Partyzelt: Wie Sie die Feier in den Garten verlegen

Partyzelt: Wie Sie die Feier in den Garten verlegen

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, verbringen die meisten Menschen ihre Zeit überwiegend im Freien. Immobilienbesitzer und Mieter, die in einem Haus wohnen, haben die Freiheit, einen Teil ihres Lebens im eigenen Garten zu verbringen. Die grüne Oase ist äußerst willkommen, schließlich lassen sich die schönsten Minuten im Sommer gleich viel besser im kühlen Schatten verbringen. Wenn die Nachbarn und Freude ebenfalls in den Genuss dieses entspannten Lebens kommen sollen, kommt dann kommt ein Partyzelt oder Pavillon genau richtig. Es bietet ausreichend Platz, um die Gäste bei einer Sommerparty unterzubringen und schützt alle Teilnehmer vor Sonne und Regen.

Partyzelt: Welche Ausführungen kommen infrage?

Partyzelte werden meist für einen kurzen Zeitraum und für besondere Anlässe aufgestellt. Aus diesem Grund sollten sie sich möglichst schnell auf- und abbauen lassen. Bei einem Großteil dieser Zelte handelt es sich um Stoffpavillons und Faltzelte. Ersteres bleibt häufig den ganzen Sommer über im Garten stehen, da es ein willkommener Schattenspender ist. Aber auch ein Partyzelt können Hausbesitzer mehr als nur gelegentlich nutzen: Es lässt sich mit einer Beleuchtung ausrüsten, sodass der Aufenthalt bis spät in die Nacht möglich ist. Und welche Zeltart eignet sich am besten für welchen Zweck?

  • Faltzelt: Faltzelte sind für den Privatgebrauch äußerst praktisch. Ihre Konstruktion besteht in der Regel aus einem Scherengitter aus Aluminium oder Stahl. Die Varianten aus Aluminium sind dank ihrem geringen Gewicht besonders leicht zu transportieren, sodass ein regelmäßiger Auf- und Abbau kein Problem darstellt. Zum Aufstellen muss man das Zelt an zwei Ecken auseinanderziehen. Um Schutz vor Sonne, Wind und Regen zu bieten, sind Faltzelte mit einem Textilmaterial oder einer Plane bespannt.
  • Pagodenzelt: Ein funktionales und gleichzeitig hübsches Zelt ist das Pagodenzelt. Dieses ist auch in der Falt-Variante erhältlich und wird meist für besonders wichtige Anlässe, etwa eine Hochzeit, aber auch Open-Air-Veranstaltungen genutzt. Pagodenbauten sind in erster Linie in Asien zu finden, erfreuen sich aber auch hierzulande großer Beliebtheit. Mit ihren hohen, spitzen Dächern wirken Pagodenzelte elegant und leicht. Dieses Zelt besitzt in der Regel ein Gerüst aus Aluminiumprofilen und Verbindungsteilen aus Stahl sowie Dach- und Seitenplanen.

Tipps zum Kauf

Beim Kauf des Zeltes sollte man auf die eigenen Bedürfnisse achten. Wer das Partyzelt häufig auf- und abbauen möchte, der ist mit einem Faltzelt gut beraten. Dieses steht bereits nach wenigen Handgriffen. Ebenfalls wichtig ist die Standfestigkeit: Auch im Sommer kann der eine oder andere Sturm über den Garten fegen, das Partyzelt sollte dennoch stehen bleiben. Entscheidend dafür ist eine stabile Grundkonstruktion sowie ein solides Material, mit dem das Zelt bespannt ist.

In puncto Größe spielen auch die eigenen Bedürfnisse eine große Rolle. Interessierte müssen sich überlegen, wie viele Gäste sie im Schnitt in ihrem Partyzelt unterbringen möchten. Selbst bei einer Party im kleinen Kreis sollte die Zeltgröße mindestens drei Mal drei Meter betragen. Für größere Events sollte das Partyzelt fünf Mal fünf Meter und mehr messen.

Partyzelt aufbauen

Wenn Sie eine Party geplant haben, der Wetterbericht dann doch einen Regenschauer für den Nachmittag vorhersagt, ist das noch lange kein Grund, die Feier abzusagen. Das gekaufte Partyzelt kann alle Gäste trocken halten. Dafür muss man es aber auch richtig aufstellen und aufbauen.

Zum Aufstellen sollten mindestens zwei Personen am Werk sein und auf Folgendes achten:

  • Eine ebene Fläche wählen, die mindestens genauso groß wie das Partyzelt ist.
  • Die Rohre ineinander stecken und auf die Wiese legen.
    • In der Regel sind die Rohre gekennzeichnet und zeigen, wo sie hingehören.
    • Profile für die Ecken sind ebenfalls markiert.
  • Anschließend die Rohre in die Eckprofile stecken. Nun steht das Grundgerüst des Partyzelts.
  • Seitenteile mit den Laschen über die Stangen ziehen und anschließend zusammenstecken.
  • Nun das Dach über das Grundgerüst ziehen und mit Bändern an den Rohren befestigen.
  • Spannseile sorgen für mehr Stabilität: Sie werden von der Ecke schräg zur Wiese gespannt und mit Zeltheringen befestigt.

Das Partyzelt steht – jetzt kann die Party beginnen!

Artikelbild: © Liz Van Steenburgh / Shutterstock


1 Kommentar

  1. Oscar Albrecht 23.04.2020 08:48 Uhr

    Die Tipps zum Kauf sind wirklich sehr hilfreich und ich weiß jetzt, dass für uns nur ein Faltzelt in Frage kommt. Sie betonnten in Ihrem Artikel die Wichtigkeit von Standfestigkeit und aufgrund der Größe, die unseren Bedürfnissen entspricht, habe ich gedacht eventuell selber zu bauen. Daher bin ich für jeden Tipp dankbar und kann mich intensiver mit den Einzelheiten beschäftigen über die Konstruktion und welche Scherengitter benötigt werden, da werde ich froh wenn alles steht. Vielen Dank für die detaillierte Beschreibung der Folgeschritte.

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