Gas-Brennwertkessel Test bzw. Vergleich (09/2020)

Mit unserer Kaufberatung sowie Tipps & Tricks zum besten Produkt!

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Brennwertkessel ist eine gute Möglichkeit, um zu jeder Jahreszeit für warmes Wasser und angenehme Wärme im Haus zu sorgen – bei gleichzeitig günstigen Heizkosten dank niedrigem Stromverbrauch.
  • Diese Heizsysteme sind durch eine optimierte Bauform gekennzeichnet, sodass der Brennwert des Brennstoffs ideal ausgenutzt wird. Der Grund: Sogar dem von der Gasbrennwerttherme durch die Kondensation erzeugte Wasserdampf wird noch Wärme entzogen.
  • Es ist bei Brennwertkesseln wichtig, nicht den Heizwert und den Brennwert zu verwechseln. Beim Heizwert handelt es sich um eine veraltete Angabe, die die Kondensationswärme nicht miteinrechnet. Daher wird dem Brennwertkessel eine Effizienz von mehr als 100 Prozent bescheinigt. Oft geben die Hersteller aber nur den Heizwert und nicht den Brennwert an.

Ratgeber: Fragen, mit denen Du Dich vor dem Kauf eines Gas-Brennwertkessels beschäftigen solltest

Um von einer Gasbrennwertheizung zu profitieren, solltest Du unbedingt nach einem Exemplar suchen, das zu der Größe Deines Haushalts passt und so effizient wie möglich arbeitet. Im Folgenden erfährst Du, mit welchen Fragen Du Dich beschäftigen solltest, bevor Du einen Gasbrennwertkessel kaufst.

Was ist ein Gas-Brennwertkessel und wie funktioniert er?

Zunächst möchten wir uns die Funktionsweise einer solchen Heizungsanlage genauer anschauen. Grundsätzlich gilt: Alle Heizungsanlagen brauchen passende Brennstoffe, damit sie korrekt arbeiten können. Als Brennstoffe eignen sich beispielsweise Erdgas, Flüssiggas und Öl. Sofern Du auf begrenzte Energieressourcen verzichten möchtest, kannst Du Dein Brennwertgerät auch mit Biogas betreiben. Dann erzeugst Du mit Deiner Brennwerttherme besonders nachhaltig Energie. Grundsätzlich bietet Dir ein Gaskessel, der im Warentest eine gute Bewertung erhalten hat, einen ausgewogenen Mix aus einer optimalen Energiegewinnung und einer hohen Flexibilität bei der Auswahl der Gasart. Deshalb halten sich bei dieser Art der Gasheizung auch die Heizkosten im Rahmen.

Das Prinzip, nach dem eine Gastherme arbeitet, ist einfach und doch effektiv. Genau wie bei herkömmlichen Kesseln wird zuerst die Wärme aus der Brennkammer genutzt, um durch ein spezielles Leitungssystem das Heizungswasser zu erhitzen. Gleichzeitig hat ein Gas-Brennwertkessel den sogenannten Brennwerteffekt, denn die Wärme des Wasserdampfes, der aus den Verbrennungsabgasen kondensiert, wird ebenfalls verwendet. Dafür werden die heißen Abgase zunächst in einen Wärmetauscher weitergeleitet, bevor sie nach draußen gelangen.

Eine besonders hohe Energieeffizienz kann erzielt werden, wenn der Gas-Brennwertkessel mit einer Solarthermie ergänzt wird.

Im Allgemeinen ist ein sehr hoher Wirkungsgrad für Gas-Brennwertkessel typisch. Du heizt mit einer solchen Heizungsanlage also vergleichsweise energieeffizient.

Wie wird der Gas-Brennwertkessel betrieben?

Man kann Gas-Brennwertkessel entweder mit Flüssiggas aus einem separaten Tank oder mit Erdgas aus der Gasleitung betreiben. Dabei solltest Du wissen, dass es sich bei Flüssiggas um ein Abfallprodukt handelt, das bei der Erdöl- und Erdgasförderung entsteht. Wenn Du Flüssiggas nutzen willst, musst Du einen Brennwertkessel kaufen, der extra dafür konzipiert wurde. Dann kannst Du damit ungefähr genauso energieeffizient heizen wie mit Erdgas. Eine Alternative ist Biogas Methan. Es wird vor dem Einspeisen in die Leitung vom Gasversorger veredelt und vermischt. Nur so lässt sich der notwendige Gasdruck erzeugen.

