Schneeglöckchen (Galanthus) – Pflanzen, Standort und Pflege

Schneeglöckchen (Galanthus) – Pflanzen, Standort und Pflege

Schneeglöckchen gehören in unseren Breitengraden zu den beliebtesten Frühblühern überhaupt. Sie zählen zu den ersten Blühpflanzen, die sich im neuen Jahr nach der Winterzeit zeigen und mit ihren weißen Blüten aus der Erde emporragen. Wenn Sie Schneeglöckchen gezielt in Ihrem Garten pflanzen möchten, gibt es ein paar Tipps, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten. Insgesamt sind die Blumen zwar nicht sonderlich anspruchsvoll und daher sehr pflegeleicht, allerdings müssen Sie einen geeigneten Standort finden und für eine ideale Bodenbeschaffenheit sorgen.

Herkunft und Verbreitung

Schneeglöckchen sind in Europa und Südwestasien beheimatet. Ihre Verbreitung reicht von Kleinasien bis hin zum Kaspischen Meer. In Nordamerika gibt es hingegen nur verwilderte Arten des Schneeglöckchens. In England konnten die Frühblüher außerhalb der Gärten erst ab etwa 1770 beobachtet werden. Man geht davon aus, dass sie dort aus Klostergärten verwilderten. Schneeglöckchen findet man hierzulande in Laubwäldern, Auen und auf Waldwiesen, weil sie einen schattigen und feuchten Standort bevorzugen. Sie werden bewusst in Gärten und Grünanlagen gepflanzt, denn sie gelten als erste Frühlingsboten nach dem Winter.

Sorten und Arten

Die Gattung Schneeglöckchen (Galanthus) gehört zur Familie der Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae). Insgesamt gibt es rund 20 Arten von Schneeglöckchen.

Sämtliche Wildarten des Schneeglöckchens stehen seit dem Jahre 1973 unter Artenschutz.

Zu den bekanntesten Arten der Schneeglöckchen gehören zum Beispiel:

  • Kleines Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
  • Schmalblättriges Schneeglöckchen (Galanthus angustifolius)
  • Foster-Schneeglöckchen (Galanthus fosteri)
  • Zierliches Schneeglöckchen (Galanthus gracilis)
  • Ikaria-Schneeglöckchen (Galanthus ikariae)

Die verschiedenen Arten unterscheiden sich vor allem durch ihre ursprüngliche Heimat, aber auch durch ihr äußeres Erscheinungsbild.

Erscheinungsbild, Blütenstand und Blüte

Das Schneeglöckchen hat eine auffällige weiße Blüte, die sich meist schon zeigt, wenn noch Schnee liegt. Dieser Tatsache verdankt das Schneeglöckchen auch seinen Namen. Die Blüten sind dreiblättrig und zeigen nach unten. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 10 bis 15 Zentimetern und versprüht einen zarten, angenehmen Duft.

Es handelt sich bei allen Arten um krautige Pflanzen, die im Boden eine Zwiebel ausbilden. Ein Schneeglöckchen besitzt meist zwei bis drei Blätter, welche grundständig zusammen stehen. Der Blütenstand hat einen langen Blütenschaft und bildet jeweils nur eine Blüte. Am Anfang wird die Blüte des Schneeglöckchens noch durch ein Hochblatt umgeben, welches die zarten Blüten vor dem oftmals kalten Wetter im Januar und Februar schützen soll.

Erst bei günstigen Witterungsbedingungen beginnen Schneeglöckchen schließlich zu blühen. Die Blütezeit hängt von den jeweiligen Wetterverhältnissen ab. In milden Wintern zeigen die ersten Schneeglöckchen schon im Februar ihre Blüten, während es in strengen Wintern durchaus bis Ende März dauern kann. Je nach Art reicht die Blütezeit der Schneeglöckchen bis in den April hinein.

