Desinfektionsmittel Test bzw. Vergleich (08/2020)

Mit unserer Kaufberatung sowie Tipps & Tricks zum besten Produkt!

Desinfektionsmittel

Das Wichtigste in Kürze

  • Desinfektionsmittel dienen zur Verhinderung von Krankheiten, die durch Viren übertragen werden – sie enthalten ein wirksames Viruzid (Mittel, das Viren abtöten kann) und gehen daher präventiv oder kurativ gegen Schweinegrippe, SARS und Corona vor.
  • Die Verwendung von Desinfektionsmitteln ist im Alltag durch verschiedene Gebrauchseinheiten gegeben, die heute im Handel verfügbar sind: sie können als Seifen mit Viruzid, Desinfektionstücher, Sprühflasche oder Seifenspender zum Händewaschen verwendet werden.
  • Bevölkerungsgruppen, die im Alltag oder Beruf besonders stark Viren als potentiellen Erregern von pandemischen Krankheiten ausgesetzt sind, sollten zum wirksamen Schutz vor einer Ansteckung die tägliche Handhygiene einhalten und einen Desinfektionsplan beachten.

Platz 1: Maxxi Clean Innowatech Anolyte-B Desinfektionsmittel

Kurzbeschreibung

Platz 1 belegt das Desinfektionsmittel Innowatech Anolyte-B von Maxxi Clean. Das Desinfektionsmittel eignet sich für die Anwendung zur Flächendesinfektion auf allen abwischbaren Oberflächen. Anolyte-B ist höchst wirkungsvoll gegen pathogene Keime, Bakterien, behüllte und unbehüllte Viren, Pilze sowie multiresistente Mikroorganismen. Das Mittel ist einfach in der Anwendung und hinterlässt auch bei häufiger Anwendung keine rissigen oder trockenen Hände. Anolyte-B ist weiterhin biologisch abbaubar.

Redaktionelle Einschätzung

Das Desinfektionsmittel Innowatech Anolyte-B von Maxxi Clean ist ein hochwirksames Desinfektionsmittel auf Wasserbasis für den Einsatz der Flächendesinfektion. Es kann auf allen abwischbaren Oberflächen verwendet werden und ist VAH-konform nach EN13697 und EN14476. Das Mittel ist zudem biologisch abbaubar und kennzeichnungsfrei.

Auch bei häufiger Anwendung hinterlässt Anolyte-B keine rissigen oder trockenen Hände und auch keine Hautirritationen, da es kein Ethanol, Isopropanol oder andere brennbare Alkohole enthält. Das Desinfektionsmittel punktet mit einer kurzen Einwirkzeit und beseitigt mehr als 99,9 Prozent von Bakterien, pathogenen Keimen, behüllte und unbehüllte Viren, Pilzen und multiresistente Mikroorganismen.

FAQ

Wieviel ist in der Flasche enthalten?
Eine Flasche Anolyte-B enthält einen Liter Desinfektionsmittel.

Ist eine Sicherheitslagerung notwendig?
Nein, bei dem Desinfektionsmittel ist keine Sicherheitslagerung erforderlich.

Eignet sich das Desinfektionsmittel zur Entfernung von Biofilmen?
Ja, das Desinfektionsmittel entfernt wirkungsvoll Biofilme ohne mechanische Bearbeitung.

Hilft das Desinfektionsmittel auch gegen Corona-Viren?
Ja, Anolyte-B ist auch wirksam gegen Corona-Viren.

Was hat das Desinfektionsmittel für einen pH-Wert?
Das Desinfektionsmittel ist pH-neutral.

Kundenmeinungen zu Maxxi Clean Innowatech Anolyte-B 1 Liter Desinfektionsmittel

Über 60 Prozent der Käufer sind begeistert von dem Produkt und vergeben bei der Bewertung die höchste Anzahl an Sternen. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen:

Positiv

  • gute Qualität
  • Top Preis-/Leistungsverhältnis
  • einfach in der Anwendung

Negativ

  • keine negativen Bemerkungen vorhanden

Platz 2: Sterillium Händedesinfektion 100 ml

Kurzbeschreibung

Platz 2 belegt das Desinfektionsmittel Sterillium von BODE CHEMIE Hamburg. Das hautverträgliche Mittel eignet sich zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion sowie zur Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen. Sterillium ist bakterizid, fungizid, tuberkulozid und begrenzt viruzid. Sterillium punktet weiterhin mit einem breiten Wirkspektrum und einer hervorragenden Sofortwirkung.

Redaktionelle Einschätzung

Das Desinfektionsmittel Sterillium von BODE CHEMIE Hamburg ist ein vom RKI-gelistetes Mittel zur hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion. Es kann auch zur Hautdesinfektion vor Injektionen oder Punktionen eingesetzt werden. Sterillium bietet eine Sofortwirkung und eine kurze Einwirkzeit.

