Jugendzimmer – der richtige Kleiderschrank

Jugendzimmer – der richtige Kleiderschrank

Moderne Jugendliche besitzen einen privaten Raum, wo sie ungestört ihren Arbeiten nachgehen können. Im Jugendzimmer lesen sie, hören Musik, lernen für die Schule, erledigen ihre Hausaufgaben und treffen sich mit ihren Freunden. Ein Jugendzimmer wird nur dann ein Ort der Geborgenheit, wenn darin passende Möbel zu finden sind, die auf die Bedürfnisse des Jugendlichen abgestimmt sind. Zur Grundausstattung gehören ein Bett, ein Schreibtisch sowie ein Kleiderschrank. Letzterer ist von besonders großer Wichtigkeit. Der moderne Jugendliche besitzt mehr und vielfältigere Kleidungsstücke als junge Menschen vor wenigen Jahren. Diese Tatsache alleine verdeutlicht die Wichtigkeit des Kleiderschranks.

Die Bedeutung von Kleidung im Leben eines Jugendlichen

Um die Bedeutung der Kleidung zu verdeutlichen, hilft es, dieses Thema im Laufe der Jahre aufzugreifen. Kleidung hat vor einigen Jahren seine klassische Eigenschaft, den Körper vor äußeren Einflüssen zu schützen, um eine Weitere erweitert. Heute wird Kleidung verwendet, um ein Statement zu machen. Es ist ein Ausdrucksmittel des modernen Menschen, seine Vorlieben auszudrücken, ohne dafür Wörter benutzen zu müssen.

Die Jugend entdeckte in den 1960er- und 1970er-Jahren die Mode für sich und nutzt sie seit dem als Statement. Jugendliche spüren den Drang, sich äußerlich von ihren Eltern absetzen zu müssen. Zu jener Zeit wurde der Minirock beliebt. Heute scheuen sich auch junge Burschen nicht davor, sich schick zu kleiden. Mode ist längst nicht mehr ein Begriff, der der Damenwelt vorbehalten ist.

Jungs und Mädchen: Unterschiedliche Bedürfnisse, verschiedene Kleiderschränke

Genau aus dem Grund, weil Mode nicht länger nur mit Frauen verbunden wird, gibt es nicht den perfekten Kleiderschrank für alle Jugendlichen. Grundsätzlich muss man zwischen einem Kleiderschrank für Mädchen und einen für Jungen unterscheiden. Die Kleidungsstücke für beide Geschlechter sind von Grund auf verschieden.

Mädchen können unter anderem folgende Kleidungsstücke tragen:

  • Unterwäsche
  • Röcke und Kleider
  • Hosen und Shorts
  • Blusen, Shirts und Tops
  • Pullover, Jäckchen und Sweatjacken
  • Jacken

Bei den Jungs wird der Kleiderschrank von Folgendem gefüllt:

  • Unterwäsche
  • Hosen, Shorts und Jeans
  • T-Shirts und Hemden
  • Pullover
  • Jacken

Der größte Unterschied zwischen beiden Geschlechtern sind die Röcke und Kleider bei den Mädchen. Diese müssen dringend aufgehangen werden, um ihre Form beizubehalten, nachdem sie gebügelt wurden. Besitzt und trägt ein Mädchen viele Kleider, muss der Kleiderschrank unbedingt eine großzügige Kleiderstange besitzen.

Auch Jungs benötigen eine Kleiderstange, wenn sie der Typ sind, der häufig Hemden trägt. Nachdem diese gebügelt wurden, sollte man sie aufhängen, damit sich keine Falten bilden.

Der Kleidertyp macht den Kleiderschrank aus

Neben den grundlegenden Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen äußert sich der Kleidertyp auf die Wahl des passenden Kleiderschranks. Folgende Tipps bieten wir Eltern:

  1. Einen Kleiderschrank kauft man nur selten. Damit alles hineinpasst und seinen Platz hat, sollte man seinen Kauf genau planen. Wie viel Stauraum wird benötigt? Welche Kleidungsstücke werden untergebracht? Jeanstypen haben andere Bedürfnisse als Mädchen, die Röcke tragen.
  2. Kratzige Pullover, Skiunterwäsche und was man sonst noch selten benötigt, sollte einen separaten Platz haben, der den Rest der Wäsche nicht stört.
  3. Ein guter Kleiderschrank besitzt kleine Regalfächer. Sollte man einen solchen nicht finden, kann man große Regalfächer mit Holzkisten, Körben und Stoffboxen unterteilen.
  4. Für Unterwäsche sollte der Kleiderschrank Schubladen besitzen.
  5. Auch ein Kleiderschrank kann schick sein. LED-Leuchten machen ihn zu einem optischen Hingucker.
  6. Große Kleiderschränke sind praktisch, da sie die gesamte Garderobe unterbringen. In einigen Jugendzimmern wirken sie aber zu dominant und fehl am Platz. Der Kleiderschrank muss nicht nur zur Kleidung, sondern auch dem Rest des Zimmers passen.

