Mohn / Türkischer Mohn

Mohn / Türkischer Mohn

Fällt das Wort Mohnblume, denken viele sofort an den Klatschmohn, der viele Wiesen und Äcker im Sommer durch seine intensive Blühkraft verschönert. Aber auch an diversen Weg- und Straßenrändern gilt die Mohnblume als treuer Begleiter. Der Klatschmohn darf sich zu den farbenprächtigsten Blühern des Sommers zählen und erreicht eine Größe von zwanzig bis achtzig Zentimeter. Klatschmohn wird die Pflanze deshalb genannt, weil die roten Blüten bei jeder noch so kleinen Brise in sich klatschen. Die zarten Blüten bewegen sich dann sanft im Wind. In seiner wilden Form ist der Klatschmohn fast überall in der freien Natur anzutreffen. Wird aber vom Garten-Mohn gesprochen, ist der Türkische Mohn damit gemeint.

Spricht man von Mohn, dann gibt es nicht nur den Klatschmohn, den jeder durch seine roten Blüten gleich erkennt. Auch der Türkische Mohn ist in den heimischen Gärten sehr beliebt, er trägt den Beinamen „Feuerriese“, diesen Namen hat er seinen großen Blüten zu verdanken. Der robuste Islandmohn und der weiße Alpenmohn sorgen zudem für effektvolle Farbkontraste im Garten.

Herkunft

Wie der Name bereits verrät, kommt der Türkische Mohn ursprünglich aus der Türkei. Ebenso hat er seine Wurzeln im Iran und im Kaukasus. Der Türkische Mohn auch Garten-Mohn, Stauden-Mohn, Feuer-Mohn oder Orientalischer-Mohn genannt unterscheidet sich vom herkömmlichen Klatschmohn am Wegrand durch seine üppigen Blüten, die bis zu 20 cm Durchmesser erreichen können. Inzwischen gilt der Türkische Mohn (Fachbezeichnung: Papaver orientale) als beliebte Zierpflanze rund um den Globus und es gibt zahlreiche Züchtungen.
Der niederländische Botaniker Caspar Commelin brachte den Türkischen Mohn das erste Mal im Jahre 1706 nach Europa. Ein französischer Botaniker namens Joseph Pitton de Tournefort nahm Jahre später den Papaver orientale von seinen Forschungsreisen vom Osten der Türkei mit.

Name, Synonyme und Sorten

Mohn (fachmännischer Ausdruck: Papaver) darf sich zu den Mohngewächsen (Papaveraceae) zählen. Der Türkische Mohn, Fachbezeichnung: Papaver orientale, schließt sich diesen Gewächsen an. Er hat seinen Namen seiner Herkunft zu verdanken, da er einst in der Türkei beheimatet war. Der Türkische Mohn hat viele Beinamen, die wie folgt lauten: Garten-Mohn, Morgenländischer Mohn, Stauden-Mohn, Feuer-Mohn oder Orientalischer Mohn.

Alle Mohngewächse zählen zu den Tiefwurzlern. Das heißt, sie bilden tief reichende Wurzeln und lassen sich nur sehr schwer wieder umpflanzen.

Der Milchsaft im Stängel des Türkischen Mohn ist leicht giftig.

Erscheinungsbild, Blütenstand und Blüte

Die Höhe: Die Gartensorten des türkischen Mohns erreichen eine Höhe von 50 bis 100 cm.
Die Blätter: An einem haarigen Stängel sitzen die ebenfalls haarigen, stark gezahnten Blätter. Hierbei handelt es sich um gräulich grüne Laubblätter. Nach der Blüte ziehen sich die Blätter ein und vergilben.
Die Blüten: Die Blütenfarben dieser Pflanzen leuchten in einem intensiven Rot, das von einem tiefen Dunkelrot bis zu einem Violett-Ton reicht. Auch in Orange- und Rosatönen gibt es das Mohngewächs. Wer eine exklusive Pflanze sein Eigen nennen möchte, der wählt den Mohn in der Farbe Weiß oder Silber. Zwischen Mai bis Juli erblüht der Türkische Mohn mit einer einzigen Blüte am Ende eines dünnen Stängels. Am Beginn werden die seidig verknittert wirkenden Kronblätter von stolzen Kelchblättern umgeben. Die Kelchblätter fallen aber zeitig ab und die Kronblätter dürfen sich entfalten. Der Türkische Mohn blüht oft nur etwa 6 Wochen, darum ist es wichtig verschiedene Sorten zu pflanzen. Die einen blühen früher, die anderen später und somit kann eine Blütezeit von Mai bis Juli erreicht werden.
Die Früchte: Der Fruchtknoten entsteht durch die miteinander verwachsenen Fruchtblätter. Um den Fruchtknoten haben sich die Staubblätter angesiedelt, die eifrig Pollenkörner produzieren. In den Morgenstunden, zwischen 6 und 8 Uhr werden besonders viele Pollen freigesetzt, denn zu dieser Zeit sind die meisten Insekten unterwegs, die das Mohngewächs bestäuben. Nach der Bestäubung wird aus dem Furchtknoten eine eiförmige Kapsel. Jedes einzelne Fruchtblatt enthält unzählige kleine Samen.