Entscheidung: Welche Gas-Brennwertkessel gibt es und welcher ist der richtige für Dich?

Es gibt eine große Auswahl an Gas-Brennwertkesseln, die von zahlreichen verschiedenen Herstelllern verkauft werden. Deshalb ist es gar nicht so einfach, aus dem Angebot an Thermen ein passendes Modell auszusuchen. Wenn Du Dich für diese Art der Gasheizung interessierst, spielen verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehört zum Beispiel die Leistungsstärke. Zum Glück wurde zu fast jedem Brennwertkessel bereits ein Warentest durchgeführt. Es wird Dir leichter fallen, die richtige Kaufentscheidung zu treffen, wenn Du vor der Anschaffung derartige Testberichte, Vergleiche und Studien zu Rate ziehst. Auf diese Weise reduzierst Du die Gefahr für einen Fehlkauf. In den folgenden Abschnitten erläutern wir Dir genauer, welche Aspekte beim Kauf eines Gas-Brennwertkessels entscheidend sind.

Günstig oder leistungsstark – was erwartest Du von Deinem Gas-Brennwertkessel?

Im Allgemeinen kann man Gas-Brennwertkessel in günstige Modelle und in leistungsstarke Heizkessel unterteilen.

Günstige Gas-Brennwertkessel mit niedriger Leistung

Eine preiswerte Gastherme erbringt Leistungen von bis zu circa 30 Kilowatt. Die Preise liegen zwischen 1000 und 3000 Euro, wobei es zwischen den einzelnen Marken teils große Unterschiede gibt. Einbauen müsstest Du den Gas-Brennwertkessel für diesen Preis aber selbst, denn die Montage kostet noch einmal extra.

Manche Hersteller versprechen bei ihren Gasbrennwertthermen Nutzungsgrade jenseits der 100 Prozent. Auf derartige Versprechen solltest Du nicht hereinfallen, denn in der Praxis können solche Nutzungsgrade nicht erreicht werden.

Wenn Du also eine derart günstige Gastherme kaufen möchtest, solltest Du unbedingt vorab einen Gas-Brennwertkessel-Test lesen, um die einzelnen Modelle gegenüberzustellen und Dich über die Leistungen in Kenntnis zu setzen, die tatsächlich auch erbracht werden können.

Extra leistungsstarke Gas-Brennwertkessel

Für Zweifamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie für Immobilien mit mehreren Wohneinheiten empfehlen sich besonders leistungsstarke Gas-Brennwertkessel. Ihre Leistung schwankt zwischen 45 und 60 Kilowatt, wobei preislich zwischen 3000 und 10.000 Euro alles möglich ist. Es gibt auch Anlagen mit einer Leistung von bis zu 1000 Kilowatt. Dafür zahlst Du dann aber auch mehr als 10.000 Euro. Ein derart leistungsfähiges Brennwertgerät ist jedoch nicht für den Privatgebrauch gedacht, sondern kommt eher in anderen Umgebungen zum Einsatz, wie etwa in:

  • Stadthallen
  • Fertigungshallen
  • Logistikzentren

Grundsätzlich gilt: Je mehr Geld Du in einen Gas-Brennwertkessel investierst, desto wichtiger ist es, vorab einen Test und Vergleich zu Rate zu ziehen.

Modell für die Wand oder für den Boden – was ist Dir lieber?

Außerdem kann man die Heizkörper hinsichtlich der Montageart unterscheiden. Es gibt zum einen Modelle, die auf den Boden gestellt werden können und zum anderen Varianten, die man an die Wand hängt. Letztere haben den Vorteil, dass sie nicht so viel Platz in Anspruch nehmen. Dafür benötigt man für die bodenstehenden Exemplare keine Überströmeinrichtungen, die zu einer Beeinträchtigung des Brennwerteffekts führen könnten.

Welche Hersteller überzeugen im Gas-Brennwertkessel-Test am häufigsten?

