Kabelreceiver mit Festplatte Test bzw. Vergleich (08/2020)

Mit unserer Kaufberatung sowie Tipps & Tricks zum besten Produkt!

Das Wichtigste in Kürze

  • DVB-C kann empfangen werden, wenn ein entsprechender Kabelanschluss vorliegt und ein Kabelreceiver vorhanden ist.
  • Vom einfachen TV-Empfang bis hin zum Multi-Media-Alleskönner – die Anwendungsbereiche, Funktionen und Anschlüsse sind für die Auswahl des richtigen Kabelreceivers mit Festplatte entscheidend.
  • Preisunterschiede können sich auch durch Zusatzfunktionen, Sender-Umfang und Serviceleistungen ergeben.

Platz 1: TechniSat DigiCorder K 2 Digitaler Kabel-Receiver mit 80 GB Festplatte

Kurzbeschreibung

Platz 1 belegt der TechniSat DigiCorder K 2 Kabelreceiver mit integrierter Festplatte. Die Festplatte ist 80 GB groß und bietet jede Menge Speicherplatz. Der Kabelreceiver eignet sich für den Empfang und die Aufzeichnung von freien und verschlüsselten Fernseh- und Radioprogrammen via Kabel. Weitere Features sind das integrierte CONAX-Entschlüsselungssystem, zwei CI-Steckplätze, der Twin-Tuner sowie die USB-Schnittstelle. Die Bedienung des Receivers ist komfortabel und einfach.

Redaktionelle Einschätzung

Der TechniSat DigiCorder K 2 Kabelreceiver ist für den Empfang und die Aufzeichnung von freien sowie verschlüsselten Fernseh- und Radioprogrammen über Kabel geeignet. Der Kabelreceiver verfügt über eine integrierte Festplatte mit 80 GB Speicher. Die Installation erfolgt über einen Installationsassistenten, kostenlose TechniSat-Mehrwertdienste steigern den Bedienkomfort des Geräts.

Der digitale Kabelreceiver ist mit 4.000 Programmspeicherplätzen ausgestattet, einer vorprogrammierten Programmliste, einem komfortablen Bildschirmmenü sowie Super TechniText mit 1.000-Seiten-Speicher. Dank Twin-Tuner kann ein Programm aufgezeichnet werden, während ein anderes wiedergegeben wird. Zahlreiche Anschlüsse sorgen für vielfältige Verwendungsmöglichkeiten, z.B. USB, CI-Steckplätze, SCART, optischer und elektrischer Audio-Digitalausgang, u.v.m.

FAQ

Ist ein Kartenslot vorhanden?
Ja, es sind zwei Kartenslots vorhanden.

Bietet der Kabelreceiver Timeshift?
Ja, der Receiver ist mit der Timeshift-Funktion ausgestattet.

Kann der Receiver Picture in Picture?
Ja, der Receiver verfügt über die Picture in Picture-Funktion.

Gibt es Schnittmöglichkeiten?
Der Receiver verfügt über umfangreiche Schnitt- und Editiermöglichkeiten bei bestehenden Aufnahmen.

Kundenmeinungen zu TechniSat DigiCorder K 2 Digitaler Kabel-Receiver mit 80 GB Festplatte

Der Großteil der Kunden ist mit dem Gerät sehr zufrieden und vergibt die beste Bewertung. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Käufer:

Positiv

  • gute Bildqualität
  • einfache Schnittfunktion
  • Bedienung ist einfach

Negativ

  • Menüführung könnte besser sein

Platz 2: TechniSat SONATA 1 – Digitaler 4K/HDTV Satellitenreceiver (mit Aufnahmefunktion, Vereint Satelliten-, Kabel- und DVB-T2 Receiver mit einer Soundbar / Wi-Fi fähig)

Kurzbeschreibung

Platz 2 belegt der TechniSat SONATA 1, ein Kombi-Receiver für den Empfang von Satelliten-, Kabel- und DVB-T2-Fernsehen mit Aufnahmefunktion. Der Receiver liefert direkt eine Soundbar für hervorragenden Klang mit, weiterhin ist das Gerät mit einem Twin-Tuner ausgestattet. Er ist weiterhin internetfähig über LAN oder WLAN. Auch das Aufzeichnen von Programminhalten auf USB-Stick oder Festplatte ist möglich.

