Schopflavendel

Schopflavendel

Der Schopflavendel ist eine sehr begehrte Pflanze im Garten, da er für schöne Farbkontraste im Grünen sorgt und weil er zudem sehr pflegeleicht ist. Fällt das Wort Schopflavendel, kommen einem sofort die Lavendelfelder in der Provence in den Sinn. Ja, so eindrucksvoll kann Lavendel sein und seine Unterordnung der Schopflavendel überzeugt auch durch seine Schönheit und durch seinen breiten Wuchs.

Vom Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) gibt es mehrere Sorten, der Schopflavendel ist eine davon. Der Schopflavendel (Lavandula stoechas) hat kürzere und feinere Blätter. Seine Blüten sind graugrün, doch der oberste Teil der Blüte wird von auffälligen Hochblättern geziert. Den Schopflavendel gibt es in den Farben weiß, rosa oder violett.

Herkunft

Der Schopflavendel hat seinen Ursprung im Mittelmeerraum. Hier scheint die Sonne dauerhaft vom Himmel, das Meer, das mediterrane Klima und der sandige Boden bekommen der Pflanze sehr.

Name, Synonyme und Sorten

Der Schopflavendel ist eine Unterordnung des Echten Lavendel. Er schließt sich der Gattung der Lippenblütler an und seine botanische Bezeichnung „Lavandula stoechas“

Erscheinungsbild, Blütenstand und Blüte

Das Erscheinungsbild: Der Schopflavendel überzeugt durch seinen breiten und dichten Wuchs. Er wirkt in seiner Erscheinung buschig und sein dichtes Blattkleid fällt auf.
Die Höhe: Der Schopflavendel erreicht eine Hohe von 30 bis 100 cm.
Die Blätter: Die Blätter erreichen eine Länge von ca. 4 cm und sie sind gegenständig angeordnet. Ihre Formgebung ist länglich. Der Schopflavendel unterscheidet sich vom Echten Lavendel dadurch, dass er kürzere und feinere Blätter besitzt.
Die Blüte: Auffällig ist der Blütenstand, er wird von Hochblättern geschmückt, die bis zu 5 cm lang werden können. Die Blüte befindet sich darunter und macht durch ihre Ähre auf sich aufmerksam. Die Krone weist eine schwarzviolette Farbe auf, sie kann 8 mm lang werden und sie gestaltet sich zweilippig. Die Ähren der Blüte sind in graugrüner Farbe gehalten, doch die obersten Blüten machen mit ihren auffälligen Hochblättern, gekonnt auf sich aufmerksam. Die Blütenfarbe des Schopflavendels ist blauviolett, weiß oder rosa. Das Lippenblütengewächs weist eine lange Blühzeit auf, sie reicht von März bis Juni.

Kauf von Schopflavendel

Wer einen Schopflavendel erwerben möchte, der sucht dafür eine exklusive Gärtnerei auf. Da herkömmliche Gartenabteilungen meist nur den Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) vorrätig haben.

Verwendung des Schopflavendels

  • Der Schopflavendel ist nicht ganz so populär wie der Echte Lavendel. Dennoch sorgt er für die perfekten „Farbtupfer“ in Beet, im Steingarten und am trockenen Mauerwerk. In der Topfkultur wirkt er besonders gut, wenn er in einem Gefäß aus Terrakotta untergebracht wird, das verstärkt den mediterranen Stil im heimischen Garten.
  • Die duftenden Blüten des Schopflavendels werden gerne als Tee aufgebrüht, dieser Tee wirkt beruhigend und krampflösend.
  • Der duftende Aspekt des Schopflavendels spielte eine große Rolle, deshalb wird er gerne zur Dekoration in diversen Gefäßen aufbewahrt. Auch in Duftsäckchen wird er gerne eingenäht.
  • Die ätherischen Öle des Lavandula stoechas werden gerne für Massagen bei Rheuma eingesetzt. Für Tinkturen und Aufguss kommt er immer wieder zur Anwendung. Bei Durchblutungsstörungen hat der Schopflavendel eine heilende Wirkung. Auch bei Asthma schafft er Abhilfe, zudem stärkt er die Nerven und baut Zeichen der Nervosität ab.
  • Der Schopflavendel ist nicht nur ein beliebtes Duftkraut, auch als Würzkraut kann er seine Verwendung finden. Neben Basilikum, Thymian und Melisse verfeinert es bei einer sparsamen Dosierung so manches Gericht. Die jungen Blattspitzen können als passendes Würzmittel für Suppen, Fleisch, Fisch und diverse Soßen verwendet werden.

