Rasentrimmer-Test

Eine neuwertige und im Trend liegende Variante des Rasenmähers ist der Rasentrimmer. Dieser sorgt durch praktische Eigenschaften dafür, dass der Rasen an allen Stellen in eine gleichmäßige Länge geschnitten wird. Das Ganze funktioniert dabei ohne großes Know-how, weshalb die Geräte für Jedermann geeignet sind. Ähnliche Geräte sind schon seit längerer Zeit in der Pflege von öffentlichen Grünanlagen und Straßen im Einsatz. Durch die modernen Rasentrimmer, gibt es aber inzwischen auch Geräte, die für den privaten Gebraucht geeignet, sehr sinnvoll und erschwinglich sind.

Anwendungsbereiche des Rasentrimmers

Ganz offensichtlich sind die modernen Rasentrimmer besonders für den Garten geeignet. Dabei werden sie in erster Linie für den Rasen verwendet. Bei großen Gärten mit großen Rasenflächen ist der Gebrauch meist eher weniger sinnvoll, da es dabei zu Unregelmäßigkeiten kommt und die körperliche Belastung bei den Arbeiten relativ hoch ist. Daher eignen sich für größere Flächen auch weiterhin Rasenmäher. Allerdings ist auch dabei ein Rasentrimmer sinnvoll.

Das liegt in erster Linie daran, dass die Trimmer für schwer zugängliche Bereiche geeignet sind. Besonders wenn die Rasenflächen am Rand, an Wänden, Bäumen oder hohen Büschen liegen, ist das Mähen dort sehr schwierig. Konservativ könnte dafür eine Heckenschere oder Handrasenmäher benutzt werden, aber mit den modernen Rasentrimmern gibt es heutzutage eine deutlich gemütlichere und effektivere Möglichkeit.

Pflege des Gartens mit einfachen Mitteln

Darüber hinaus können die Rasentrimmer aber nicht nur für die Wiesen und Rasen genutzt werden. Unkraut siedelt sich oftmals hinter und unter Büschen an oder in der Nähe von Gartenzäunen, also in schwer zugänglichen Bereichen. Oftmals können in diesen Bereichen lediglich Scheren benutzt werden, da Rasenmäher und andere Geräte nicht an diese Bereiche herankommen. Die Rasentrimmer sind aber oftmals in der Lage auch etwas schwierigere Abschnitte des Gartens zu erreichen und zu schneiden.

Das gilt nicht nur für Unkraut, sondern unter Umständen auch für entsprechende Rasenbereiche. Auch Unkraut, welches sich zwischen Steinen bildet, kann mit Rasentrimmern behandelt werden. Bei einigen Modellen gibt es sogar noch spezielle Unkrautbürsten als Aufsatz für den Rasentrimmer. Allerdings ist der Gebrauch davon oftmals nicht nötig. Es können also teure und ungesunde Unkrautvernichter eingespart werden, wenn die Arbeit mit dem Rasentrimmer einige neue Stellen zugänglich macht.

So funktioniert ein Rasentrimmer

Das Prinzip ist bei Rasentrimmern meist ähnlich, egal ob es sich um einen Elektrotrimmer, einen Akkutrimmer oder einen Benzintrimmer handelt. Das Gerät besteht im Grunde genommen aus drei Teilen. Den obersten Teil stellt die Halterung dar. Praktisch positionierte Griffe, machen das Tragen dabei in der Regel nicht nur einfach, sondern das Handling des Trimmers auch praktisch. Im oberen Teil befindet sich dann meist auch der Motor. Je nach Ausführung beinhaltet dieser Teil dann auch den Tank bzw. die Elektronik, also die Energiequelle des Trimmers.

Darüber hinaus sind auch die Bedienung, also die entsprechenden Knöpfe und Schalter, in diesem Bereich angebracht. Die Knöpfe, um den Trimmer zu starten, befinden sich im besten Fall unmittelbar am Griff, sodass der Trimmer ohne absetzen an- und ausgeschaltet werden kann. Es kann auch Tragegurte geben, die in diesem Bereich befestigt sind und die Last des Trimmers mit auf die Schultern verteilen.

Schneideblätter und Co.