Kauf von Türkischem Mohn

Wer einen Türkischen Mohn erwerben möchte, der sucht eine beliebige Gärtnerei auf. Auch diverse Gartenabteilungen haben den Papaver orientale vorrätig.

Verwendung des Türkischen Mohns

  • In unseren Breiten zählt der Garten-Mohn zu einer sehr beliebten Zierpflanze, die durch ihre Farbintensität auf sich aufmerksam macht. Sie werden einzeln oder in Gruppen gesetzt. Als Beet-Pflanze bringt die Mohnblume wichtige farbliche Aspekte. Gerne ist der Türkische Mohn auch in Bauerngärten anzutreffen, und in der Vase hält er sich gut. Diese Pflanze eignet sich als Schnittblume ausgezeichnet.
  • Die runden Samenkapseln des Schlafmohns enthalten einen Milchsaft, der sich getrocknet Opium nennt. Dieses kann zu Morphin weiter verarbeitet werden. Das Züchten und Pflanzen von Schlafmohn ist in Deutschland verboten.
  • Der Mohnsamen wird beim Backen oder Verzieren gerne verwendet, er kann unbedenklich verarbeitet werden, da er keine berauschende Wirkung aufweist.

Der Türkische Mohn gehört abgeschnitten, wenn sich die ersten Knospen zeigen. Dann sollte der Strauß kurz in heißes Wasser gestellt werden. Das hat zur Folge, dass die zarten Blüten dann bis zu drei Wochen halten. Der knospige Schnitt ist für die Vase entscheidend.

Auf die richtige Pflege des Mohnes kommt es an

Das winterharte Mohngewächs gestaltet sich in seiner Haltung sehr pflegeleicht. Der Türkische Mohn braucht eine gleichmäßige Wasserzufuhr, die gering gehalten werden kann. Da die Pflanze sofort auf Staunässe reagiert. Etwas Kompost oder Volldünger in den ersten warmen Monaten des Jahres reicht aus, um das Austreiben des Mohns voranzutreiben. Der Mohn, der über die Türkei in die heimischen Gärten gekommen ist, überzeugt durch seine üppige Blütenpracht, so können Blüten 10 bis 15 cm oder auch größer werden.

Der Standort des Mohns

Sonnig und warm sollte der Standort des Mohns sein, da der Türkische Mohn einen solchen Standort braucht, um gedeihen zu können. Bekommt der Papaver orientale zu wenig Licht, blüht er kaum.

Der Boden der Mohns

Der Türkische Mohn bevorzugt einen sandigen und luftdurch¬lässigen Boden. Wenn solche Bodeneigenschaften vorherrschen, dann können seine tiefen Wurzeln in die Erde eindringen. Wenn die richtige Bodenkultur vorherrscht, dann blüht die Pflanze üppig. Um die perfekten Boden-Bedingungen für die Mohnblume zu schaffen, macht es Sinn den Boden mit Sand und Blumenerde anzureichern, somit ist eine geeignete Durchlässigkeit des Bodens sichergestellt. Der ideale Boden des Mohns ist sandig, humos, frisch bis trocken. Er braucht nicht mit vielen Nährstoffen angereicht sein, denn der Türkische Mohn kommt mit einem nährstoffarmen Boden besser zurecht. Wenn sich der Türkische Mohn so richtig wohl fühlt, ist er im Stande unterirdische Ausläufer zu bilden.

