Tipps für das Traumhaus aus dem Musterpark

Tipps für das Traumhaus aus dem Musterpark

In Musterparks präsentieren die verschiedenen Hersteller ihre modernen Fertighäuser. Hier können für viele Bauherren Lebensträume wahr werden. Allerdings verlassen einige Menschen den Musterpark auch ernüchtert, weil ihre persönliche Budgetgrenze im Konflikt mit den Wünschen und Anforderungen steht. Möchten Sie sich Ihr Traumhaus im Musterpark aussuchen? Dann kann es nicht schaden, sich vor dem Besuch zu informieren, auf welche Dinge Sie achten sollten. Wir geben Ihnen wertvolle Tipps!

Musterparks werden in Deutschland immer beliebter

Die Anzahl der Menschen, die einen Musterpark besuchen, um sich ihren Traum vom Hausbau zu erfüllen, steigt zunehmend. Viele Fertighaus-Anbieter haben sogenannte Musterparks – also ganze Siedlungen mit modernen Musterhäusern. Hier können sich zukünftige Bauherren die Fertighäuser live anschauen. In Deutschland gibt es über 15 Musterpark-Standorte, die teilweise vom Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. persönlich betrieben werden. Nur in seltenen Fällen werden die Fertighäuser jedoch exakt so gebaut, wie sie in der Musterhaus-Siedlung zu finden sind. Viele Bauherren möchten ihr Traumhaus nach individuellen Vorstellungen anpassen.

Warum sich ein Besuch im Musterpark für angehende Bauherren lohnt

Etwa 70 Prozent aller Fertighäuser werden nach den Wünschen der Bauherren frei geplant.

Zwar erfolgen die Anlieferung und der Aufbau der Haushülle dann in wenigen Tagen, allerdings nimmt der Planungsprozess, der im Vorfeld stattfinden muss, viel Zeit in Anspruch. Ungefähr ein Jahr müssen Sie dafür einkalkulieren.

Besonders schwierig ist es für angehende Bauherren, eine passende Firma für das Fertighaus zu finden. Musterparks sind eine gute Gelegenheit, um sich erst einmal inspirieren zu lassen. Hier demonstrieren die Hersteller, wie das fertige Traumhaus aussehen könnte. Das Konzept der einzelnen Firmen unterscheidet sich dabei: Einige Hersteller zeigen Gebäude mit einer besonders hohen Ausstattung, um zu präsentieren, was alles möglich wäre. Andere hingegen setzen in den Musterparks auf durchschnittlich ausgestattete Objekte.

Egal, welchen Weg die Hersteller wählen, sie verfolgen immer dasselbe Ziel: Die Musterhäuser sollen inspirieren. Dadurch fällt es den angehenden Bauherren leichter zu entscheiden, was sie anspricht und welches Haus wirklich zu ihnen passt. Erst dann ist es auch möglich, die verschiedenen Fertighausmodelle und ihre Hersteller gezielt miteinander zu vergleichen. Nach dem Besuch eines Musterparks haben Bauherren meist zwei oder drei Musterhäuser favorisiert. Mit ihnen können sich die Interessenten dann genauer auseinandersetzen.

Drei Tipps für Ihren Besuch im Musterpark

Um im Musterpark Ihr Traumhaus zu finden, legen wir Ihnen die folgenden drei Tipps ans Herz:

  1. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Ihren ersten Besuch im Musterpark und scheuen Sie sich nicht, an einem anderen Tag noch einmal wieder zu kommen.
  2. Stecken Sie Ihre Ziele nicht zu hoch: Es kommt nie direkt beim ersten Gespräch zum Kauf des Traumhauses.
  3. Planen Sie vor und nach dem ersten Besuch im Musterpark Zeit für die grobe Ideenskizzierung ein.

Im Idealfall sollten Sie spätestens zum zweiten Termin im Musterpark zumindest ansatzweise wissen, wie viele Etagen Sie wünschen, wie groß die Immobilie sein sollte und wie viele Zimmer Sie benötigen.

Vor dem Besuch im Musterpark Budget und Kriterien festlegen

Die Auswahl in den Musterparks ist enorm. Oft zeigen die einzelnen Musterhäuser viele Ausstattungshighlights, die sich ein durchschnittlicher Bauherr nicht leisten kann. Daher sind Sie eventuell schnell überfordert oder frustriert.

Stellen Sie vor dem Besuch einen Katalog mit allen Punkten auf, die für Sie von hoher Bedeutung sind.

Auch das Budget sollte vor der Besichtigung der Musterhäuser festgelegt werden.

Zusammenfassung

Viele Bauinteressenten besuchen Musterparks, um sich dort ihr Traumhaus auszuwählen oder sich inspirieren zu lassen. Im Idealfall sollte man seine Vorstellungen schon vor dem Besuch konkretisieren.

Artikelbild: © monkeybusinessimages / Bigstock.com

1 Kommentar

  1. Pavel 10.11.2017 11:10 Uhr

    Wir haben festgestellt, dass das Sammeln von Bildern auch sehr nützlich ist. Einfach ein gemeinsames Fotoalbum im DRIVE oder auf Pinterest und die Abstimmung untereinander ist schon mal einfacher. Dann kann man der Baufirma auch viel besser erklären was man möchte und spart eine Menge Zeit und Nerven.

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