Standort

Wenn Sie Schneeglöckchen in Ihrem Garten pflanzen möchten, um sich im zeitigen Frühling an den weißen Blüten zu erfreuen, sollten Sie zunächst eine geeignete Sorte finden. Am besten kaufen Sie das Schneeglöckchen daher, wenn es bereits blüht, denn so wissen Sie genau, wie der Frühblüher im nächsten Jahr aussehen wird. Für das Schneeglöckchen ist es sehr wichtig, dass Sie einen idealen Standort aussuchen. Wählen Sie einen feuchten und halbschattigen Platz, damit es sich wohlfühlt. An einem sonnigen Platz gedeiht die Blühpflanze aber ebenfalls sehr gut. Lediglich mit vollschattigen Standorten kommt das Schneeglöckchen nicht zurecht. Die Frühblüher wirken optisch sehr schön, wenn sie in Gruppen auf den Rasen gepflanzt werden. Aber auch die Ränder von Bäumen und Stauden lassen sich mit Schneeglöckchen im Frühjahr toll in Szene setzen.

So werden Schneeglöckchen gepflanzt

Die Pflanzung des Schneeglöckchens erfolgt im Zeitraum von August bis Oktober. In dieser Zeit kommen auch die Zwiebeln der anderen Frühblüher wie zum Beispiel Tulpen in die Erde. Der Boden ist für das Schneeglöckchen ideal, wenn er leicht feucht, aber nicht zu dicht ist. Andernfalls bildet sich schnell Staunässe, welche die Pflanze nicht verträgt. Ein humoser Boden bietet perfekte Voraussetzungen für den Frühblüher.

Graben Sie die Fläche, auf der Sie die Schneeglöckchen pflanzen möchten, vorher tiefgründig um und reichern Sie den Boden mit Hornspänen an. Diese Vorratsdüngung versorgt die Schneeglöckchen für lange Zeit mit allen Nährstoffen, die von den Pflanzen benötigt werden.

Setzen Sie die Blumenzwiebeln spätestens im Herbst etwa zehn Zentimeter tief in die Erde. Halten Sie dabei zwischen den einzelnen Zwiebeln einen Abstand von rund fünf Zentimetern. Schneeglöckchen wirken sehr schön, wenn sie neben Wildtulpen, Krokussen, Blausternen und Winterlingen stehen. So erschaffen Sie im Frühling ein wundervolles Farbenspiel in Ihrem Garten.

Pflege: Schneeglöckchen müssen Sie nicht gießen oder düngen

Sobald Sie die Schneeglöckchen einmal an einen geeigneten Standort gepflanzt haben, zeigen sich die Frühblüher als überaus pflegeleicht. Normalerweise ist keine Pflege Ihrerseits notwendig. Achten Sie lediglich darauf, dass der Boden um die Pflanzen herum nicht vollkommen austrocknet und sich ebenso keine Staunässe bildet. Zusätzliche Düngergaben benötigen die Frühblüher nicht, weil ihnen die Nährstoffe, die im Boden ohnehin vorhanden sind, völlig ausreichen. Verzichten Sie jedoch darauf, den Rasen zu mähen, bis die Schneeglöckchen vollständig verblüht sind, falls Sie die Frühblüher in die Wiese gepflanzt haben.

Lieber nicht schneiden

Schneeglöckchen kommen sehr gut alleine zurecht und müssen nicht geschnitten werden. Im Gegenteil: Lassen Sie die Zwiebelgewächse nach der Blütezeit noch eine Weile in Ruhe. Entfernen Sie Blätter, die sich gelb verfärben, am besten erst, wenn sie komplett vertrocknet sind. Durch diese Vorgehensweise gönnen Sie dem Schneeglöckchen eine kleine Ruhepause, die es nach der langen Blütephase oft dringend benötigt. Sie ist notwendig, damit die Zwiebel im folgenden Jahr genug Kraft hat, um wieder eine Blüte zu bilden. Vermeiden Sie daher auch, direkt nach der Blüte die verwelkten Glöckchen abzuschneiden. Die Pflanze benötigt das Grün noch, um die Energie für das kommende Frühjahr zu tanken. Sie können das Laub aber zu einem kleinen Zopf zusammen flechten, wenn Sie für einen ordentlicheren Anblick sorgen und vermeiden wollen, dass die nachwachsenden Pflanzen nicht genügend Platz haben.