Sterillium wirkt bakterizid, fungizid, tuberkulozid, begrenzt viruzid und ist wirksam gegen behüllte Viren (ink. HBV, HIV, HCV), weiterhin wirkt es gegen Adeno-, Papova- und Rotaviren. Das alkoholische Desinfektionsmittel ist sehr gut hautverträglich dank der pflegenden und rückfettenden Inhaltsstoffe.

FAQ

Was für Wirkstoffe sind in Sterillium enthalten?
Propanol, Mecetroniumetilsulfat (MES).

Kann Sterillium auch bei trockenen Händen verwendet werden?
Ja, das Desinfektionsmittel ist sehr gut hautverträglich dank pflegender und rückfettender Inhaltsstoffe.

Wie lange ist die Einwirkzeit?
Das Mittel bietet eine Sofortwirkung, zur chirurgischen Händedesinfektion wird eine Einwirkzeit von 1,5 Minuten empfohlen.

Eignet sich das Desinfektionsmittel für den Privatgebrauch?
Ja, das Desinfektionsmittel eignet sich auch für den Privatgebrauch.

Kundenmeinungen zu Sterillium Händedesinfektion 100 ml

Rund die Hälfte aller Kunden sind zufrieden mit dem Produkt und empfehlen dieses gerne weiter. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen der Käufer:

Positiv

  • praktisch für unterwegs
  • vielseitig verwendbar
  • für trockene Hände geeignet

Negativ

  • teuer

Platz 3: Langguth Desmila LSI DE21 500 ml Haut-& Händedesinfektionsmittel

Kurzbeschreibung

Platz 3 belegt das Haut- & Händedesinfektionsmittel Desmila LSI DE21 von der Firma Langguth. Das alkoholische Desinfektionsmittel ist wirksam gegen behüllte und unbehüllte Viren, weiterhin ist das Mittel bakterizid, fungizid, levurozid und tuberkulozid. Desmila LSI DE21 ist frei von Farb- und Duftstoffen, einfach in der Anwendung und zudem schnell wirksam.

Redaktionelle Einschätzung

Das Desinfektionsmittel Desmila LSI DE21 von der Firma Langguth eignet sich für die hygienische und chirurgische Haut- und Händedesinfektion, für die Hautdesinfektion vor Injektionen und Punktionen sowie vor Operationen und zur Desinfektion talgdrüsenreicher Haut oder Kühlumschläge.

Das Haut- und Händedesinfektionsmittel ist einfach in der Anwendung: Die unverdünnte Lösung wird für ca. 30 – 60 Sekunden eingerieben für eine schnelle Wirksamkeit. Das Mittel ist wirksam gegen behüllte und unbehüllte Viren (Corona-, Adeno-, Noro-, Rotaviren, MRSA, Influenza) und wirkt weiterhin bakterizid, fungizid, levurozid, tuberkulozid und ist IHO-gelistet.

FAQ

In welchen Bereichen kann das Desinfektionsmittel verwendet werden?
Das Mittel eignet sich zur Verwendung im Bereich Lebensmittel, Industrie, Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken und öffentliche Einrichtungen (Schulen, Kindergärten, Heime).

Wieviel ist in der Flasche enthalten?
Die Flasche enthält 500 ml Desinfektionsmittel.

Ist in dem Desinfektionsmittel Alkohol enthalten?
Ja, in Desmila LSI DE21 ist Alkohol enthalten.

Wird die Lösung verdünnt oder unverdünnt verwendet?
Die Lösung wird unverdünnt angewendet.

Kundenmeinungen zu Langguth Desmila LSI DE21 500 ml Haut-& Händedesinfektionsmittel

Alle Käufer sind mit dem Produkt sehr zufrieden und vergeben die beste Bewertung.

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich vor dem Kauf eines Desinfektionsmittels beschäftigen sollten

Es gibt chemische, thermische und chemisch-thermische Desinfektion. Die chemische Desinfektion geschieht auf der Basis von Desinfektionsanwendungen, welche krankheitserregenden Keime nach einer gewissen Zeit in einen Zustand der Inaktivität versetzen, so dass sie nicht mehr ansteckend wirken. Die thermische Desinfektion besteht in der Technik, Objekte in heißes Wasser zu tauchen oder mit heißem Wasserdampf zu bedampfen, um so pathogene Substanzen abzutöten.

Die chemisch-thermische Desinfektion vereint beide Methoden und setzt zur Steigerung der Bekämpfung von Viren und Bakterien bei hoher Temperatur chemische Lösungen ein, um Infektionskrankheiten vorzubeugen. Die handelsüblichen Mittel zur Desinfektion sind meist chemische.

Was ist das Wirkspektrum?

Desinfektionsmittel sind eine Normalität im Alltag von Krankenhäusern und im Praxis-Betrieb, doch im Privathaushalt sind sie meist auf Haushaltsreiniger mit besonders starker Wirkung (oft auf Basis von Chlor oder Wasserstoffperoxid) beschränkt. Das ist nicht so in Zeiten von Pandemien, wenn das allgemeine Risiko einer Ansteckung branchenübergreifend erhöht ist.

Was muss ich als Verbraucher wissen?

