Hacky-Sack Test bzw. Vergleich (01/2021)

Mit unserer Kaufberatung sowie Tipps & Tricks zum besten Produkt!

Hacky-Sack

Das Wichtigste in Kürze

  • Hacky Sacks oder Footbags sind bunte kleine Stoffbälle, die im Spiel so lange wie möglich in der Luft gehalten werden müssen.
  • Es gibt die kleinen Bälle aus synthetischen Fasern, Aluminium oder in gestrickter Form mit unterschiedlichen Füllungen.
  • Mit Preisen zwischen rund fünf und 30 Euro sind die Anschaffungskosten der Spielzeuge erschwinglich.

Ratgeber: Fragen, mit denen Du dich vor dem Kauf eines Hacky Sacks beschäftigen solltest

Was ist ein Hacky Sack?

Ein Hacky Sack ist eine kleine bunte Stoffkugel, mit der sich jede Menge Tricks machen lassen. „Hacky Sack“ ist dabei der Markenname der amerikanischen Firma Wham-O. Das Spiel mit den kleinen Bällen sowie die Stücke selbst werden auch als „Footbag“ bezeichnet. In Deutschland hören sie außerdem auf den Namen Fußbeutel oder Standbeutel.

Professionelle Turniere werden dabei von der Dachorganisation International Footbag Player’s Association (IFPA) ausgetragen. Die Sportart kann entweder einzeln oder in Gruppen gespielt werden und der Ball wird ähnlich wie ein Fußball mit den Füßen gekickt. Um den Fußbeutel in der Luft zu halten, kann außerdem jeder andere Körperteil verwendet werden, mit Ausnahme der Hände und Arme.

Erste Formen der Sportart wurden bereits vor 4.000 Jahren in Asien gespielt. In den 1970er-Jahren erfanden zwei Amerikaner die Sportart Footbag und nannten sie zunächst „Hack the Sack.“ Seit 1984 gibt es die jährlichen IFPA Footbag World Championships, bei denen die besten Footbagger in mehreren Disziplinen gegeneinander antreten.

Welcher Footbag ist der passende?

Es finden sich viele unterschiedliche Modelle auf dem Markt. Laut einiger Testberichte eignet sich für Anfänger fast jedes Exemplar. Sollte der Ball nicht richtig am Fuß liegen, kann zumeist ein Teil der Füllung herausgenommen werden. Als Faustregel gilt dabei, dass der Footbag umso einfacher zu spielen ist, je weicher die Hülle und je weniger prall er gefüllt ist.

Für schwierige Kunststücke und Fänge im Freestyle oder beim Spiel über ein Netz, sollte der Hacky Sack hingegen gut gefüllt sein. Geschäfte sowie Onlineshops weisen in der Produktbeschreibung zumeist genau darauf hin, für welche Disziplinen die Footbags geeignet sind.

Welche Füllung hat ein Hacky Sack?

In Sachen Füllung gibt es von Modell zu Modell große Unterschiede. Prinzipiell finden sich Stücke, die mit natürlichen Rohstoffen gefüllt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • Getrocknete Bohnen oder Erbsen
  • Reis
  • Hirse

Auf diese sollte jedoch nur zurückgegriffen werden, wenn das Spiel ausschließlich im Innenbereich erfolgt. Outdoor können die Naturmaterialien schnell unbrauchbar werden, wenn sie auf Wasser oder Matsch stoßen.

Besser für Innen und Außen geeignet sind Füllungen aus Schrotkugeln aus Metall, kleine Perlen, Granulat aus Kunststoff sowie Sand. Tests und Erfahrungsberichte zeigen, dass insbesondere die Sandfüllung dem Footbag viel Gewicht gibt, sodass er besonders gut am Fuß sitzt.

Wo gibt es die Footbags zu kaufen?

Da es sich beim Footbagspiel um Sport handelt, finden sich die Stücke in den allermeisten Sportgeschäften. Auch in gut sortierten Spielzeugläden lassen sich die Mini-Fußbälle in verschiedenen Ausstattungen finden. Recherchen ergaben außerdem, dass auch einige Baumärkte wie Hornbach die Stücke im Sortiment führt. Wer seine Suche hingegen direkt ins World Wide Web verlagern möchte, wird bei Seiten wie Amazon, Ebay oder Etsy fündig. Zudem verwenden einige Firmen die Hackysäcke gerne aus Werbegeschenke.