In Tests und Vergleichen sind es vor allem die folgenden Hersteller, die häufig weit vorn mit dabei sind und auch oft zum Testsieger ernannt werden:

  • Remeha Calenta
  • Vaillant
  • Viessmann Vitodens
  • Brötje
  • Bosch Junkers Cerapur ZSB,
  • Bosch Junkers Condens
  • Oertli
  • Buderus
  • ROTEX
  • Wolf

Beispiele für Gas-Brennwertthermen, die im Test und Vergleich oft mit einer guten Gesamtnote abschneiden, sind die Buderus Logamax plus und die Bosch Junkers Cerapur Thermen. Dabei gehört der Gasbrennwertkessel Logamax häufig sogar zu den Testsiegern. Doch ganz egal, ob Du Dich für ein Modell von Viessmann, Remeha, Vaillant, ROTEX, Buderus oder Brötje entscheidest – wichtig ist, dass Du vor dem Kauf immer aufmerksam die Testberichte zu den einzelnen Modellen liest und die Geräte gut miteinander vergleichst. Auf diese Weise findest Du am ehesten einen Gas-Brennwertkessel, der zu Dir passt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst Du einen Gas-Brennwertkessel vergleichen und bewerten

Nun kennst Du schon etliche Aspekte, die Du berücksichtigen solltest, wenn Du Dir einen Gas-Brennwertkessel anschaffen möchtest. Eventuell hast Du auch schon ein Gerät von Viessmann oder Remeha in die engere Auswahl gezogen? Oder soll es vielleicht eine Bosch Junkers Condens Gastherme sein? Um das perfekte Modell zu finden, solltest Du die Geräte, die für Dich in Frage kommen, in einem Test auf die Probe stellen. Nachfolgend erläutern wir Dir, auf welche Kriterien Du dabei besonders achtgeben solltest.

Auf diese Kriterien solltest Du achten

In Deinem persönlichen Gas-Brennwertkessel-Test solltest Du Dein Augenmerk vor allem auf die folgenden fünf Fragen legen:

  1. Kann der Wirkungsgrad, der vom Hersteller versprochen wird, im Test auch tatsächlich erzielt werden?
  2. Stimmen die Emissionswerte, die der Brennwertkessel im praktischen Test erzielt, mit den technischen Spezifikationen überein?
  3. Wird die Kondensationswärme optimal genutzt, sodass die versprochene Leistungsstärke auch tatsächlich erreicht werden kann?
  4. Klappt die Installation des Brennwertkessels durch einen Fachmann problemlos?
  5. Sind Dir oder anderen in den Praxistests irgendwelche Mängel aufgefallen?

Vorsicht, Mängel – wann Du lieber die Finger von einem Gas-Brennwertkessel lassen solltest

Immer wieder kommt es vor, dass bei einem Gas-Brennwertkessel-Warentest Mängel auffallen. In den folgenden Fällen solltest Du lieber vom Kauf des Heizkessels absehen:

  • Der Test des Gas-Brennwertkessels zeigt, dass er sich schwierig bedienen lassen oder dass es keine richtige Dokumentation gibt. Am besten, Du liest vor dem Kauf schon einmal die Bedienungsanleitung. Sollte sie nicht leicht verständlich sein, ist es empfehlenswert, auf ein anderes Modell umzuschwenken.
  • Dasselbe gilt, wenn der Test zeigt, dass die Installation und Montage des Brennwertkessels sehr aufwendig sind oder es Störungen mit der Elektronik gibt. Hochwertige Gas-Brennwertkessel zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich einfach anschließen lassen.
  • Wenn der Wirkungsgrad, der vom Hersteller versprochen wird, im praktischen Test nicht ansatzweise erreicht werden kann, ist ebenfalls Vorsicht geboten.
  • Ein Mangel liegt außerdem vor, wenn der Abgleich zeigt, dass der Brennwertkessel die angegebenen Emissionswerte nicht einhalten kann. Dies lässt sich jedoch nur durch einen von Profis durchgeführten Test herausfinden.
  • Es kann auch vorkommen, dass die Leistungsstärke des Brennwertkessels nicht zufriedenstellend ist. Ein solcher Qualitätsmangel lässt sich am ehesten aufdecken, indem Du die Testberichte anderer Nutzer zu dem von Dir ausgesuchten Heizkessel liest.

Achte bei der Anschaffung bitte auf jeden Fall darauf, dass bei dem neuen Kessel auf Überströmeinrichtungen ebenso verzichtet wird wie auf eine hydraulische Weiche. Ein Pufferspeicher sollte ebenfalls nicht vorhanden sein. Diese Elemente würden nur die Rücklauftemperatur Deiner neuen Heizanlage erhöhen und somit den Brennwerteffekt herabsetzen.

