Esstische: Der zentrale Treffpunkt der Familie

Esstische: Der zentrale Treffpunkt der Familie

Der Esstisch war schon immer der zentrale Treffpunkt im Haus. Bereits vor hunderten Jahren versammelten sich alle Bewohner eines Schlosses am Tisch, um gemeinsam zu speisen. Bis heute ist diese Tradition erhalten geblieben. Zugegeben, viele Menschen essen aus Zeitmangel unterwegs, abends sitzen die Familienmitglieder dennoch am Tisch. Dementsprechend ist der Esstisch nicht mehr ausschließlich ein Objekt, auf dem man isst, hier unterhalten sich Menschen und spielen Gesellschaftsspiele miteinander.

Die Auswahl des Standortes

Bevor man einen Esstisch kauft, muss zunächst festgelegt werden, wo dieser später stehen wird. Traditionell steht er in der Essdiele, in der Küche oder im Wohnzimmer. Seit Jahren erfreuen sich großzügige Wohnküchen enormer Beliebtheit – sie bieten den idealen Platz für einen großen Esstisch, an dem nicht nur die Familienmitglieder, sondern auch Freunde und Nachbarn genügend Platz haben. Ein Esstisch wird in der Regel passend mit Stühlen als Komplett-Set gekauft. Individualisten kombinieren gerne und wählen beispielsweise einen Tisch aus Massivholz und Stühle aus transparentem Acryl aus – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

10 Tipps für den Kauf eines Esstisches

Beim Kauf eines Esstisches geben Verbraucher gerne etwas mehr aus, damit er bis zur nächsten Renovierung problemlos seinen Dienst verrichtet. Nachfolgend finden Sie einige Tipps, die Ihre Kaufentscheidung erleichtern.

  1. Gäste: Sind Nachbarn und Freunde regelmäßige Teilnehmer der Tafel? In diesem Fall ist ein ausziehbarer Tisch die beste Lösung.
  2. Platz: Wie viel steht zur Verfügung? Wenn er in ein separates Esszimmer soll, kann man sich getrost für ein größeres Modell entscheiden. Für enge Räume eignen sich Klapptische, in bereits eingerichteten Räumen dagegen ein runder Tisch.
  3. Material: Tische aus Holz eignen sich für kühle Räume, sie schenken mit ihrem Kontrast Wärme und Behaglichkeit. Esstische aus Metall, Kunststoff und Glas bewirken das Gegenteil und sind nur in warmen Räumen zu empfehlen.
  4. Stand: Was nützt der Esstisch, wenn er gut aussieht, aber nicht richtig steht? Im Notfall kann man mit Korkscheiben unter den Tischbeinen nachhelfen und für Standfestigkeit sorgen.
  5. Pflege: Unbehandeltes Holz müssen Sie regelmäßig mit speziellen Holzmitteln pflegen. Unkompliziert ist die Pflege von Esstischen aus Metall und Kunststoff.
  6. Rund: Runde Tische fördern die Kommunikation, weil es kein Tischende gibt und niemand alleine sitzen muss. Deshalb eignet sich dieser Tisch für Menschen, die häufig Besuch haben.
  7. Rechteckig: Rechteckige Tische eignen sich für kleinere Räume, da sie Ecken und Raumnischen besser ausnutzen können.
  8. Oval: Ein Kompromiss zwischen runden und rechteckigen Tischen, die nur in wenigen Haushalten anzutreffen ist. Er ist nicht nur ein wahrer Hingucker, hier hat jeder einen Platz.
  9. Stühle: Die Stühle sollten unbedingt zum Tisch passen. Wichtig ist nicht nur das Aussehen, auch die Sitzhöhe ist entscheidend – hier hilft nur Probesitzen.
  10. Deko: Ganz gleich welche Art Tisch Sie besitzen: Erst die richtige Deko schafft eine schöne Atmosphäre. Eine gute Dekoration ist relativ einfach – schöne Servietten, farblich stimmige Tischsets und ein paar kleine Deko-Elemente wirken Wunder.

Noch ein Tipp: Achten Sie darauf, dass auf engem Raum die Stühle nicht zu nah an der Wand stehen. Einerseits kann man so leicht die Wand mit dem Stuhl beschädigen, andererseits erschwert es das Platznehmen und Aufstehen.

Für kleine Räume

Platzmangel ist immer ein Problem, jedoch gibt es für alle Schwierigkeiten eine Lösung. In diesem Fall heißt sie: Klapptisch. Mit ein paar Handgriffen lässt sich ein Klapptisch verlängern, sodass man hier bequem speisen kann. Für kleine Küchen eignen sich Esstische, die sich an eine Wand installieren lassen. Werden sie nicht zum Essen benötigt, dienen sie als Arbeitsplatte. Je nach Bedarf kann man sie hoch- und runterklappen, sodass sie nicht im Weg sind.

Ebenfalls praktisch: Tische mit Doppelfunktion. Dieser könnte sich beispielsweise für ein Ess- und Arbeitszimmer eignen. Wichtig dabei ist, dass sämtliches Büromaterial und sonstiger Kleinkram hinter Schränken oder in Aufbewahrungsboxen verschwinden können.

Holz oder Beton?

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der für Esstische bevorzugt wird. Esstische aus Massivholz oder Vollholz sind zwar teuer, dafür können sie mit ihrer einzigartigen Optik überzeugen und das Raumklima positiv beeinflussen. Zudem ist Holz ein Naturprodukt mit Maserungen, jeder Esstisch ist somit ein Unikat. Der Umwelt zuliebe sollte man beim Kauf darauf achten, dass das Holz aus einer nachhaltig bewirtschafteten Holzwirtschaft stammt. Das FSC-Siegel (Forest Stewardship Council) garantiert, dass Holzprodukte nicht aus illegaler Abholzung stammen. Ein weiteres Indiz ist das PEFC-Siegel (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes), hinter dem eine Umweltorganisation steckt.

Etwas außergewöhnlicher sind Esstische aus Beton, die seit geraumer Zeit im Trend liegen. Es handelt sich dabei keineswegs um kalte, graue Tische. Beton wird zusammen mit anderen Materialen wie Holz kombiniert und wirkt so alles andere als kühl.

Artikelbild: © wavebreakmedia / Shutterstock

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