Rankgitter aus Holz

Rankgitter aus Holz

Egal ob für die Rose oder die kletternde Gurke – für so manche Pflanze lohnt es sich, eine Rankhilfe anzuschaffen. Diese hilft ihr, zu wachsen. Gleichzeitig kann sie aber auch weitere Funktionen im Garten übernehmen. Gerade Rankgitter aus Holz haben dabei einen besonders schönen, optischen Aspekt zu bieten.

Rankgitter als Wachstumshilfe und Sichtschutz

Sie sind ein klassisches Element im Garten und häufig zu sehen. Für die Kletterpflanzen dienen Rankgitter als Unterstützung, dass sie in die richtige Richtung wachsen sowie Blüten und Blätter sich optimal entfalten. Eine typische Kletterpflanze im Ziergarten ist beispielsweise die Rose. Aber auch im Gemüsegarten freuen sich Bohnen und Gurken über solch eine Unterstützung. Gleichzeitig kann eine Rankhilfe aber auch der Gartengestaltung dienen. So eignen sich diese Kletterhelfer auch als Sichtschutz oder Trennwand. Soll der Sitzbereich des Gartens ein wenig geschützt werden? Dann kann ein Rankgitter mit Pflanzen für eine grüne Abgrenzung sorgen. Sie verschönern oder verstecken hässliche Ecken, können einzeln oder in Gruppen stehen, aber auch beispielsweise an der Hauswand angebracht sein. Rankgitter gibt es zudem in zahlreichen Formen, Größen, Höhen und Farben. Auch verschiedene Materialien stehen hier zur Auswahl: Metall, Holz und auch Kunststoff. Gerade ein Rankgitter aus Holz bringt zahlreiche Vorteile mit sich.

Die Form der Gitter richtet sich nach den Bedürfnissen der Pflanze. Rosen beispielsweise bevorzugen herkömmliche Quer- und Längsstreben, während eine Weinrebe eine flexiblere Form zu schätzen weiß. Hier sollte sich der Gärtner je nach Pflanzenart genau informieren.

Das Rankgitter aus Holz: Die Vorteile des Naturmaterials

Holz ist ein natürlicher Stoff, weswegen es prädestiniert ist, im Garten eingesetzt zu werden. Das macht Holz auch bei Rankgittern beliebt. Es strahlt Gemütlichkeit und Lebendigkeit aus. Es passte einfach in jeden Garten, steht in zahlreichen Modellen zur Verfügung, ist haltbar und die Rankgitter zeichnen sich vor allem durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Verschiedene Holzarten bieten sich hier unter anderem an:

Edelhölzer halten länger, andere Varianten sind druckimprägniert. Denn Holz hat den Nachteil, das es wetterempfindlich ist. So braucht es immer einen Schutz und auch ein wenig Pflege über die Jahre. Ein Vorteil von Holz ist auch, dass es Wärme leitende Eigenschaften hat. Doch aufgepasst: Bei so mancher Jungpflanze ist Wärmeabstrahlung nicht erwünscht! Im Gegensatz zu Metall- und Kunststoffvarianten kann ein Rankgitter aus Holz sowohl gekauft, aber leicht und ohne große Vorkenntnisse auch selbst gebaut werden.

Kauftipps für Rankgitter aus Holz

Es gibt verschiedene Formen von Rankgittern aus Holz im Handel fertig zu kaufen. Gegenüber den Modellen von Metall und Kunststoff liegen die Preise meist niedriger. Die kleinen Varianten beginnen schon bei einem Preis von 10 bis 20 Euro, aber auch bis zu 100 Euro können investiert werden. In manchen Fällen sind die Rankgitter ebenso mit Blumenkästen bereits kombiniert. Maße beachten! Es gibt Rankgitter, die variable einsetzbar sind – hoch und breit variieren hier oft die Maße. Aber auch faltbare Rankgitter, die gleich als Sichtschutz oder Trennwand nutzbar sind, können erstanden werden. Ebenso gibt es Konstruktionen mit Dach. Hier richtet sich die Auswahl nach den Vorlieben des Gartenbesitzers und den Bedingungen der Pflanze. Denn so manches Gewächs klettert sehr hoch. Bei Bedarf hilft der Handel gern mit Beratung.

Achten Sie beim Kauf auf eine hochwertige Verarbeitung. Das Holz sollte versiegelt sein – also einen Wetterschutz haben. Nur dann wird sie auch lange Freude für Pflanze und Gartenbesitzer bringen.

Do it yourself: Rankgitter selber bauen

Die fertigen Rankgitter aus dem Handel haben jedoch oft den Nachteil, dass sie Standartmaße bieten. Das individuelle Gitter für den eigenen Garten sollte der Heimwerker jedoch besser selbst bauen. Hier stehen zwei Arten zur Verfügung:

  1. Bau aus Fertigkomponenten
  2. völlig freier Bau

Der Fachhandel hat auch Profilleisten mit einer Nut im Programm, aus denen ein Rankgitter selbst zusammengesetzt werden kann. Die sogenannten Nutleisten haben eine Rinne innerhalb des Holzes, ähnlich wie die Leisten einer Schublade. In die Nut können die Holzleisten festgesteckt werden. Aber auch der völlige freie Bau ist möglich. In vielen Fällen lautet die Materialliste dann wie folgt:

Die Werkzeugliste sieht oft so aus:

Nachdem die Maße genommen wurden, werden die Leisten je nach Vorlieben gekürzt, miteinander verschraubt oder vernagelt. Bei kleinen Gittern kann diese oft einfach in die Erde gesteckt werden. Hier sollten jedoch Metallfüße kombiniert werden, damit das Holz im Boden nicht modert. Größere Modelle sollten zudem gleich mit einem Beet in Verbindung gebaut werden, hier kommen die MDF-Platten ins Spiel. Aber nicht nur das Zusammenbauen ist wichtig, auch Versiegeln. Auch die Löcher sollten lackiert werden!

Beim Verschrauben zweier Holzteile muss immer vorgebohrt werden. Und zwar in das Holzteil, in das als Erstes geschraubt wird.

Zusammenfassung

Es ist nicht nur eine Hilfe für die Pflanzen, auch als Sichtschutz kann ein Rankgitter fungieren. Modelle aus Holz sind dabei besonders beliebt im Garten, denn sie wirken warm und naturverbunden. Jedoch muss der Besitzer hier auf eine Wetterfestigkeit achten. Rankgitter aus Holz können in fertigen Varianten im Handel erstanden werden. Aber auch selber bauen ist möglich.

Artikelbild: © Jeanette Dietl / Shutterstock

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.