Das Gießen des Mohns

Die Mohnblume kommt auch mit wenig Wasser gut klar. Sie verlangt erst dann Wasser, wenn längere trockene Perioden bevorstehen. Erst dann darf nicht auf das Gießen vergessen werden. Zu viel Feuchtigkeit kann der Pflanze schaden, deshalb ist sie nur mäßig zu gießen. Während der Wintermonate muss der Türkische Mohn gar nicht gegossen werden.

Das Düngen des Mohns

Genauso wie beim Gießen, sollte auch mit dem Dünger sparsam umgegangen werden. Wenn die Pflanze in den ersten warmen Frühlingsmonaten etwas Kompost bekommt, reicht das aus, damit sie in der Blütezeit zwischen Mai bis Juli ihre wahre Blühkraft entfalten kann. Statt Kompost kann auch ein organischer Dünger verwendet werden.

Das Schneiden des Mohns

Der mehrjährige Türkische Mohn braucht einen Schnitt. Bei mehrjährigen Mohnsorten kommt der Winterschnitt zur Anwendung. Der Herbst ist die richtige Zeit um die Mohnblume zu schneiden. Dabei werden die oberirdischen Teile des Mohngewächses bis ca. 10 cm zurückgeschnitten. Die abgeblühten Stiele werden dabei auf der Höhe der obersten Blätter gekappt. Der abfallende Schnitt kann gleich weiter als Schutz vor dem Winter verwendet werden. Der Türkische Mohn kann aber auch im Winter mit einer dicken Schicht Reisig oder Laub bedeckt werden, damit der Wurzelballen nicht abfriert.
Viele Gartenliebhaber schneiden ihren Mohn auch nach der Blühzeit direkt zurück, so können die Samen nicht ausreifen.

Das Überwintern des Mohns

Der Mohnblume muss ausreichend Winterschutz gewährt werden. Denn Frost und Nässe können der Pflanze zusetzen. Damit der Türkische Mohn die richtige Winterpflege bekommt, sollte er an einem kühlen Ort gelagert werden, dieser muss frostsicher sein. Als Winterquartier für den Türkischen Mohn eignen sich helle Kellerräume, Scheunen, ungeheizte Garagen und Gewächshäuser sehr gut. Nachtfrost und Kahlfrost bekommen der Pflanze gar nicht, darum ist es wichtig, sie ausreichend zu schützen.

Das Vermehren des Mohns

Beim Vermehren stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl:

Eine Wurzelteilung vornehmen

Beim Türkischen Mohn wird gerne eine Wurzelteilung vorgenommen. Dazu werden im Herbst die Wurzeln freigelegt. Etwa 5 cm lange und vor allem kräftige Teilstücke der Pflanze werden abgeschnitten. Diese Teilstücke werden in Töpfe mit Anzuchterde gesteckt. Das obere Ende des Wurzelschnittlings wird unter die Erdoberfläche gesteckt. Es ist wichtig, die Schnittlinge kühl zu überwintern. Im Frühling, wenn die ersten Blätter erscheinen, wird die junge Pflanze umgetopft. Erst im Spätsommer ist der richtige Zeitpunkt für das Auspflanzen in das Beet.

Die Aussaat

Der beste Zeitpunkt um die Samen auszusäen ist der Frühling. Von April bis Juni kann mit der Aussaat begonnen werden. Einige Körner werden in kleine Töpfchen gelegt und plan mit Aufzuchterde bedeckt. Auf das Gießen und auf den Überzug einer Folie sollte gedacht werden. Damit ein feuchtes mildes Klima entstehen kann, das die Keimung vorantreibt. Sobald sich erste kleine Blätter gebildet haben, kann die Schutzfolie abgezogen werden. Bei einer Zimmertemperatur von rund 20 Grad lässt das Keimen der Samen in der Regel nur 10 bis 14 Tage auf sich warten. Nach 3 bis 4 Wochen hat die junge Pflanze bereits ein Wurzelwerk gebildet und kann in das Gartenbeet gesetzt werden. Wer im April aussät, kann mit einer blühenden Jungpflanze im Juni rechnen.

