Bidet: Ein Muss in jedem Badezimmer

Bidet: Ein Muss in jedem Badezimmer

In Italien ist es selbstverständlich, in Deutschland dagegen eine Seltenheit: das Bidet (französisch, [biːdeː]). Einer Untersuchung der GfK Nürnberg aus dem Jahr 2002 zufolge ist das deutsche Badezimmer im Schnitt 7,7 Quadratmeter groß. Rund 31 Prozent sind aber kleiner als sechs Quadratmeter. Ist das ein Grund, warum für ein Bidet kein Platz besteht? In Italien kann das Bad noch kleiner sein, einen Grund, auf ein diese „Waschanlage“ zu verzichten, wäre das mit Sicherheit nicht. Nordeuropäer erleben dementsprechend noch immer einen Kulturschock, wenn sie lateinamerikanische, arabische oder südeuropäische Bäder besuchen. Häufig ist ihnen nicht einmal bewusst, wie sie das Bidet benutzen sollen. Dementsprechend halten südländische Touristen alle, die kein Waschanlage für den Intimbereich besitzen, für Barbaren.

Der Grund für die Bidet-Begeisterung ist Experten zufolge klimabedingt: Während es in Nordeuropa kühler ist und grundsätzlich weniger „Badewetter“ herrscht, sieht es im Süden anders aus. Kulturelle Gründe spielen ebenfalls eine Rolle: Demnach geht man im Süden mit der Intimhygiene unverkrampfter um, während das Thema im Nord eher tabu ist.

Wie benutzt man ein Bidet?

Es gibt verschiedene Bauformen eines Bidets, nach der sich auch die Benutzung richtet. In den meisten Fällen wird Wasser in das Bidet gelassen und das Waschen der äußeren Genitalien erfolgt wie in einer Schüssel. In anderen Fällen fungiert das Bidet wie eine Dusche, die Wasser von unten sprüht.

Grundsätzlich sollte das Bidet immer nach dem Toilettengang benutzt werden. So werden ungewollte Harn- und Stuhlaustritte im Bidet vermieden. Vor der eigentlichen Benutzung sollte die Wassertemperatur und die Stärke des Wasserstrahls geprüft werden. Gerade bei der Duschbauform kann ein zu starker Strahl sehr unangenehm an den empfindlichen Körperstellen sein. Auch die Richtung ist variable verstellbar. Bei der anderen Bauform gestaltet sich die Waschung wie ein Sitzbad. Hier ist zu kaltes oder zu warmes Wasser unangenehm.

Am besten stellt man sich breitbeinig über das Bidet und senkt den Po langsam hinab. Wer möchte, kann sich auch hinsetzen. Andere bevorzugen jedoch nur eine leichte Berührung der Oberschenkel mit dem Bidet. Wer sich mit dem Gesicht zur Wand auf das Bidet begibt, kann die Armaturen bessern bedienen. Aber auch die andere Richtung ist möglich. Das ist dem Wohlbefinden des Benutzers überlassen. Bei einem Sitzbad wird vorher das Becken mit dem Stöpsel verschlossen. Das Waschen kann dann mittels eines Waschlappens oder nur mit Wasser und Hände erfolgen. Bei der Duschbauform werden After und Genitalien mittels des Wasserstrahls gereinigt. Manche Bidets bieten sogar zwei Düsen, dass die Reinigung beider gleichzeitig erfolgen kann. Seife sollte nicht unbedingt im Intimbereich verwendet werden – maximal einmal am Tag wird empfohlen. Nach der Waschung im Bidet sollten die Körperteile ebenso abgetrocknet werden. Hier können extra bereitgestellte Handtücher oder Toilettenpapier nützlich sein. Einige Bidets sind mit Lufttrockner ausgestattet.

Nach der eigentlichen Waschung sollte auch das Bidet gespült werden, bis alle Spuren der Benutzung beseitigt sind. Nichts ins unhygienischer, als die Waschreste des Vorgängers im Bidet zu finden.

Was ist ein Bidet?