Tipp Eine Alternative zum klassischen Kleiderschrank ist der begehbare Kleiderschrank. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, können Eltern einen solchen für ihren Jugendlichen selbst bauen.

Zeitlose Designs halten ewig

Jugendliche sind für ihren sich ständig ändernden Geschmack bekannt. Heute lieben sie den Retro-Stil, morgen wollen sie etwas Zeitloses. Eltern sollten sich auf solche Umstellungen selbst einstellen und planen: Ist es womöglich sinnvoller, von Anfang an ein zeitloses Design zu wählen, welches nicht nur heute, sondern auch in acht Jahren noch gut aussieht? Bis der Jugendliche als junger Erwachsener das Jahr verlässt, werden noch viele Jahre vergehen. Ein zeitloser Kleiderschrank, der zudem noch aus hochwertigen Materialien besteht, muss bis zum Auszug des Kindes im besten Fall gar nicht ersetzt werden.

Zeitloses Design verzichtet im Grunde auf sehr auffällige optische Highlights und pralle Farben, die einem jungen Erwachsenen nicht gefallen würden. Es handelt sich meist um schlichte Produkte, die ihrer optischen Einfachheit keine Zeit zu kennen scheinen. Dies hilft ihnen, selbst in einigen Jahren noch genauso modern wie am ersten Tag zu wirken.

Materialwahl: Hochwertig und schadstofffrei

Im Jugendalter haben junge Menschen erstmals höhere Ansprüche an ihre Möbel. Der Kleiderschrank bildet hier keine Ausnahme. In den nächsten Jahren wird er ein Teil des Jugendzimmers sein und soll genauso gut aussehen wie alle anderen Möbel. In puncto Material sollten sich Eltern und Jugendliche also genau Gedanken machen.

Das wohl beliebteste Material ist Holz: Günstige Varianten werden häufig aus gepresstem Holz (Spanplatten) hergestellt. Da bei diesem Herstellungsverfahren häufig Leime und Kleber zum Einsatz kommen, die Schadstoffe wie Formaldehyd emittieren, sind sie wenig empfehlenswert. Ob Drehtürenschrank oder Schwebetürenschrank – Möbel aus Massivholz sind in den meisten Situationen die beste Wahl. Doch auch diese sollten schadstoffgeprüft sein, was von Gütesiegeln wie dem Blauen Engel, dem Goldenen M sowie GS-Zeichen garantiert wird.

Kleiderschrank-Typ: Drehtüren oder Schwebetüren

Kleiderschrank ist nicht gleich Kleiderschrank. Dieses Möbelstück gibt es in zwei Ausführungen – beide haben ihre ganz eigenen Vorzüge.

  1. Drehtürenschrank: Der Drehtürenschrank kommt in Jugendzimmern am häufigsten vor. Die Schranktüren werden zum Benutzer hin gedreht beziehungsweise geöffnet.
  2. Schwebetürenschrank: Bei diesem Kleiderschrank öffnen sich die Türen (schwebend) zur Seite. Er eignet sich für Jugendzimmer, wo nicht genügend Platz für eine sich öffnende Tür zur Verfügung steht.

In puncto Platz gibt es zwischen diesen Kleiderschränken keinen Unterschied. Lediglich das Türensystem ist unterschiedlich. Auch optisch unterscheiden sich die beiden Varianten nur leicht. Bei einem Schwebetürenschrank gibt es in der Regel keine Schubladen.

Theoretisch gibt es auch noch eine dritte Variante, den begehbaren Kleiderschrank. Dieser ist nicht im Handel erhältlich und muss selbst gebaut werden. In Nordamerika sind begehbare Kleiderschränke die Norm.

Zusammenfassung

Der Kleiderschrank ist zusammen mit dem Bett und dem Schreibtisch das wichtigste Möbelstück eines Kinderzimmers. Eltern sollten beim Kauf darauf achten, welcher Typ ihr Kind ist. Weiterhin spielen qualitative, umweltschonende und schadstofffreie Eigenschaften eine große Rolle. Die Wahl eines Dreh- oder Schwebetürenkleiderschranks hängt von dem verfügbaren Platz im Jugendzimmer ab.

Artikelbild: © photobank.ch / Shutterstock

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