Der mittlere Teil ist meist auf den ersten Blick nur eine Stange. Allerdings verbirgt sich im Inneren die mechanische Übersetzung, welche als Verbindung des Motors und der Schneideblätter gilt. Darüber hinaus bestimmt diese auch den Komfort beim Arbeiten mit, da sie weder zu lang noch zu kurz sein darf. Manche Modelle verfügen auch über Teleskopstangen. Diese lassen sich in der Länge verstellen, was ein Vorteil ist, da somit noch mehr Bereich erreicht werden können. Prinzipiell wird eher ein kurzer Stab empfohlen, da damit große Menschen auch arbeiten können, während zu große Modelle für kleinere Menschen eher problematisch sind. Besonders eine gleichmäßige Rasenhöhe ist bei zu großen Modellen schwierig zu erreichen.

Im unteren Bereich des Rasentrimmers befinden sich die schneidenden Elemente bzw. der Kopf. Bei guten Modellen ist der Kopf sogar flexibel und lässt sich schwenken, damit das bestmögliche Ergebnis erzielt werden kann. Dabei gibt es zwei verschiedene Varianten der Schneideelemente. Eine dieser Varianten arbeitet mit Klingen. Diese rotieren am unteren Ende und sind meist nach außen hin geschützt. So können diese nicht an Zäune, Wände oder andere Hindernisse stoßen, was zur Langlebigkeit beiträgt. Dadurch wird aber auch nur unmittelbar unterhalb des Kopfes geschnitten. Bei guten Modellen lassen sich die Klingen nach Abnutzung auch auswechseln.

Schneidwerkzeuge

Im Gegensatz dazu gibt es auch spezielle Fäden, die als Schneidewerkzeug genutzt werden können. Diese Trimmer heißen dann Fadenkopftrimmer. Der Faden ist meist aus Nylon oder Kunststoff. Auch dabei kommt es zu Abnutzung. Allerdings lassen sich die Fäden auch auswechseln bzw. manuell spannen. Im besten Fall macht das Gerät das aber selber.

Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sie beim Schneiden ähnlich effektiv sind, wie die Klingen aber dafür deutlich anpassungsfähiger. Es können somit auch Stellen erreicht werden, die unmittelbar an Wänden liegen, da die Fäden auch dagegen schlagen können, ohne kurzfristige Schäden davon zu tragen. Allerdings ist die Abnutzung dann natürlich höher. Darüber hinaus ist es auch nicht so schlimm, wenn beispielsweise ein Stein auf einer Wiese liegt.

Wissenswertes über Benzintrimmer

Der Benzintrimmer ist ein relativ einfach funktionierendes Gerät. Es arbeitet mit einem klassischen Verbrennungsmotor, was Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Vorteile

  • Keine Kabel und somit große Bewegungsfreiheit
  • Arbeiten können langandauernd sein
  • Gute Leistung und viel Energie entfernt auch hartnäckigen Rasen und Unkraut

Nachteile

  • Das Benzin ist schwer und muss getragen und aufgefüllt werden
  • Starke Leistung ist auch sehr laut
  • Fortlaufende Kosten durch Benzin relativ hoch

Die aufgeführten Gründe zeigen auf, warum Benzintrimmer nicht unbedingt die beste Wahl sind. Sie lohnen sich besonders dann, wenn das Gewicht kein größeres Problem für den Anwender ist, sowie wenn lange und ohne Pausen gearbeitet werden soll, da das Benzin meist relativ lange durchhält.

So können die Arbeiten zwischendurch auch unterbrochen werden, allerdings sind die Zwangspausen nicht so oft. Einschränkungen gibt es aber auch bei der Tageszeit, besonders dann wenn Rücksicht auf die Nachbarn genommen werden muss. Das liegt erneut an der hohen Lautstärke der Benzintrimmer.

Dann wird zu einem Benzintrimmer geraten

Die Benzintrimmer sind besonders dann sinnvoll, wenn sie über einen langen Zeitraum genutzt werden sollen. Besonders dann, wenn keine Stromquelle in der Nähe ist, ist der Benzintrimmer sinnvoll, weil das Aufladen quasi überall durchgeführt werden kann. Daher eignet er sich besonders für Gärten, die außerhalb von Wohnsiedlungen angesiedelt sind. Dort ist die Lärmbelästigung der Benzintrimmer meist auch nicht so schlimm.

