnung der Kosten ist natürlich auch die jeweilige Raumhöhe, denn wenn diese im Standard-Raum zwischen 2,5-3 Meter beträgt, so kann sie in einem klassischen Altbau mit großer Deckenhöhe auch schon luftige vier Meter betragen, was natürlich die zu streichende Fläche – und damit die Kosten – steigert. Wir rechnen im Beispiel mit der Standard-Raumhöhe, möchten jedoch daran erinnern, dass abweichende Raum-Maße natürlich auch zu Buche schlagen und man sich im Vorhinein darüber klar sein sollte. Eine solche einfache Beispiel-Rechnung für das fachmännische Streichen von Wohnzimmer-Wänden würde so aussehen:

Maler-Leistungen im Preis-Beispiel:

Streichen eines Wohnzimmers von 25m² Fläche, Wände und Decke

Aufgaben Preis
Zusatzmaterial (Spachtelmasse, etc.) 15 EUR
Wand abkleben, spachteln und streichen 500 EUR
Decke einmal streichen 100 EUR
Farbe (im speziellen Wunschfarbton) 150 EUR
Gesamtkosten 765 EUR

Die Gesamtkosten für einen Maler-Auftrag berechnen sich aus der Quadratmeter-Zahl der zu streichenden Fläche, der Anfahrt und der Zeit in Stunden, sowie den erforderlichen Extras wie das Abkleben der Wände, was sehr zeitintensiv sein kann, die Spachtelmasse (wenn die Wand uneben ist oder Löcher aufweist) sowie die Farbe selbst. Hierbei gibt es aber einen weiteren Vorteil, wenn man den Profi beauftragt, denn ein Maler kennt sich auch mit den chemischen Zusammensetzungen der Farben aus und wird aus dem riesigen Sortiment im Baumarkt diejenigen Farben auswählen, die für den Zweck als Innen-Anstrich oder Außen-Anstrich am besten geeignet sind. Fehlkäufe? Fehlanzeige! Auch das hilft effektiv, Kosten zu sparen, und ersetzt so manche Beratung durch den Fachmann beim Einkaufen.

Beim Vergleich der Preise für Maler fallen dem Laien oft große Unterschiede auf und er fragt sich, woher diese stammen. Diese Unterschiede berechnen sich in der Praxis aus der zu streichenden Fläche in Quadratmeter, der verwendeten Farbe, der Zahl der nötigen Anstriche, dem Aufwand und der Zeit und auch besonderen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Malerarbeiten außen, wo manchmal ein Gerüst erforderlich ist, was natürlich Extra-Kosten verursacht.

Zusammenfassung

Wer gern Heimwerken mag, übernimmt auch gern selbst Arbeiten wie Malen, Streichen und Tapezieren. Doch im Fall von Malerarbeiten kann es sinnvoll sein, einen Profi zu beauftragen, der Wand und Decke nicht nur schneller, sondern auch gleichmäßiger und exakter streichen kann. Die Kosten für einen Maler halten sich hierbei sehr im Rahmen, denn im Gegensatz zu den anderen üblichen, meist recht teuren Handwerker-Leistungen, sind die Preise von Malern mit zwischen zehn und zwanzig Euro pro Quadratmeter relativ günstig. Bei Außenarbeiten an Fassade und Außenwand kann der Preis schnell zwischen dreißig und vierzig Euro betragen, ist aber auch immer noch preiswert, und das qualitativ hochwertige Ergebnis rechtfertigt auch diese Investition.

Artikelbild: Kurhan / Bigstock.com

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