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Vermehren

Normalerweise müssen Schneeglöckchen nicht vermehrt werden, weil sie das von ganz allein erledigen. Ameisen sind den Frühblühern dabei eine wertvolle Hilfe: Nachdem die Fruchtkörper platzen, verteilt sich der Samen der Zwiebelpflanzen. Dieses Saatgut wird von den Ameisen aufgenommen und an anderen Orten verteilt. So erfolgt die Aussaat neuer Schneeglöckchen auf ganz natürliche Weise.

Wenn Sie Ihre Schneeglöckchen dennoch selber vermehren möchten, funktioniert das entweder ebenfalls per Aussaat oder durch die Teilung der Horste. Falls Sie neue Schneeglöckchen aussäen wollen, entnehmen Sie dafür den Samen aus den Fruchtkörpern und säen Sie das Saatgut in einen kleinen Topf. Dort verbleiben die jungen Schneeglöckchen dann den Sommer über, wobei Sie während der warmen Jahreszeit auf einen schattigen Standort achten sollten. Im Herbst können Sie die Schneeglöckchen schließlich ins Freibeet umsetzen. Falls Sie sich für die Teilung der Pflanzen entscheiden, gehen Sie dabei am besten nach der folgenden Anleitung vor:

  1. Der beste Zeitpunkt, um große Horste zu teilen, ist im Frühjahr während der Blüte oder im Frühsommer, nachdem das Schneeglöckchen sein Laub vollständig eingezogen hat.
  2. Graben Sie die Horste vorsichtig aus und teilen Sie die Pflanzen.
  3. Setzen Sie die geteilten Schneeglöckchen an einer anderen Stelle in humusreichen Boden ein.

Es ist sinnvoll, Horste zu teilen, wenn sie zu groß werden. Andernfalls verdichtet sich das Schneeglöckchen stark und ist anfälliger für Pilzkrankheiten.

Überwintern

Um Schneeglöckchen zu überwintern, müssen Sie keine besonderen Maßnahmen ergreifen, weil die Zwiebelgewächse komplett winterhart sind. Außerdem verwildern sie gerne, wenn sie einen Standort erhalten haben, der ihnen gefällt. Dann bilden sie regelrechte Kolonien. Sofern Sie Ihre Schneeglöckchen jedoch als Topfblumen kultiviert haben, sollten die Pflanzen in der Winterzeit zusätzlich geschützt werden. Ein ideales Winterquartier ist dann ein kühler und gut geschützter Platz. Sobald die jungen Schneeglöckchen gegen Ende des Winters die ersten grünen Blätter zeigen, können sie mitsamt Topf ins Freie gebracht werden.

Grauschimmel – Eine typische Krankheit beim Schneeglöckchen

Eine Krankheit, von der das Schneeglöckchen leider sehr oft betroffen ist, ist der sogenannte Grauschimmel. Er zeigt sich meist erst dann, wenn die Pflanzen austreiben. Der Grauschimmel Botrytis galanthina äußert sich dadurch, dass die Triebspitzen der Schneeglöckchen von einem weißen Flaum bedeckt sind. Stück für Stück breitet sich der Pilz auf alle anderen Pflanzenteile aus, wodurch sich graue oder weiße Schimmelflächen bilden. Sobald Sie bei Ihren Schneeglöckchen einen Grauschimmelbefall feststellen, sollten Sie alle Pflanzenteile entfernen, die von dem Pilz betroffen sind. Zusätzlich sollten Sie die Frühblüher mit einem Fungizid einsprühen, dem Sie ein wenig Spülmittel oder Seife hinzugeben. So lässt sich der Befall meist eindämmen.

Die Zwiebel kann ebenfalls von der Grauschimmelkrankheit betroffen sein. In diesem Fall kann das Schneeglöckchen meist nicht mehr gerettet werden, weil die Zwiebel dadurch verfault.

