Der Immobilienverkauf in Hamburg – Tipps und mehr

Sie wohnen in Hamburg und möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung verkaufen? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel werden Ihnen nämlich die wichtigsten Aspekte nähergebracht.

Der richtige Verkaufszeitpunkt

In sehr vielen Fällen geben berufliche oder auch private Gründe den Ausschlag dafür, dass der Verkauf der Immobilie vorangetrieben wird. Es ist allerdings wichtig, dass sich der Verkaufszeitpunkt an das jeweilige Ereignis anpassen sollte. Häufig ist die Zeit anschließend sehr knapp. Der Verkauf sollte aber dennoch optimal vorbereitet sein. Die Verkaufsbemühungen sollten somit rechtzeitig starten.

Sollte sich der Verkaufszeitpunkt nicht aus einem beruflichen oder privaten Ereignis ergeben, dann sollten Sie den Verkaufszeitpunkt an die Marktnachfrage anpassen. Viele Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage im Wohnbereich in Hamburg stark bleibt und aufgrund dessen noch weitere Preissteigerungen auftreten werden.

Die Immobilienpreise in Hamburg

Jeder, der sein Haus oder seine Wohnung verkauft, sollte sich vorab über das Preisniveau in dem jeweiligen Stadtteil informieren. In einigen Stadtteilen wie zum Beispiel Wilhelmsburg oder Sternschanze stiegen die Preise von 2013 auf 2014 um 20 Prozent an. In anderen Stadtteilen, wie zum Beispiel Hausbruch, haben sich die Preise hingegen verbilligt.

Die Immobilienbewertung in Hamburg

Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt einen objektiven Wert für die Immobilie gibt, welcher mindestens erzielt werden kann. Es gibt unterschiedliche Verfahren, um die Immobilie bewerten zu können. Die Bewertungen liefern aber hin und wieder sehr unterschiedliche Ergebnisse. Es ist sehr wichtig, dass einige Faktoren beachtet werden, damit ein realistischer Verkaufspreis erzielt werden kann. Dieser Preis sollte dann die Basis für den Angebotspreis darstellen.

In diesem Zusammenhang sollten sich die Fragen gestellt werden, welche Faktoren sich auf die Ermittlung des Verkehrswertes wertmindernd und welche werterhöhend auswirken und wer die potenziellen Kunden sind. Selbstverständlich ist jede Immobilie einzigartig und sollte aufgrund dessen auch individuell betrachtet werden.

Dennoch ist es wichtig, dass einige Kriterien bei der Bewertung herangezogen werden.

Der Verkaufspreis und der Angebotspreis

Die Verkäufer möchten den Preis natürlich nicht geringer ansetzen als nötig, sodass sie eine gute Chance haben, einen hohen Verkaufspreis zu erzielen. Gleichzeitig wollen die meisten Verkäufer allerdings auch keinen zu hohen Verkaufspreis ansetzen, um die potenziellen Interessenten nicht zu vertreiben. Der Angebotspreis ist vor allem deshalb wichtig, da sich viele potenzielle Kunden erst gar nicht melden werden, wenn der Preis von Anfang an zu hoch angesetzt worden ist.

Zusätzlich kann es auch vorkommen, dass sich die Immobilie einen schlechten Ruf ergattert. In weiterer Folge können dann auch realistische Preisvorstellungen oft nicht mehr durchgesetzt werden. Wie bereits erwähnt, sollte der Angebotspreis aber auch nicht zu niedrig angesetzt werden, weil die Verkäufer dann wertvolles Geld verlieren würden.

Der Unterschied zwischen den Begriffen Verkaufspreis und Angebotspreis ist darin zu finden, dass der Angebotspreis der Preis ist, mit dem der Verkäufer die Immobilie bewirbt. Aufgrund dessen wird er auch als Marktpreis betitelt. Allgemein gesehen handelt es sich somit um den Wunschpreis, den der Verkäufer gerne erhalten würde.

Der Verkaufspreis hingegen ist dieser Preis, mit dem die Immobilie dann letztlich veräußert wird. Der Verkaufspreis ergibt sich aus den Verkaufsverhandlungen mit den potenziellen Kunden und dem gesamten Verkaufsprozess.

Ist ein Makler notwendig?

Häufig ist der Makler sein Geld einfach nicht wert. Es stellt sich die Frage, ob sich bei Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ein Makler lohnt. Allgemein gesehen ist es auf jeden Fall ratsam, sich vorab darüber Gedanken zu machen, welche Leistungen der Makler erbringt und was bei einem Vertrag beachtet werden sollte.

In Hamburg sind über 1.000 Immobilienmakler beschäftigt. Aufgrund dessen sollten Sie sich Gedanken darüber machen, welcher genau der Richtige für einen selbst ist. Bei der Auswahl sollte am besten auf das Bauchgefühl vertraut werden. Gleichzeitig sollten aber auch bewährte Kriterien herangezogen werden, mit denen beurteilt werden kann, ob der Makler das Ganze professionell angeht.

