Halloween ist Kürbiszeit

Im Herbst gibt es ihn in allen Varianten: den Kürbis. Ob als Gemüsebeilage, Suppe oder Dekoration, diese Frucht wird in zahlreichen verschiedenen Sorten in den Regalen angeboten. Vor allem zu Halloween bekommt der Kürbis eine besondere Bedeutung. Der Experte klärt auf!

Sorten und Unterscheidungen

Grundsätzlich werden zwei verschiedene Arten des Kürbisses unterschieden: Den Zierkürbis und die Frucht zum Essen. Ulli Wiese (Kremer, die Naturtalente) weiß, wie diese zu unterscheiden sind. Die glatten, großen Kürbisse, die oft im Herbst neben der Haustür zu finden sind, sind beispielsweise essbar. Hartschalige und mit Mustern versehene Exemplare dienen mehr zum Zieren und Dekorieren. Ihre Fasern würden eine Speise zu bitter machen, als dass sie schmecken könnte.

Essbare Kürbisse

Einer der Verzehrkürbisse ist der Hokkaidokürbis. Er ist wird meist 0,5 bis 1,5 Kilogramm schwer, hat eine dünne Schale und ist Orange. Sein Aroma ist nussig. Hier kann sogar die Schale nach dem Kochen mit verzerrt werden. Ebenso gelten die großen Gemüsekürbisse als Delikatesse unter Liebhabern. Im Englischen werden diese auch als „Pumpkins“ bezeichnet. Verschiedene Arten von Butternusskürbissen verfeinern ebenfalls so manche Speise. Andere Kürbisse sind eher lang als rund. Hier zählen die Sorten „Banana“ und „Hubbard“ beispielsweise dazu. Die großen Exemplare sind besonders beliebt und werden auch „gelbe Zentner“ genannt. Denn sie können ausgehöhlt werden. Die Hülle dient als Dekoration zu Halloween: Fratze in die Schale schneiden, Kerze rein und aufstellen. Gerade für Kinder ist das ein besonderes Vergnügen. Das Fleisch des Kürbisses, das beim Aushöhlen aus der Frucht geholt wurde, kann als Speise verwendet werden. Ob als Suppe, Gemüse oder Püree ist jedem selbst überlassen. Aber auch als Kuchen, Marmelade oder im Salat lässt sich diese Frucht wunderbar genießen.

Zierkürbisse

Die Früchte, die eher zum Dekorieren geeignet sind, kann man unter anderem an ihrer Härte erkennen: harte Schalen außen und innen festen Fasern. Aufgestellt können solche Dekorationen bis Dezember oder Januar haltbar sein – solange sie frostfrei stehen und andere günstige Bedingungen herrschen. Hier sind alle Farben und Formen denkbar: ob Weiß, Gelbgrün gestreift, Orange, birnenförmig oder kreisrund – der Gestaltungsfantasie ist hier keine Grenze gesetzt. Dazu passen vor allem innerhalb der eigenen vier Wände Blüten wie Dahlien, Sonnenblumen, Astern, Hagebutten oder Ziermaiskolben. Damit ist der herbstliche Look im Wohnzimmer perfektioniert.

Kürbis im heimischen Garten

Wer selbst einen Kürbis heranziehen will, der sollte auf dessen Bedürfnisse achten. Diese Früchte mögen gut gedüngten Boden und lieben Wasser. Bekommt er beides, wächst er auch im heimischen Garten. Der Standort sollte warm und geschützt sein, keine Schnecken der Frucht schaden. Eine Aussaat kann bereits im April geschehen, wenn die Saat im Inneren vorgezogen wird. Nach den Eisheiligen kann die Pflanze dann in die Erde im Garten gebracht werden.

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