Wissenswertes rund um das Thema Gas-Brennwertkessel

Nun, da Du weißt, welche Aspekte beim Kauf eines Gas-Brennwertkessels besonders wichtig sind, haben wir abschließend noch einige weitere wissenswerte Informationen zu diesem Thema für Dich gesammelt. So kannst Du Dein Wissen noch weiter vertiefen.

Einbau: So wird der Gas-Brennwertkessel korrekt montiert

Das Wichtigste gleich vorab: Nein, Du kannst Deinen neuen Gas-Brennwertkessel nicht selbst montieren und installieren. Dies ist eine Aufgabe, die in die Hände eines professionellen Heizungsinstallateurs gehört. Mit ihm kannst Du Deinen Kauf auch absprechen, denn er kann Dir sicher weiterhelfen, wenn Du unsicher bist, ob der von Dir gewählte Gas-Brennwertkessel zu Deinen Anforderungen passt.

Spätestens, wenn Dein neuer Brennwertkessel bei Dir vor Ort angekommen ist, solltest Du dann einen Termin mit dem Heizungsinstallateur vereinbaren. Gemeinsam mit ihm wählst Du einen geeigneten Aufstellort aus. Anschließend kann die Montage starten. Im ersten Schritt wird der Fachmann gegebenenfalls Deinen alten Kessel abklemmen und demontieren, damit Platz für Deine neue Heizanlage wird. Sicher wird der Experte Dir auch bei der Entsorgung Deines alten Kessels eine wertvolle Hilfe sein. Nun installiert der Fachmann Deinen neuen Brennwertkessel Schritt für Schritt. Im Anschluss wird meist gleich ein Test durchgeführt, um zu überprüfen, ob alles ordnungsgemäß funktioniert.

Öl versus Gas als Energieträger für den Brennwertkessel

Ein Brennwertkessel kann nicht nur mit Gas, sondern auch mit Öl betrieben werden. Oft entscheiden sich die Verbraucher dafür, den Energieträger beizubehalten, den sie auch schon für den alten Kessel genutzt haben. Das hat auch seinen guten Grund: Die Umwandlung einer Gasheizung in eine Ölheizung – oder umgekehrt – ist meist sehr aufwendig und mit etlichen Nachteilen verbunden.

Ein Wechsel lohnt sich nur in seltenen Fällen. Ob das für Dich zutrifft, hängt nicht nur von den aktuellen Brennstoff-Preisen ab. Diese können je nach Weltpolitik zum Teil erheblich schwanken. Es ist nicht möglich, für die kommenden Jahre oder Jahrzehnte vorherzusagen, ob Du mit Öl oder mit Gas die günstigere Wahl triffst. Nichtsdestotrotz entscheiden sich viele Verbraucher für eine Gasheizung. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Anschaffung eines Gasheizkessels preiswerter ist. Zudem sind die Wartungskosten nicht so hoch wie bei einer mit Öl betriebenen Brennwertheizung. Einer der wichtigsten Nachteile, die ein Öl-Brennwertkessel im Vergleich zum Gas-Brennwertkessel hat, besteht in der etwas niedrigeren Heizeffizienz.

Ein großer Unterschied zwischen diesen beiden Kesseltypen ist allerdings die Art und Weise, wie der Rohstoff gespeichert wird. Das Erdgas für Brennwertkessel wird in unterirdischen Speichern gelagert und über ein Rohr zum Endverbraucher weitergeleitet. Darum kümmert sich immer der örtliche Energieversorger. Du hast also keinen Speicher in Deinem Haus. Stattdessen erhältst Du Dein Gas direkt vor der Verbrennung aus einer Leitung. Bei Heizöl ist das anders: Um einen Öl-Brennwertkessel zu betreiben, musst Du einen eigenen Tank im Heizungskeller haben. Dieser hat eine Speicherkapazität von mehr als tausend Litern. Demzufolge nimmt er auch viel Platz in Deinem Haus ein. Nicht immer ist dieser Platz vorhanden. Trotzdem hat der Speicher einen Vorteil, denn er bietet Dir die Möglichkeit, den Brennstoff auf Vorrat zu erwerben – und zwar genau dann, wenn er gerade besonders preiswert ist.