Auf die richtige Pflege des Schopflavendels kommt es an

Der richtige Standort für den Schopflavendel

Wird der Schopflavendel angepflanzt, ist der richtig gewählte Standort sehr wichtig. Diese Lippenblütler schätzen die Sonne sehr. Darum sollte ein sonniger oder vollsonniger Standort gewählt werden. Dem Schopflavendel darf ruhig warm werden, die Wärme tut ihm gut. In den Beeten und den Steingärten findet sich der Lavandula stoechas wieder. Lavendel gilt als ein traditioneller Begleiter der Rose. Aber er harmoniert auch mit Lilien, Bartiris und der Fetthenne. Zwischen den Stauden, die Sonne lieben, ist der Schopflavendel immer gut aufgehoben.

Der Boden für den Schopflavendel

Der Boden sollte sich als durchlässig und sandig erweisen. Er braucht nicht mit zu vielen Nährstoffen angereichert sein. Ein kalkfreier und trockener Boden wird vom Lavandula stoechas bevorzugt.

Das Gießen

Aus kargen Gebieten, wo wenig Niederschlag herrscht, kommt der Schopflavendel, daher kann ihm die Trockenheit nichts anheben. Anders sieht es mit der Nässe aus. Staunässe ist für ihn nicht vertretbar. Erst wenn die obere Erdschicht trocken ist, sollte wieder zur Gießkanne gegriffen werden. Darum reicht es durchaus, wenn die Pflanze nur bei einer anhaltenden Trockenperiode gegossen wird.

Es wird empfohlen, den Schopflavendel immer in den Morgenstunden zu gießen, da er im Laufe eines Tages wieder abtrocknen kann.

Wurde der Schopflavendel als Kübelpflanze oder im Topf kultiviert, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Erde niemals nass sondern nur feucht ist.

Das Düngen

Auf eine lange Blütezeit darf der Gartenfreund beim Schopflavendel zählen. Die kleinen Blütennähren versprühen einen herben aromatischen Duft. Mit dem Düngen darf sparsam umgegangen werden. Denn erhält die Pflanze zu viele Nährstoffe, wird die Blühkraft geschwächt. Darum wird davon abgeraten, zu viel zu düngen. Einmal im Jahr reicht ein Düngen mit Kompost aus. Es darf dafür auch Kalidünger genutzt werden. Der Frühling ist die beste Zeit für das Düngen.

Das Schneiden

Der Schopflavendel kann bis zu einem Meter hoch werden. Will der Gartenfreud ihn nicht so hoch wachsen lassen, ist schneiden Pflicht. Einmal im Jahr sollte das Lippenblütengewächs zurückgeschnitten werden. Dafür eignet sich das Frühjahr bestens. Im Februar oder März, noch bevor die Pflanze austreibt, sollte die Gartenschere eingesetzt werden. Aber auch im Herbst, nach der Blütezeit, ist ein guter Zeitpunkt, um die Pflanze zu schneiden. Es darf großzügig geschnitten werden, denn ein kräftiger Rückschnitt wirkt sich positiv auf den Wachstum aus und trägt zur Verjüngung der Pflanze bei.

Darum darf der Lavendelstrauch mehr als die Hälfte bis Zweidrittel zurückgeschnitten werden. Das hat zur Folge, dass der Schopflavendel wieder kräftig an den neuen Trieben zu blühen beginnt. In der Regel hält der optimale Rückschnitt die Pflanze kompakt und austriebsfreudig. Vor dem Schneiden sollten Laub und abgestorbene Pflanzenreste entfernt werden. So bekommt der Schopflavendel wieder ausreichend Luft. Das Schnittmaterial der Pflanze eignet sich hervorragend zum Mulchen.

Beim Rückschnitt ist zu beachten, dass mit der Gartenschere nicht in das Holz geschnitten wird. Wenn das passiert, ist es mit der Triebkraft des Schopflavendels vorbei.

