Tipps wie ihre Wäsche im Winter auch schnell trocknet

Tipps wie ihre Wäsche im Winter auch schnell trocknet

Wenn es draußen nass und kalt ist, muss die Wäsche zwangsläufig drinnen trocknen? Das denken die meisten Mieter und verbannen Wäscheständer und Co in die Wohnung. Doch dadurch steigt die Luftfeuchtigkeit, sogar die Bildung von Schimmel ist möglich – Wäsche trocknen wird gefährlich.
Auch ist ein voller Wäscheständer mitten in der Wohnung nicht gerade gemütlich. Wir zeigen euch wie wir Wäsche schneller trocknen und welche Alternativen, Tipps und Tricks es gibt, damit die Wäsche auch im Winter schnell trocknet.

Wäsche schneller trocknen

Wäsche trocknen im Winter: Wer mehr Platz in der Wohnung hat, sollte den Wäscheständer dort unterbringen, wo er im täglichen Ablauf am wenigsten stört. Ein warmer Raum ist besser geeignet, als das kalte Schlafzimmer. So wird die Feuchtigkeit der Wäsche aufgenommen und durch Stoßlüften gelangt sie aus dem Raum. Das ist wichtig, damit die Feuchtigkeit keine Schäden anrichtet.

Das richtige Aufhängen

Es ist nicht egal, wie die Wäsche auf die Leine aufgehangen wird. Unachtsam darüber geworfen, bringt nicht nur zerknitterte Blusen, sondern das Trocknen braucht auch länger. Die Luft zwischen den Kleidungsstücken muss zirkulieren können. Die Wäsche sollte daher nie parallel zum Fenster hängen und sich nie zu nah aneinander reihen. Ein zu voller Wäscheständer verzögert das Trocknen erheblich. Hemden und Blusen sollten noch im feuchten Zustand auf einen Bügel gehangen werden. Das verhindert nicht nur Falten, glatt aufgehängte Wäsche trocknet auch schneller.

Der elektrische Helfer

Sie verbrauchen zwar viel Strom, aber sind im Winter ein wahrer Segen: elektrische Wäschetrockner. Im Winter sind sie gerade für Familien mit Kindern, bei denen viel Schmutzwäsche anfällt, die Rettung. Innerhalb von zwei bis drei Stunden sind die Kleidungsstücke trocken und können in den Schrank geräumt werden. Die Wäsche wird weich und manche Kleidungsstücke müssen erst gar nicht gebügelt werden. Aber Vorsicht: diese Geräte sind regelrechte Energiefresser. Im Sommer bei 30 Grad Celsius im Schatten macht das Trocknen im Trockner keinen Sinn.

Wäsche nicht auf der Heizung trocknen

Es ist verlockend und geht schnell: den Pullover und die Hose auf die Heizung und nach kurzer Zeit sind beide trocken. Doch gerade durch diese Verlockung wird die Entstehung von Schimmel in der Wohnung begünstigt. Die Luftfeuchtigkeit steigt rapide an, Schimmelsporen breiten sich schneller aus. Daher sollte diese Variante des Wäschetrocknens wirklich nur in „Notfällen“ angewandt werden, wenn das kleine Schwarze noch unbedingt bis zum Abend trocken sein muss.

Wäsche trotz Minusgraden draußen trocknen

Schon gewusst, dass Hemd, Hose und Co trotz Minusgraden auch an der frischen Luft trocknen? Im Winter muss nicht zwangsläufig darauf verzichtet werden, die Wäsche auf dem Balkon zu trocknen. Das Geheimnis ist die Sublimation – der Prozess der Thermodynamik, bei dem der Übergang vom festen zum gasförmigen Aggregatzustand ohne Verflüssigung vor sich geht. Bei Minusgraden gefriert normal gewaschene und aufgehängte Kleidung sofort. Das Eis wird jedoch statt zu Wasser direkt zu Gas – verdunstet also in die Luft. Dadurch bekommt man auch im Winter trockene Wäsche. Natürlich dauert das Trocknen an der Luft im Winter deutlich länger als im Sommer, aber die frische Luft in der Kleidung kann kein Weichspüler ersetzen.

Geheimtipp Heizungskeller

Wer ein eigenes Haus hat, kann die Wäsche in den Heizungskeller verbannen. Dort wird im Winter automatisch der Raum warm und damit werden dort Kleidungsstücke trocken, die man sonst vielleicht gar nicht trocken bekommt: dicke Arbeitshosen und Jacken beispielsweise. Zusätzlicher Nutzen: Die Wäsche vermiest nicht die Gemütlichkeit im Wohnzimmer. Doch auch hier sollte ausreichend gelüftet werden.

Mit Bedacht Wäsche waschen

Gerade im Winter sollte man genau überlegen, ob das Waschen des einen oder anderen Kleidungsstückes wirklich notwendig ist. Nicht jede schmutzige Jacke oder Hose muss direkt in die Waschmaschine. Manchmal ist zu schnelles und zu häufiges Waschen genau das gegenteilige Problem. Auch sollte schon beim Waschmaschinenkauf an den Winter gedacht werden – die Maschine mit einer hohen Schleuderumdrehung ist hier besser geeignet.

Schon beim Einzug planen

Wer clever ist, denkt schon beim Einzug im Sommer in die neue Wohnung oder ins Haus an den Wäschestandort. Wäschespinnen im Garten halten oft Winterschlaf. Der Wäscheständer für die Innenräume sollte daher nicht zusammengeklappt in die Kammer verschwinden, sondern schon während des Umzuges seinen Standort bekommen. Das hilft sowohl beim Einrichten und Dekorieren, aber auch Monate später werden frostige Grübeleien vermieden.

Artikelbild: © Dmitry Melnikov / Shutterstock

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