Terrassenüberdachung aus Aluminium

Terrassenüberdachung aus Aluminium

Die Terrasse ist für viele Menschen ein Ort der Entspannung, zumindest während der warmen Tage im Jahr. Ein kleiner Regenschauer kann das Entspannen auf der Terrasse schnell zunichtemachen – muss er aber nicht. Mit einer passenden Überdachung wird die Terrasse zu einer Oase für die ganzjährige Ruhe – unabhängig von Wind und Wetter. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, warum eine Terrassenüberdachung aus Aluminium eine sinnvolle Investition ist.

Naturfreunde, die möglichst viel Zeit im Freien verbringen möchten, kommen ohne eine Terrassenüberdachung praktisch nicht aus. Die Überdachung verschafft ihnen die nötige Unabhängigkeit, die es ihnen ermöglicht, das ganze Jahr über bei jedem Wetter auf der Terrasse zu verweilen. Eine überdachte Terrasse ist die Mischung aus herkömmlicher Terrasse und einem Wintergarten, jedoch ist die Investition geringer als die beim Wintergarten. Gleichzeitig verliert man nicht die Nähe zur Natur: Im Winter spürt man die klirrende Kälte, während im Frühling der frische Wind durch die Terrasse weht.

Planung und Vorbereitung

Wer sich dazu entschieden hat, seiner Terrasse ein Dach zu spenden, der muss im Vorfeld einige Überlegungen und Vorbereitungen treffen, dazu gehören:

Ist eine Baugenehmigung für das Terrassendach nötig?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn sie hängt von zwei Faktoren ab:

  1. Der jeweiligen Landesbauordnung und
  2. der Gemeindeverordnung.

Bevor Sie also mit der Planung des Vorhabens beginnen, sollten Sie einen Termin bei Ihrem Bauamt vereinbaren. Bauämter sind dazu verpflichtet, Sie zu beraten, und sie werden Ihnen alle Rahmenbedingungen für die Terrassenüberdachung mitteilen.

In einigen Bundesländern ist die Baugenehmigung für Terrassendächer verfahrensfrei oder genehmigungsfrei. Unter dem ersten Begriff ist zu verstehen, dass sie keine Unterlagen an das Bauamt weitergeben müssen. Sie sind aber für die Einhaltung aller Gesetze und Regeln selbst verantwortlich. Der zweite Begriff bedeutet, dass Interessierte die Bauvorlagen beim Bauamt einreichen müssen. Das Amt entscheidet anschließend, ob das Vorhaben genehmigt wird. In einigen Bundesländern setzt die Genehmigungsfreiheit voraus, dass ein Bebauungsplan vorhanden ist und keine Ausnahmegenehmigungen beantragt wurde.

Befestigungsmöglichkeiten und Statik

Ein Terrassendach muss im Grunde kein hohes Gewicht tragen. Windböen sowie Schnee im Winter steigern die Belastungen jedoch um ein Vielfaches. Die Stützen müssen aus diesem Grund (mit Punktfundamenten) fest im Boden sitzen. Wer bereits ein Terrassenfundament besitzt, kann die Pfostenträger mit Schwerlastdübeln fixieren. Zusätzlich sollten Bauherren die Trägerbalken an die Hauswand schrauben. Noch mehr Stabilität erreicht man mit senkrechten Balken, die man ebenfalls mit der Hauswand befestigt.

Je nach Größe der Terrassenüberdachung und Beschaffenheit der Hauswand benötigen Bauherren eine individuelle Statikberechnung. In diesem Fall ist auch eine Analyse von einem Fachmann, der das gesamte Projekt auch überwacht, ratsam. Wenn Sie eine Terrassenüberdachung aus Alu aufbauen, müssen Sie sich keine Sorgen um die Statik und Tragfähigkeit machen, da diese Themen von dem Fachmann im Vorfeld überprüft worden.

Eine Frage des Materials: Aluminium vs. Holz

Holz ist der wohl beliebteste Werkstoff für den Eigenbau. Einerseits ist es ein natürlich wachsender Rohstoff, andererseits lässt er sich mit Werkzeug, welches jeder Heimwerker besitzt, leicht bearbeiten. Holz hat allerdings einen gravierenden Nachteil: Es muss von Witterung geschützt werden – und zwar regelmäßig. Aus diesem Grund entscheiden sich viele Menschen für Materialien, die weniger Pflege benötigen. Zu diesen Materialien gehört das Aluminium.

Terrassen mit einer Überdachung aus Aluminium profitieren nicht nur von einem modernen Aussehen, das Material besitzt trotz seinem geringen Eigengewicht eine sehr hohe Stabilität. Aluminium ist darüber hinaus ein sehr weiches Material, welches sich auch von Heimwerkern gut verarbeiten lässt. Preislich liegt Alu natürlich über dem Holz, dafür benötigt es aber auch weniger Pflege. Im Handel sind Bausätze erhältlich, die jeder Gelegenheitsheimwerker aufbauen kann.

Aluminiumüberdachungen sind häufig kunststoffbeschichtet, sodass sie in vielen Farben erhältlich sind. Das Material ist äußerst witterungsbeständig und rostet nicht, wodurch sich der Pflegeaufwand in Grenzen hält. Neben einer gelegentlichen Reinigung mit Wasser benötigt diese Terrassenüberdachung keine besondere Pflege.

Tipps zur Gestaltung der Terrasse

Eine Terrassenüberdachung aus Aluminium ist bereits ein echter Hingucker. Wenn die gesamte Konstruktion aufgebaut ist, müssen Sie nur noch mit einigen Details dafür sorgen, dass das Gesamtbild perfekt wird. Hochwertige Bodenfliesen, Marmor, Granit oder Holzpaneele sind einige Materialien, mit der sie die Terrasse aufwerten können.

Weitere Möglichkeiten, die Terrasse aufzuwerten, sind kleine Details: Verschönern Sie die Umgebung der Terrasse mit einem grünen Rollrasen oder setzen Sie auf hochwertige Gartenmöbel aus Teakholz oder Rattan. Damit die Terrasse und ihre Überdachung auch am Abend gut zur Geltung kommt, dürfen Lichtstrahler oder LED-Stripes in unterschiedlichen Farben nicht fehlen. Das Licht wird von Aluminium matt reflektiert und kann ein optisches Highlight am späten Abend sein.

Wenn der neugierige Nachbar ihre Konstruktion bereits bewundert, sie ihm jedoch den Einblick auf ihre neue Terrasse verwehren möchten, können Sie einen Sichtschutz aufbauen. Der Sichtschutz kann zum Beispiel aus einer schönen Bambushecke, die direkt an der Terrasse wächst, bestehen oder sie hängen Blumenkästen an den Außenseiten auf.

Artikelbild: © Roland Spiegler / Shutterstock

1 Kommentar

  1. Wolfgang Eisenhower 28.07.2016 10:23 Uhr

    Terrassenüberdachungen gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien wie Holz, Alu oder Glas. Um die geeignete Überdachung für die eigene Terrasse zu wählen, sollte man sich an einen Fachmann wenden und sich gut informieren.

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