Redaktionelle Einschätzung

Der SONATA 1 von TechniSat ist ein praktischer Alleskönner: Der Empfang von Satelliten-, Kabel- und sogar DVB-T2-Fernsehen ist möglich mit dem Receiver. Der Receiver unterstützt 4K und ist außerdem mit einer Soundbar von ELAC ausgestattet, welche für ein herausragendes Klangerlebnis sorgt. Dank Twin-Tuner kann während des Fernsehens eine weitere Sendung aufgenommen werden oder es können beispielsweise auch zwei Sendungen gleichzeitig angesehen werden (Bild im Bild).

Der Receiver kann entweder über WLAN oder LAN ganz einfach mit dem Heimnetzwerk verbunden werden. Die Bedienung ist kinderleicht dank intuitiver Bedienkonzepte von TechniSat. Mit Hilfe der CONNECT-App können alle im Netzwerk befindlichen Geräte gesteuert werden, die App kann auch als Universalfernbedienung verwendet werden.

FAQ

Unterstützt der Receiver auch die Aufnahme von DAB+-Programmen?
Nein, die Aufnahme von DAB+-Programmen wird nicht unterstützt.

Kann man bei diesem Receiver auch 2 CI-Module einsetzen?
Ja, es sind zwei Steckplätze vorhanden.

Kann man mit SONATA 1 auch Spotify hören?
Nein, Spotify wird nicht unterstützt.

Ist das Gerät kompatibel zu MPEG4?
Voll kompatibel mit MPEG2/4 und DVB-C/C2.

Kundenmeinungen zu TechniSat SONATA 1 – Digitaler 4K/HDTV Satellitenreceiver

Der Großteil der Kunden ist mit dem Gerät zufrieden und empfiehlt dieses auch gerne weiter. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Käufer:

Positiv

  • hochwertiges Gerät
  • großer Funktionsumfang
  • leicht zu bedienen

Negativ

  • Amazon TV-Stick funktioniert nicht

Platz 3: Morgan`s K50 FHD digitaler Full HD Kabelreceiver mit Aufnahmefunktion

Kurzbeschreibung

Platz 3 belegt der Morgan’s K50 FHD digitaler Full HD-Kabelreceiver mit Aufnahmefunktion. Der 1080 p Full HD-Kabelreceiver punktet mit einer sehr guten Bildqualität und eingebauter Mediaplayer-Funktion sowie Aufnahmefunktion und Timeshift. Das Gerät verfügt über ein LED-Display, einem einfachen Menü, schnellen Umschaltzeiten, ein mehrsprachiges Bildschirmmenü und einen DVB-C Kabel Tuner (MPEG-2/MPEG-4/H.264).

Redaktionelle Einschätzung

Der digitale Full HD-Kabelreceiver K50 FHD von Morgan’s ist ein günstiger 1080 p Receiver mit sehr guter Bildqualität und einem DVB-C-Kabel-Tuner. Das Gerät punktet mit einer sehr guten Bildqualität. Weiterhin ist der Receiver mit einem eingebauten Mediaplayer, Aufnahmefunktion und Timeshift-Funktion ausgestattet. Er ist geeignet für Unitymedia, Kabel BW, Kabel Deutschland, Telecolumbus, Vodafone, Willy.tel, Deutsche Telekom, Kabel plus usw.

Der Receiver verfügt über ein übersichtliches LED-Display und bietet dem Nutzer ein einfaches Menü für eine schnelle und effiziente Bedienung. Weitere Features sind schnelle Umschaltzeiten, ein mehrsprachiges Bildschirmmenü, Untertitel, Videotext, eine zuverlässige Kindersicherung, EPG sowie die Videoformate 4:3 und 16:9.