Im Altfranzösischen bedeutet „Bidet“ „Pferd“. Man nimmt an, dass die ersten Modelle so hoch waren, dass man tatsächlich auf sie aufsteigen musste. Den großen Durchbruch schaffte die Waschanlage erst viele Jahre später zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die sanitäre Installationstechnik entwickelte sich weiter und sorgte dafür, dass sich der Spülapparat in Badezimmern durchsetzen konnten.

Das älteste, schriftlich festgehaltene Bidet stammt aus dem Jahr 1710. Schriften deuten darauf hin, dass es sich um eine Erfindung von französischen Möbelbauern handelt, die im 17. Jahrhundert lebten. Als früheste schriftliche Erwähnung des Bidets nennt Roberto Zapperi, ein italienischer Historiker und Schriftsteller, das Jahr 1726, genauer gesagt die Memoiren von René Louis d’Argenson, dem damaligen Außenminister Frankreichs. Die erste bildliche Darstellung erstellte 1741 François Boucher in seinem Gemälde „La Toilette intime“, welches heute in einem Madrider Museum zu finden ist.

Im 18. Jahrhundert, das sexuell eher freizügig war, wollte jeder Aristokrat ein Bidet besitzen. Pariser Kunsthandwerker liefen zu jener Zeit zu ihrer Höchstform auf: Sie schufen Objekte aus Holz, mit den Wappen der Adelshäuser, vergoldet oder lackiert. Je pompöser desto besser, schließlich wollte jeder ein Unikat besitzen. Ein Jahrhundert später war die Waschanlage für den Intimbereich bereits suspekt. Das Thema Körperhygiene ist im Munde vieler Experten, dennoch war die Aufgabe schwierig. Das Volk soll sich im Intimbereich waschen, aber auch dort anfassen? So wurde der Spülapparat ein selbstverständliches Teil der Bordelle, konnte sich aber im Privatbereich gegen den Puritanismus nicht durchsetzen.

Das berüchtigte Trio Bidet, Waschbecken, Badewanne konnte sich Anfang des 20. Jahrhunderts langsam aber sich in den seltenen Badezimmern Frankreichs durchsetzen. Die offizielle Anerkennung erfolgte 1969, als der Nationalverband für Sozialen Wohnungsbau HLM empfiehlt, ein Bidet in jede Sozialwohnung einzubauen. Doch auch heute noch wissen viele Menschen nicht, wozu die Waschanlage genau benutzt wird. Nicht selten wird sie genutzt, um Füße zu waschen oder Hände einzuweichen.

Arten

Bei Bidets gibt es verschiedene Bauarten, genau genommen unterscheidet man unter zwei Typen: dem klassischen und modernen Bidet.

Das klassische Bidet besitzt ein Becken, welches in seiner Form einer Toilette ähnelt. Während der Benutzung kann das meist aus Porzellan bestehende Becken mit Wasser gefüllt werden.

Im Gegensatz zum klassischen Bidet besitzt die moderne Variante, die heute in den meisten Bädern vorzufinden ist, eine Düse statt einen Wasserhahn. Die Formen sind sehr variationsreich: Angefangen beim klassischen Aussehen bis hin zu Designerstücken in modernen Ausführungen.

Benutzung

Personen, denen Bidets unbekannt sind, verwechseln es häufig mit einer Toilette. Der Spülapparat wird grundsätzlich zur Reinigung äußerer Genitalien und intimen Hautbereichen genutzt. Einige Menschen nutzen das Bidet auch, um andere Körperteile, zum Beispiel die Füße, zu reinigen. Obwohl der Spülapparat rein äußerlich sehr einer Toilette ähnelt, ist der Vergleich mit einem Waschbecken angebrachter. Gerade für ältere Menschen ist das Bidet eine gute Alternative zur Dusche. Hier können sie sich nicht verletzen oder ausrutschen, müssen aber dennoch nicht auf die tägliche Körperhygiene verzichten.

Alternative zu feuchtem Toilettenpapier

Feuchtes Toilettenpapier ist seit Jahren in der Handtasche jeder Frau zu finden. Auch Männer nutzen feuchtes Toilettenpapier. Experten dagegen sagen, dass unter medizinischen Gesichtspunkten die Nutzung von feuchtem Toilettenpapier falsch ist. Die ideale Form der Analreinigung ist seifenfreies Wasser. Die praktischste Vorrichtung dafür sind die klassischen Bidets, die in Deutschland bis dato nur selten zu finden sind.

