Babyzimmer einrichten – Die schönste Herausforderung für werdende Eltern

Babyzimmer einrichten – Die schönste Herausforderung für werdende Eltern

Sie gilt wahrlich als die schönste Herausforderung, das Einrichten des Babyzimmers. Gerade dann, wenn der Geburtstermin immer näher rückt und der Nachwuchs bald das Licht der Welt erblickt, ist es an der Zeit sich über das Einrichten des Babyzimmers Gedanken zu machen. Allen Eltern ist es ein großes Bedürfnis, dass sie ihrem Kind ein liebevoll eingerichtetes Zimmer bieten können, indem sich der kleine Prinz bzw. die kleine Prinzessin auch rundum wohl fühlt. Eltern können die Ausstattung schon zeitig besorgen, damit alles an seinem Platz steht, wenn der Klapperstorch endlich seine Kreise zieht.

Das richtige Zimmer darf ausgewählt werden

Wichtig ist beim Babyzimmer, dass der Standort so gewählt wurde, dass er unweit des Schlafzimmers liegt, denn somit ist das Baby in den Nachtstunden immer in Hörweite. Ein ganz wichtiger Aspekt für das Neugeborene, das seinen Schlafrhythmus noch nicht gefunden hat und nahe bei seinen Eltern sein möchte.

Was gehört zu den Basics eines Babyzimmers?

Das Babybettchen

Es gibt Bettchen, die passen sich der Entwicklung des Kindes an und können entsprechend verstellt werden. Zudem können die Gitterstäbe entfernt werden, sodass das Kind später selbstständig das Bett verlassen und sich zu Mama und Papa unter die Decke kuscheln kann.

Es ist entscheidend, dass die Gitterstäbe des Bettes entfernt werden können, denn somit ist die Verletzungsgefahr eingedämmt. Das Kleinkind wird so nie auf die Idee kommen, über die Gitterstäbe zu klettern und dabei einen Sturz zu verursachen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Bettchen schadstofffrei ist. Die Babybettchen von zimmeria.de sind alle schadstoffgeprüft und stammen aus einer europäischen Produktion; die Produkte entsprechen auch den EU-Sicherheitsnormen.

Statt einem Babybettchen wird in den ersten Monaten auch gerne auf den Stubenwagen zurückgegriffen, da dieser mobil ist und so kann das Baby schlafend ganz in der Nähe der Eltern sein. Es ist allerdings zu bedenken, dass ein Stubenwagen wirklich nur die erste Zeit genutzt werden kann, wird das Baby größer, muss ein Bettchen her. In den ersten Lebenswochen bietet sich das Beistellbettchen als passende Alternative an. So muss die Mutter ihr Bett nicht verlassen, wenn das Baby nachts wach wird und gestillt werden möchte.

Die passende Matratze zum Babybettchen

Die passende Matratze muss sich als weich und atmungsaktiv erweisen. Sie muss den optimalen Liegekomfort bieten, denn die richtig gewählte Matratze nimmt einen großen Einfluss auf das Schlafverhalten des Babys. Nach dem Kauf sollten Sie die Babymatratze einem Artikel auf mamiweb.de zufolge unbedingt über einen Zeitraum von mindestens drei Tagen auslüften. Auf diese Weise entweichen krebserregende Ausdünstungen wie Tetrachlorethen und Trichlorethen.

Die Wickelkommode

Meist wird das Babybettchen in Kombination mit der Wickelkommode verkauft. Das hat den großen Vorteil, das Styling ist gekonnt aufeinander abgestimmt. Die perfekte Kommode für den Nachwuchs muss so ausgestattet sein, dass sie gerade im ersten Jahr die Pflege des Kindes sehr einfach gestaltet. Viele Modelle bieten eine extra große Wickelauflage, die sich abnehmen lässt. Wichtig ist, dass sich die Auflage durch seine weiche Polsterung hervorhebt, damit der Gemütlichkeits-Faktor auch beim Wickeln hoch gehalten wird. Zudem sollte die Auflage abwaschbar sein. Die Wickelkommode muss mit ihren großen Stauraum überzeugen können und sollte somit als wahres „Stauraum-Wunder“ gelten. Schließlich müssen hier nicht nur Windeln und sämtliche Pflegeutensilien untergebracht werden, sondern auch Strampelanzug, Bodys und Söckchen. Sämtliches Baby-Equipment darf hier seinen Platz finden.

Auf die entsprechende Höhe der Wickelkommode ist noch zu achten, damit das Wickeln nicht zu Schmerzen im Rücken führen kann. Ein optimaler Stand bei dieser Aufgabe ist wichtig.

Ein seitlich anzubringender Fallschutz sorgt für mehr Sicherheit. Gerade dann, wenn das Baby aktiver und wendiger wird und sich von alleine umdrehen kann, ist dieser Fallschutz sehr wichtig.