Schädlinge

Zu den bekanntesten Schädlingen des Türkischen Mohns zählen die Blattläuse und die Schnecken. Aber auch eine Wühlmaus kann dafür sorgen, dass es mit der Blühkraft des Mohngewächses schnell vorbei ist. Treten Spuren von diversen Schädlingen auf, muss unverzüglich gehandelt werden, um die Pflanze zu retten.

Krankheiten

Wenn das Mohngewächs mit einem weißlichen Belag überzogen ist, dann ist es meist vom Falschen Mehltau betroffen. Die Pflanze sollte dann umgehend mit kieselsäurehältigen Präparaten behandelt werden. Sie werden in der Regel auf die Pflanze gespritzt. Wer sich ein Hausmittel zu Nutze machen möchte, der sprüht eine Brühe aus Knoblauch und Zwiebel auf die Pflanze. Aber auch die Wurzelfäule kann Schlimmes beim Türkischen Mohn anrichten, deshalb ist es wichtig, die Staunässe gekonnt vorzubeugen.

FAQ – Die häufigsten Fragen

Die Mohnblume gilt als treue Begleiterin an Weg und Straßenrädern. In seiner wilden Form ist der Mohn fast überall in der Natur anzutreffen und erfreut als farbenprächtiger Blütentupfer. Hierbei handelt es sich um den legendären Klatschmohn (Papaver rhoeas). Die heimischen Gärten und Beete ziert aber der Türkische Mohn (Papaver orientale), er trägt auch den Namen „Feuerriese“, denn seine großen Blüten machen dieser Mohnblume alle Ehre.

Was ist ein Türkischer Mohn?
Der Türkische Mohn stammt von den Mohngewächsen (Papaveraceae) ab. Seiner Herkunft hat der Türkische Mohn seinen Namen zu verdanken. Denn ursprünglich stammt diese Pflanze aus der Türkei. Aber auch im Kaukasus und im Iran ist sie anzutreffen. Ein niederländischer Botaniker namens Caspar Commelin brachte den Türkischen Mohn das erste Mal im Jahre 1706 nach Europa. Der Türkische Mohn hat viele Namen, deshalb ist er auch unter Garten-Mohn, Stauden-Mohn, Feuer-Mohn oder Orientalischer-Mohn bekannt.

Gibt es verschiedene Arten und Sorten des Mohns?
Naturnahe Formen mit einfachen Blüten haben meist keinen eigenen Sortennamen zu verzeichnen. Vom legendären Klatschmohn (Papaver rhoeas)gibt es viele Sorten, eine davon ist der Türkische Mohn (Papaver orientale).

Wie hoch wird der Türkische Mohn?
Der Türkische Mohn erreicht eine Höhe von 50 bis 100 Zentimeter. An einem dünnen haarigen Stängel sind stark gezahnte Blätter vorzufinden. Am Ende des Stängels beginnt die Blütenbildung mit einer einzigen Blüte.

Wann blüht der Türkische Mohn?
Die Blütezeit ist von Mai bis Juli, bei einer Spätsaat bis in den September hinein.
Am Beginn der Blütezeit werden die seidig verknittert wirkenden Kronblätter von stolzen Kelchblättern umgeben. Die Kelchblätter fallen zeitig ab und die Kronblätter dürfen sich entfalten. Die Blütezeit des Türkischen Mohns ist eher kurz, sie erstreckt sich nur über 6 Wochen. Darum ist es wichtig, verschiedene Mohnblumen zu pflanzen, die einen blühen früher, die anderen später und somit kann eine Blütezeit von Mai bis Juli erreicht werden.

Wo einen Türkischen Mohn kaufen?
Den Türkischen Mohn (Papaver orientale) gibt es überall zu kaufen, wo Garten- und Zimmerpflanzen angeboten werden. Jede Gärtnerei hat ihn vorrätig und auch in jedem Großbaumarkt mit Gartenabteilung ist diese Pflanze lagernd. Möchte der Gartenfreund aber eine exklusive Mohnblume erwerben, die in Weiß oder Silber erstrahlt, so muss er dafür eine exklusive Gärtnerei aufsuchen.