Verhütungsmittel

Vor der Einführung wirksamer Verhütungsmittel wurde das Bidet zur Scheidenspülung genutzt. Sehr viele Frauen hatten zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert eine sogenannte Mutterspritze. Derartige Spülapparate waren in zahlreichen Variationen im Handel erhältlich. Auch das Bidet jener Zeit wurde speziell zur Kontrazeption hergestellt. Bis in die 1960er Jahre besaß das Bidet einen „Springbrunnen“ im vorderen Bereich. Frauen setzen sich nach dem Geschlechtsverkehr auf das Bidet und der Wasserstrahl spritzte genau in den Scheideneingang. Besonders erfolgreich war diese „Verhütungsmethode“ nicht. Jedoch galt zu jener Zeit jede verhütete Schwangerschaft als Erfolg, genauso wie alle anderen antikonzeptionellen Anwendungen dieser Zeit.

Verbreitung

Bidets sind in südeuropäischen Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Griechenland, aber auch in der Türkei, arabischen Ländern, Lateinamerika aber auch in Japan und anderen asiatischen Staaten zu finden. In Ägypten und Finnland gibt es kein Bidet per se, jedoch einen Wasserschlauch in der Nähe fast jeder Toilette, der dieselbe Funktion erfüllt. In der Schweiz und Österreich sind Bidets häufiger anzutreffen als in Deutschland.

Im Jahr 1980 wurde in Japan die erste „papierlose Toilette“ vorgestellt. Sie ist eine moderne Kombination aus Bidet und Toilette, die den After und Genitalien trocknet, über ein Radio und viele andere Funktionen verfügt. Japan exportiert jährliche viele dieser Bidet-Toiletten sowie spezielle Toilettenbrillen, in denen Bidetdüsen eingebaut sind, um herkömmliche Toiletten nachzurüsten.

Verkauf und Export

Die Geschichte des Bidets ist viele Jahre alt, älter, als die meisten Menschen annehmen. Bereits den alten Römern war diese Form der Intimpflege bekannt. In Deutschland duscht man am liebsten den ganzen Körper. In Italien und Frankreich dagegen ist die kleine Wäsche nach jedem Toilettengang üblich. 2002 befragte das italienische Institut Astra Italiener, ob sie ein Bidet besitzen: Über 91 Prozent beantworteten die Frage mit „Ja“. Das entspricht etwa 42 Millionen Menschen. Einer der größten Sanitärobjekt-Hersteller Italiens stellt jährlich 5.500 Bidets her, davon werden 4.000 in Italien verkauft und 1.500 exportiert, nur 300 wandern nach Deutschland.

FAQ – Die häufigsten Fragen

Toilette, Waschbecken und Dusche sind sanitäre Einrichtungen, die in der heutigen Zeit schlichtweg zum Standard in unseren Badezimmern gehören. Ein Bidet hingegen ist doch eher selten anzutreffen, dabei sind sie durchaus eine sinnvolle Ergänzung für eine gute Körperhygiene. Aber was genau ist eigentlich ein Bidet und wie wird es benutzt? Diese und noch einige andere Fragen beantworten wir Ihnen in unserem nachfolgenden Ratgeber.

Was ist ein Bidet?
Bei einem Bidet handelt es sich um eine sanitäre Einrichtung, welche für eine gründliche Reinigung des Intimbereichs bestimmt ist. Deshalb sieht ein Bidet auch vielmehr wie ein Waschbecken oder eine kleine Badewanne aus als wie eine Toilette.