FAQ

Hat das Gerät einen Twin-Tuner?
Nein, nur einen normalen Tuner.

In welchem Format wird die PVR-Aufnahme gespeichert?
Die Aufnahmen werden im mts-Format gespeichert.

Hat der Kabelreceiver eine Aufnahmefunktion per USB-Schnittstelle?
Ja, das hat er.

Wofür dient der LAN-Anschluss?
Der LAN-Anschluss dient zum Software-Update.

Kundenmeinungen zu Morgan`s K50 FHD digitaler Full HD Kabelreceiver

Knapp 80 Prozent der Käufer sind mit dem Kabelreceiver sehr zufrieden und empfehlen das Gerät weiter. Im Folgenden die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen in den Bewertungen:

Positiv

  • Top Preis-/Leistungsverhältnis
  • gute Fernbedienung
  • leichte Bedienung des Menüs

Negativ

  • keine negativen Bewertungen vorhanden

Platz 4: TechniSat TECHNISTAR K2 ISIO Kabel-Receiver mit Internetfunktionalität, PVR-Aufnahmefunktion

Kurzbeschreibung

Auf Platz 4 geschafft hat es der TechniStar K2 ISIO von TechniSat, ein Kabelreceiver mit Internetfunktionalität und PVR-Aufnahmefunktion. Das Gerät bietet atemberaubende Bilder in Full HD und punktet mit zahlreichen Mehrwertdiensten und DVReady-Funktionalität zur Aufzeichnung digitaler Programme auf ein externes Speichermedium. Dank Internet-Funktion kann der Kabelreceiver zum Browsen, Video-on-Demand, Mediatheken und HbbTV verwendet werden.

Redaktionelle Einschätzung

Der TechniStar K2 ISIO von TechniSat ist ein Kabelreceiver mit zahlreichen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten. Der Receiver liefert eine hervorragende Bildqualität in Full HD. Digitale Programme können auf externe Speichermedien aufgenommen werden. Zahlreiche Mehrwertdienste und DVReady-Funktionalität sowie Internet-Funktion machen den Receiver zum Alleskönner.

Die Bedienung ist kinderleicht und bietet vollen TV-Komfort. Der IPTV-fähige Kabelreceiver ist auch ideal zum Einsatz an TechniSat TechniNet IP Kabelkopfstations-Anlagen und kann IPTV in SD- und HD-Qualität empfangen. Weitere Features sind zeitversetztes Fernsehen, Internet-Funktionen, integriertes CONAX-Entschlüsselungssystem, ISIO-Internet-Technologie und vieles mehr.

FAQ

Hat das Gerät Timeshift?
Ja, der Kabelreceiver ist mit Timeshift ausgestattet.

Wird Netflix unterstützt?
Nein, der Receiver unterstützt derzeit kein Netflix.

Verfügt der Receiver über einen Twin-Tuner?
Nein, es ist kein Twin-Tuner vorhanden.

Ist eine Festplatte im Lieferumfang enthalten?
Nein, eine Festplatte gehört nicht zum Lieferumfang.

Kundenmeinungen zu TechniStar K2 ISIO von TechniSat

Rund die Hälfte aller Käufer würden das Gerät jederzeit wieder kaufen und geben die beste Bewertung. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen der Käufer:

Positiv

  • Top Bildqualität
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • einfach zu installieren und zu verwenden

Negativ

  • booten dauert ca. 30 Sekunden

Platz 5: Kabel Receiver DVB-C Set: HB DIGITAL Opticum AX C100 HD PVR DVB-C Receiver für Kabelfernsehen mit Aufnahmefunktion

Kurzbeschreibung

Platz 5 belegt der Kabelreceiver HB Digital Opticum AX C100, ein einfach bedienbarer digitaler Receiver zum Empfang aller freien TV- und Radiosender via Kabel, inklusive HDTV-ausgestrahlter Programme. Der Receiver verfügt über eine Aufnahmefunktion und erlaubt die Aufnahme über eine externe Festplatte.