Das Überwintern

Auf die richtige Winterpflege ist zu achten, denn der Schopflavendel ist nur bedingt winterfest. Die Außentemperatur darf nicht unter minus 5 Grad absinken, denn mit frostigen Minustemperaturen kommt er nicht gut klar. Damit der Lavandula stoechas die richtige Winterpflege bekommt, sollte er im Winter an einen kühlen Ort gebracht werden, der frostsicher ist. Gewächshäuser, helle Kellerräume, Scheunen oder ungeheizte Garagen bieten sich als Winterquartier an. Bereits im Februar/März darf der Schopflavendel wieder ins Freie und die ersten warmen Sonnenstrahlen genießen. Dennoch ist es wichtig, ihn vor Nachtfrost zu schützen. Laub- oder Fichtenreisigauflagen helfen dabei. Auch Jute oder eine Folie aus Luftpolster kann dafür eingesetzt werden. Wird der Lavandula stoechas erst im späten Frühjahr wieder ins Freie gebracht, sollte darauf geachtet werden, dass der Platz nicht vollsonnig ist, um Verbrennung durch die Sonne zu vermeiden.

Das Vermehren des Schopflavendels

Bei der Vermehrung dieser Pflanze gibt es 2 unterschiedliche Vorgangsweisen. Es gilt dabei folgendes zu beachten, wenn der Schopflavendel über Samen vermehrt wird, wird die Jungpflanze nicht genau identisch mit der Mutterpflanze. Wird ein Steckling abgenommen und wird daraus eine neue Pflanze gezogen, wird die Pflanze gleich mit der Mutterpflanze.
Schopflavendel vermehren durch Stecklinge

Die Vermehrung sollte im Frühling stattfinden. 10 cm lange Kopfstecklinge, werden in ein Anzuchttöpfchen gegeben. Wichtig ist, dass die Anzuchterde mit Sand vermischt wird. Von solchen Bodenbedingungen profitiert der Steckling und er wurzelt schnell an. Bei dieser Methode des Vermehrens sind nicht die Blüten von Bedeutung, sondern das Holz. Der Steckling muss bis zum Ansatz des Blattes in die Erde gesteckt werden. Dann ist er mit Wasser zu besprühen, dabei gilt zu beachten, dass der Steckling nur angefeuchtet wird. Er wird mit einer Folie abgedeckt und an einen hellen und sonnigen Platz gestellt. Das Fensterbrett eignet sich gut dafür. Die Folie ist einmal am Tag abzunehmen, dass kein Schimmel entstehen kann. Erst wenn der Steckling bewurzelt ist, kann er umgepflanzt werden. Wer in den späten Sommermonaten den Schopflavendel durch Stecklinge vermehrt, der kann die junge Pflanze im kommenden Frühjahr in ein Beet umsetzen und kann sich absolut sicher sein, dass die junge Pflanze auch gedeiht. Findet die Vermehrung des Schopflavendels im Frühjahr statt, ist der Frühsommer der beste Zeitpunkt, um die Pflanze umzuquartieren.

Schopflavendel vermehren durch Samen

In den verblühten Blüten entstehen die Samen. Es muss abgewartet werden, bis die Blüte vorbei ist, dann wird die Blüte abgeschnitten und getrocknet. Das hat zur Folge, dass die kleinen Samen von selbst rausfallen. Die trockenen Enden der Blüte zeigen auf, dass Samen gebildet worden sind. Diese Samen werden dann in die Erde gestreut. Auf das Gießen und auf den Überzug der Folie sollte nicht vergessen werden. Denn ein feuchtes und warmes Klima treibt die Keimung voran. Der Anzuchttopf findet seinen Platz am hellen und warmen Fensterbrett. Sobald sich die ersten Blätter zeigen, kann die Folie abgenommen werden. Der Keimling ist so lange im Anzuchttopf untergebracht, bis er mit einem ausreichenden Wurzelwerk ausgestattet ist. Bei 20 Grad Temperatur keimen die Samen am besten.