Wie benutzt man ein Bidet?
Um ein Bidet benutzen zu können, stellen Sie sich in einer Grätsche direkt über das Bidet. Dabei stehen Sie mit dem Gesicht zur Wand. Um Ihren Intimbereichen reinigen zu können, drehen Sie den Wasserhahn auf. Danach können Sie einen Waschlappen unter das fließende Wasser halten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, das Bidet vollständig mit Wasser zu füllen. Sollten Sie das Bidet mehrmals täglich zur Intimreinigung verwenden, dann sollten Sie auf keinen Fall mehr als einmal am Tag Seife zur Reinigung verwenden. Die Inhaltsstoffe der Seife können sie empfindliche Haut im Intimbereich angreifen, wodurch Hautirritationen auftreten können. Einige Modelle sind mit einem flexiblen Brauseschlauch ausgestattet. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, sich wesentlich einfacherer der Intimpflege zu widmen. Die Stärke des Wasserstrahls kann selbstverständlich auch hier variabel eingestellt werden, wodurch Sie ihn auf Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse anpassen können. Direkt nach der Reinigung Ihres Intimbereichs müssen Sie diesen lediglich noch mit einem sauberen Handtuch abtrocknen. Einige Bidets besitzen sogar noch eine eingebaute Föhnfunktion, mit der Sie Ihren Intimbereich ebenfalls trocknen können.

Warum braucht man ein Bidet?
Ein Bidet hat einige sehr überzeugende Vorteile, weshalb sich die Anschaffung eines solchen Sanitärgegenstandes durchaus lohnt. So ermöglich Ihnen ein Bidet zum Beispiel eine bequeme Reinigung Ihres Intimbereichs, da Sie sich während der Reinigung hinsetzen können. Dadurch ist eine eventuelle Rutschgefahr, wie sie etwa in einer Badewanne oder unter der Dusche bestehen kann, grundsätzlich ausgeschlossen. Daneben hat ein Bidet auch noch einen weiteren nicht unerheblichen Vorteil, denn es ist eine echte Alternative zum Toilettenpapier. Selbst mit dem besten, teuersten und weichsten Toilettenpapier reinigt nicht so gründlich und schonend wie ein Bidet. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Intimbereich, sondern auch den Geldbeutel und die Natur, da Sie fortan kein Toilettenpapier mehr benötigen, denn nach der Reinigung auf dem Bidet benötigen Sie lediglich noch ein Handtuch. Ein Bidet kann aber auch aus medizinischer Sicht vonn Vorteil sein, wenn Sie zum Beispiel regelmäßig ein Sitzbad durchführen müssen. Dazu muss lediglich der Abfluss des Bidets verschlossen und das Becken mit Wasser gefüllt werden. Durch die Höhe und Form des Beckens ist eine bequeme Sitzposition gewährleistet.

Für wen ist ein Bidet sinnvoll?
Mit einem Bidet ist eine besonders gründliche und vor allem hygienische Reinigung des Intimbereichs möglich. Dadurch können Sie möglichen Infektionen optimal vorbeugen. Schon alleine aus diesem Grund ist die Anschaffung eines Bidets für jeden sinnvoll. Besonders empfehlenswert ist ein Bidet für Menschen, die durch Hämorrhoiden geplagt sind. Da die Haut rund um den After ohnehin schon enorm strapaziert ist, sollten diese auf die Verwendung von Toilettenpapier im Idealfall vollständig verzichten. Mit einem Bidet hingegen ist es möglich, den Intimbereich dennoch gründlich und vor allem sanft und schonend für die bereits strapazierte Haut zu reinigen. Ein weiterer Personenkkreis, für den die Verwendung eines Bidets besonders sinnvoll ist, sind Senioren oder auch Menschen, die in ihrer Mobitilät eingeschränkt sind, da beim Bidet keine Rutschgefahr besteht wie dies etwa in der Dusche oder Badewanne der Fall ist.

Wer hat das Bidet erfunden?
Über die Entstehung des Bidets ist leider nur sehr wenig bekannt. Allerdings soll es das Bidet schon in der Antike als schlichtes Sitzbecken gegeben haben. Wie durch Relikte im Wiener Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch bekannt wurde, sollen schon die Frauen der Griechen das Bidet dazu verwendet haben, um nach dem Geschlechtsverkehr ihre Vagina zu spülen um nicht schwanger zu werden. Mehrfach wurde es in griechischen Eheverträgen erwähnt. Die uns heute bekannte Form des Bidets geht allerdings nicht etwa auf die Antike zurück, sondern vielmehr auf einen französischen Möbelbauer aus dem späten 17. Jahrhundert zurück. Damals befand sich das Bidet nicht etwa im Badezimmer, sondern vielmehr im Schlafzimmer, bis es jedoch im 20.Jahrhundert, also die Sanitärtechnik weiterentwickelt wurde, in das Badezimmer verschwand.