Mittel zum Desinfizieren erleben immer eine hohe Nachfrage, wenn es akut Virusinfektionen gibt, die innerhalb der Bevölkerung grassieren, wie aktuell die Corona-Viren (Covid-19), doch auch bereits früher bei pandemischen Wellen von Schweinegrippe, Vogelgrippe oder SARS. In solchen Fällen ist es wichtig, als Verbraucher und potentiell Gefährdeter zu beachten, inwiefern und in welchem Grad der Ausprägung man im normalen Alltag, in der Familie und/ oder im Beruf Viren ausgesetzt ist und welche Desinfektionsmittel man daher benötigt. Experten stellen sogar einen Desinfektionsplan auf, der mehrere sukzessive Handlungen vorsieht, vom Händewaschen und Händedesinfizieren über die Instrumentendesinfektion bis hin zum Sterilisieren von Gegenständen, die benutzt werden.

Wie hilfreich sind Testberichte?

Maxxi Clean Desinfektionsmittel

Maxxi Clean Desinfektionsmittel – Unser Vergleichssieger

Aktuelle Testberichte sind hilfreich, um auf dem immer größer werdenden Markt der Schutzmittel vor Infektionserkrankungen eine Orientierung zu haben, die dem Verbraucher dient. Im Folgenden sollen daher die in aktuellen Tests und Studien erhaltenen konkreten Merkmale, Funktionsweisen, Ausstattungen, Möglichkeiten und Grenzen, wichtige Details und Materialien, sowie auch Attribute von handelsüblichen Desinfektionsmitteln im Vergleich dargestellt werden, damit Sie einen ersten Überblick vor einer Kaufentscheidung erhalten.

Was ist ein Desinfektionsmittel und wofür braucht man es?

Ein Desinfektionsmittel ist eine chemische Lösung mit bestimmten desinfizierenden Zutaten und hilft dabei, Mikroorganismen abzutöten, die als Erreger von Krankheiten pandemischer Art identifiziert wurden. Inhaltlich enthalten Desinfektionsmittel ein Sterilium, das beim Händewaschen oder bei der Handhygiene allgemein nach kurzer Einwirkzeit freigesetzt wird und Krankheitserreger abtötet. Ein solches Mittel zur Desinfektion kann zudem ein Fungizid, ein Bakterizid, ein Tuberkulozid oder ein Viruzid enthalten, je nach der spezifischen Art der Erreger, die ausgelöscht werden sollen.

Biozidprodukte in der Auswahl

Hilfreich und überhaupt wirksam gegen Infektionen, die durch Viren übertragen werden, sind jedoch nur Mittel zur Desinfektion auf der Basis von Wirkstoffen, die Viren abtöten, denn Vireninfektionen werden nicht durch Bakterien oder durch Pilze übertragen! Eigentlich versteht sich diese logische Unterscheidung schon von selbst, doch bei der Vielzahl der auf dem Markt erhältlichen Mittel zum Sterilisieren und Desinfizieren ist es ratsam, den Fokus auf die Produkte mit wirksamem Viruzid zu setzen, wenn man die Verursacher einer virenbedingten Pandemie abtöten will.

Das renommierte Robert Koch-Institut (RKI) unterscheidet die folgenden Anwendungsbereiche von unterschiedlichen Desinfektionsprodukten:

  • A: für die Inaktivierung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Pilzen und Mykobakterien
  • B: für die Inaktivierung von Viren
  • C: für das Abtöten von Sporen des Milzbranderregers
  • D: für das Abtöten von Sporen des Gasbrand- und Tetanuserregers

Was nutzen gegen Vireninfektionen?

Handelt es sich um eine Pandemie wie die Covid-19-Epidemie, kommen laut Robert-Koch-Institut (RKI) Desinfektionsmittel der Kategorie B – für die Inaktivierung von Viren – in Betracht. Andere Desinfektionsanwendungen sind zwar hilfreich, um allgemein eine keimreduzierte Umgebung – und dadurch eine spürbare Entlastung für das Immunsystem – herzustellen, doch sie wirken nicht direkt inaktivierend auf die Erregergruppe, die ursächlich für das Auftreten von Corona ist.

Wie lässt sich durch Desinfektion eine Ansteckung vermeiden?

Vireninfektion

Vireninfektion

Häufiges Händewaschen ist die momentan oft gehörte Devise, um Krankheitserregern Schranken aufzuweisen, und das zu Recht. Durch die Handhygiene oder Instrumentendesinfektion  werden Erreger von Krankheiten ausgelöscht und nicht mehr vom menschlichen Organismus aufgenommen, und dadurch kann einer Infektion vorgebeugt werden.

Das Desinfektionsmittel wirkt hierbei kraft seiner Wirkstoffe als aktive Barriere zwischen den Krankheitserregern und dem Organismus, also primär den Schleimhäuten und der Haut der Person, die es verwendet. Dadurch entsteht gleichsam ein wirksamer Schutzmantel, der das Durchdringen von Mikroorganismen unmöglich macht. Das Mittel zur Desinfektion ist sozusagen ein unsichtbarer Schutzhandschuh.

