Motiviertes Arbeiten im Home-Office

Motiviertes Arbeiten im Home-Office

Im Grunde genommen bietet es nur Vorteile, einen Teil seiner Arbeit von zuhause aus zu erledigen. Hier stören keine Kollegen, die Zeiteinteilung kann nach Belieben angegangen werden, die vertraute Umgebung tut ihr Übriges dazu. In manchen Fällen aber, so berichten es Mitarbeiter in entsprechenden Umfragen, fehlt häufig die Motivation und die Kraft, selbst gesteckte Ziele wirklich auch zu erreichen.

Wir möchten Ihnen daher aufzeigen, wie Sie demotivierende Dinge aus Ihrem Home-Office entfernen und sich die eigene Arbeitsumgebung besser einrichten.

Ganz auf Arbeit ausgerichtet

Grundsätzlich gilt, dass nur der Raum in der Wohnung als Home-Office gelten kann, welcher ausschließlich dafür genutzt wird. Der Grund dafür ist naheliegend, schließlich fungieren Alltagsgegenstände als Störfaktor und geben ein Gefühl, sich auch mit anderweitigen Dingen beschäftigen zu können. Es gilt deshalb, den Bereich strikt von allen privaten Dingen zu trennen und so einzurichten, als handele es sich dabei um einen tatsächlichen Arbeitsplatz.

  • Orientieren Sie sich am Aufbau Ihres normalen Arbeitsplatzes, gerade was die Anordnung der Tische, Ablagen und dergleichen betrifft. Wichtig ist es, eine größere Wand so einzubringen, dass einzelne Arbeitsschritte dort notiert werden können. Anstatt Zeit zu schinden, wie das teilweise im Büro der Fall ist, haken Sie entsprechende Arbeiten einfach ab und gönnen sich danach eine kürzere Pause.
  • Vermeiden Sie es, private Telefone, Smartphones und dergleichen hier einzubringen. Sie werden geneigt sein, jedes Mal den Hörer abzunehmen – ein Umstand, der für private Belange im Büro natürlich auch nicht gilt.
  • Verwenden Sie einen größeren Schreibtisch, auf welchem alle benötigten Utensilien ihren Platz finden. Unter www.topdeq.de beispielsweise gibt es eine große Auswahl an Schreibtischen, die in jedem Raum flexibel eingebracht werden können und noch dazu hochwertig verarbeitet wurden. Die Ablage beziehungsweise benötigte Unterlagen sind in greifbarer Reichweite zu positionieren, was am ehesten mit einem Rollcontainer gelingt.
  • Wichtig ist außerdem, genügend natürliches Licht in das Home-Office eindringen zu lassen, um das Gefühl für die Zeit nicht zu verlieren. Sehr motivierend wirken mehrere Pflanzen auf der Fensterbank oder neben dem Schreibtisch, die noch dazu einen angenehm frischen Duft versprühen und als Ruhepol fungieren. In regelmäßigen Abständen sollten Sie Ihren Blickwinkel vom Bildschirm entfernen, frische Luft atmen und einen bequemen Rückzugsort einrichten. Sofern Platz vorhanden ist, kann eine kleine Couch im Eingangsbereich aufgestellt werden, die Sie auch räumlich von der Arbeitsumgebung trennt.

Farbenfrohe Einrichtungsgegenstände

Anders als im Büro, können Sie hier zum kleinen Teil etwas persönliche Note einbringen lassen. Insbesondere eine farblich gestaltete, dennoch der Arbeitsumgebung ansprechende Tapete hilft dabei, sich in dieser Umgebung wohlzufühlen. Dazu sollten Sie den Schreibtisch in Nähe des Fenster aufstellen, mit Blickrichtung zur Zimmertür und mit ausreichend Abstand zum nächsten Möbelstück. An einer Seite können dann mehrere Regale eingebracht werden, die andere Seite wird mit mehrfarbigen Tapeten und ein bis zwei Bildern etwas dekoriert. In diese Zone kann auch eine kleine Sitzecke mit Couch eingebracht werden, die entweder für Gäste bestimmt ist oder Ihnen als Rückzugsort gilt.

Überlegen Sie sich zudem, welche Faktoren im Büro Sie als störend empfinden, um diese zu entfernen. Glaubt man den Aussagen von Verhaltensforschern, so ist es des Weiteren sinnvoll, sich zum Teil in die normale Arbeitsmontur zu werfen und so ein „offizielles“ Arbeitsklima zu erschaffen. Machen Sie Pausen wie im Büro, strukturieren Sie Ihre späteren Arbeitsschritte und erledigen den selbst machbaren Teil im Voraus. Betrachten Sie das Home-Office als eine Möglichkeit zur Nachbereitung, ohne den störenden Eingriff von Kollegen die Arbeit ausführen zu können, die auf der Strecke blieb oder einer weiteren Bearbeitung bedarf.

Artikelbild: © bikeriderlondon / Shutterstock

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