Der ideale Sonnenschutz für die Terrasse

Der ideale Sonnenschutz für die Terrasse

Wer kann ernsthaft von sich behaupten, nicht die Sonne zu vergöttern, so wie es einst die Ägypter taten? Praktisch jeder Mensch wartet darauf, dass der Winter endlich vorbei ist und mit dem Frühling nicht nur die Tage länger werden, sondern auch die Anzahl der Sonnenstunden wachsen. Allerdings ist auch die vermehrte Sonneneinstrahlung früher oder später zu viel des Guten. Dann wünscht man sich wieder ab und zu ein wenig Schatten. Insbesondere auf der Terrasse, wo man gemütlich seine Freizeit genießt, muss man nicht ununterbrochen der Sonne ausgesetzt sein. Die Lösung: ein Sonnenschutz.

Sonnenschutz – darunter versteht der Otto-Normalverbraucher einen klassischen Sonnenschirm. Wir möchten allerdings im Anschluss zeigen, dass es weitaus mehr Möglichkeiten gibt, sich vor der Sonne zu schützen.

Warum ein Sonnenschutz nötig ist

Sonnenanbeter werden sich die Frage stellen, warum ein Sonnenschutz überhaupt notwendig ist. Dabei wissen die meisten, wie schädlich UV-Strahlung für die menschliche Haut ist. Doch ein nicht vorhandener Schattenspender, insbesondere, wenn die der natürlichen Art fehlen (Bäume, Sträucher), heizen nicht nur die Terrasse, sondern auch das Gebäude und die Innenräume auf.

Ein optimaler Sonnenschutz umfasst:

  • sinnvolle Verschattung der Terrasse
  • richtige Bekleidung
  • Haut- und Augenschutz

Damit der Aufenthalt auf der Terrasse so angenehm wie möglich ist, stellen wir nachfolgend verschiedene Produkte zur Beschattung vor.

Markisen

Der absolute Klassiker im Bereich Terrassenüberdachung. Markisen gibt es elektrisch oder per Hand, zum Falten oder Rollen. Die verschiedenen Modelle passen sich Haus und Terrasse perfekt an. Je nach Stoffwahl ist die Markise nicht nur ein Sonnenschutz, sondern auch eine generelle Terrassenüberdachung.

Sonnenschirme

Der Sonnenschirm ist beim Ausflug im Freibad stets ein treuer Begleiter. Doch auch zu Hause sorgt dieser Schattenspender dafür, dass die Bewohner vor UV-Strahlen geschützt sind. Sonnenschirme sind

  • äußerst flexibel
  • sie lassen sich schnell auf- und abbauen
  • sind in verschiedenen Farben und Formen erhältlich

Neben dem Klassiker, in dessen Mitte sich ein Mast befindet, eignen sich für Terrassen insbesondere Freiarm-Sonnenschirme. Der Schirm pendelt bei diesen Versionen neben dem Mast, sodass der Platz unter dem Produkt frei ist. Ein solcher Sonnenschirm muss allerdings in der Regel fest installiert werden, da es um eine relativ große und feste Konstruktion handelt.

Sonnensegel

Ein Sonnensegel sieht nicht nur gut aus, es bringt auch Urlaubs-Feeling auf die Terrasse. Ein Großteil der am Markt erhältlichen Sonnensegel sind weiß, da sie mit dieser Farbe die Sonnenstrahlen bestens reflektieren können. Als Material kommt häufig Kunstfaser zum Einsatz. Abseits von standarisierten Sonnensegeln, kann dieses Produkt auch auf Maß in verschiedenen Formen wie ein Rechteck oder Trapez bestellt werden.

Sonnensegel sind aus dem Grund praktisch, weil sie keine Stellfläche der Terrasse benötigen, selbst kräftigen Windböen standhalten und sie sich als allgemeine Terrassenüberdachung eignen. Vor dem Kauf muss allerdings genau geplant werden, wie das Sonnensegel aufgehängt werden muss. Dabei müssen Gartenbesitzer den Verlauf der Sonne dokumentieren und entscheiden, wo und wann Schatten auf der Terrasse sein soll und das Segel entsprechend aufhängen.

Pergola

Bei der Pergola handelt es sich um eine Konstruktion – meist aus Holz, welches mit Baldachinen oder Sonnensegeln umspannt ist. Dieses wird häufig mit Kletterrosen, Weinpflanzen oder Trompetenblumen bepflanzt, um es einen ganz besonderen Charakter zu verleihen. Je dichter der Wuchs der Pergola, desto besser eignet sich auch zum Schutz vor Regen und Wind.

Stoffhimmel

Einen Stoffhimmel kennen viele Menschen aus Filmen. Ein hauchdünner Stoff überspannt dabei den oberen Teil des Bettes. Für Heimwerker dürfte es kein Problem sein, dieses Konzept auf die heimische Terrasse zu übertragen. Benötigt werden, je nach Terrasse, einige Holzpfosten, welche an ihrem oberen Ende mit einem Rundholz verbunden werden. Abschließend nur noch ein Spannseil einziehen, welches den Vorhang trägt.

Artikelbild: © Delpixel / Shutterstock

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Entspricht einer Bewertung von 4.6 / 5

3 Kommentare

  1. Ferdinand 14.01.2019 13:16 Uhr

    Ich habe im Laufe der Jahre schon alle möglichen Formen des Sonnenschutzes ausprobiert. Ich persönlich bin an der Markise hängengeblieben. Ich finde sie einfach am praktischsten.

    direkt antworten
  2. Julia Schwarzmann 13.01.2020 09:57 Uhr

    Wie Sie erwähnen, ist den richtigen Sonnenschutz nicht nur für die Haut wichtig, sondern kann auch die Überhitzung den Innenräumen vermeiden. Ich finde es aber schwierig, die richtige Art von Sonnenschutz auszuwählen. Eine Pergola wäre großartig, allerdings eignet sich nicht besonders gut für eine Großstadtwohnung. Markisen und Sonnentoren können die perfekte Lösung sein, vor allem wenn automatisiert.

    direkt antworten
  3. Kate Welling 13.01.2020 17:35 Uhr

    Das Thema Markisen interessiert mich schon seit Längerem. Ich bin immer auf der Suche nach neuen und interessanten Artikeln und Blogs zu diesem Thema. Es ist super, dass ich diesen Blog gefunden habe. Hier findet man echt viele hilfreiche Informationen.

    direkt antworten
  4. Ronja Oden 25.03.2020 09:21 Uhr

    Mir ist ja bewusst, dass UV-Strahlung für die menschliche Haut schädlich ist, deswegen habe ich mir ein SunSquare Sonnensegel besorgt. Gut zu wissen, dass so ein Sonnensegel selbst kräftigen Windböen standhält und häufig aus Kunstfaser besteht. Ich werde in den nächsten Tagen beobachten wann die Sonne wo ist, um es entsprechend montieren zu können.

    direkt antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.