Schädlinge und Krankheiten des Schopflavendels

Schädlinge treten bei dem Lippenblütengewächs in der Regel selten auf. Der Schopflavendel hat dies seinen ätherischen Ölen zu verdanken, diese halten diverse Schädlinge ab. Aber Krankheiten können durchaus vorkommen, bei zu feuchtem Stand bildet sich ein Grauschimmel. Der Grauschimmel macht durch einen samtig anfühlenden Belag der Blätter auf sich aufmerksam. Hierbei handelt es sich eindeutig um eine Pilzerkrankung. Wer den Grauschimmel bei seinem Schopflavendel bekämpfen möchte, der muss schnell handeln. Denn je schneller der Gartenfreund den Befall bemerkt, umso schneller kann er handeln und die richtigen Maßnahmen setzen. Alle befallenen Stellen der Pflanze müssen sofort entfernt werden. In der Regel sind die Blätter davon betroffen, sie müssen mit der Gartenschere abgeschnitten werden, um den Schopflavendel zu retten.

FAQ – Die häufigsten Fragen

Schopflavendel, ein Gewächs, das den Lippenblütlern (Lamiaceae) zugehörig ist. So wie viele andere Duft- und Würzkräuter, etwa Thymian, Melisse oder Basilikum. Denkt der Gartenfreund an Lavendel kommen diesem sofort die Lavendelfelder in der Provence in den Sinn. Dennoch ist die aus dem Mittelmeerraum stammende Pflanze nicht nur in der Provence gut aufgehoben, auch zwischen den Stauden in heimischen Gärten tut sie sich mit ihrem herb aromatischen Duft hervor.

Was ist ein Schopflavendel?
Der Schopflavendel ist eine Unterordnung des Echten Lavendel. Er gehört zur Gattung der Lippenblütler und seine botanische Bezeichnung lautet “Lavandula stoechas“

Gibt es verschiedene Arten und Sorten des Lavendels?
Vom Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) gibt es mehrere Sorten, eine davon ist der Schopflavendel (Lavandula stoechas). Er unterscheidet sich durch etwas kürzere und feinere Blätter. Die Blütenähren des Schopflavendels haben eine graugrüne Farbe. Die obersten Blüten zieren sich mit markanten Hochblättern, die weiß, rosa oder pink gefärbt sein können.

Wie hoch wird der Schopflavendel?
Der Schopflavendel erreicht eine Höhe von 30 bis 90 Zentimeter. Das Wachstum verläuft breit und buschig. Mit seinem breiten Wuchs überzeugt der Schopflavendel auch als Einzelpflanze.

Wann blüht der Schopflavendel?
Die Blütezeit ist im Sommer, meist Juni bis August.
Auffällig am Schopflavendel ist sein Blütenstand. Dieser Blütenstand wird von Hochblättern geschmückt, die bis zu 5 cm lang werden können. Die Blüte befindet sich darunter und macht durch ihre Ähre auf sich aufmerksam. Die Krone hat eine schwarzviolette Farbe und kann 8 mm lang werden, sie weist eine zweilippige Formgebung auf. Die Ähren der Blüte sind in eine graugrüne Farbe gehüllt. Die obersten Blüten fallen durch ihre Hochblätter auf. Die Blütenfarben des Schopflavendels erstrahlen in blauviolett, weiß oder rosa.

Wo einen Schopflavendel kaufen?
Den Echten Lavendel (Lavandula angustifolia) gibt es überall zu kaufen, wo Garten- und Zimmerpflanzen angeboten werden. Jede Gärtnerei hat ihn vorrätig und auch in jedem Großbaumarkt mit Gartenabteilung ist diese Pflanze lagernd. Möchte der Gartenfreund aber einen Schopflavendel (Lavandula stoechas) erwerben, muss dafür eine exklusive Gärtnerei aufgesucht werden.

Der richtige Standort für den Schopflavendel?
Wird der Schopflavendel angepflanzt, muss auf den richtigen Standort geachtet werden. Diese Lavendelgewächse mögen die Sonne sehr. Deshalb sollte ihnen ein sonniger oder vollsonniger Standort zuteil werden. Dem Schopflavendel darf warm werden. Die Pflanze aus dem Mittelmeerraum schätzt die Wärme. In der Regel findet sich der Schopflavendel in Beeten und Steingärten wieder. Er gilt als der Begleiter der Rose. Aber er passt auch hervorragend zur Lilie, der Fettnenne oder anderen sonnenhungrigen Stauden. Zwischen den einzelnen Stauden ist der Schopflavendel gut aufgehoben, dort versprüht er seinen herb aromatischen Duft.

