Tipps zur Gestaltung von Kinderzimmern

Tipps zur Gestaltung von Kinderzimmern

Die Gestaltung des Kinderzimmers für kleine Piraten oder Prinzessinnen ist für Eltern immer eine schöne Aufgabe. Je nach Alter des Kindes kann der Nachwuchs bereits selbstständig entscheiden, wie das zukünftige Zimmer aussehen soll. Nachfolgend finden Eltern noch einige Tipps und Anregungen für die Fantasieoase ihrer Kleinen.

Das Kinderzimmer ist ein Raum, in dem die Kleinen spielen, toben, bauen, malen, basteln und natürlich auch schlafen. Dementsprechend muss das Zimmer, anders als das Wohnzimmer, multifunktional sein und für alle Zwecke geeignet sein. Später, wenn der Nachwuchs zur Schule geht, müssen die Kinder in ihrem Zimmer auch Platz für ihre Schulsachen und zum Hausaufgabenmachen besitzen.

Planung ist alles

Bevor Eltern mit der Gestaltung des Zimmers beginnen, sollten sie zunächst überlegen, wie das Zimmer aussehen soll und welche Dinge sie unbedingt benötigen. Folgende Fragen können dabei helfen:

  1. Wie alt ist das Kind?
  2. Werden mehrere Kinder in dem Zimmer schlafen?
  3. Verbringt das Kind den ganzen Tag ausschließlich im Kinderzimmer?
  4. Ist das Kind ein Junge oder ein Mädchen?
  5. Welche Vorlieben hat das Kind?

Je nach Alter benötigt der Nachwuchs unterschiedliche Dinge im Kinderzimmer. Bis zu einem Alter von drei Jahren:

  • Wickeltisch
  • beruhigende und Aufmerksamkeit erregende Deko-Elemente
  • Stauraum für Windeln und Kleidung

Für drei- bis sechsjährige Kinder:

  • viel Stauraum für Spielzeug
  • ein Hochbett mit Rutsche und Spielraum

Ab sechs bis zwölf Jahren:

  • Schreibtisch zum Lernen
  • ein Regal für Bücher

Ab zwölf Jahren:

  • der erste Computer
  • eine Musikanlage
  • Stauraum für CDs, Zeitschriften und Co.

Wandfarbe: Eine Frage des Geschmacks

An dieser Stelle möchten wir direkt vorweg sagen, dass das beliebte Klischee mit blauer Wandfarbe für Jungen und rosa für Mädchen nicht sein muss – das gilt auch für Babyzimmer. Eltern können weitaus kreativer sein und Farben und sich austoben: Ein zartes Gelb, grün oder lila passen ebenso gut in Kinderzimmer. Die Farbtöne sollten allerdings etwas zarter sein und nicht zu grell wirken. Das Kinderzimmer sollte allerdings nicht zum Zirkuszelt werden. Im Idealfall erhält jede Wand eine eigene Farbe. Optional ist auch die Verwendung von Bordüren oder Wandtattoos möglich. Gerade Wandaufkleber bringen frischen Wind in langweilige Kinderzimmer und eignen sich durchaus auch für eine Renovierung, wenn die Sprösslinge älter sind. An dieser Stelle verweisen wir auf unseren Artikel, der sich mit dem Thema Farbgestaltung im Raum befasst und Eltern einige hilfreiche Tipps zur Farbwahl bietet.

Der Kauf von Möbeln

An den zuvor genannten Richtlinien orientierend, erfolgt der Kauf der Möbel für das Kinderzimmer. Wichtig ist, dass sie robust sind und zu keiner Zeit eine Gefahr für die Kleinen werden – Sicherheit hat immer oberste Priorität. Schlicht weiße Möbel oder Möbel aus Naturholz passen zu fast allen Wandfarben und lassen sich sehr gut mit diversen Dekorationen kombinieren, egal für welche Altersgruppe. Eltern sollten beim Kauf unbedingt darauf achten, dass es „mitwachsende Möbel“ sind. Sie passen sich dem Alter des Kindes an und lassen sich somit entsprechend umbauen. So sparen Eltern Geld und müssen nicht nach einigen Jahren neue Möbel kaufen.

Ordnung muss auch im jungen Alter sein

Wenn die Eltern auf kleinen Autos ausrutschen und das Kinderzimmer aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen, dann muss wieder aufgeräumt werden. Im Idealfall kommt es erst gar nicht so weit. Moderne Möbel bieten genug Stauraum für alle Spielzeuge der Kleinen, ohne dass sie wild im Zimmer herumliegen müssen. Eltern müssen ihrem Nachwuchs nur noch beibringen, den Stauraum zu nutzen. Neben den praktischen Möbeln sind auch offene Regale zu empfehlen, in denen man Schachteln und Körbe unterbringen kann.

Artikelbild: © Artazum and Iriana Shiyan / Shutterstock

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