Für wen sind welche Desinfektionsmittel geeignet?

Desinfektionsmittel unterscheiden sich in ihren Zutaten, der Einwirkzeit und der Intensität der Wirkstoffe. Die alte Regel, „mehr ist mehr“, gilt natürlich auch hier, doch nicht jede Person und jede Berufsgruppe braucht eine sehr hohe Dosierung von Fungiziden, Bakteriziden und Viruziden. Wer im Beruf oder im normalen Alltag Mikroorganismen, die Erreger von pandemischen Krankheiten sein können, ausgesetzt ist, sollte häufiger und stärkere Desinfektionsmittel verwenden.

Allerdings gilt die Regel, dass die Desinfektion durchaus keine typische „Berufskrankheit“ von Ärzten oder Pflegern ist – auch Sachbearbeiter, Busfahrer und überhaupt alle Berufe mit Kundenkontakt haben ein erhöhtes Risiko einer Infektion. Deshalb gilt praktisch überall, dass die Handhygiene eingehalten werden sollte – Seife oder ein Vorrat an Desinfektionstüchern sollte nicht fehlen.

Wie funktioniert ein Desinfektionsplan?

Ein Desinfektionsplan stellt die täglichen Herausforderungen zusammen, welche eine Person im Alltag meistern muss im Hinblick auf die mögliche Erkrankung durch Mikroorganismen. Hierbei wird der Grad und die Schwere der potentiellen Aussetzung von Erregern angerechnet, der natürlich je nach Umfeld schwankt. Zugleich enthält ein Plan zum Desinfizieren mehrere Desinfektionsmittel, die zum einen für die Desinfektion von Sitzflächen oder Instrumenten, zum anderen für den Gebrauch auf der menschlichen Haut geeignet sind.

Durch ein durchdachtes stufenweises Programm zum Sterilisieren von Organismus und Umgebung von Krankheitserregern kann eine möglichst keimfreie Situation geschaffen werden, die optimalen Schutz gewährleistet. Dieser Schutz muss jedoch durch tägliche Erneuerung der Maßnahmen konsequent aufrechterhalten werden.

Was in der Arztpraxis angewendet wird

Arztpraxen

Arztpraxen

Im medizinischen Bereich spricht man oft vom Desinfektionsvorgehen nach Infektionsschutzgesetz (§ 36 IFSG), der eingehalten werden muss in allen medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflege- und Intensivstationen sowie Pflegeheimen. Er dient primär zur Sterilisation, Reinigung und Desinfektion von Flächen, Instrumenten und Kontaktstellen im menschlichen Organismus und ist in Deutschland verbindlich vorgeschrieben, um Sicherheit und Gesundheit des Personals und der Patienten zu gewährleisten. Ärzte, die zum Erstellen des Desinfektionsplans Rat und Hilfe suchen, können sich an Fachbüchern von Braun, Schuelke, Bode und Hartmann orientieren.

Grundsätzlich sind in einem Plan zur Desinfektion folgende Maßnahmen zur Prävention von Keimen und Krankheitsfällen durch Infektionen vorgesehen: Händewaschen vor und nach der Behandlung, Händewaschen nach jeder Behandlung, Instrumentendesinfektion sofort nach jedem Einsatz, Flächendesinfektion nach Bedarf. Zur genaueren Präzisierung dienen die vorbenannten Ratgeber.

Mythos keimfreie Umgebung

Keine Umgebung ist wirklich völlig keimfrei – Pathogene wie Viren, Sporen, Bakterien und Pilze gehören in gewisser Weise zu unserem Alltag dazu, und im Normalfall schützt ein gesundes Immunsystem vor einer Ansteckung mit Infektionskrankheiten. Lediglich im Fall einer Pandemie sind die Viren in ihrer Frequenz so häufig, dass eine massive Belastung auch für gesunde Organismen entstehen kann.

Auch sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem, ältere Menschen, junge Kinder und Personen in der Rekonvaleszenz-Phase nach einer Krankheit stets besonders gefährdet, eines infektiösen Befalls zu erleben.

Für diese Risikogruppen ist es ratsam, grundsätzlich verstärkten Schutz durch Desinfektionsmittel zu suchen, oder einen regelrechten Desinfektionsplan aufzustellen, der sie in allen Bereichen des Alltags wirksam schützt.

Das müssen Sie beim Einsatz von Desinfektionsmitteln beachten

Es gibt einen Unterschied zwischen Desinfektionsmitteln und Sterilisationsmitteln. Im deutschen Arzneibuch DAB heißt es, dass das Verfahren der Sterilisation alle Krankheitskeime zu 100 Prozent abtötet, das Verfahren der Desinfektion jedoch nur bis zu 80 Prozent – soweit, dass keine akute Erkrankung mehr durch krankheitsverursachende Erreger erfolgen kann. Desinfektionsmittel sind also generell nicht so effektiv wie Mittel zur Sterilisation.

Allerdings genügt im normalen Alltag und in den meisten Berufsgruppen die Desinfektion. Sterilisiert werden müssen in der Praxis nur Instrumente, die mit menschlichem Blut in Kontakt kommen, wie OP-Instrumente. Hierfür gibt es besondere Verfahren zur medizinischen Sterilisation.