Die wichtigsten Punkte sind der Kaufvertrag, die Organisation von Besichtigungen, die Erreichbarkeit, die Verkaufsstrategie, die Beratungsleistungen sowie der Vertrag.

Der Verkauf an sich

Jeder, der denkt, dass sich die Immobilie von ganz allein verkauft, macht einen sehr großen Fehler. Der Verkaufsprozess startet nicht mit dem Gespräch, sondern schon davor mit einer soliden Vorbereitung. Es ist wichtig, dass Sie beachten, dass es Kleinigkeiten sind, die über den Misserfolg oder den Erfolg entscheiden.

Der Kaufvertrag

Ihnen sollte bewusst sein, dass der Kaufvertrag nur eine Formalität darstellt. Es gibt sehr viele Risiken, die im Extremfall eintreten können. Grundsätzlich ist es die Aufgabe von einem Notar, den Verkäufer bei der Abwicklung zu unterstützen und alles Notwendige auszuführen, was für die Eigentumsumschreibung und die Abwicklung benötigt wird. Allerdings ist es in der Praxis besonders wichtig, dass der Notar im Auge behalten wird.

Fazit

Zusammenfassend kann somit geschlussfolgert werden, dass der Immobilienmarkt in Hamburg sehr gefragt ist. Es ist wichtig, einige Aspekte zu beachten, um einen bestmöglichen Verkauf zu liefern. Sie möchten sich noch weiter mit der Thematik beschäftigen? Dies stellt natürlich kein Problem dar. Besuchen Sie Schulze & Filges Immobilien.

Artikelbild: RossHelen / Bigstock.com

Ähnliche Beiträge

  • Fehlalarm beim Rauchmelder: Welche Ursachen gibt es?

    Die Montage von Rauchmeldern ist nicht nur eine wichtige Investition in die eigene Sicherheit, sondern auch gesetzlich vorgeschrieben, denn mittlerweile gibt es überall in Deutschland eine Rauchmelder-Pflicht. Ein Problem besteht leider darin, dass es in vielen Haushalten immer wieder zu Alarmen kommt, auch wenn es keine Bedrohung gibt. Ein solcher Fehlalarm ist lästig und außerdem…

  • Das Badezimmer unterm Dach

    In vielen Häusern gibt es unter dem Dach noch jede Menge ungenutzten Platz. Mit ein paar Tipps lässt sich dieser optimal beispielsweise für ein zusätzliches Bad nutzen. Die Größe des Dachbodens ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Ein passendes Raumkonzept sorgt dafür, dass auch unter Dachschrägen eine echte Wellnessoase entstehen kann.

  • |

    Analyse: Warum deutsche Immobilien nicht überall zu teuer sind

    Deutschland gilt im Allgemeinen nicht als das „Land der Hausbesitzer“, die Eigentumsquoten sind auch historisch gesehen eher niedrig. Doch seit Jahren zeichnet sich ein Trend ab, der gespeist wird durch eine Niedrigzinsphase und staatliche Anreize für Bauherren. Förderbanken wie die KfW und kommunale Institute haben sich auf Energieeffizienzhäuser und die Modernisierung von Altbauten spezialisiert. Und…

  • Der stressfreie Umzug

    Die Einrichtung eines neuen Hauses oder einer Wohnung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich ganz nach eigenen Vorstellungen zu entfalten und insbesondere alte Dinge endlich auszumustern. Aus diesem Grunde ist es wichtig, den Umzug nur für diejenigen Sachen und Gegenstände zu organisieren, die auch wirklich notwendig oder wichtig für die neuen Wohnräume sind. Auf diese Weise…

  • | |

    Terrassenplatten Holzoptik

    Die Zwickmühle bei der Terrassengestaltung ist nicht unlösbar: Soll die Terrasse in Holz erstrahlen, aber Holz nicht verwendet werden? Weder Feinsteinzeugplatten noch Terrassenfliesen in Natursteinoptik konnten so richtig überzeugen? Dann eignen sich Terrassenplatten mit einer Holzoptik, die jedoch aus anderen Materialien bestehen. Die Platten sind aus Keramik, Kunststoff oder Beton und doch wirken sie, wie…

  • Leitungswasser testen

    Durch die Trinkwasserverordnung sind die Trinkwasserqualität und die Unbedenklichkeit des Leitungswassers, das bis zu den Häusern in Deutschland fließt, gesichert. Das heißt, die Trinkwasserqualität der Wasserwerke endet bei der Wasseruhr.  Doch alte Hausinstallationen mit Blei- oder Kupferleitungen können diese Garantie nicht immer geben. Die Trinkwasserqualität kann durch Verunreinigungen, die durch die maroden Leitungen entstehen, beeinträchtigt sein.  Hausbesitzer sind für die Instandhaltung und die Reinheit des Wassers selbst verantwortlich. Eine Probeentnahme gibt Klarheit, den Test…