Mit Wohnanpassungen den Komfort erhöhen

Mit Wohnanpassungen den Komfort erhöhen

Eine Wohnung passt im Idealfall immer zu den Bedürfnissen ihrer Bewohner und nicht umgekehrt. Im Laufe der Jahre ändern sich viele Dinge und die Wohnung entspricht nicht mehr den neusten Bedürfnissen. Bei einer Umgestaltung der eigenen vier Wände gilt es, nicht nur an das eigene Alter zu denken. Es gibt viele Dinge, die den Komfort erhöhen können.

Mit dem Thema Barrierefreiheit haben wir uns bereits ausführlich befasst. Der springende Punkt ist allerdings, dass es nicht nur um das Alter geht, sondern um die Frage des Wohnkomforts. Besonders im Badezimmer haben sich die Hersteller in den vergangenen Jahren viele Gedanken gemacht und neue Produkte entwickelt, die nicht nur gut aussehen, sondern auch praktisch sind. Barrierefreiheit bedeutet für viele Menschen, einen Behinderten gerechten Raum zu erstellen. Dabei muss nicht alles an Behinderung erinnern. Flache Duschwannen sind für jeden praktisch, egal ob jung, alt, mit Behinderung oder ohne. Die flachen Duschen sehen zudem besser aus als herkömmliche Duschwannen. In vielen europäischen Ländern sind bodengleiche Duschen seit Jahren ein Standard. Langsam kommen auch die Deutschen in den Geschmack dieses Komforts.

Das Zuhause gemütlicher machen

Der Wunsch zum Umbau der eigenen Wohnung sollte in erster Linie nicht aus einer Notwendigkeit entstehen. Er kann aufkommen, weil man sich zu Hause einfach wohler fühlen will. Immobilienbesitzer haben es in der Regel einfacher. Sie können jede Idee problemlos in die Tat umsetzen. Bei Mietwohnungen muss zunächst eine Absprache für jede bauliche Veränderung mit dem Mieter erfolgen.

Entgegen vieler Annahmen stellen sich die wenigsten Vermieter quer. Auch sie haben ein Interesse, ihr Eigentum aufzuwerten und gute Mieter zu halten. Vermieter können aber auch verlangen, dass die Wohnung beim Auszug in den alten Zustand zurückversetzt wird.

Förderantrag stellen

Gesundheitlich bedingte Umbauten werden grundsätzlich staatlich bezuschusst. Die Pflegeversicherung zahlt für Wohnungsumbauten bis zu 2.557 Euro, wenn eine Pflegestufe vorliegt. Weitere Förderungen gibt es von Baubehörden und Wohnungsämtern. Deren Höhe variiert allerdings von Bundesland zu Bundesland und lässt sich somit nicht genau beziffern. Wichtig ist es, den Antrag vor Baubeginn zu stellen. Ansonsten verfliegt jede Chance auf Bewilligung.

Eine teure Finanzierung können Immobilienbesitzer leicht vermeiden, indem sie den Umbau in mehreren Schritten im Laufe der Jahre vornehmen. Gerade das Bad kann man in eine wahre Wohlfühl-Oase verwandeln. Alleine durch den Austausch der Duschköpfe erhöht sich der Komfort und gleichzeitig sind finanzielle Einsparungen möglich.

Wie Sie sehen können, haben Wohnanpassungen nicht immer etwas mit dem Alter zu tun. Sie erhöhen in erster Linie den Komfort in den eigenen vier Wänden – und darauf sollte niemand verzichten.

Artikelbild: © StockLite / Shutterstock

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