Sonnenschutz vom Smart Home steuern lassen

Sonnenschutz vom Smart Home steuern lassen

Durch den Klimawandel ist auch in deutschen Häusern der Sonnenschutz im Sommer immer wichtiger, damit die Temperaturen im Wohnzimmer oder auf der Terrasse verträglich bleiben. Inzwischen müssen Sie bei Rollläden oder Markisen aber nicht mehr selbst Hand anlegen und können deren Funktionen einfach automatisch, per App oder mit einer Fernbedienung steuern lassen. Der Sonnenschutz im Smart Home zeigt sich so nicht nur deutlich komfortabler, sondern ermöglicht ebenfalls Kosteneinsparungen bei der Stromrechnung.

Smarte Geräte fast in jedem Haushalt vorhanden

Bereits seit Längerem gilt das Internet der Dinge (IdD) bzw. „Internet of things“ (IoT) als Zukunft, indem praktisch jedes Gerät im Haushalt miteinander vernetzt ist und mit dem World Wide Web verbunden ist. Zwar haben sich die automatischen Lebensmittelbestellungen des leeren Kühlschranks noch nicht durchgesetzt, aber ein Stück Smart Home gibt es inzwischen in vielen Haushalten.

Beliebt sind zum Beispiel Lampen, deren Helligkeit oder Farbe sich ganz einfach per App steuern lässt. Für gesteigerte Sicherheit im Eigenheim sorgen vernetzte Rauchmelder, die Sie auch in anderen Räumen über die Rauchentwicklung informieren.

Einsatzgebiete für smarte Geräte:

  • Regelung von Heizung oder Klimaanlage
  • Steuerung von Rollläden und Jalousien
  • Bewegungsgesteuerte Lichter
  • Vernetzte Rauchmelder
  • Smarte Küchengeräte

Wieso sollte der Sonnenschutz im Haus steuerbar sein?

Manueller Eingriff kaum noch nötig

Das manuelle Herunterrollen von Jalousien oder das Ausfahren von Markisen erscheint nicht als aufwendige Arbeit, aber bei vielen Fenstern im Haus kann es eine Weile dauern, bis alle Räume abgedunkelt sind. Möglichkeiten wie das automatische Hochfahren der Rollläden am Morgen, damit Sie durch die Sonne statt dem lästigen Alarm geweckt werden, sind manuell gar nicht möglich.

Mit der automatischen Steuerung durch das Smart Home können Sie die Zeiten zum Hochfahren, zum Herunterfahren und alle sonstigen Wünsche bequem einstellen. Und sollte doch ein manueller Eingriff nötig sein, lässt sich dieser in vielen Fällen durch eine App am Smartphone oder Fernbedienung komfortabel vom Sofa aus durchführen.

Fernsteuerung möglich

Ein großer Vorteil der Steuerung des Sonnenschutzes durch das Smart Home ist, dass Jalousien oder Rollläden auch ausgefahren werden können, wenn Sie nicht zu Hause sind. Die smarte Steuerung stellt vollkommen unabhängig von Ihrer Anwesenheit die korrekten Positionen ein. Dadurch kommen Sie im Sommer in ein Haus, das nicht aufgeheizt ist und in dem Sie sich nach der Arbeit bequem entspannen können.

Dabei dienen Rollläden nicht nur als Sonnenschutz, sondern können im Urlaub vor Einbrechern bewahren. Lassen Sie etwa die Jalousien am Morgen hoch- und später herunterfahren, um den Eindruck zu erwecken, dass jemand zu Hause ist.

Smarte Geräte, die über das Internet erreichbar sind, sind für Angriffe anfälliger und auch die Weitergabe von Nutzungsdaten ist möglich. Gesetzliche Regelungen fehlen in vielen Fällen, sodass Benutzer auf sich alleine gestellt sind. Kaufen Sie deshalb am besten Produkte von bekannten Herstellern, um mehr Sicherheit zu erhalten.

Kosteneinsparungen durch optimale Nutzung

Interessant für Hausbesitzer sind auch mögliche Kosteneinsparungen, die beim Sonnenschutz mit einer smarten Steuerung erzielt werden können. So vermeiden heruntergelassene Rollläden im Sommer, dass sich die Räume zu stark aufwärmen und die Klimaanlage anspringen muss.

Ebenso können die Zimmer ein Stück wärmer sein, wenn Sie nicht zu Hause sind und ein Herunterregeln der Temperatur ist erst nötig, wenn Sie sich auf dem Weg zurück befinden. Bei eingestellten Zeiten oder Fernsteuerung durch eine App über das Internet geben Sie dem Smart Home vor, wann welche Temperatur im Haus herrschen soll.

