Aufblasbare Whirlpools für zuhause – mehr als ein Planschbecken für Erwachsene

Aufblasbare Whirlpools für zuhause – mehr als ein Planschbecken für Erwachsene

Die Nachfrage nach Pools und Whirlpools für den häuslichen Gebrauch ist in den vergangenen Jahren durch die Decke gegangen. Immer mehr Menschen Gefallen am Urlaub auf Balkonien und haben Spaß daran, ihren Garten für schöne Stunden auszustatten. Aufblasbare Jacuzzis sind dabei eine ideale Anschaffung.

Sie lassen sich schnell auf- und wieder abbauen und sind auch zu den kälteren Jahreszeiten nutzbar, da sie im Schnitt Wassertemperaturen von bis zu 40°C schaffen. Das liegt an der integrierten Heizung, die das Wasser zu angenehmen Temperaturen erhitzen kann. Ein Whirlpool stärkt nicht nur die Gesundheit, er bringt auch ein bisschen Wellness ins eigene zu Hause und sorgt somit für Entspannung und Erholung.

So funktioniert ein aufblasbarer Whirlpool

Der Aufbau sowie die Inbetriebnahme ist kinderleicht und geht schnell. In der Regel werden keine zusätzlichen Hilfsmittel benötigt, die nicht im Lieferumfang enthalten sind. Nach dem Auspacken wird der leere Pool einfach am Wunschort ausbereitet und anschließend aufgeblasen. Dafür enthalten die meisten Modelle eine Pumpe mit der Funktion zur automatischen Luftbefüllung.

Zur Steuerung der Befüllung sowie weiterer Funktionen besitzen die meisten Exemplare zudem ein digitales Bedienfeld. Darüber können später auch Wasserheizung oder Massagefunktion gesteuert werden. Sobald der Whirlpool mit genügend Luft gefüllt ist, muss nur noch das Wasser eingelassen werden – das funktioniert am besten mit einem Gartenschlauch – und schon kann entspannt werden.

Sollte der Pool für längere Zeit nicht gebraucht werden, lässt sich das Wasser ganz leicht über einen Ablauf im Boden ablassen. Die vollkommen entleerten Modelle lassen sich sehr klein zusammenfalten und platzsparend verstauen.

Im Übrigen können die meisten Exemplare ganzjährig zum Einsatz kommen. Im Sommer können sie dabei ohne Heizfunktion verwendet werden, während sie das Wasser im Winter in der Regel bis zu kuscheligen 40°C aufheizen können. Allerdings kann es etwas dauern, bis diese Temperaturen erreicht werden, denn die wenigsten Whirlpools schaffen eine Erwärmung von mehr als 2°C pro Stunde – das gilt sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Bei vielen Exemplaren ist neben der Bedienungsanleitung auch eine DVD im Lieferumfang enthalten, die den Aufbau sowie die einzelnen Funktionen des Jacuzzis Schritt für Schritt erklärt.

Die Vor- und Nachteile

Ob rund oder eckig – aufblasbare Whirlpools sind eine Wohlfühl-Oase und bringen Wellness in den eigenen Garten. Vor allem für Personen, die den Jacuzzi nur ein paarmal im Jahr nutzen möchten oder erst einmal schauen wollen, ob sich die Teile überhaupt lohnen, kann die mobile Variante ein gutes Einsteigerstück sein. Folgende Vor- und Nachteile bringen sie mit:

VorteileNachteile
Schneller und einfacher Auf- und AbbauMaterial anfälliger für Risse und Kratzer
Günstiger als festinstallierte ExemplareBei geringer Außentemperatur kühlt das Wasser schneller ab
Platzsparende Aufbewahrung
Nutzung Indoor wie Outdoor möglich

Das sollte man beim Kauf beachten

Das Angebot an verschiedenen Modellen und Typen ist mittlerweile sehr groß. Auch die Zahl der Hersteller nimmt rapide zu. Die Eigenschaften sind dabei von Produkt zu Produkt sehr unterschiedlich.

Auf die passende Größe achten

Wie groß der Whirlpool sein soll, hängt von zwei grundlegenden Kriterien ab:

  • Der zur Verfügung stehende Platz
  • Die Zahl der Nutzer

Modelle für die ganze Familie benötigen deutlich mehr Platz als Exemplare für den Eigengebrauch oder für schöne Stunden zu zweit. Standardmäßige Variationen sind für die Nutzung von maximal vier Personen ausgelegt.