Wenn der Wickeltisch so konzipiert ist, dass ausreichend Platz für sämtliches Baby-Equipment vorhanden ist, ist es im ersten Lebensjahr nicht nötig für das Baby einen eigenen Kleiderschrank aufzustellen. Über der Wickelkommode sollte eine Wärmelampe angebracht werden, diese sorgt für die nötige Wärme beim Wickeln. Zudem macht es Sinn, auch ein Mobile anzubringen, dass lenkt das Baby während dem Windelwechsel ab und es kann die farbigen Figuren des Mobiles bestaunen. Als Alternative zum Mobile bietet sich eine Spieluhr an, auch sie sorgt für eine sanfte Unterhaltung.

Unter der Wickelkommode sollte dann ein geschlossener Eimer für Windeln aufgestellt werden. Es gibt spezielle Windeleimer, die keine Gerüche nach außen lassen, so ist die hygienische Versorgung noch besser sichergestellt.

Der Kleiderschrank

Wer auf einen Kleiderschrank bei der Babyzimmer-Einrichtung vorab nicht verzichten möchte, sollte darauf achten, dass der Schrank nicht zu wuchtig wirkt und sich effektvoll in das Gesamtbild des Babyzimmers einbindet. Wer seine Babyzimmer-Einrichtung im Kombi-Paket kauft, bei dem ist bereits ein Kleiderschrank im selben Design dabei.

Der Stillsessel

Das ist eine Anschaffung von der vor allem die Mama in den ersten Monaten profitieren kann. Somit hat sie einen gemütlichen Sessel, der ganz auf ihre Bedürfnisse beim Stillen abgestimmt ist. Auch jeder herkömmliche Sitzplatz bietet die Möglichkeit zu stillen, nur bei diesem können Mutter und Kind ihren persönlichen Nutzen ziehen und die Zeit des Stillens als noch angenehmer empfinden.

Der Laufstall

Viele Eltern sind der Zeit voraus und können es gar nicht erwarten, dass das Baby die ersten Krabbelversuche startet, deshalb kaufen sie schon zeitig den Laufstall. Obwohl ein Laufstall nicht unbedingt zur Grundausstattung des Babyzimmers zählt. Ein dicker Teppich erfüllt für das anfängliche Krabbeln auch seinen Zweck, wer aber sein Kind später unbeobachtet krabbeln lassen möchte, für den ist diese Anschaffung ein Muss.

Wichtig ist bei der Auswahl der Möbel, dass auf helle Farben und Naturtöne gesetzt wird. Dunkle Holzarten eignen sich dafür weniger. Schließlich wollen die Eltern ein kleines „Kinder- Paradies“ erschaffen und ein solches weist nun einmal eine freundliche Farbgebung auf. Zudem sollten alle Möbel frei von Kanten und Ecken sein, da sonst die Verletzungsgefahr zu groß sein kann. Alle Möbel, die im Babyzimmer aufgestellt werden, sollten schadstoffgeprüft sein, damit keine schädlichen Gifte austreten können.

Die Vorhänge

Auch das restliche Equipment des Babyzimmers sollte passend gewählt werden. Die Vorhänge dürfen in ihrer Beschaffenheit leicht und dünn sein, denn so können sie die Zirkulation der Luft im Raum nicht behindern. Die Vorhänge können verspielte Muster aufweisen, denn somit ist das Interesse des Babys gleich geweckt.

Der Teppich

Er darf sich als kuschelig weich erweisen, denn nur so findet das Baby Gefallen an ihm, ein dicker Teppich macht zudem die ersten Krabbelversuche einfacher. Von der Farbgebung darf er bunt sein, helle Farben mögen Babys sehr gerne. Auch Muster und farbige Figuren können auf dem Teppich angebracht sein, verspielte Design werden immer gerne bewundert.

Zusammenfassung

Für werdende Eltern gibt es nichts Schöneres, als ein Babyzimmer einzurichten und zu designen. Bei der Gestaltung darf auf freundliche Farben und verspielte Muster gesetzt werden und folgende Möbelstücke dürfen bei der Grundausstattung nicht fehlen: das Babybettchen, die Wickelkommode und der Kleiderschrank. Viele Eltern weiten die Ausstattung dann noch aus und bringen den Stillsessel und den Laufstall auch gleich im Zimmer des Babys unter.

Artikelbild: © Yastremska / Bigstock.com

1 Kommentar

  1. Florian 17.02.2017 20:52 Uhr

    Sehr schöne Zusammenfassung zu allen Dingen die man braucht – oder nur haben will ;-)
    Finde es persönlich auch wichtig, dass das Babyzimmer schon zu Beginn einen eigenen Charakter bekommt und ein vollwertiger Raum wird. Die Kinder sollen gleich von Beginn an einen Bezug zu dem Raum haben und dort Wurzeln schlagen und sich wohlfühlen. Das erleichtert – meiner Erfahrung nach – beispielsweise das alleine im eigenen Zimmer spielen und schlafen in weiterer Folge sehr.
    LG

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