Redaktionelle Einschätzung

Der Kabelreceiver HB Digital Opticum AX C100 ist ein digitaler Receiver für den Empfang von Programmen über Kabelanschluss. An den Receiver kann per USB ein externes Speichermedium angeschlossen und so Programminhalte aufgezeichnet werden. Der Receiver punktet mit einem kompakten Gehäuse, einem geringen Energieverbrauch sowie einer exzellenten Bild- und Tonqualität.

Das Gerät verfügt über ein mehrsprachiges Bildschirmmenü, welches sehr einfach zu bedienen ist. Der Receiver bietet außerdem Full HD-Unterstützung sowie Teletext und auch Untertitel, weiterhin überzeugt er mit einer schnellen Umschaltzeit. Der HB Digital Opticum AX C100 ist außerdem mit einer Kindersicherung versehen sowie einem Speicherplatz von bis zu 4.000 TV- und Radiosendern.

FAQ

Was ist PVR?
PVR ist die Aufnahmefunktion.

Verfügt der Receiver über einen Kartenslot?
Nein, es ist kein Kartenslot vorhanden.

Hat der Kabelreceiver eine Timerprogrammierung?
Ja, es gibt 20 programmierbare Timer.

Hat der Receiver einen USB-Anschluss?
Ja, der Receiver ist mit einem USB-Anschluss ausgestattet.

Kundenmeinungen zu Kabelreceiver HB Digital Opticum AX C100

Über 60 Prozent der Käufer sind mit dem Gerät sehr zufrieden und geben die beste Bewertung. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen der Käufer:

Positiv

  • Top Bildqualität
  • gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • leicht verständliche Menüführung

Negativ

  • komplizierte Aufnahmefunktion

Ratgeber: Fragen, mit denen Du Dich vor dem Kauf eines Kabelreceivers mit Festplatte beschäftigen solltest

Es gibt verschiedene Faktoren, die bei der Kaufentscheidung für entspanntes Fernsehen eine Rolle spielen. Um Fehlkäufe beim Receiver zu vermeiden, sind im Folgenden die wichtigsten Fragen erläutert, die es bei der Auswahl eines Kabelreceivers mit eingebauter Festplatte zu beachten gilt. Hier wird auch erklärt, welche Arten von Empfangssignalen es für Receiver gibt, was die Besonderheiten eines Kabelreceivers sind und welche Funktionen eine integrierte Festplatte bieten kann.

DVB-C, DVB-S oder DVB-T – Die verschiedenen Empfangsarten

Bei der Suche nach einem neuen Receiver, der zu den persönlichen Ansprüchen passt, stößt man schnell auf die Abkürzungen DVB-C, -S und -T. Sie stehen für die Möglichkeiten des Fernsehempfangs. Auch digitale Radiosender können über das Kabelsignal empfangen werden, ebenso gibt es heutzutage auch den Internetanschluss per Kabelsignal.

Die Empfangsarten unterscheiden sich in ihrer örtlichen Verfügbarkeit, der Senderauswahl und auch in den jeweiligen Kosten. Für die Wahl des richtigen Festplattenreceivers ist die mögliche Empfangsart daher ausschlaggebend. Im Folgenden ein kleiner Überblick:

EmpfangsartBezeichnung
KabelDVB-C
SatellitDVB-S
AntenneDVB-T
Internet/StreamingLAN/WLAN-Funktion

DVB-C

DVB-C steht für digitales Kabelfernsehen und bedeutet in Worten „Digital Video Broadcasting via Cable“. Das Kabelsignal gelangt über den Hausanschluss und die anschließende Hausverteilung über Antennenkabel in die Wohnungen und Räume eines Hauses.

Um Kabelfernsehen empfangen zu können, ist die kostenpflichtige Anmeldung bei einem Kabelnetzbetreiber notwendig – das gilt für jeden eigenständigen Haushalt. Der Netzbetreiber schaltet den Kabelempfang anschließend frei, sodass er mittels eines Kabelreceivers abgerufen, per Smartcard entschlüsselt und das Fernsehbild auf dem Fernsehgerät dargestellt werden kann.