Steuerung mehr als nur Sonnenschutz

Wenn Sie sich für die smarte Steuerung von Rollläden oder der Klimaanlage entscheiden, sollten Sie noch weitere Anwendungsbereiche in Betracht ziehen. So können automatisierte Jalousien auch im Winter nützlich sein, denn im heruntergefahrenen Zustand kann Wärme nicht so einfach entweichen.

Oder durch Sensoren können Sie in der App sofort sehen, ob noch Türen oder Fenster geöffnet sind. Dadurch haben Sie im Smart Home immer alles im Blick und können große Teile des Hauses einfach mit dem Smartphone steuern.

Automatischer Schatten in den Innenräumen

Im Innenraum denkt man beim Thema Sonnenschutz häufig nur an Rollläden oder Jalousien, aber auch die Klimaanlage wird in den kommenden Jahren durch steigende Temperaturen immer wichtiger. Bei Rollläden ist vor allem die zeitgesteuerte Kontrolle beliebt, denn dadurch fahren die Jalousien automatisch herunter oder hinauf. Das können Sie dazu nutzen, um sich morgens von den Sonnenstrahlen wecken zu lassen oder die Rollläden im Sommer als Sonnenschutz verwenden, wenn Sie auf der Arbeit sind.

In Kombination mit der Klimaanlage können Sie die voraussichtliche Ankunftszeit daheim einstellen und die gewünschte Innentemperatur für diesen Zeitpunkt regulieren. So muss die Klimaanlage nicht den ganzen Tag laufen, springt jedoch rechtzeitig an, damit Sie in ein gekühltes Haus zurückkommen. Auch können unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Räume gesetzt werden, sodass Sie in Ihrem Büro genug Tageslicht haben, aber das Wohnzimmer abgedunkelt ist.

Markisen oder Jalousien auf der Terrasse steuern

Für Markisen wird in vielen Fällen die Steuerung per App oder Fernbedienung anstatt einer automatischen Einstellung eingesetzt. Sobald Sie sich auf Terrasse setzen, können Sie den Sonnenschutz ganz einfach ausfahren und es sich im Schatten bequem machen. Wird die Markise nicht mehr gebraucht, lässt sie sich genauso schnell wieder einfahren.

Interessant kann es außerdem sein, das Smart Home mit Wettersensoren auszurüsten, die Markisen bei Niederschlag einfahren. Zwar halten die meisten Markisenstoffe etwas Regen problemlos aus, doch ein anhaltender Sturm kann zum Beispiel für Schäden an dem Material sorgen.

Auf offene Systeme achten

Geht es um die Ausstattung des Eigenheims mit smarten Geräten, sollten Sie darauf achten, dass es sich nicht um proprietäre Systeme handelt oder diese zumindest mit anderen Herstellern zusammenarbeiten. Wenn Sie ein komplett geschlossenes System kaufen, sind Sie sonst an die Firma gebunden und müssen bei Erweiterungen erneut Produkte dieses Unternehmens kaufen.

Falls Sie sich für eine Steuerung rein für den Sonnenschutz entscheiden, spielt dies zwar eine geringere Rolle, doch auch dabei sind spätere Änderungen möglich.

Denken Sie beim Kauf einer smarten Steuerung für den Sonnenschutz bereits an die spätere Erweiterbarkeit und informieren Sie sich, welche Geräte sonst noch unterstützt werden. Ein Austausch des Smart-Home-Systems sollte lange nicht notwendig sein, sodass Interoperabilität und offene Standards sehr wichtig für die Zukunftsfähigkeit sind.

Wie finde ich das passende System für den Sonnenschutz zu Hause?

Ähnlich wie bei vielen anderen smarten Geräten sind auch für die Steuerung des Sonnenschutzes zahlreiche Hersteller auf dem Markt vertreten. Gerade für Laien ist es schwierig, aus der Vielfalt der angebotenen Marken, die geeigneten Produkte für das Smart Home auszusuchen. Dabei helfen soll der Onlineberater Schattenfinder, der dafür sorgt, dass Sie einfacher den passenden Sonnenschutz für Ihr Zuhause finden.

Auf der Website können Sie bequem eingeben, welcher Teil des Eigenheims vor Sonne geschützt werden soll und explizit nach Produkten mit Smart-Home-Integration suchen. Am Ende erhalten Sie eine Auswahl von Empfehlungen, die Ihre Anforderungen erfüllen und sich für Ihr Zuhause eignen.

Zusammenfassung

Die Steuerung des Sonnenschutzes durch das Smart Home bietet deutlich mehr Komfort, denn Rollläden, Jalousien und Markisen lassen sich automatisch oder per App ein- und ausfahren. Weiterhin sind dadurch Kosteneinsparungen möglich, da die Klimaanlage nur dann läuft, wenn Sie kühle Temperaturen im Haus benötigen. Informieren Sie sich vor dem Kauf genau über die jeweiligen Produkte, damit Erweiterbarkeit und Interoperabilität gegeben sind.

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