Für Sicherheit & Komfort im Garten sorgen

Für Sicherheit & Komfort im Garten sorgen

Komfort und Sicherheit gewinnen im Haushalt immer mehr an Bedeutung. Doch viele Hausbesitzer konzentrieren sich bei diesen beiden Themenbereichen nur auf die Innenräume. Der Garten wird häufig vergessen. Wir zeigen im Anschluss, wie man die Grünflächen rund ums Haus komfortabler und sicherer gestalten kann.

Sicherheit und Komfort – zwei Themen, die Hand in Hand gehen. Häufig sparen Verbraucher aber an der falschen Stelle, was meist zulasten der Sicherheit geht. Der nachfolgende Ratgeber hilft dabei, Sicherheit und Komfort im Garten zu vereinen.

Den Deutschen ist Sicherheit im Garten wichtig

Einer Umfrage von TNS Emnid zufolge ist den Deutschen Sicherheit im Garten äußerst wichtig. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen achtet auf Prüfsiegel anerkannter Institute beim Kauf von Rasenmäher, Schaukel und Co.

Natürlich erhöhen sichere Gartengeräte, Grills und andere Produkte auch den Komfort im Garten. Verbraucher wissen nämlich, dass sie zum Beispiel den Grill mit gutem Gewissen bedienen können, ohne sich fürchten zu müssen.

Die Beleuchtung im Garten bringt Sicherheit

Im Bereich Sicherheit und Komfort spielt die Beleuchtung im Garten eine äußerst große Rolle. Folgende Beleuchtungsmöglichkeiten stehen bei der Gartengestaltung zur Verfügung:

  • Strahler: Mit einzelnen Gartenleuchten kann man Objekte gekonnt in Szene setzen. Ob Pflanzen, Bäume oder eine Statue – je nach Position und Richtung sollte man mit den Farben spielen und die Objekte gekonnt beleuchten.
  • Wegbeleuchtung: Die Wege im Garten sollten beleuchtet sein. Wer will schon nachts über einen unbeleuchteten Weg stolpern? Ideal geeignet sind Sockelleuchten aus Edelstahl, die in modernen Gärten eine gute Figur machen.
  • Außenwandleuchten: Eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder erhöht ebenfalls den Komfort und sorgt für Sicherheit im Garten. Sie schaltet sich automatisch ein, wenn jemand den Garten betritt, sei es ein Hausbewohner oder gar ein Einbrecher; Letzterer wird durch die spontane Erhellung des Gartens mit Sicherheit abgeschreckt. Die Auswahl an Außenwandleuchten ist grenzenlos. In Shops wie wohnlicht.com gibt es die beliebte Außenleuchte mit Bewegungsmelder in zwei Formen: modern oder klassisch.
  • Sitzplatzbeleuchtung: Während die Außenleuchte große Flächen in Licht taucht, ist die Sitzplatzbeleuchtung für Romantik verantwortlich und soll das gemütliche Sitzen im Garten am späten Abend ermöglichen. Wichtig ist, dass die Beleuchtung am Sitzplatz nicht blendet.

Außenleuchten sollte man nur von einem Fachmann an unterirdische Leitungen anschließen lassen.

Bei der Wahl von Außenleuchten sollte man heutzutage ohne Frage auf LEDs setzen, die bekanntlich im Trend liegen. Sie punkten mit einem niedrigen Stromverbrauch, erwärmen sich nicht und sind in verschiedenen Farbvariationen erhältlich.

Einen kinderfreundlichen Garten gestalten

Sicherheit und Komfort müssen auch die kleinsten Bewohner eines Hauses im Garten haben. Viele Kinder toben täglich im Garten und sollten sich hier weitestgehend unbeaufsichtigt aufhalten können, ohne dass ihnen Gefahr droht.

Der erste Schritt besteht darin, für eine sichere Umzäunung zu sorgen. Der Nachwuchs ist nämlich immer auf der Suche nach einem neuen Abenteuer – gerne verlassen die Knirpse das sichere Grundstück und begeben sich ungewollt in Gefahr. Hecken, so dicht sie auch gewachsen sein mögen, bieten nicht ausreichend Sicherheit. Kinder nutzen jede noch so kleine Lücke aus und verschwinden auf der anderen Seite auf dem Nachbargrundstück oder der Straße. Nur ein kinderfreundlicher Gartenzaun bietet Sicherheit. Dieser sollte zumindest 1,5 Meter hoch sein; die Zaunlatten sollten einen Abstand von maximal zehn Zentimeter haben. Verzichten Sie auf gefährliche, spitz zulaufende Zaunlatten sowie querlaufende Balken, die zum Klettern einladen.

