Wie man den Hausrasen richtig pflegt Teil 1

Wie man den Hausrasen richtig pflegt Teil 1

Für Hausbesitzer und Mieter ist der Rasen im Garten eine Fläche, auf dem sie viel Freizeit verbringen. Sei es beim Grillen, Sonnenbaden oder Spielen – der Rasen ist eine multifunktionelle Fläche für viele Zwecke, die allerdings entsprechend gepflegt werden muss.

Wer seine Grünfläche erneuert oder gerade erst frisch angelegt hat, muss diesen nun den richtigen Pflegemaßnahmen zufolge erhalten. Die Pflege des Rasens ist keine Arbeit, die man selten, sondern regelmäßig zu erledigen hat. Wer die nachfolgenden Pflegeschritte regelmäßig durchführt, der wird sich mit Sicherheit über einen schönen, nutzbaren Rasen freuen.

Schöner Rasen

Wer einen schöne Grasfläche besitzen möchte, muss gründlich planen und sich auf eine regelmäßige Pflege vorbereiten. Das grüne Paradies benötigt viele Aufmerksamkeit und Pflege, schließlich gehört es zu den pflegeintensivsten Gartenkulturen. Sportrasenflächen benötigen eine besonders zeitintensive und kostspielige Pflege, der Aufwand für einen Zierrasen ist aber ebenfalls nicht zu unterschätzen.

Die erste Voraussetzung für einen schönen Rasen ist regelmäßiges Mähen, die die Dichte der grünen Wiese fördert. Beim Mähen bilden die Gräser neue Seitentriebe, Ausläufer und Blätter. Ein praktischer Nebeneffekt: Nicht schnittverträgliche Kräuter werden gleich mit entfernt. Die Schnitthöhe liegt bei 3,5 bis 5,0 cm, im Schatten sollte sie nicht weniger als 4,5 cm betragen. Grundsätzlich gilt: Je tiefer man schneidet, desto empfindlicher sind die Gräser.

Beginnend mit dem Frühjahr wird je nach Rasenart die gesamte Saison über bis in den Herbst hinein gemäht. Gemäht wird in der Regel alle sieben bis 14 Tage, abhängig davon, wie viel es in der Region regnet und wie schnell das Gras wächst. Im Herbst gilt es Laub und Obst von der Rasendecke zu entfernen, ansonsten kann es zu Pilzerkrankungen und somit zum Absterben der Gräser kommen.

Düngen bei Nährstoffmangel

Ein Großteil der Rasenflächen leidet unter Nährstoffmangel. Dieser ist ganz einfach an einer nachlassenden Grünfärbung und schwachem Zuwachs zu erkennen. Ohne ein gesundes Wachstum bleibt die dichte, grüne Rasenfläche aus. Der Rasen ist an dieser Stelle nicht verloren, mit einer speziellen Rezeptur mit speziellen Nährstoffen können Sie ihm wieder auf die Beine helfen. Zu den wichtigen Nährstoffen gehören:

  • Stickstoff (N), welches als Wachstumsmotor gilt, Gras nachwachsen lässt und zur besseren Grünfärbung beiträgt,
  • der Energieträger Phosphor (P), der das Wurzelwachstum fördert sowie
  • Kalium (K), das die Gräser vor Trockenheit, Krankheiten und Kälte sowie die Belastbarkeit der Pflanze stärkt.

Um dem Boden alle nötigen Nährstoffe zuzuführen, gibt es speziellen Rasenlangzeitdünger, der Folgendes enthält:

  • die notwendigen Nährstoffe im richtigen Verhältnis
  • der Dünger verbrennt den Rasen bei entsprechender Dosierung nicht
  • wirkt lang anhaltend
  • fördert das Dichtewachstum
  • verhindert die Nitratauswaschung

Nicht geeignet ist gärtnerischer und landwirtschaftlicher Dünger, der eine falsche Nährstoffzusammensetzung für die Bedürfnisse des Rasens besitzt. Sie wirken in der Regel zu schnell und der Düngeeffekt ist von kurzer Dauer.

Auch der Rasen hat Durst

Gerade nach dem Düngen, aber auch bei Trockenheit, benötigt der Rasen viel Wasser. Gaspflanzen sind flach wurzelnde Gewächse und können Feuchtigkeit ausschließlich aus der oberen Bodenschicht aufnehmen. Bei langen Trockenperioden benötigen sie entsprechend mehr Wasser, da Wassermangel sonst zu verlangsamtem Wachstum und schlaffen Rasenblättern führt. Die beste Zeit zur Bewässerung ist am frühen Vormittag, denn dann benötigt die Pflanze das Wasser am meisten. Die Bewässerung ist abends oder bei starker Bewölkung tagsüber ebenfalls möglich.

Weitere Tipps zur Rasenpflege findet ihr im zweiten Teil unseres Ratgebers.

Artikelbild: © Cococinema / Shutterstock

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