Bilder-Dekoration: Tipps zum Aufhängen und Wahl der Rahmen

Bilder-Dekoration: Tipps zum Aufhängen und Wahl der Rahmen

Bilder schmücken seit vielen Jahren die Wände unseres zu Hause. Ob unbezahlbare Gemälde längst verstorbener Meister, Prints von Originalgemälden oder ein Bild von einem No-Name – Wandbilder eignen sich hervorragend als Dekoration der eigenen vier Wände. Nachfolgend finden Sie hilfreiche Informationen, wie Sie die eigene Privatgalerie richtig aufbauen.

5 Tipps für die Privatgalerie

  1. Bei der Kreation der eigenen Privatgalerie gibt es keine Regeln, grundsätzlich darf alles an die Wand: Fotos aus dem Urlaub oder mit Freunden, Zeichnungen der Sprösslinge, Postkarten, selbst entworfene Grafiken, das geerbte Ölgemälde der Oma, ausgerissene Magazinseiten – all diese Dinge haben einen Platz an Ihrer Wand verdient.
  2. Bei der Wohnraumplanung muss man immer das Ganze betrachten. Das Sofa muss zur Wand, die Wand zur Beleuchtung und so weiter, passen. Selbes gilt für die Bilder: Wie wirken sich jedes einzelne Bild und alle zusammen auf den Raum aus?
  3. Gerade beim Neubau oder einer Renovierung sollten Bilder, Gemälde oder Wandtattoos nicht direkt an der Wand befestigt werden. Jede Wand muss nach dem Anstrich mehrere Wochen trocknen. Restfeuchte schadet den Werken und Wandaufkleber können nicht richtig haften.
  4. Möchten Sie besonders hochwertige und teure Bilder an der Wand anbringen? Dann sind Passepartout und Rückwand von großer Wichtigkeit. Ersteres schützt das Bild vor dem Glas und Feuchtigkeit und sollte mindestens 1,5 Millimeter stark sein.
  5. Große Gruppe oder Einzelbild? Sie entscheiden, ob Sie großformatige Bilder in die Mitte hängen oder ein einziges Bild wie auf einer Bühne vor hunderten Zuschauern alleine an der Wand präsentieren. Beides kann einen guten Effekt haben – es muss aber zur Wohnung passen!

Passende Bilderrahmen und Hängesysteme

Ein Bilderrahmen setzt nicht nur Kunstwerke in Szene, sondern hat natürlich auch einen praktischen Nutzen, er schützt Bilder nämlich vor Schmutz, Staub, Kratzern und Feuchtigkeit. Natürlich werden auch der Transport, die Aufbewahrung und das Aufhängen erleichtert. Folgende Bilderrahmen gibt es:

  • Wechselrahmen: Wie der Name bereits vermuten lässt, ermöglicht dieser Bilderrahmen das bequeme Austauschen von Bildern. Seine Rückwand lässt sich nämlich entfernen.
  • Leistenrahmen: Dieses Modell wird genau an die Maße von Kunstwerken angepasst und zugeschnitten.
  • Stilrahmen: Sie sind antiken Vorbildern (häufig barocken Modellen) nachempfunden, besitzen einen edlen Anstrich und verzierte Profile.
  • Magnetrahmen: Auch hier gibt der Name Aufschluss über die Funktion, die gesamte Konstruktion wird durch Magnete zusammengehalten, der Austausch von Bildern ist besonders einfach möglich.
  • Collagerahmen: Hier haben gleich mehrere Bilder Platz, der Rahmen vereint unterschiedliche Motive und macht daraus ein neues Motiv. Der Collagerahmen eignet sich wunderbar für Porträts der Familie.

Neben diesen Rahmenarten gibt es auch etwas speziellere Formen, zu denen auch der digitale Bilderrahmen gehört. Er ist ein kleiner Monitor, der über eine Speicherkarte mit digitalen Fotos gefüttert wird und diese je nach Konfiguration selbstständig anzeigt.

Bilder-Dekoration: Bilder richtig aufhängen

Zum Aufhängen von Bildern stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • In Reih und Glied: Wiederholungen müssen nicht zwingend monoton sein. Bilder in gleicher Größe kann man durchaus neben- und übereinander anordnen. Damit das Ganze nicht langweilig wird, können Sie mit den Motiven spielen. Ein Motiv kann sich zum Beispiel wiederholen.
  • Ungewöhnliche Wiederholungen: Wer ein und dasselbe Bild nicht mehrmals aufhängen möchte, kann dennoch Wiederholungen nutzen. Dafür benötigen Sie Bilder in verschiedenen Perspektiven beziehungsweise Ausschnitten desselben Motivs, zum Beispiel eine Aufnahme des Bildes und eine Nahaufnahme des Gesichts.
  • Größe zeigen: Bilder im XXL-Format nehmen häufig viel Platz weg und sollten eine eigene Wand erhalten. Sie eignen sich zur Positionierung über einem Sofa oder Tisch. Wichtig ist, dass sie ausreichend Platz haben, damit das Bild gut zur Geltung kommt, die Wand darf aber auch nicht überladen wirken.
  • Stellen statt hängen: Eine Alternative zum Aufhängen ist das Aufstellen von Bildern. So muss man einerseits keine Löcher in die Wand bohren, andererseits sehen große Bilder auf dem Boden und Kleine auf einem Sideboard wirklich gut aus.
  • Um die Ecke: Zusammengehörende Bilder kann man etwas versetzt an zwei Wänden aufhängen.
  • Unheitlichkeit bringt Harmonie: Verschiedene Bilder, die auf den ersten Blick nicht wirklich zueinanderpassen, kann man dennoch zusammen aufhängen, indem man einfach gleiche Rahmen kauft.

Artikelbild: © Wilm Ihlenfeld / Shutterstock

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.