Wissenswertes über Elektrotrimmer

Elektrotrimmer sind die Trimmer, die am besten für einen langen Zeitraum genutzt werden können. Das liegt in erster Linie daran, dass diese Trimmer über ein Kabel ihre Energie beziehen. Dabei sollte eine ausreichende Kabellänge zur Verfügung stehen. Über diese verfügen gute Trimmer bereits, wodurch das Arbeiten auch in großen Gärten möglich ist. Falls das nicht möglich ist, muss ein Verlängerungskabel oder eine Kabeltrommel dazu genommen werden. Prinzipiell sind aber kein Auffüllen und kein Aufladen nötig, was gegenüber den anderen Varianten ein Vorteil ist.

Dazu wird auch Gewicht beim Gerät eingespart, da sowohl Tanks, als auch Akkus viel Gewicht zum Gerät beitragen. Es gibt aber natürlich auch offensichtliche Nachteile. Neben der Limitierung durch die Kabellänge ist die Abhängigkeit von einer unmittelbaren Stromquelle auch ein Problem. Bei einigen Gärten gibt es diese nicht und auch öffentliche Grünflächen können somit nicht ohne weiteres getrimmt werden. Dazu schränkt das Kabel auch die Bewegungsfähigkeit ein und macht das Arbeiten lästiger. Besonders schwer zugängliche oder enge Stellen können somit noch schwieriger zugängig gemacht werden.

Dann wird zum Elektrotrimmer geraten

Die Elektrotrimmer sollten also dann genutzt werden, wenn die Bereiche relativ einfach zugänglich sind und es viele Flächen gibt, die vom Elektrotrimmer geschnitten werden sollen. Darüber hinaus sind sie auch dann sinnvoll, wenn eine unmittelbare Stromquelle in der Nähe ist. Größere Flächen sind mit weiteren Stromquellen oder entsprechenden Verlängerungskabeln auch zu erreichen. Auch spontane Einsätze sind möglich, da der Trimmer nicht erst geladen werden muss.

Wissenswertes über Akkutrimmer

Akkutrimmer zeichnen sich besonders durch die einfache Bedienung aus. Diese spiegelt sich auf mehreren Ebenen wieder. Zum einen ist die Bewegungsfreiheit relativ hoch, da es kein Kabel gibt, welches stören könnte. Darüber hinaus ist das Aufladen auch einfacher als bei Benzintrimmern, da lediglich ein Kabel eingesteckt werden muss. Die Nachteile liegen aber darin, dass die Laufzeit der Akkus meist nicht sehr hoch ist und im Laufe der Zeit sogar noch schlechter werden kann. Darüber hinaus ist auch das Gewicht relativ hoch, was die Bedienbarkeit leicht einschränkt. Allerdings ist das Gewicht bei allen kabellosen Varianten leicht erhöht.

Dann wird zum Akkutrimmer geraten

Besonders Rasenflächen und Unkraut, welches häufig geschnitten werden muss, kann mit einem Akkutrimmer bearbeitet werden. Das liegt besonders am geringen Lärm der Akkutrimmer, welcher sich somit für dicht besiedelte Wohngebiete anbietet. In diesen Gegenden gibt es meist auch keine großen Gärten, weshalb auch eine Akkuladung oftmals für den gesamten Garten ausreicht. Zusätzlich sind die Folgekosten auch geringer, da der Strom nicht nur ökologischer ist, sondern in der Regel auch etwas günstiger als das Benzin.

Das sind die beliebtesten Marken, die auch getestet wurden. Um den Testsieger zu ermitteln, werden viele verschiedene Marken getestet. Da auch das Preis-Leistungsverhältnis getestet wird, werden nicht nur die hochklassischen Geräte getestet, sondern auch die Geräte von preiswerteren Marken.

Dazu zählen

  • Bosch
  • Wolf
  • Gardena
  • Ryobi
  • Einhell.

All diese Marken sind zumindest teilweise auf den Bau von Gartengeräten und Werkzeugen spezialisiert, weshalb von allen Firmen relativ hohe Qualität der Geräte zu erwarten ist.

