Raumteiler selber bauen

Raumteiler selber bauen

Raumteiler sind ein einfacher wie effektiver Weg, um einen Raum geschickt in mehrere Nutzbereiche zu unterteilen. Dabei sind die klassischen Klappwände schon längst nicht mehr der einzige Weg, um vielfältige Nutzflächen zu schaffen. Wir haben tolle DIY-Ideen für Raumtrenner zusammengetragen.

Foto-Leinwand mit WOW-Effekt

Ein echter Hingucker lässt sich mit einer Foto-Leinwand schaffen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. So können Leinwände von mehreren Größen über ein Seilsystem als Raumteiler aufgehängt werden. Als Gerüst kann auch ein einfaches Holzgestell dienen. Einfach beide Seiten mit Fotoleinwänden behängen.

Auch eine große Fotoleinwand mit Abmessungen von über zwei Metern lässt sich hier wunderbar einsetzen. Für die Motivwahl gibt es dank Foto-Spezialisten wie halloleinwand.de keine Grenzen. Hier kann man ein eigenes Foto auf die Leinwand drucken lassen – Dank des 24-Stunden-Lieferservice von halloleinwand.de lassen sich auch spontane Projekte sofort umsetzen.

Je größer das Motiv für die Leinwand werden soll, umso besser muss die Auflösung der digitalen Foto-Datei sein. Extrem große Bilder benötigen Dateien aus professionellen Kameras. Es lohnt sich dafür zum Beispiel, ein Familienporträt vom Profi schießen zu lassen.

Eine schöne Idee ist es auch, die Motive passend zum Nutzen des abgetrennten Raums zu wählen. Zum Beispiel ein paar elegante Schreibwaren für den Office-Bereich.

Fußbodenverkleidung an der Wand

Einen modernen Look kann man mit der Weiterführung vom Fußbodenbelag im Raumtrenner erzielen. Besonders leicht ist dies mit Holzfußböden umzusetzen. Das Grundgerüst für den Raumtrenner aus einer Trockenwand oder aus einem einfachen Holzgerüst bauen. Für schweres Massivholz ist eine robuste Trockenwand die bessere Wahl.

Anschließend den Bodenverlauf ununterbrochen nach oben weiterlaufen lassen. Dieser einheitliche Stil eignet sich für Wohnräume mit einem minimalistischen Design. Mit einem sehr dunklen Holz kann dies allerdings schnell erdrückend wirken. Wer einen kleinen Raum mit dunklem Holz gestaltet, der sollte daher genau auf das Raum-Design achten.

Holzrahmen mit Schnur

Eine sehr kostengünstige Variante, um einen modernen Raumtrenner selber zu bauen, setzt auf einen schlichten Holzrahmen und eine Schnur. Für den Holzrahmen zwei gleichgroße Rahmenteile bauen, die im fertigen Raumteiler gegeneinander befestigt werden. Bevor dies geschieht, mit einer robusten Schnur ein Muster über den Rahmen verteilen. Das Muster kann sowohl kreuz und quer aufgebaut sein, als auch einer bestimmten Vorlage folgen.

Die wahllosen Muster sind leichter zu kreieren. Einfach an einer Ecke des Rahmens ansetzen und von einer Seite zur anderen die Schnur führen. Diese mit kleinen Nägeln oder einem Holztacker sicher am Rahmen befestigen.

Am besten am Rahmen arbeiten, während er aufrecht steht. So sieht man das Muster in der korrekten Position.

Eine schöne Idee ist es auch, einen Metallring oder eine andere geometrische Form mit der Schnur im Rahmen zu halten. Dies bedarf jeder Menge Geduld, bringt aber ein erstklassiges Ergebnis.

Den Rahmen wie die Schnur in beliebigen Farbkombinationen wählen. Es ist natürlich möglich, jede Rahmenseite in einem anderen Stil zu gestalten – passend zum Raumbereich.

Alte Fenster wiederverwerten

Auch alte Fensterläden sind eine tolle Möglichkeit, um einen Raumteiler zu bauen. Besonders schön wirken Fenster mit Putzen. In der Neuanschaffung sind große Fenster dieser Art jedoch sehr teuer. Es lohnt sich, online nach passenden Angeboten zu suchen.

Viele Hausbesitzer verkaufen nach Umbauten große Scheunenfenster mit Metallrahmen und ähnliche Angebote.

Sind die Fenster nicht ausreichend hoch, um die gesamte Trennwand zu bilden, ist ein Unterbau die passende Lösung. Dieser kann lediglich eine Trockenwand sein, oder ein Regal, das einen zusätzlichen Stauraum schafft.