Graben Sie die betroffenen Schneeglöckchen aus und vernichten Sie die Pflanzen, um einer weiteren Verbreitung des Pilzes vorzubeugen, falls der Befall schon zu weit fortgeschritten ist.

Die Kleine Narzissenfliege fühlt sich auf dem Schneeglöckchen wohl

Auch vor Schädlingen ist das Schneeglöckchen nicht komplett geschützt. Es wird häufig von der Kleinen Narzissenfliege befallen, welche Ihre Eier auf der Pflanze ablegt. Daraus schlüpfen später Maden, welche das Zwiebelgewächs von innen heraus regelrecht auffressen. Die Maden überwintern danach in der leeren Hülle der Zwiebel und überstehen so die kalte Jahreszeit bis zum Frühjahr im Boden. Dann verpuppen sie sich, um weitere Schneeglöckchen zu befallen. Sie können die Kleine Narzissenfliege bekämpfen, indem Sie Ihre Schneeglöckchen direkt nach der Blüte mit einem Gewebe abdecken, das licht- und luftdurchlässig ist. So vermeiden Sie, dass sich die Schädlinge weiter verbreiten und nach und nach alle Schneeglöckchen in Ihrem Garten befallen.

Giftigkeit und Inhaltsstoffe

Das Schneeglöckchen begeistert Pflanzenfreunde so sehr mit seinem Duft und dem zarten Aussehen, dass viele Gartenbesitzer vergessen, wie giftig die Pflanze eigentlich ist. Das gilt sowohl für Tiere als auch für den Menschen. Insbesondere in der Zwiebel sind die giftigen Alkaloide wie Lycorin und Gelanthamin enthalten. Falls in Ihrem Haushalt Kinder leben, sollten Sie ihnen beibringen, keinesfalls Schneeglöckchen in den Mund zu nehmen. Eine Vergiftung äußert sich durch folgende Symptome:

  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Erbrechen

Bei einer starken Vergiftung kann es auch zu Speichelfluss und verengten Pupillen kommen. Suchen Sie daher unverzüglich einen Arzt auf, wenn Sie diese Symptome beobachten und eine durch Schneeglöckchen verursachte Vergiftung nicht ausschließen können.

Fazit

Schneeglöckchen dürfen in keinem Garten oder Vorgarten fehlen, denn sie bezaubern durch ihre weißen Blüten auf Wiesen und in Beeten. Wilde Arten stehen unter Naturschutz, weil sie für Bienen und andere nützliche Insekten die ersten Nahrungsquellen darstellen. Deshalb tragen Sie auch zum Schutz der Bienen bei, wenn Sie sich dafür entscheiden, Schneeglöckchen in Ihrem Garten zu pflanzen.

Systematik

Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae)
Unterfamilie: Amaryllidoideae
Tribus: Galantheae
Gattung: Schneeglöckchen

Wissenschaftlicher Name

Galanthus

FAQ – Die häufigsten Fragen

Was bedeuten Schneeglöckchen?

Die Pflanze stammt aus Südwestasien. In hiesigen Gefilden bedeuten sie für den Gärtner vor allem eins: das Ende des Winters. Denn sie sind eine der ersten Blüher. In der Blumensprache stehen Schneeglöckchen für Trost.

Welcher Gattung gehören Schneeglöckchen an?

Die weißen Glöckchen sind die Gattung „Galanthus“, sie gehören zur Familie der „Amaryllisgewächse“ (lateinisch „Amaryllidaceae“).

Wie viele Arten von Schneeglöckchen gibt es?

Weltweit sind rund 20 verschiedene Arten bekannt. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Herkunft, sondern auch in ihrer Erscheinung.

Wo wachsen Schneeglöckchen?

In hiesigen Breiten wachsen Schneeglöckchen in Laubwäldern, auf Waldwiesen und in Auen. Ebenso sind sie viel in Gärten und Grünanlagen zu sehen, da sie hier extra angepflanzt werden.

Welchen Boden brauchen Schneeglöckchen?

Die Pflanze bevorzugt einen schattigen und feuchten Standort. Daher sollte auch der Boden feucht sein. Jedoch mag das Schneeglöckchen keine Staunässe, daher darf der Boden nicht zu dicht sein. Humose Varianten sind optimal.