Warum gibt es in Deutschland keine Bidets?
In einigen Teilen unserer Erde hat sich das Bidet durchaus durchgesetzt, wie zum Beispiel in Südwesteuropa, in den arabischen Ländern und auch in Lateinamerika. Dort ist ein Bidet längst zu einem selbstverständlichen sanitären Gegenstand geworden. In Deutschland jedoch hat sich das Bidet kaum durchgesetzt, wobei der Trend allerdings inzwischen durchaus zu einem Bidet geht. Nicht selten rümpft so mancher Ausländer aufgrunddessen seine Nase aufgrund der offensichtlichen Unsauberkeit unseres Landes. Auch in solchen Ländern wie Italien oder Frankreich ist ein Bidet längst Standard. Der Grund, weshalb es hierzulande noch recht selten anzutreffen ist, ist offensichtlich die Größe der Badezimmer. Eine Marktforschungsuntersuchung von 2002 zufolge sind die Badezimmer in Deutschland durchschnittlich gerade einmal 7,7 Quadratmeter groß.

Etwa ein Drittel aller Badezimmer sind sogar weniger als 6 Quadratmeter groß. Zwar sind einige Badezimmer in Italien durchaus noch kleiner, jedoch ist dies für den Italiener dennoch kein Grund, auf das Bidet zu verzichten. Für den Deutschen beziehungsweise allgemein für den Nordeuropäer scheint es vielmehr so etwas wie ein Kultorschock zu sein, wenn sie ein südeuropäisches Badezimmer betreten. Viele Menschen wissen abgesehen davon ohnehin nicht einmal, wie ein Bidet überhaupt benutzt wird. Kein Wunder also, dass jeder Tourist, der in seinem eigenen Land das Bidet als Selbstverständlichkeit ansieht, den Deutschen für unsauber hält, wenn dieser kein Bidet besitzt, um sich den Intimbereich gründlich zu reinigen.

Geht man nach der Meinung von Fachleuten, dann ist die unterschiedliche Begeisterung für ein Bidet offenbar klimabedingt. In Nordeuropa und somit auch in Deutschland ist es in der Regel häufig kühler als in Südeuropa. Das bedeutet also, dass wir hierzulande weniger gutes Badewetter haben, was aber nicht nur auf das Baden am Strand bezogen ist, sondern auch im heimischen Badezimmer. Aber auch kulturelle Gründe spielen hierbei eine große Rolle, denn während das Thema Intimpflege in südlichen Ländern recht locker behandel wird, ist es hierzulande doch eher ein Tabuthema.

Artikelbild: © OmiStudio / Shutterstock

2 Kommentare

  1. Tracy 26.08.2017 14:00 Uhr

    Ein Bidet sollte tatsächlich längst zu einer Standardausrüstung des Badezimmers geworden sein. Feuchte Toilettentücher die nicht für die Toilette geeignet sind, verstopfen die Pumpenanlagen der Häuser und Klärwerke. In den Abfall werfen wo sie dann Coli Bakterien verbreiten und stinken? Pfui Teufel! Ich finde es unhygienisch und mittelalterlich, dass Hygiene in Deutschland ein Fremdwort ist. Andere Länder haben sogar in den Toiletten eine Spülung für den Po eingebaut- und diese Länder sind nicht so reich wie Deutschland es ist. Bidets gibt es offensichlich nur für reiche Hintern.

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  2. TypischD 26.02.2018 07:53 Uhr

    Unhygienisch, unpraktisch ist nach dem gelesenen ein Bidet. Die Sauberkeit kann nur optisch beurteilt werden. Während der Reinigung kann Wasser die Beine runterlaufen und je nach Strahldruck wird alles im Umfeld nass!
    Wenn man dann noch einen ncht normgerechten Stuhlgang oder Afterverschlusszeiten hat, ist es unbenutzbar. Für mich hat sich Küchenrollenpapier und feuchte Tücher als Ideal erwiesen.
    Wer körperlich fit ist, ist mit Bad oder Dusche bei einer Grundreinigung besser bedient!

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