Entscheidung: Welche Desinfektionsmittel gibt es und welches ist das Richtige für Sie?

Es gibt Mittel zur Flächendesinfektion, Instrumentendesinfektion und zur Händedesinfektion. Diese Mittel haben unterschiedliche Anwendungsbereiche, Wirkweisen und Wirkstoffe, wenngleich alle die Eigenschaft besitzen, das Leben sicherer und keimreduzierter zu machen. Im Folgenden gibt es einen durch Testreihen erhärteten Überblick über die handelsüblichen Produkte und Marken, ihre Zutaten und den richtigen Gebrauch im Alltag und im Beruf.

Flächendesinfektion richtig durchführen

Flächen erlauben Kontakt mit Haut und Schleimhäuten oder Körperflüssigkeiten. In Risikobereichen wie etwa der Medizin oder Intensivpflege ist eine Flächendesinfektion daher Pflicht, denn sie ist eine hervorragende – und notwendige – Krankheitsprophylaxe. Zur Flächendesinfektion gehören Mittel, die zum Desinfizieren von Sitzflächen, Behandlungsliegen, Krankenhausequipment, öffentlichen Plätzen, Gegenständen benutzt werden können.

Sie sind oft auf der Basis von Isopropylalkohol hergestellt, der stark desinfizierend wirkt und auch in effektiven Haushaltsreinigern enthalten ist. Zusätzlich werden diese Desinfektionsmittel, mit denen Oberflächen abgerieben oder eingesprüht werden sollen, mit Bakterizid, Tuberkulozid, Fungizid oder Viruzid als Sterilium angeboten, damit die Gefahr einer Ansteckung bei Oberflächenkontakt verringert oder verhindert wird.

Wo mache ich Krankheitskeime unschädlich?

Flächen, die gründlich desinfiziert werden müssen, sind:  Türgriffe und Türdrücker, Treppengeländer, Tastaturen, Computermäuse, Monitore, Hardware von Computern bzw. medizinischen Geräten, Stühle und Liegen zur Behandlung, Krankenbett, Nachttisch, Sanitäreinrichtungen wie Toilette, Waschbecken, Badewanne, Dusche, Flächen von Böden, Arbeitsflächen, die zur Anwendung oder Präparation von Medikamenten oder Spritzen genutzt werden, Wickeltische.

Kennzeichnung und Anwendung von Biozidprodukten

Es gibt unterschiedliche Darbietungsformen von Desinfektionsstoffen zur Flächendesinfektion – die im Handel häufigsten sind Desinfektionsflüssigkeit, Desinfektionskonzentrat, Desinfektionslösung und Desinfektionstücher.

Die Desinfektionsflüssigkeiten (Sammelbegriff, Oberbegriff) können manchmal als Spray aufgetragen werden, manchmal auch direkt als flüssige Lösung auf die betreffenden Flächen. Hierbei genügt meist ein intensives Wischen über die Oberfläche, um Keime abzutöten. Allerdings ist die Zeit zum Einwirken der Viruzide unterschiedlich – Packungsbeilage beachten! Auch muss jeder einzelne Teil der Fläche richtig abgewischt werden, da bei einem oberflächlichen Wischen Bakterien und Sporen erhalten bleiben können, die dann doch für Infektionskrankheiten sorgen.

Das Desinfektionskonzentrat ist, wie der Name schon sagt, höher in der Dosierung und kann sparsam angewendet oder je nach Anleitung des Herstellers, die sich auf der Packung findet, mit Wasser verdünnt werden, bevor man es auf die Flächen aufträgt. Auch wenn das Desinfektionskonzentrat grundsätzlich sparsam in der Dosierung ist, heißt das aber nicht, dass Sie beim Gebrauch insgesamt sparsam vorgehen sollten, denn ein Sparen am falschen Ort kann die keimreduzierende Wirkung der Prophylaxe-Maßnahmen stark einschränken.

Spezialprodukte für unterwegs

Desinfektionstücher

Bei den im Handel sehr beliebten Desinfektionstüchern handelt es sich um Einweg-Ware, die sofort nach Gebrauch entsorgt wird. Sie funktionieren ähnlich wie Papiertaschentücher oder Zellstoff-Wischtücher für den Haushalt, nur, dass sie zudem mit einer Lösung präpariert sind, die pathogene Substanzen auslöscht und vor Infektion schützt. Wichtig ist hier, diese Einweg-Desinfektionstücher wirklich nur einmalig zu verwenden – und immer einen ausreichenden Vorrat parat zu halten.

Nach einer Flächendesinfektion ist es wichtig, auch die Putztücher oder Wischtücher zu waschen und auszuwechseln. Viele Verbraucher vergessen diesen Schritt oft und wundern sich, dass noch immer Krankheitserreger vorhanden sind – oder dass es sogar eine Ansteckung gab, obwohl sie doch fleißig geputzt haben.