DVB-S

DVB-S ist die digitale Signalübertragung per Satellit und bedeutet in Worten „Digital Video Broadcasting via Satellite”. Um Rundfunkprogramme und Pay-TV-Sender über Satelliten empfangen zu können, wird eine Satellitenschüssel und ein sogenanntes LNB gebraucht. Deren Anschaffung verursacht einmalige Kosten. Ebenso sind Kabel zur Verbindung von der Satellitenschüssel zu den Empfangsgeräten notwendig. Allerdings fallen anschließend beim Satellitenempfang keine weiteren Gebühren (außer bei Pay-TV) an. Heutzutage wird weitgehend auf DVB-S2 umgestellt – was es damit auf sich, findest du unter Wissenswertes.

Bei Unwetter kann das Satellitensignal gestört werden und vorübergehend zu Sendeausfällen führen. In vielen Haushalten, aber auch in Wohnmobilen und Gartenhäusern wird dennoch häufig auf das gut verfügbare Satellitensignal zurückgegriffen. Dafür kann ein passender DVB-S-Receiver angeschlossen werden.

Über einen Satelliten-Receiver können die öffentlich-rechtlichen Sender in HD und die privaten Sender in normaler Qualität, bzw. gegen Gebühren ebenfalls in HD, empfangen werden. Das Satellitensignal bietet eine sehr viel größere Programmauswahl, als DVB-C und DVB-T, ist aber auch störanfälliger als Kabelempfang.

DVB-T

DVB-T meint die Signalübertragung via Antenne und bedeutet in Worten „Digital Video Broadcasting – Terrestrial“. Das Signal lässt sich durch Zimmer-, Außen- oder Dachantennen empfangen und mit einem DVB-T-Receiver an den Fernseher übertragen. Die Anschaffung der Geräte verursacht einmalige Kosten. Je nach Abdeckung und Empfangsqualität enthält das Programmangebot kostenlos alle öffentlich-rechtlichen Sender, aber für private Sender fallen unabhängig von der Sendequalität Kosten an.

Bei DVB-T ist der Empfang privater Sender mit Kosten verbunden. Öffentlich-rechtliche Programme sind hingegen ohne Gebühren zu empfangen.

Die Signalstärke ist in den meisten Großstädten sehr gut. In ländlichen Regionen allerdings können oftmals nur die öffentlich-rechtlichen Sender in annehmbarer Qualität empfangen werden. Wer mit Mobilgeräten fernsehen möchte, kann das DVB-T Signal über einen USB-Stick empfangen und so beispielsweise an einen Laptop übertragen.

Seit 2017 wurde weitgehend auf DVB-T2 umgestellt – das modernere Signal ermöglicht Übertragungen in HD-Qualität und ist mittlerweile üblicher Standard. Bei älteren Antennen und Empfangsgeräten sind daher Zusatzmodule erforderlich, wie sogenannte Set-Top-Boxen oder ein DVB-T2 Receiver. Diese machen die alte Technik mit dem neuen Signal kompatibel.

Die Vor- und Nachteile eines Kabelanschlusses

Per Kabel lässt sich ein umfangreiches Sende-Angebot in sehr guter Bildqualität empfangen. Auch bei schlechtem Wetter wird das Fernsehsignal, im Vergleich zum Empfang per Satellit oder Antenne, nicht gestört und bietet so dauerhaft ein entspanntes Fernsehvergnügen. Je nach Anbieter und gewünschtem Sender-Umfang fallen aber einmalige Anschluss- und monatliche Nutzungsgebühren an.

Manchmal ist bei Mietwohnungen in den Wohnnebenkosten bereits die Gebühr für den Kabelanschluss enthalten und muss somit nicht zusätzlich entrichtet werden. Viele Sender sind frei empfangbar – spezielle Sender-Pakete können hinzu gebucht werden.

