Raumteiler: Fünf Möglichkeiten, den Raum zu trennen

Raumteiler: Fünf Möglichkeiten, den Raum zu trennen

Einrichtungstrends für Badezimmer, Wohnzimmer oder Schlafzimmer haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Im Trend liegen derzeit etwa skandinavische Einrichtungsstile, die viel mit natürlichen Materialien und naturbelassenen Formen und Oberflächenbeschichtungen auskommen. Insbesondere auf kleinem Raum ist es aber regelmäßig problematisch, Zweckmäßigkeit und Design miteinander zu verknüpfen. Raumteiler sind deshalb nicht nur eine Möglichkeit zur Erweiterung von Räumen, vielmehr strukturieren sie diese auch und helfen bei der individuellen Entfaltung.

In diesem Beitrag werden wir Ihnen fünf Möglichkeiten vorstellen, wie Sie vorhandene Möbel beispielsweise nutzen können oder sich die Grundrisse von Räumen zunutze machen.

Für die häusliche Intimität

Manche Räume im Haushalt sollten die persönliche Intimität schützen, insbesondere die Schlaf- und Wohnzimmer als am Häufigsten genutzte Räume sind von Bedeutung. Vor allem groß geschnittene Räume mit wenig Tageslichteinfall wirken unbequem und unpersönlich, ja gar kühl. Zum Beispiel dienen Schlafzimmer häufig als auch kombiniertes Arbeitszimmer, was dem Ganzen den persönlichen Charakter nimmt. Raumteiler setzen genau an diesem Punkt an, denn sie schaffen den Spagat zwischen wohnlichem und zweckmäßigem Einrichten und strukturieren so ganze Räume neu. Dabei kann man sowohl bestehende Einrichtungsgegenstände wie Möbel oder Schränke nutzen, man kann aber auch explizit als solche Raumteiler bezeichneten Gegenstände zum Sichtschutz bauen.

Interessant sind etwa Raumteiler, die mit natürlichen Materialien auskommen, wie etwa der Paravent. Dieser Raumteiler wird gerne in Umkleiden und dergleichen genutzt, besteht aus mehreren mit Scharnieren verbundenen Elementen aus Holz oder Rattan und verleiht Räumen einen sehr wohnlichen Charakter. Auch Elemente wie Vorhänge, kleine Mauern oder Schiebetüren erfüllen gewissermaßen denselben Zweck.

Lassen Sie sich inspirieren

  • Nutzen Sie groß ausfallende Pflanzen, die in dekorativ schönen Behältnissen oder Vasen aufgestellt werden können. Kletterpflanzen etwa eignen sich auch im Haushalt, können hier vor allem bei kombinierten Esszimmern/Wohnzimmern eine Option darstellen. Dazu nutzt man die im Baumarkt erhältlichen Gartenzäune mit großen Freiflächen, schneidet sie gegebenenfalls zurecht und befestigt sie inmitten einer durchgehenden Unterschale in zentraler Position. Alternativ können auch transparente, dünne Fäden bis zur Decke gezogen werden und die Kletterpflanzen daran fixiert werden.
  • Sehr interessant sind auch halbhohe Marmorwände, die den fußläufigen Bereich im Wohnzimmer deklarieren können. So können große Räume nicht nur zweckmäßig aufgeteilt werden, sondern die Wandzeile dient zugleich als Halterung für Flachbildfernseher oder Boxen. Auch eine Kombination aus Bücherregal und Musikanlage, betont dezent und minimalistisch gehalten, gibt dem Raum eine moderne Komponente.
  • Gerade bei Deckenhöhen von drei Metern und mehr ist es sinnvoll, mit Schiebetüren zu arbeiten. Hierfür kann man alte oder ausgemusterte Türen nehmen oder etwas zusammenbasteln, was kreativ und anspruchsvoll zugleich gilt. Man könnte das Ganze mit einer mattierten Oberfläche ausstatten und so ein Gefühl wie in einem Loft schaffen.
  • Verlagern Sie Ihren Eingangsflur doch ganz kompakt mit einer Garderobe, die letztlich aus einem stabilen Konstrukt an Stangen besteht und mit einem mehrfarbigen Stoffüberzug ihr Volumen erhält. Hier kann Tageslicht problemlos durchscheinen, was gerade auf kleinem Raum diesem doch eher zweckmäßigen Einrichtungsgegenstand eine völlig neue Wendung gibt.
  • Kommoden mit einer Höhe von etwa 1,30 Meter sind nahezu ideal, um offene Übergänge vom Flur zum Wohnzimmer oder ins Schlafzimmer zu überdecken. Ähnlich dem Sekretär im Hausflur, entfalten sie sich hier nur größer, breiter und voluminöser und geben nebenbei eine gute Alternative für Stauraum. Modelle aus Holz oder Eigenkreationen, ganz einfach aus ausgemusterten Einzelkomponenten zusammengeschustert, verleihen dem Raum einen rustikalen Touch.

Artikelbild: © Zastolskiy Victor / Shutterstock

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