Zubehör und hilfreiche Zusatzmaterialien

Für die Verwendung von Rasentrimmern gibt es verschiedenstes Zubehör. Dieses ist teilweise für alle Geräte sinnvoll, wird aber teilweise auch nur bei den jeweiligen Varianten benötigt.

Allgemeines Zubehör

Zum allgemeinen Zubehör gehört besonders das Ersatzmaterial für die Schneiden. Die Klingen, bzw. Messer stumpfen einfach irgendwann ab und müssen dann ausgetauscht werden. Daher sind einige Ersatzklingen sinnvoll, wenn der Rasentrimmer viel genutzt werden soll. Das kann bei ungewolltem Kontakt mit Steinen auch relativ schnell passieren, weshalb es sinnvoll ist die Ersatzklingen direkt beim Kauf anzuschaffen.

Bei den Fadenkopftrimmern gibt es in der Regel zwei Varianten zum Auswechseln des Fadens. Zum einen kann der Faden selber direkt getauscht werden. Das ist oftmals sehr aufwändig und dauert. Allerdings ist diese Variante relativ billig. Im Gegensatz dazu kann auch direkt die gesamte Spule ausgetauscht werden. Das geht deutlich schneller und einfacher, ist aber auch kostspieliger, da die Spule teurer ist, als nur ein einzelner Faden.

Wichtig: Schutzkleidung

Zum allgemeinen Zubehör, was generell bei allen Arbeiten getragen werden sollte, zählt auch die Schutzkleidung. Besonders festes Schuhwerk ist dabei wichtig. Es sollte auch eine lange Hose getragen werden, um Verletzungen vorzubeugen. Wenn vorhanden kann dabei auch spezielle Arbeitskleidung getragen werden, da diese einen höheren Schutz bietet. Allerdings muss diese Schutzkleidung nicht unbedingt gekauft werden, da auch normale Schuhe und Hosen sich sind, wenn bei der Arbeit Vorsicht geboten wird.

Darüber hinaus kann das Tragen einer Schutzbrille sinnvoll sein. Kleine Steinchen oder Baumreste können mit etwas Pech aufgeschleudert werden. Zwar verfügen die Rasentrimmer auch über entsprechende Schutzbleche, allerdings lässt es sich nie ganz ausschließen. Daher sollten auch Tiere und andere Menschen von den Arbeiten fern bleiben. Handschuhe können getragen werden, müssen aber nicht. Diese bieten sich aber besonders dann an, wenn durch dichte Büsche geschnitten sind, da es in diesen Fällen zum Säubern der Klingen von Hand kommen muss.

Spezielles Zubehör

Es gibt auch einiges an Zubehör, welches nur bei den einzelnen Typen zum Einsatz kommt. Dazu zählen besonders die bereits erwähnten Verlängerungskabel bzw. Kabeltrommel. Kabeltrommel sind dabei oftmals sicherlich die besser Wahl, da sich das Kabel somit besser kontrollieren lässt. Eine gute Organisation des Kabels ist beim Umgang mit Elektrotrimmern wichtig, da es so wenig wie möglich stören sollte.

Die Benzintrimmer benötigen auch einiges an Zubehör. Kanister zum Lagern des Benzins gehören genauso dazu, wie ein Trichter, der beim Befüllen hilft. Zusätzlich ist auch ein Gehörschutz nicht ganz unwichtig, da diese Geräte sehr laut sind. Ganz unabhängig von möglichen Lärmbelästigungen, sollten die Ohren entsprechend und professionell geschützt werden, da es sonst zu erheblichen Hörschäden kommen kann. Der Hörschutz kann natürlich auch bei den anderen Varianten genutzt werden.

Bei den Akkutrimmern wird im Prinzip am wenigsten Zubehör benötigt. Die einzige sinnvolle Möglichkeit die Benutzbarkeit zu erhöhen ist dann, wenn ein Ersatzakku genutzt wird. Dafür muss der Akku allerdings auch austauschbar sein. Der Ersatzakku kann dann die Laufzeit erhöhen und das Arbeiten somit vereinfachen und schneller machen.