Wer nach größeren Varianten sucht, findet jedoch auch Jacuzzis, die sechs oder sogar bis zu acht Personen Platz bieten. Diese sind häufig rund oder achteckig und bieten dadurch mehr Möglichkeiten zur Platzverteilung der Nutzer. Es ist jedoch wichtig, auf die Maße zu achten. Diese sollten den zur Verfügung stehenden Raum keinesfalls überschreiten.

Das passende Exemplar für den gewünschten Einsatzort

Aufblasbare Whirlpools haben den großen Vorteil, dass sie an den unterschiedlichsten Orten aufgebaut werden können. Sowohl im Indoor- als auch dem Outdoorbereich können sie eingesetzt werden. Gerade bei der Nutzung im Freien ist es jedoch wichtig, einen genaueren Blick auf das Material sowie die Beschichtung zu werfen.

Nicht jedes Material überzeugt

Die meisten aufblasbaren Modelle bestehen aus Kunststoffen wie PVC. Verschiedene Hersteller setzen dabei auf unterschiedliche Zusammensetzungen und Schichtungen. Exemplare vom Hersteller Intex haben beispielsweise eine Wand aus dreischichtigem PVC. Der Anbieter Bestway setzt auf eine Mischung aus Netzgewebe, Polyester sowie zwei Schichten PVC. Die vielschichtigen Strukturen sorgen dafür, dass der Pool reißfest und widerstandsfähig ist.

Generell gilt: je mehr Schichten PVC eingearbeitet sind, umso reißfester ist das Modell. Insbesondere bei der Verwendung im Freien ist das besonders wichtig. Zudem sollte man unbedingt auf UV-beständige Materialien setzen. Ansonsten bleichen die Pools schnell aus und werden brüchig. Dennoch sollte der Pool auch bei hoher UV-Beständigkeit nicht permanent direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Ideal sind Modelle, bei denen ein Reparaturkit im Lieferumfang enthalten ist, da ein Loch im Material schneller vorkommen kann, als viele glauben.

Wie hoch ist der Stromverbrauch?

Viele Hersteller versprechen, dass ihre Modelle Stromkosten von weniger als einem Euro pro Tag verursachen. Allerdings bezieht sich diese Aussage in der Regel lediglich auf den Standby-Betrieb. Bei regelmäßiger Nutzung sind die Kosten deutlich höher. Die genaue Höhe hängt dabei von verschiedenen Kriterien ab. Die gewichtigsten sind die Umwälz- sowie Massagepumpe und die Heizung. Den Stromverbrauch von aufblasbaren Whirlpools können Sie hier berechnen. Weitere Faktoren sind:

  • Größe
  • Isolierung des Beckens
  • Standort und Umgebungstemperatur
  • Art und Dauer der Nutzung
  • Temperatur, auf die das Wasser erhitzt werden soll

Im Vergleich zu festinstallierten Jacuzzis sind die Stromkosten jedoch deutlich günstiger. Rechnet man beispielsweise mit einer Nutzung von vier Mal pro Woche für rund 30 Minuten von April bis November, kommt man bei festinstallierten Varianten auf Stromkosten von 800 bis 1.000 Euro im Jahr.

Stromsparende aufblasbare Modelle verursachen hingegen bei gleicher Nutzung nur rund 300 bis 400 Euro Stromkosten pro Jahr. Im Gegensatz zur festen Variante laufen sie jedoch auch nicht das ganze Jahr.

Bei permanentem Heizbetrieb ist der Stromverbrauch sehr hoch. Daher sollte ein dauerhaftes Erhitzen des Wassers vermieden werden. Im Sommer reicht die Kraft der Sonne beispielsweise häufig völlig aus.

Zusammenfassung

Aufblasbare Jacuzzis sind sehr praktisch, da sie sich schnell auf- sowie abbauen lassen. Viele Modelle können ganzjährig verwendet werden, da sie Wassertemperaturen bis zu 40 °C schaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Wand aus mehreren Schichten PVC oder anderen Strukturen besteht.

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