Sterntaler

Sterntaler

Coreopsis lanceolata „Sterntaler“, teilweise auch unter der Bezeichnung kleines oder Zwerg-Mädchenauge bekannt, ist ein Dauerblüher im sommerlichen Staudenbeet und im Pflanzkübel auf der Terrasse. Die Urform dieser Staude stammt aus Nordamerika und gehört, wie alle Unterarten der Pflanze, zur Familie der Korbblütler.

Das Mädchenauge Sterntaler gehört zu den blühfreudigen Stauden und wird etwa 30-40 cm hoch. Von Ende Mai bis Oktober dauert die Blütezeit. Über dem gefiederten Laub steht die goldgelbe Blüte mit der markanten rötlich-braunen Mitte. Es gibt jedoch auch Sterntaler Arten, die nur gelbe Blüten haben. Sterntaler ist schnellwüchsig und wächst buschig. Alle Arten eignen sich bestens als Schnittblumen, da sie lange halten. Coreopsis Lanceolata „Sterntaler“ ist eine beliebte Insekten- und Bienenweide.

Standort

Sterntaler lieben einen sonnigen Platz in locker-humoser und nährstoffreicher Erde. Ideal ist die Pflanze in Staudenbeeten, da sie bis weit in den Herbst blüht. Aber auch in Steingärten ist sie wegen ihrer geringen Höhe beliebt. In Pflanzkübeln auf Terrasse und Balkon sorgt Sterntaler ebenfalls für Aufsehen mit ihrem leuchtenden Gelbton.

Pflanzung und Pflege

Gepflanzt wird die Sterntaler Staude im Frühjahr. Dazu wird der Boden mit Kompost vorbereitet und nach der Pflanzung erhält die Staude noch eine Düngergabe. Nochmals gedüngt wird Mitte bis Ende Juli, damit der Blütenflor anhält. Eine Samenbildung sollte vermieden werden, da sich die Pflanze sonst schnell verausgabt. Normales Gießen, in Trockenperioden etwas mehr. Coreopsis lanceolata „Sterntaler“ zählt zu den kurzlebigen Pflanzen. Das heißt, sie blüht in der Regel nur ein Jahr. In verschiedenen Beschreibungen wird Sterntaler als winterhart bezeichnet, aber in den wenigsten Fällen treibt die Staude, trotz Winterschutz, im Frühjahr neu aus. Bei einem kompletten Rückschnitt im September erhöht sich die Chance auf eine Überwinterung. Bei diesem frühen Rückschnitt wird der Blühprozess gestoppt und es bilden sich Überwinterungstriebe. Man kann also wählen zwischen langer Blütenpracht und einer neuen Pflanze im Frühjahr oder Überwinterung.

Vermehrung

Am einfachsten ist eine Aussaat im Februar/März. Dazu wird der Samen dünn in einer Saatschale ausgebracht, leicht mit Erde bedeckt und etwas angedrückt. Zur besseren Keimung mit einer Plastikhaube oder -folie bedecken, im Zimmer oder Gewächshaus aufstellen und gleichmäßig feucht halten. Die Keimung erfolgt innerhalb von zwei Wochen. Danach die Pflanzen in Töpfe pikieren. Ab Mai können sie dann ausgepflanzt werden.

Schadbilder

Krankheiten und Schädlinge sind bei Coreopsis lanceolata „Sterntaler“ weitgehend unbekannt. Allerdings wird die Pflanze gerne von Schnecken heimgesucht. Daher sollte frühzeitig an Schneckenschutz gedacht werden.

Tipps

Sterntaler harmoniert im Staudenbeet sehr gut mit blau blühenden Stauden und mit Gräsern. Welke Blüten sollten regelmäßig abgezupft werden, damit sich keine Samen bilden und die Pflanze dadurch ihre Blühfreudigkeit verliert. Regelmäßiges Schneiden für Blumensträuße dagegen regt zu neuen Blüten an.

Artikelbild: © Lamyai / Shutterstock

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