Fakt ist jedoch: Es lohnt sich meist nicht, eine Brennwertheizung von Öl auf Gas oder andersrum umzubauen. Bleib also am besten bei dem System, das Du bereits hast. Falls Du Dich trotzdem für einen Umbau entscheidest, musst Du daran denken, dass unter Umständen auch der Schornstein eine Sanierung benötigt. Sprich daher vorab auf jedem Fall mit Deinem örtlichen Schornsteinfeger. Er kann Dich diesbezüglich umfassend beraten.

Gas-Brennwertkessel richtig warten und pflegen

Damit Dein neuer Gas-Brennwertkessel lange hält, musst Du ihn gut warten und pflegen. Deshalb solltest Du Dir die folgenden Punkte zu Herzen nehmen:

Mach Dich mit der Technik vertraut

Schon während der Installation durch den Heizungsmonteur solltest Du den Fachmann darum bitten, Dich über die Einstellungsmöglichkeiten Deines Brennwertkessels in Kenntnis zu setzen. Oftmals lassen sich die modernen Geräte relativ intuitiv bedienen. Trotzdem gibt es mitunter versteckte Optionen, die äußerst nützlich sind. Wenn Du von Anfang an weißt, wie Du Deinen Heizkessel bedienst, kannst Du zum Beispiel auch die Verbrennungstemperatur selbst ändern.

Achte auf Sauberkeit

Du solltest Dich darum kümmern, dass der Kessel stets sauber ist. Dann lassen sich die regelmäßig durchzuführenden Wartungsarbeiten auch einfacher über die Bühne bringen.

Lass Deinen Brennwertkessel regelmäßig warten

Eine regelmäßige Wartung Deines Gas-Brennwertkessels ist enorm wichtig. Die Wartung sollte von einem entsprechend fachkundigen Heizungsinstallateur durchgeführt werden.

Nutze den Heizkessel nur, wenn es wirklich erforderlich ist

Es ist empfehlenswert, den Brennwertkessel nur einzusetzen, wenn es aufgrund der niedrigen Außentemperatur nötig ist. Auf diese Weise bleibt die Rücklauftemperatur des Heizungswassers niedrig, sodass die Brennwerttechnik besonders effektiv ist und Du Kosten sparen kannst.

Halte Deinen Brennwertkessel auf dem neusten Stand

Für moderne Gasbrennwertheizungen werden regelmäßig neue Updates angeboten. Das gilt gerade für Exemplare mit Fernwartungsfunktionalitäten. Um eine bestmögliche Nutzungsqualität sicherzustellen, solltest Du dafür sorgen, dass Dein Gas-Brennwertkessel immer auf dem aktuellsten Stand ist.

Mitunter lohnt sich ein Warmwasserspeicher

Bei einem Gas-Brennwertkessel kann das Wasser, das im Kessel erhitzt wurde, unmittelbar in den Heizkörpern eingesetzt werden. Dort wird die Wärme dann an die Umgebung abgegeben. Das kalte Wasser fließt anschließend wieder in den Heizkessel zurück und wird noch einmal erhitzt. Das heißt, dass das Heizwasser längere Zeit in einem geschlossenen Kreislauf ist und sich nicht für andere Zwecke nutzen lässt. Aus diesem Grund wird für das Trinkwasser ein weiterer Wassertank benötigt: der sogenannte Warmwasserspeicher, der für die Warmwasserbereitung erforderlich ist. In den Tank passen etliche Hundert Liter Wasser. Wie groß der Tank ausfällt, hängt von der Hausgröße ab. Das durch das Gas im Brennwertkessel erhitzte Wasser fließt dann durch ein Rohr in den Warmwasserspeicher, wo es Wärme abgibt, um den Inhalt des Warmwasserspeichers zu erwärmen. Das warme Wasser kann dann über den Duschkopf oder Wasserhahn genutzt werden.

Zum Teil gibt es Gas-Brennwertheizungen zu kaufen, in denen ein Warmwasserspeicher bereits integriert ist. Der Gasheizkessel fällt dann entsprechend größer aus. Alternativ kannst Du auch einen zusätzlichen Warmwasserspeicher kaufen und an Deinen Brennwertkessel anschließen. Allerdings kann es dabei in der Praxis zu Schwierigkeiten kommen, weshalb Du unbedingt einen Warmwasserspeicher der Marke kaufen solltest, von der auch Dein Heizkessel stammt. An manche Warmwasserspeicher kannst Du außerdem noch ohne größeren Aufwand eine Solaranlage oder Solarthermie anschließen. Auf diese Weise wird die Warmwasserbereitung besonders energieeffizient und umweltfreundlich.

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