Die Bücherwand

Für echte Leseratten ist eine Bücherwand immer eine gute Idee. Die Bücher bis zur gewünschten Höhe stapeln, und fertig ist der Raumteiler. Die Bücher lassen sich auf dem Flohmarkt finden und können natürlich auch online bestellt werden.

Wer genügend Geduld mitbringt, der kann sich auf die Suche nach Büchern in einem bestimmten Farbspektrum machen. Ein bunter Farbmix ist aber auch eine coole Idee. Die einzelnen Bücher nicht ohne eine Sicherung aufeinanderstapeln. Die einfachste Lösung ist es, die Bücher zu verkleben. Tapetenkleber ist dafür absolut ausreichend.

Soll der Raumtrenner nicht bis unter die Decke reichen, kann ein sauberer Abschluss mit einer Glasplatte oder einer Holzplatte geschaffen werden. Dann dient der Buchturm gleichzeitig als Abstellraum.

Es benötigt ein wenig Puzzlefertigkeit, soll die Wand an einem Punkt auf der gleichen Höhe abschließen. Kurz vor dem gewünschten Ende mit dem Verkleben warten, bis alle Bücher in der richtigen Position sind.

Hängender Raumtrenner aus Ästen

Einen natürlichen Stil bringen Raumtrenner aus Ästen in den Raum. Besonders schön sind Birkenstämme und Birkenäste. Die unverkennbare Maserung ist passend zu modernen wie traditionellen Einrichtungsstilen.

Die einzelnen Stücke mit einem Drahtseil an die Decke oder mit der Hilfe von einem Hängegerüst befestigen. So wenig Spielraum wie möglich zur Decke lassen. Das minimiert den Bewegungsraum der einzelnen Teile.

Auch eine bodenstehende Variante ist eine schöne Idee. Dicke Holzstämme lassen sich auf eine breite Holzlatte bohren. Um eine hohe Standfestigkeit zu sichern, diese Holzlatte bei Bedarf zusätzlich am Boden verkleben oder verschrauben.

Vorhänge und Gardinen

Einfach aber wirkungsvoll ist der Einsatz von Vorhängen oder Gardinen als Raumtrenner. Ein Vorteil ist die hohe Wandlungsfähigkeit. Bei Bedarf ist der Vorhang leicht zusammengebunden, um Platz zu schaffen.

Auch die große Auswahl für Farben, Muster und Materialien macht diese Option zu einer guten Wahl. Nicht zuletzt ist diese Variante sehr günstig und schnell installiert. Für die Deckenfestigung gibt es gleich mehrere Möglichkeiten:

  • Gardinenstange
  • Gardinenleiste
  • Verkleben
  • Vernageln

Halbhohe Raumtrenner

Es ist nicht immer notwendig, einen deckenhohen Raumtrenner zu verwerden. Insbesondere in Räumen mit wenig natürlichem Licht ist dies nicht immer möglich. Halbhohe Raumtrenner lassen sich in diversen Formen schaffen. Die klassische Variante ist ohne Frage der Einsatz von Möbeln. Das Sofa, gepaart mit einem schmalen, langen Beistelltisch auf der Rückseite, ist elegant, um den Essbereich vom Wohnbereich zu trennen.

Auch Kommoden oder Bücherregale sind eine schöne Alternative. Dekorativ sind Raumtrenner aus Holz, mit einer schönen Tapete verkleidet. Sie lassen sich in allen Formen gestalten. Anstelle eines rechteckigen Tresens wäre ein großes Oval eine coole Idee.

Zusammenfassung

Ein Raumtrenner ist in großen wie kleinen Räumen ein interessantes Stilelement. Es gibt tolle Möglichkeiten, um die Raumteilung günstig umzusetzen. Einige Modelle sind dabei innerhalb weniger Minuten aufgebaut, andere sind etwas aufwendiger gestaltet. Wichtig ist, dass der Raumtrenner sich in das Gesamtkonzept einpasst.

Artikelbild: Yastremska / Bigstock.com

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Entspricht einer Bewertung von 5 / 5

1 Kommentar

  1. Franz Miller 12.05.2020 08:41 Uhr

    Ich wusste gar nicht, dass ich mit einem DIY Raumteiler selbstständig etwas an meinem Raumdesign ändern kann. Interessant, dass ich mit entsprechenden Foto-Spezialisten auch meine eigenen Motive auf eine große Foto-Leinwand drucken lassen kann. Gut zu wissen, dass die Auflösung der digitalen Foto-Datei umso besser sein muss, je größer das Motiv werden soll.

    direkt antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.