Der richtige Standort für den Türkischen Mohn?
Wird der Türkische Mohn angepflanzt, muss auf den richtigen Standort geachtet werden. Die Mohnblume mag die Sonne sehr. Deshalb sollte ihr ein sonniger oder vollsonniger Standort zuteil werden. Bekommt sie zu wenig Licht, blüht sie kaum auf. Dem Türkischen Mohn darf ruhig warm werden. Die Pflanze, die ihre Wurzeln in der Türkei hat, schätzt die Wärme sehr. In der Regel findet sich der Türkische Mohn in Beeten und Steingärten wieder. Auch in naturbelassenen Blumenwiesen ist diese Pflanze ein Muss. Nach naturnahem Vorbild gesellt sich der Türkische Mohn gerne zu weißen Margeriten oder zur Kornblume. Auch zu anderen Sommerblumen und Stauden passt er gut. So ist er mit Ringelblumen und Rittersporn wundervoll anzuschauen.

Der richtige Boden für den Türkischen Mohn?
Der Boden für den Türkischen Mohn sollte sich als durchlässig und sandig erweisen. Diese Bodeneigenschaften tragen dazu bei, dass die Wurzeln der Pflanze tief in das Erdreich eindringen können. Es ist empfehlenswert, die Blumenerde mit Sand etwas aufzumischen, damit die Durchlässigkeit des Bodens sichergestellt ist. Die idealen Bodenverhältnisse der Mohnblume zeigen sich humos, sandig, frisch bis trocken.

Die richtige Pflege für den Türkischen Mohn?
Längere Trockenperioden können dieser Pflanze nichts anhaben. Der Türkische Mohn verlangt nur bei extremer Trockenheit nach Wasser. Erst wenn die oberste Erdschicht trocken ist, sollte der Mohn gegossen werden. Zu viel Feuchtigkeit schadet ihm. In den Wintermonaten sollte er gar nicht gegossen werden.
Der Türkische Mohn verlangt nach wenig Dünger. Wenn er einmal im Jahr mit Kompost oder organischen Dünger versorgt wird, reicht das aus. Gedüngt sollte immer zeitig im Frühjahr werden, damit der Türkische Mohn in der Blütezeit (Mai bis Juli) sich voll entfalten kann.
Bei mehrjährigen Pflanzen kommt der Winterschnitt zur Anwendung. Die oberirdischen Teile der Pflanze werden dann bis ca. 10 cm zurückgeschnitten.

Kann der Türkische Mohn überwintert werden?
Winterschutz ist bei dieser Pflanze wichtig. Damit der Türkische Mohn den richtigen Winterschutz erfährt, muss er an einem kühlen Ort zum Überwintern gebracht werden. Nachtfrost und Kahlfrost machen dem Türkischen Mohn schwer zu schaffen.
Vorgezogene Pflanzen werden ab Mitte Mai ins Freie gesetzt.

Wie wird der Türkische Mohn vermehrt?
Beim Vermehren stehen unterschiedliche Methoden zur Auswahl, entweder das Teilen der Wurzel oder durch die Aussaat.

Gibt es Schädlinge und Krankheiten?
Blattläuse und Schnecken zählen zu den Schädlingen. Handelt es sich um eine Krankheit, dann ist es meist der Falsche Mehltau.

Systematik

Eudikotyledonen
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Mohngewächse (Papaveraceae)
Unterfamilie: Papaveroideae
Gattung: Mohn (Papaver)
Art: Türkischer Mohn

Wissenschaftlicher Name

Papaver orientale

Zusammenfassung

Wer auf ein leuchtendes Rot in den Sommermonaten nicht verzichten möchte, der pflanzt den Türkischen Mohn an. Auch besser bekannt unter dem Begriff Gartenmohn. Er macht sich im Beet genauso gut wie in einem traditionellen Bauerngarten. Der türkische Mohn erreicht eine Höhe von 50 bis 100 cm und kann auch gut zwischen einzelne Sträucher gesetzt werden. Er bevorzugt einen warmen und sonnigen Standort. Die Erde sollte sich sandig und humos gestalten. Ein frischer bis trockener Boden, der sich als gut durchlässig erweist, ist für das Mohngewächs genau richtig. Mit dem Gießwasser darf sparsam umgegangen werden, ebenso mit Düngemitteln. Beim Türkischen Mohn handelt es sich um eine sehr pflegeleichte und winterharte Pflanze. Dennoch sollte ihr ein entsprechender Winterschutz zuteil kommen, damit sie im kommenden Frühjahr wieder ihre Blükraft entfalten kann.

Artikelbild: © weter777 / Bigstock.com

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