Was kosten die Spielzeuge?

Bei Hackysäcken handelt es sich um recht günstige Spielzeuge, die zu jedem Geldbeutel passen. Bereits unter fünf Euro sind einige Exemplare zu finden. Diese sind häufig gestrickt oder aus einem synthetischen Material. Die Preisspanne beider Varianten reicht dabei in der Regel bis rund zehn Euro. Eine weitere Variante sind Stücke aus Aluminiumringen. Der Preis orientiert sich dabei nach der Größe der Stücke und gleichzeitig der Anzahl der Aluminiumringe. Sie sind für rund zehn bis knapp unter 30 Euro erhältlich.

Entscheidung: Welche Hacky Sacks gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Die Fußbeutel gibt es in verschiedenen Ausführungen und aus unterschiedlichem Material. Besonders häufig kommen dabei die folgenden Varianten vor:

  • aus Paneelen
  • Gestrickt
  • Aluminium

Hacky Sacks aus Paneelen

Diese Hacky Sacks bestehen entweder aus einem synthetischen Material, Leder oder Leinen und sind sowohl für den Gebrauch Indoor als auch draußen geeignet. Es gibt sie mit unterschiedlich vielen und großen Paneelen, die zumeist handgenäht sind. Stücke mit mehr Paneelen eignen sich besonders gut für Anfänger, aber auch fortgeschrittene Spieler, da diese über eine besonders feste und runde Form verfügen.

Dies erleichtert das Treten und ermöglicht es, den Standbeutel länger in der Luft zu halten. Gefüllt sind sie in der Regel mit Sand, der über ein höheres Eigengewicht verfügt, sodass er schwerer in der Luft gehalten werden kann. Aufgrund des pflegeleichten Außenmaterials lassen sich zumindest die synthetischen Bälle sogar bei 30°C in der Waschmaschine waschen.

Vorteile Nachteile
für In- und Outdoor nicht alle Stücke maschinenwaschbar
in vielen Größen und Farbkombination erhältlich
häufig maschinenwaschbar

Gestrickte Hacky Sacks

Diese Variante ist zumeist mit kleinen Kunststoffkügelchen gefüllt und wird häufig in Handarbeit aus Garn angefertigt. Dennoch sind die Anschaffungskosten überschaubar. Mit diesen Stoffbällchen werden nicht nur die Muskeln, sondern auch die Koordination sowie Reaktionsfähigkeit trainiert. Auch wenn die Hersteller häufig von starken Nähten sprechen, zeigen einige Erfahrungsberichte, dass diese Variante schneller aufplatzen kann als andere.

Vorteile Nachteile
in vielen Größen und Farbkombinationen erhältlich können leichter aufplatzen als andere Varianten
günstiger Anschaffungspreis trotz Handarbeit nicht für die Waschmaschine geeignet

Aluminium

Diese besonderen Ausführungen sind nicht gefüllt, sondern bestehen aus Aluminiumringen, die zu einem Knäuel geformt sind. Sie sind eine besonders moderne Form der Footbags. Die Beschaffenheit sorgt für eine erhöhte Kontrolle und Stabilität am Fuß. Hacky Sacks aus Aluminium werden hauptsächlich für den Freestyle-Modus verwendet. Doch auch im sogenannten Circle Game finden sie Verwendung. Aufgrund des robusten Materials sind diese Exemplare sowohl für den In- als auch den Outdoorbereich geeignet.

Vorteile Nachteile
erhöhte Kontrolle und Stabilität kein umweltfreundliches Material
für den In- sowie Outdoorbereich
ohne Füllung, kann nicht aufplatzen

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst Du einen Footbag vergleichen und bewerten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Footbag zu spielen und jeder Spieler ist unterschiedlich. Es gibt also nicht den einen Hacky Sack, der für alle passt. Deshalb finden sich auf dem Markt viele unterschiedliche Versionen, die sich anhand mehrere Kriterien unterscheiden. Diese sind:

  • Maße und Gewicht
  • Material
  • Pflegeaufwand

Maße und Gewicht

Bei allen Footbags handelt es sich im Prinzip um Jonglierbälle. Sie können zwischen 2,5 und guten sechs Zentimeter groß sein. Die meisten Spieler bevorzugen dabei ein Teil, das rund fünf Zentimeter Durchmesser hat.

