Duschvorhänge: Infos und Tipps zum Kauf

Der Duschvorhang ist ein praktischer Helfer im Badezimmer, damit Wasser und Seife beim Duschen nicht das ganze Bad verunstaltet. Duschvorhänge sind in der Regel an einer Stange befestigt und bestehen Kunststoff. Im Laufe der Zeit und der Entwicklung der Druckmethoden sei dank hat sich das Design der Duschvorhänge ständig weiterentwickelt. Heute gibt es sie in den verschiedensten Farben und Materialien. Was man beim Kauf beachten sollte, haben wir im Anschluss zusammengefasst.

Die Geschichte der Dusche

Das französische Militär führte um 1860 die ersten Duschen ein. Damals ahnten sie noch nicht, wie beliebt diese praktische Maßnahme zur Massenhygiene später werden würde. Grund für die Entwicklung war die Suche nach einer Möglichkeit, wie sich Soldaten möglichst ökonomisch sauber halten konnten. 20 Jahre später wurden Duschen als Einzelkabinen in Internaten, Kasernen und Gefängnissen, später auch in öffentlichen Badeanstalten eingeführt. Wann genau auch der Duschvorhang entwickelt wurde, ist nicht bekannt.

Beim Kauf von Duschvorhängen auf Folgendes achten

Duschvorhang ist nicht gleich Duschvorhang: Es gibt Unterschiede beim Material, Wasserdichtigkeit, Imprägnierung und vieles mehr. Mit dem nachfolgenden Kauf machen Sie die richtige Kaufentscheidung:

  • Imprägnierung: Wasser perlt an imprägnierte Duschvorhängen ab und minimiert so das Schimmelrisiko. Diese Duschvorhänge müssen in der Regel auch nicht mit Hausmitteln gereinigt werden, das Abwischen oder Absprühen mit Wasser ist ausreichend.
  • Wasserdicht: Es ist eine logische Voraussetzung, doch nicht alle Duschvorhänge sind zu 100 Prozent wasserdicht. Beim Kauf sollte man darauf achten, ob es tatsächlich der Fall ist.
  • PVC-frei: PVC-freie Duschvorhänge lassen sich leicht recyceln und schützen so die Umwelt.
  • Lichtdurchlässigkeit: Je nach Architektur und Beleuchtung des Badezimmers kann es von großer Bedeutung sein, wie lichtdurchlässig der Duschvorhang ist. Ansonsten steht man beim Duschen im Dunkeln und erhöht das Risiko vor Verletzungen oder Unfällen.
  • Hygiene: Duschgänge sollten bei 40 bis 60 °C waschbar sein. Mit der regelmäßigen Wäsche lässt sich die Schimmelbildung verhindern.
  • Microfaser: Auf Duschvorhängen aus Microfaser können sich keine Bakterien absetzen.

Die passende Größe

Der alte Duschvorhang ist häufig der Maßstab für den Kauf eines neuen Modells. Dabei lohnt es sich, nachzumessen. So lässt sich nicht nur Geld sparen, es stehen auch mehr Duschvorhänge zur Auswahl.

Entscheidend für die Breite eines Duschvorhangs:

  • Ausgleich für den Faltenwurf: Die gewünschte Breite plus 10 bis 20 Prozent.
  • Der Duschvorhang hängt im Idealfall in der Badewanne oder Duschschüssel.
  • Das Innen- und Außenmaß ist bei Badewannen und Duschschüsseln unterschiedlich.

Für die Länge und Höhe muss der Duschvorhang…

  • Abstand zwischen Wasseroberfläche und Saum halten.
  • Abstand von der Raum-Decke bis Oberkante (etwa 15 cm Luft) einhalten.
  • darf nicht im Wasser hängen.
  • an die individuelle Größe der Verbraucher angepasst sein.

Wer sich auf dem Duschvorhang zu Hause fühlt

Ungesäuberte Duschvorhänge sind der ideale Lebensraum für Bakterien, die Infektionen hervorrufen können. Wie der Mikrobiologe Norman Pace mithilfe von Erbgut-Analysen herausgefunden hat, leben Massen von Mikroorganismen auf dem Belag von Seifenresten auf Duschvorhängen. Ein Großteil dieser Bakterien sind Teil der Sphingomonaden oder Methylobakterien. Zu diesen beiden Gruppen kommen auch Arten, die für den Menschen als möglicher Krankheitserreger Schaden anrichten können.

Im Normalfall sind die Bakterien auf dem Duschvorhang kein Gesundheitsrisiko für Menschen und völlig harmlos. Problematisch wird der Befall nur für Menschen mit offenen Wunden oder geschwächtem Immunsystem. Aus diesem Grund ist es ratsam, den Duschvorhang regelmäßig zu säubern.

Artikelbild: © nikitabuida / Shutterstock

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