Denken Sie bitte daran, dass Keime, Bakterien und andere Mikroorganismen, die zu pandemischen Infektionskrankheiten führen, sich in feuchten, schmutzigen Wischlappen und Putztüchern heimisch fühlen können, wenn diese nicht schnell ausgewechselt werden!

Instrumentendesinfektion – Ein Muss nicht nur für Mediziner

Bei spezifischen Gegenständen im Gebrauch am Menschen, zum Beispiel in der Medizin oder Pflege, kommen heute auch oft spezielle Mittel zur Instrumentendesinfektion zum Einsatz. Hier ist oft Isopropylalkohol, Mecetroniummetylsulfat oder Wasserstoffperoxid das Trägermittel als Sterilium, das zum Austrocknen von Krankheitsverursachern führen soll.

Diese Zutaten sind nicht immer hautverträglich oder sogar problematisch, doch sie werden nicht auf den menschlichen Organismus, sondern lediglich auf Flächen aufgetragen, die in Kontakt mit dem Körper kommen können. Diese Vorsichtsmaßnahme ist notwendig, da ohne desinfizierende Behandlung der Instrumente Krankheitserreger von dem Patient auf den Arzt und von einem Patienten auf den nächsten übertragen werden könnten.

Wie reinige ich Instrumente?

Der Einsatz von Instrumentendesinfektionsmitteln geschieht nicht durch einfaches Wischen wie bei der Behandlung von Oberflächen in Kliniken, sondern intensiver durch ein Tauchbad. Hierbei werden die Desinfektionsprodukten für Instrumente als Bad angesetzt, wobei die Anleitung des Herstellers die genaue Dosierung angibt. Die Instrumente werden in dieses Bad gelegt, wobei die Einwirkzeit je nach Marke unterschiedlich sein kann.

Die spezifisch keimtötenden Zutaten von Instrumenten-Desinfektionsmitteln sind Aldehyde, Alkohole, Phenole und quartäre Ammoniumverbindungen. Nach erfolgtem Einlegen in das Desinfektionsbad werden die Instrumente mit klarem oder destilliertem Wasser gründlich abgespült, trocken gewischt und können (wieder) verwendet werden.

Ein Unterschied in der Hygiene

In der medizinischen Praxis unterscheidet man zur Abtötung von potentiell infizierenden Stoffen die Sterilisierung und die Desinfizierung von Instrumenten. OP-Geräte wie Skalpelle und Injektionen müssen nicht nur desinfiziert, sondern auch vor jeder Benutzung sterilisiert werden. Instrumente, die nicht mit menschlichem Blut, sondern nur mit der Haut oder Schleimhäuten in Kontakt kommen, wie Mundspiegel oder Stethoskope, müssen nur desinfiziert werden.

Dies geschieht durch das genannte Eintauchen der Instrumente in ein Tauchbad mit Desinfektions-Chemikalie. Hierbei sollte man zur Sicherheit Handschuhe, Schutzbrille und Schutzmantel tragen, da die Lösungen in ihren Wirkstoffen sehr stark dosiert sind.

Handhygiene – Händedesinfektion leicht gemacht

Wirkstoffe zur Händedesinfektion werden heute im Handel in Form von festen oder flüssigen Seifen, Desinfektionstüchern oder Desinfektionssprays angeboten. Hierbei spielt die Darbietungsart keine Rolle in Bezug auf die Wirksamkeit der Inhalte, allerdings kann die Reaktionszeit variieren, da es eine unterschiedlich lange Exposition der Zutaten auf der Haut gibt.

Anwendungen zur Handdesinfektion

Handhygienemittel sollten je nach Bedarf eingesetzt werden. Wer beruflich viel in Hautkontakt mit Menschen gerät, sollte nach jedem Händeschütteln ein Handdesinfektionsmittel benutzen. Ärzte und insbesondere Chirurgen benutzen hochdosierte Hautdesinfektionsmittel, die es in Apotheken gibt. Handdesinfektionsmittel gibt es neben Apotheken auch im Fachhandel für Reinigungsmittel und auch online, was oft den Vorteil hat, dass bei Bestellungen aus dem Internet Preisreduzierungen und Rabatte möglich sind.

Oft bestellen Kliniken Großmengen an Handdesinfektionsmitteln, um Kosten zu sparen. Für Privathaushalte sind auch Handdesinfektionsmittel in kleinen Quantitäten geeignet, die zu vernünftigen Preisen angeboten werden. Bei Tests stellt sich oft heraus, dass die preiswerteren Mittel gegenüber den hochpreisigen in Bezug auf die Wirksamkeit, pathogene Substanzen abzutöten, nicht nachstehen. Allerdings gibt es große Unterschiede in der Dosierung und Einwirkzeit.

Meist werden keimtötende Seifen und Desinfektionsmittel auf der Basis von Glyzerin angeboten, das als ein hautverträglicher Inhaltsstoff gilt und auch in vielen Kosmetika verwendet wird. Allzu häufiger Gebrauch von Mitteln mit Glyzerin als Zutat trocknet aber die Haut aus –  oft nachcremen ist ein guter Rat, wenn Sie die Händedesinfektion mit glyzerinhaltigen Seifen übertreiben.