Aufgrund des Außenmaterials, der Füllung sowie der Größe kann auch das Gewicht stark variieren. Besonders leichte Stücke bringen gerade einmal 35 Gramm auf die Waage. Auch Stücke mit einem Gewicht von 50, 60 oder 70 Gramm sind häufig zu finden. Besonders schwere Hacky Sacks wiegen sogar 100 Gramm und mehr. Es finden sich sogar Exemplare, die ganze 280 Gramm auf die Waage bringen. Diese sind jedoch eher für Profis geeignet.

Material

Die allermeisten Stücke sind mit Sand gefüllt, der vor dem Einfüllen gereinigt wird. Auch Granulat aus Kunststoff wird gerne verwendet, insbesondere für die gestrickten Varianten. Des Weiteren lassen sich Exemplare gefüllt mit Schrotkugeln oder natürlichen Materialien wie Bohnen, Hirse oder Reis finden. Das Außenmaterial ist entweder aus synthetischen Fasern, Wildleder oder Leinen hergestellt. Außerdem gibt es Stücke aus Aluminium. Diese sind nicht gefüllt, sondern bestehen aus vielen kleinen Aluminiumplatten.

Pflegeaufwand

In Sachen Reinigung und Pflege kommt es darauf an, aus welchem Material der Hacky Sack besteht. In die Waschmaschine dürfen nur synthetische Stücke und auch in diesem Fall sollte man zuvor auf die Reinigungsanleitung schauen. Wer lieber auf Handwäsche setzt, kann die Standbeutel auch leicht mit etwas Wasser abwaschen. Gestrickte Modelle sowie Stücke aus Aluminium sollten hingegen nicht in die Waschmaschine. Sie sollten besser vorsichtig von Hand abgewaschen werden.

Wissenswertes rund um das Thema Hacky Sack

Welche Regeln gibt es beim Spiel?

Die Regeln hängen von der Spielweise ab. Im Folgenden sollen drei Spielvarianten und deren Regeln kurz vorgestellt werden.

  • Circle Kicking: Es werden mindestens zwei Spieler gebraucht. Das Ziel ist, den Footbag möglichst lange ohne herunterzufallen hin und her zu kicken. Dabei sollte der Hacky Sack nicht mit den Händen oder Armen berührt werden, alle weiteren Körperteile sind erlaubt. Ist der Ball heruntergefallen, wird er wieder ins Spiel gebracht, indem ein Spieler diesen einem anderen Spieler zuwirft. Sich selbst den Ball auf den Fuß fallenzulassen ist nicht erlaubt. Ein Hack ist erzielt, wenn in einer Runde jeder Spieler den Footbag berührt hat, ohne dass dieser auf den Boden gefallen ist.
  • Freestyle oder Freistil: Hierbei muss man sich nicht an Regeln halten. Es kann allein oder mit anderen gespielt werden. Dabei wird versucht, den Ball solange wie möglich in der Luft zu jonglieren und dabei möglichst viele schwere Tricks zu präsentieren. Die Tricks tragen dabei Namen wie „Clipper“ oder „Ducking Clipper“. Besonders beliebt ist auch ein sogenannter „Delay“, zu Deutsch „Verzögerung“. Der Begriff bezeichnet das Auffangen des Footbags mit dem Fuß oder einem anderen Körperteil.
  • Dance: Auch hierbei geht es darum, den Ball so lange wie möglich in der Luft zu behalten. Allerdings müssen die Spieler sich dabei im gleichen Rhythmus Jeder Spieler muss also tanzen, während der Footbag gleichzeitig in der Luft gehalten wird.

Weitere weit verbreitete Disziplinen sind Footbag Netz, Footbag Battlesack, Foorbag Foursquare, Footbag Consecutive oder Footbag Golf.

Gerade für den Anfang eignen sich Schuhe mit einer sehr flachen Innen- und Außenoberfläche sowie einer flachen Oberseite an der Spitze zum Üben. Sie bieten mehr Fläche, um den Ball zu kicken. Außerdem sind Shorts förderlich, da Hosenbeine die Wahrscheinlichkeit erhöht, den Ball zu verfehlen, sodass er auf den Boden fällt.

Artikelbild: Isabel Costa / Bigstock.com

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