Top-Preise in Top-Lagen

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Immer mehr Menschen wollen raus aus der Stadt und lieber im Grünen wohnen, vor allem, wenn sie allmählich an die Gründung einer eigenen Familie denken. Dieser Trend hat zu einer paradoxen Situation auf dem deutschen Immobilienmarkt geführt: Während sich in wirtschaftlich starken Städten und Regionen sowohl Mieten als auch Grundstückspreises unverändert auf einem rekordverdächtigen Niveau befinden, gibt es andernorts die Immobilien fast zum Schnäppchenpreis. Als absolute Boomstädte gelten die Metropolen Hamburg und München. Der Hamburger Speckgürtel beispielsweise reicht bis weit nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hinein. Auch die Bayern und Wahl-Bayern nehmen täglich weite Anfahrtswege in Kauf, weil sie in der Stadt arbeiten, aber lieber im Grünen wohnen möchten. So zählt fast ganz Südbayern zum unmittelbaren Einzugsgebiet von München. Im Gegenzug sind zahlreiche ländliche Regionen, beispielsweise der Bayerische Wald, aber auch viele Regionen in Ostdeutschland mehr oder weniger vom Ausstereben bedroht, weil gerade junge Menschen lieber in attraktive Regionen ziehen, wo ihnen auch beruflich sehr viel bessere Möglichkeiten offen stehen.

Pendeln leicht gemacht

Dieser Trend sorgt natürlich für verstopfte Autobahnen und Straßen. Städteplaner legen deshalb einen großen Wert auf den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. In München, das als teuerstes Pflaster der Republik gilt, sind beispielsweise die wichigsten Orte in den Landkreisen um die bayerische Landeshauptstadt herum mit einem S-Bahn-Anschluss in den Münchner Verkehrs-Verbund angeschlossen. Dieser reicht im Westen fast bis nach Augsburg, im Osten bis weit in das östliche Oberbayern hinein. Im Süden sind die bayerischen Seen vom Nahverkehr erschlossen und im Norden grenzt der Münchner Verkehrsverbund fast schon an den benachbarten Bezirk Niederbayern.

Mieten oder im Eigentum wohnen?

In manchen Städten brauchen Mieter, die eine neue und vor allem bezahlbare Wohnung suchen, in erster Linie viel Geduld. Denn der Wohnraum ist knapp. Und die Wohnungsnot dürfte sich noch weiter verschärfen, wie der Deutsche Mieterbund warnt. Der Grund: Obwohl in Deutschlands Städten viel gebaut wird, investieren die Bauherren lieber in Luxuswohnungen, die sie teuer verkaufen können, statt in günstige Wohnungen, die sich auch normale Arbeitnehmer leisten können. Viele stehen deshalb vor der Alternative, weiterhin zu Mieten oder sich den bezahlbaren Wohnraum als Eigentum zu schaffen. Wer mit dem Gedanken spielt, Häuslebauer zu werden, sollte zunächst einmal die Möglichkeiten der Finanzierung abchecken. Ein Blick auf den aktuellen Mietspiegel gibt einen Anhaltspunkt für die monatliche finanzielle Belastung. Denn wer statt Miete zu zahlen die Raten für die Baufinanzierung bedient, hat den größten Teil des Eigenheims oft schon abbezahlt.

Artikelbild: © Oleksiy Mark / Shutterstock