Neben der sorgfältigen Handdesinfektion ist auch eine Hautdesinfektion allgemein anzuraten. Eine Wäschedesinfektion, die mehr alltäglichen Schutz vor Sporen und Bakterien verspricht, geschieht einfach durch Waschen der Wäsche unter sehr hohen Temperaturen (90 Grad), auch mit dem Zusatz von einer passenden Desinfektionschemikalie – hier kommen dann die schon genannten chemisch-thermischen Desinfektionsverfahren zum Einsatz, die Bakterien zuverlässig abtöten.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie ein Desinfektionsmittel vergleichen und bewerten

Ein aktueller Test hilft Ihnen zuverlässig, das richtige Desinfektionsmittel für Ihren eigenen Zweck und Ihren Gebrauch im Alltag zu finden, sowie auch die richtige Dosierung. Wenn es um die rasche und effektive Händedesinfektion geht, hat das Mittel Sterillium gute Rankings erzielt, da es durch den Wirkstoff Mecetroniumetilsulfat zuverlässig Keime abtötet und somit einer Ansteckung entgegenwirkt.

Was für Ärzte gut ist, ist für andere Berufsgruppen ebenfalls zu empfehlen – allerdings sind auch im Haushalt bewährte Mittel wie Sagrotan zu Recht Klassiker in der Bekämpfung von infektionsbedingten Krankheiten, da sie durch bakterizide und fungizide Inhalte die Ausbreitung von Mikroorganismen verhindern, ohne Reizungen auf menschlicher Haut zu verursachen.

Was Tests können – und was nicht

Testberichte zeigen Ihnen den Preis-Leistungs-Vergleich bei den aktuellen Mitteln zur Desinfektion von Händen, Haut, Instrumenten und Flächen. Hier sehen Sie, wie stark die Preise variieren können – doch mit den Preisen auch die individuellen Einwirkzeiten und Dosierungen, weshalb es sich lohnt, die Produktbeschreibungen aufmerksam zu lesen und nicht nur auf den Preis allein zu achten.

Allergien mitbeachten!

Ein Testbericht bildet jedoch nicht immer die praktische Wirklichkeit ab, in der wir leben und die entsprechenden Produkte benutzen wollen, die uns vor Krankheitsbefall schützen. Insofern sollten wir unsere Lebensgewohnheiten beachten und überprüfen, welche konkreten Leistungen wir im potentiellen Kontakt mit Keimen benötigen und welche alltäglichen Herausforderungen wir meistern – Reisende, Schwangere, Allergiker haben andere Bedürfnisse an Desinfektionsprodukte als Menschen, die ein sehr starkes Immunsystem besitzen und wenig Außenkontakt habe.

Auch auf Reisen immer gründlich waschen

Personen, die im Beruf viel reisen und oft unterwegs sind, sollten zu praktischen Dosierpackungen von Desinfektionsmitteln greifen, die einzeln abgepackt oder in handlichen Kleinpackungen verfügbar sind. Diese helfen beispielsweise auf Reisen, im Bahnabteil oder im Flugzeug zuverlässig, Türgriffe und Klinken oder Sitze abzuwischen und auch die eigenen Hände immer gründlich zu reinigen.

Praktische Händedesinfektionsmittel in Form von Sprühflaschen und Wischtüchern (Tissue) sind als Hygienemaßnahmen geeignet, um unterwegs schnell eine Infektionen vorbeugende, keimtötende Reinigung durchführen zu können.

Wenn es den Keimen an die Wäsche geht

Schwangere und stillende Mütter sollten darauf achten, dass die Mittel zur Händedesinfektion und Hautdesinfektion auch für sie geeignet sind – Angaben finden sich immer im Hersteller-Beiblatt des Produkts. Auch bei der nötigen Wäschedesinfektion sollten Lösungen verwendet werden, die bei Schwangeren und Stillenden, sowie bei Allergikern, keine empfindlichen Reaktionen hervorrufen können.

Gehören Sie zu diesen sensitiven Gruppen, lassen Sie sich am besten im Fachhandel oder in der Apotheke/Drogerie von geschultem Personal über mögliche Nebenwirkungen beraten.

Wissenswertes rund um das Thema Desinfektionsmittel

Der griechische Begriff „Hygiene“ meint wörtlich „der Gesundheit förderliche Lebensweise“. Schon die berühmten Ärzte der Antike wie Hippokrates und Claudius Galen haben erkannt, dass häufiges Händewaschen und Flächendesinfektion zur Förderung der Gesundheit beiträgt, indem durch das Abtöten von Krankheitserregern eine wirksame Verhinderung vor Ansteckung erzielt werden kann. Die ersten Desinfektionsmittel, die meist auf Zitronensaft, Salz, Essig und Bakteriziden beruhten, finden sich tatsächlich schon im Altertum, in den Rezepturen der griechischen Ärzte und auf Papyri der ägyptischen Mediziner.