Eine weitere Gefahrenquelle in vielen Gärten sind Wasserquellen, sei es ein Pool oder Teich. Wer unbedingt einen Teich in seiner grünen Oase wünscht, sollte auf abfallende Böschungen sowie rutschige Steinplatten verzichten. Ein Zaun ist auch hier ein absolutes Muss, damit der Nachwuchs die Wasserquelle aus bewundern, aber nicht betreten kann.

Das Absichern eines Schwimmbeckens ist ebenfalls leicht zu realisieren: Im Handel sind verschließbare Poolüberdachungen erhältlich.

Eine weitere große Gefahr sind die Pflanzen und Bäume im Garten: Unter den Pflanzen können sich giftige Exemplare befinden (eine Liste mit Giftpflanzen gibt es hier). Problematisch sind auch Bäume, die der Nachwuchs besteigen kann. Das Klettern an sich sollte nicht unbedingt verboten werden, jedoch ist darauf zu achten, dass die Bäume nicht morsch sind.

Auch für Tiere sollte der Garten sicher sein

Gartenbesitzer sollten ihre grüne Oase nicht nur für Kinder sicher und komfortabel gestalten, sondern auch für Tiere. Gemeint sind natürlich alle tierischen Bewohner des Haushaltes, aber auch Wildtiere.

Generell fühlen sich Hunde und Katzen, Deutschlands mit Abstand beliebtesten Haustiere, in abwechslungsreich gestalteten Gärten besonders wohl. Für die Tiere gelten in etwa dieselben Regeln wie für Kinder: Zäune schaffen Grenzen, damit Bello und Co. nicht beim Nachbarn aufs Grundstück laufen. Außerdem sollte man giftige Pflanzen im Garten ausschließen.

Weiterhin ist ein Garten so zu gestalten, dass man Wildtieren nicht ihren Lebensraum nimmt. Vögel, Igel und andere Tierchen sind auf Hecken und Büsche angewiesen, um den Winter zu überleben. Wie man Lebensräume für tierische Mitbewohner schafft, erklärt der NABU in diesem Artikel.

Sichtschutz vor neugierigen Blicken

Komfort und Sicherheit haben durchaus etwas mit Privatsphäre zu tun. Wenn man sich in der Sonne rekelt, möchte man nicht unbedingt von den neugierigen Blicken des Nachbarn durchbohrt werden.

Um den unangenehmen Blicken ein Ende zu setzen, sollte in jedem Garten über die Installation eines Sichtschutzes nachgedacht werden. Dieses gibt es in zwei Ausführungen: künstlich oder natürlich.

Der natürliche Sichtschutz ist eine dicht wachsende Pflanze oder Hecke; Bambus bietet sich besonders gut an. Eine Alternative ist der klassische Zaun, den man mehrere Meter hoch an der Grundstücksgrenze platziert.

Einbruchschutz beginnt bereits im Garten

Neben allen genannten Gefahren können Immobilienbesitzer mit einem gut ausgestatteten Garten einen Beitrag zum Einbruchschutz leisten. Man sollte es potenziellen Einbrechern so schwer wie möglich machen, das Haus überhaupt zu erreichen, sei es über eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder, einen Gartenzaun oder Sichtschutz.

Doch selbst kleine Dinge wie zum Beispiel eine Mülltone oder herumliegende Leitern werden von Langfingern skrupellos ausgenutzt, um sich Zugang zum Haus zu verschaffen. Diese sollten nicht einfach im Garten herumstehen, sondern gehören in einen abgeschlossenen Geräteschuppen.

Zusammenfassung

Komfort und Sicherheit sollten auf der Prioritätenliste jedes Immobilienbesitzers ganz oben stehen – nicht nur in den Innenräumen, sondern auch im Garten. Dieser Artikel hat gezeigt, dass man mit verschiedenen, recht simplen Maßnahmen einen sicheren, schönen Garten gestalten kann.

Artikelbild: © duallogic / Bigstock.com

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