Wann werden Schneeglöckchen gepflanzt?

Die weißen Glöckchen werden mit anderen Frühlingszwiebeln zwischen August und Oktober gepflanzt.

Wie werden Schneeglöckchen gepflanzt?

Die Pflanze wird rund zehn Zentimeter tief in die Erde gesetzt. Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von etwa fünf Zentimetern eingehalten werden.

Wie können Schneeglöckchen vermehrt werden?

„Galanthus“ vermehrt sich meist ohne weiteres Zutun. Jedoch kann dies dennoch unterstützt werden. Hier können neue Pflanzen ausgesät oder per Teilung eine Vermehrung erreicht werden.

Wann und wie lange blühen Schneeglöckchen?

Die Schneeglöckchen blühen je nach den winterlichen Temperaturen bereits ab Februar (bei einem milden Winter) oder erst ab März (bei strengen Wintermonaten). Die Blütezeit kann sich bis weit in den April hineinziehen.

Warum ist das Schneeglöckchen weiß?

Nicht alle Blütenblätter sind weiß. Der innere Blütenblattkreis mit seiner grünen Farbzeichnung hat jedoch kürzere Blätter als der weiße äußere Blütenblattkreis. Die Blütenfarbe des äußeren Kreises ist auf den Lufteinschluss zwischen Zellen zurückzuführen. Jedoch gibt es auch Sorten, bei denen auch die äußeren Blütenblätter grün gefärbt sind.

Warum erfriert das Schneeglöckchen nicht?

Das Schneeglöckchen gehört zu den Zwiebelgewächsen. Diese sind vollständig winterhart.

Sind Schneeglöckchen giftig?

Ja, die Pflanze ist giftig. Vor allem in der Zwiebel sind giftige Stoffe enthalten: Lycorin und Gelanthamin. Sie verursachen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Gibt es ein Schneeglöckchenlied oder Gedicht?

Ja, es gibt ein Volkslied namens „Schneeglöckchen kling“ und ein Kinderlied „Schneeglöckchen, kleine Blume“. Verwechselt werden darf die Pflanze jedoch nicht mit dem Reimverwandten aus „Schneeflöckchen Weißröckchen“. Oskar Dähnhard hat zudem ein Gedicht geschrieben: „Vom Schnee und vom Schneeglöckchen.“

Warum stehen Schneeglöckchen unter Naturschutz?

Seit 1973 stehen alle Wildarten des Schneeglöckchens unter Naturschutz. Denn das Pflücken in freier Wildbahn führt vor allem in der Türkei und im Kaukasus zum Verschwinden. Ebenso ist die Pflanze durch die Anpflanzung von Nadelwäldern gefährdet.

Warum blühen Schneeglöckchen nicht mehr?

Das kann mehrere Ursachen haben. Zum einen können sich die Standortbedingungen geändert haben und der Boden nicht mehr humos, sondern nun lehmig sein. Aber auch Pilzkrankheiten kommen als Ursache infrage. Ebenso ist eine falsche Düngung als Grund möglich.

Was ist der Unterschied zwischen Schneeglöckchen und Maiglöckchen?

Beiden Pflanzen ähneln sich sehr. Das Maiglöckchen hat jedoch mehrere Blüten, dickere Blätter und erblüht im Mai bis Juni. Ebenso gibt es Unterschiede bei den Früchten nach der Blüte. Gemeinsam haben beide die Giftigkeit.

Zusammenfassung

Sofern Schneeglöckchen einen halbschattigen bis sonnigen Standort erhalten, müssen sie weder gegossen noch gedüngt werden. Eine aufwendige Überwinterung erübrigt sich bei diesen winterharten Zwiebelblumen ebenfalls. Doch nicht nur wegen ihrer geringen Pflegeansprüche Schneeglöckchen sehr beliebt, sondern auch weil sie zu den ersten Blumen gehören, die nach dem Winter ihre Blüten zeigen.

Artikelbild: © Elena Koromyslova / Shutterstock

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