Richtige Toner für den Einsatz im Arbeitszimmer

Richtige Toner für den Einsatz im Arbeitszimmer

Viele Arbeitsschritte, die zuvor größtenteils im Büro durchgeführt werden, sind mittlerweile in ein Home-Office ausgelagert. Dies gibt dem Mitarbeiter die Möglichkeit zur besseren Zeiteinteilung und zu einem effizienteren Arbeiten, zeitgleich profitiert der Arbeitgeber aber auch von besseren Arbeitsresultaten und niedrigeren Fixkosten, wenn Arbeitsplätze flexibel zugeordnet werden können. Nichtsdestotrotz muss die Qualität der Arbeit, insbesondere was den Umgang mit Dokumenten betrifft, auf demselben Niveau sein. Billige Ausdrücke, verzerrte Farben oder verschmierte Skizzen sind dabei ein äußerst negativer Faktor in der Außendarstellung.

Aus diesem Grunde möchten wir Ihnen in diesem Beitrag darlegen, welche Bedeutung dem Toner zukommt und welche grundsätzlichen Unterschiede es hierbei gibt.

Verschiedene Aspekte spielen eine Rolle

Ein Toner dient als Farbmittel beim Druckvorgang, ist damit eines der wichtigsten Komponenten im Home-Office, noch vor dem eigentlichen Druckermodell. Dabei handelt es sich um äußerst feines Pulver, welches sich aus Kunstharzen, elektrisierbaren Metalloxiden, Pigmenten und weiteren Hilfsstoffen zusammensetzt – nur mithilfe einer optimalen Mischung kann dabei sichergestellt werden, dass Effekte wie eine schwarze Graduierung ohne Schmutzpartikel oder tiefe Schwärzen erreicht werden. Billige kompatible Tonerkartuschen, die nicht den Anforderungen des Gerätetyps entsprechen und damit eine zutiefst wechselnde Qualität aufweisen, stellen dabei das größte Problem dar. Anforderungen und Einsatz von Toner erfordern es, vor allem vor dem Hintergrund immer weiterer Entwicklungen und Verbesserungen, dass jegliche Abstufungen der Farbe umgesetzt werden können, ohne unsauber dargestellt zu werden.

Sodann liegt ein Fokus auch in der Vermeidung von Rückständen auf dem Druckträger, was den Pflegeaufwand minimal hält und eine längere Haltbarkeit verspricht. In einigen Unternehmen ist man mittlerweile dazu übergegangen, einen Teil des Equipments (also auch Drucker und Toner) mit zu finanzieren, um eine gleichbleibende Qualität zu erreichen. Billige Toner erkennt man nämlich zuvorderst daran, dass dieser in seiner Konsistenz nicht ausreichend feuchtigkeitsresistent ist, also in vielen Fällen verwischt und damit unsaubere Ergebnisse hervorbringt. Im nächsten Absatz erläutern wir Ihnen deshalb, welche Arten von Toner es gibt und wo die Unterschiede darin liegen.

Unterschiedliche Arten von Toner

Nimmt man die am Markt erhältlichen Tonertypen, so lassen sich grundsätzlich drei verschiedene Arten unterscheiden.

  • Der sogenannte Einkomponententoner gilt dabei häufig als Grundlage, denn hierbei handelt es sich um eine äußerst umweltschonende Variante mit dem Vorteil, dass dieser als eine Einheit inmitten einer einzigen Kartusche funktioniert. Dieses System ist aufgrund des Austausches einer einzigen Kartusche höchst wartungsarm, dennoch bewegt sich der Toner in einem preislich höheren Segment. Zu den wichtigsten Komponenten zählt hierbei der Entwickler, welche eine Tonerbürste einbringt um im Anschluss daran die Tonerteilchen ideal auf die Photoleitertrommel zu verteilen.
  • Beim Zweikomponententoner handelt es sich um ein Modell mit separatem Entwickler, sodass eine unterschiedliche Abnutzung gegeben ist. Derlei Systeme sind jedoch ungemein aufwendiger in der Herstellung, was mit höheren Verkaufspreisen einher geht und deshalb nur dann als sinnvoll erachtet werden kann, wenn sie eine höhere Anzahl an Druckvorgängen durchführen müssen. Sollte ein Austausch nötig sein, so betrifft dies lediglich einzelne Komponenten. Beim Kauf von Toner ist hierbei auf keine spezielle Eigenschaften auf Seiten des Entwicklers zu achten, womit ein höheres Sparpotential gegeben ist.
  • Die umgangssprachlich als „Flüssigtoner“ beworbenen Geräte, die in Wahrheit mit einer sensiblen Transferflüssigkeit arbeiten und dadurch höhere Druckergebnisse ermöglichen, stellen die dritte Variante dar. Hierbei bewegt sich die nun belichtete Trommel entsprechend durch die Transferflüssigkeit, die Tonerpartikel werden aufgenommen und gleichmäßiger verteilt, da es sich dabei um sogenannte dispergierte Farbpartikel handelt. Die unterschiedlichen Stoffe können sich demnach nicht ineinander lösen oder verbinden, sodass eine feingliedrige Verteilung möglich wird.

Aufgrund dieser zumeist technisch aufwendigen Methoden, die bei entsprechendem Gebrauch zu höheren Folgekosten führen, empfiehlt sich eine kompatible Tonerkartusche. Sie weist mit ihrem Chip keinerlei Begrenzung der Druckvorgänge auf, ist mit weit mehr Tonerpulver versehen und hinsichtlich der Qualität mit keinerlei Einbußen verbunden – zusätzlich spart man durch den weitaus günstigeren Einkaufspreis und die höhere Effizienz, die Einsparungen von bis zu 80 Prozent ermöglicht.

Artikelbild: © fonzales / Shutterstock

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