Dass Spirituosen ferner wirksam sind gegen die Ausbreitung von Keimen, fanden Menschen in Extremsituationen heraus – Piraten etwa „desinfizierten“ ihre Schiffe unterwegs mit billigem Kornalkohol, welcher die Schiffsböden sporen- und keimfrei halten sollte. Später wurde mit der universitären Entwicklung der Naturwissenschaften der altbekannte Wirkstoff Kornalkohol, Essig oder Zitronensaft durch raffiniertere Chemikalien wie Isopropylalkohol, Mecetroniumetilsulfat oder Wasserstoffperoxid ersetzt, um immer effektivere Desinfektionsmittel zu erhalten.

Tradition und Innovation in der Forschung: Keine Chance für Infektionen

Desinfektionsmittel haben Tradition – und erleben in Zeiten einer Pandemie immer wieder eine Konjunktur, wenn die verschiedensten Hygienemaßnahmen vor Infektionskrankheiten schützen sollen. Dabei ist das vorbeugende Prinzip, Haut und Schleimhäute vor Infektionserkrankungen zu schützen, schon altbekannt. Medizin und Pharma-Wissenschaft haben schon lange die Notwendigkeit vom Händewaschen erkannt und praktiziert – seit der österreichische Arzt Franz Semmelweis erfasste, dass Bakterien von Arzt auf Patienten und umgekehrt übertragen werden können, wenn die Handhygiene nicht stimmt.

Auch in Pflegeeinrichtungen wird seit Jahrzehnten auf eine Flächendesinfektion mit breitem Wirkspektrum geachtet – neuerdings nach dem Standard des Desinfektionsplans nach deutschem Infektionsschutzgesetz (§ 36 IFSG).

Aufklärung rettet Leben: Warum Information über Desinfektion so wichtig ist

Auch in der Lebensmittelindustrie ist es schon seit Jahrzehnten üblich, Desinfektionsmittel in großen Mengen zu verwenden, insbesondere um Flächen vor Besiedlung mit Krankheiten verursachenden Sporen zu versiegeln und dadurch eine hohe Qualität von Produkten zu gewährleisten. Trotz der Bekanntheit von Desinfektionsmitteln im beruflichen Bereich und in vielen verschiedenen Branchen scheut sich der Normalverbraucher und Privatbürger oft davor, Mittel zum Desinfizieren zu nutzen, da sie ihm unvertraut sind. Deshalb ist eine gute aufklärende Information gerade in Zeiten einer Pandemie wichtig, damit jeder Mensch optimalen Schutz durch Desinfektion erhalten kann.

Kombination für die Gesundheit: Desinfektionsmittel und kontrollierter Sozialkontakt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zur Vorbeugung von Infektionen eine gute Kombination von Hygienemaßnahmen und Vorsicht im sozialen Kontakt. Nicht nur die Zusammensetzung der Substanzen in Händedesinfektionsmitteln ist wichtig, sondern auch – wenn möglich – die Zielgruppe, mit der Sie täglich in Kontakt geraten! Wer berufsbedingt viel Umgang mit Risikogruppen hat, sollte einer Ausbreitung von Virenerkrankungen vorbeugen, indem er beim Einkauf behüllte Produkte den unbehüllten vorzieht, Reizungen vorbeugt und nicht zuletzt auch sein eigenes Immunsystem stärkt, was ganzheitlich betrachtet neben der Desinfektion auch durch Sport, gesunde Ernährung, Meditation und guten Schlaf geschehen kann.

❓ Was ist ein Desinfektionsmittel?

Ein Desinfektionsmittel ist eine chemische Lösung mit bestimmten desinfizierenden Zutaten und hilft dabei, Mikroorganismen abzutöten. Bei der Anwendung werden die Inhaltsstoffe nach kurzer Einwirkzeit freigesetzt und somit die Krankheitserreger vernichtet.

🦠 Welche Desinfektionsmittel helfen gegen Viren?

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) kommen hierfür Desinfektionsmittel der Kategorie B – für die Inaktivierung von Viren – in Betracht.

💡 Was für Desinfektionsmittel gibt es?

Das Robert Koch-Institut (RKI) unterscheidet die folgenden Desinfektionsmittel: A für die Inaktivierung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Pilzen und Mykobakterien, B für die Inaktivierung von Viren, C für das Abtöten von Sporen des Milzbranderregers und D für das Abtöten von Sporen des Gasbrand- und Tetanuserregers

⏱ Wie lange dauert die Einwirkzeit?

Die Einwirkzeit von Desinfektionsmitteln ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich: Es gibt Desinfektionsmittel, die sofort nach der Anwendung wirken und es gibt Produkte, bei denen eine bestimmte Einwirkzeit eingehalten werden muss. Diese Information findet man auf den Herstellerangaben auf dem Produkt.


Vireninfektion: © digitalista / Bigstock.com
Arztpraxen: © Marina Demkina / Bigstock.com
Desinfektionstücher: © Maridav / Bigstock.com

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Letzte Aktualisierung am 15.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Entspricht einer Bewertung von 4.8 / 5