Der richtige Boden für den Schopflavendel?
Der Boden des Schopflavendels sollte sich als durchlässig und sandig erweisen. Er braucht nicht mit vielen Nährstoffen angereichert sein. Ein trockener Boden gefällt der Pflanze aus dem Mittelmeerraum, da dort ähnliche Bodenbedingungen vorherrschen.

Die richtige Pflege für den Schopflavendel?
Längere Trockenperioden können dieser Pflanze nichts anhaben. Der Schopflavendel verlangt nur bei extremer Trockenheit nach Wasser. Erst wenn die oberste Erdschicht trocken ist, sollte der Schopflavendel gegossen werden. In den Morgenstunden darf gegossen werden, damit die Pflanze im Laufe des Tages wieder trocknen kann.
Der Schopflavendel braucht nicht viel Düngemittel. Wenn er einmal im Jahr mit Kompost oder organischen Dünger versorgt wird, reicht das aus. Gedüngt sollte immer in den Frühlingsmonaten werden und da mit Maß und Ziel, da sonst die Blühkraft der Pflanze darunter leiden könnte.
Im Frühjahr sollte zudem zur Gartenschere gegriffen werden und der Schopflavendel sollte um ein Drittel zurückgeschnitten werden.

Kann der Schopflavendel überwintert werden?
Der Schopflavendel ist nur bedingt winterfest. Das heißt, wenn die Temperaturen unter – 5 Grad sinken, sollte er an einem kühlen und frostsicheren Ort untergebracht werden. Als geeignetes Winterquartier bieten sich helle Kellerräume, die Scheune oder eine ungeheizte Garage an.

Wie wird der Schopflavendel vermehrt?
Durch im Frühling geschnittene Kopfsteckklinge. Sie sollten eine Länge von etwa 10 cm aufweisen, sie werden in Töpfen mit einer Mischung aus Anzuchterde und Sand gesteckt. Darin wurzeln sie sehr schnell. Teils findet die Vermehrung auch durch Samen statt. Die Samen werden im März oder April in die Anzuchttöpfe gesät und bei einer Temperatur von etwa 20 Grad zum Keimen gebracht.

Gibt es Schädlinge und Krankheiten?
Der Grauschimmel, er tritt vor allem dann auf, wenn der Boden zu feucht ist.

Systematik

Euasteriden I
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
Unterfamilie: Nepetoideae
Gattung: Lavendel (Lavandula)
Art: Schopf-Lavendel

Wissenschaftlicher Name

Lavandula stoechas

Zusammenfassung

Der Schopflavendel zeichnet sich durch seinen breiten Wuchs und durch seine lange Blühzeit aus, diese reicht von März bis Juni. Der Strauch will an einem sonnigen, gerne auch vollsonnigen und warmen Platz, verweilen. Geeignet dafür sind die Steingärten des Landes. Da der Schopflavendel einst in trockenen Gegenden beheimatet war, kommt der mit der Trockenheit gut zurecht. Besser als mit der Nässe. Darum sollte das Lippenblütengewächs nur sehr sparsam gegossen werden. Erst im Sommer bei extremer Trockenheit verlangt er nach Wasser. Der Schopflavendel ist nur bedingt winterfest, werden Temperaturen von minus 5 Grad angezeigt, kommt er mit der Kälte nicht mehr klar.

Darum ist für ihn ein frostsicherer Standort im Winter von Bedeutung. Der Rückschnitt hat einmal jährlich zu erfolgen, der Frühling eignet sich dafür gut. Ein optimaler Rückschnitt hält die Pflanze kompakt und austriebsfreudig. Vermehrt wird der Lavandula stoechas entweder durch Stecklinge oder durch Samen. Schädlinge können ihm nichts anhaben, der Grauschimmel, der durch einen feuchten Stand verursacht wird, aber schon. Hierbei handelt es sich um ein Duft- und Würzkraut, dass als Kübel- oder auch als Beetpflanze sehr beliebt ist.

Artikelbild: © Pfmphotostock / Bigstock.com

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