Der Kabelreceiver

Es gibt unterschiedliche Bezeichnungen für Kabelreceiver, wie Cable Receiver, Kabel-Receiver, HD-Kabelreceiver oder DVB-C-Receiver – manchmal wird auch von einer Set-Top-Box gesprochen. Hinzu kommen Geräte, die verschiedene Signale umwandeln können, die sogenannten Multi-Tuner.

Die erste Voraussetzung, um einen Kabelreceiver nutzen zu können ist, dass in dem betreffenden Wohnhaus ein Kabelanschluss anliegt. Zusätzlich ist es nötig, sich bei einem Kabelanbieter gegen monatliche Gebühr anzumelden, um die Programme entschlüsseln zu können. Es gibt verschiedene Kabelnetz-Anbieter, die je nach Region unterschiedlich verfügbar sind – Beispiele sind Unitymedia oder Kabel Deutschland.

Ob ein Kabelreceiver gebraucht wird, ist auch abhängig davon, ob das TV-Gerät bereits über einen integrierten Receiver für das Kabelsignal verfügt. Ist das nicht der Fall, ist ein Receiver nötig, um das DVB-C-Signal aus dem Kabelnetz zu empfangen, zu entschlüsseln und an den Fernseher übertragen zu können. Zudem kann der Receiver das Signal verstärken und so beispielsweise das Bild auf eine höhere Auflösung hochrechnen. Die Bild- und Ton-Qualitäten hängen maßgeblich von einem guten Receiver ab.

Die Vorteile eines Kabelreceivers mit integrierter Festplatte

Eine im Receiver enthaltene Festplatte bietet einige sehr vorteilhafte und benutzerfreundliche Funktionen. Mit der Festplatte, die als Speicher dient, können Fernsehprogramme aufgezeichnet werden. So ist es auch möglich, die laufende Sendung zu stoppen und später weiter zu sehen. Ebenso kann die Festplatte die eigene Lieblingsserie aufnehmen, sodass diese später in Ruhe angeschaut werden kann. Wurde ein Programm aufgezeichnet oder gestoppt, kann anschließend per Fernbedienung bequem vorgespult werden. Das lässt Werbeeinblendungen überspringen oder an die gewünschte Stelle vor- und auch zurückschalten. So kann mittels Timeshift, was für zeitversetztes Fernsehen steht, das Programm zu individuellen Zeitpunkten gestoppt und fortgesetzt werden. Auch PVR Ready wird angeboten – das entspricht der Funktion einer persönlichen Videoaufzeichnung und Speicherung.

Je nach Speichergröße der Festplatte können viele Stunden an Filmen und Serien aufgenommen und als eigene Mediathek auf dem Receiver archiviert werden. Ansehen kann man sie dann ganz flexibel, wenn Zeit dafür ist. Festplattenreceiver unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Grund- und Zusatzfunktionen, auf die es, je nach eigenem Bedarf, vor dem Kauf zu achten gilt.

Entscheidung: Welche Kabelreceiver mit Festplatte gibt es und welcher ist der richtige für Dich?

Auf dem Markt der Kabelreceiver gibt es viele Hersteller, beispielsweise Xoro, Opticum oder TechniSat. Grundsätzlich werden die Receiver danach unterschieden, welche Empfangsart sie unterstützen. Es gibt mittlerweile auch viele Geräte, die mehrere Signale entschlüsseln können. Hinzu kommen die Speichergröße, der Funktionsumfang und die Anschlussmöglichkeiten, durch die sich Kabelreceiver mit Festplatte grundlegend unterscheiden lassen. Welche Prioritäten dabei beachtet werden sollten, um das passende Gerät anzuschaffen, liegt an sehr individuellen Faktoren. Daher wird im Folgenden ein Überblick gegeben, welche Arten von Kabelreceivern mit Festplatte es gibt.

Die unterschiedlichen Tuner bei Kabelreceivern

Tuner sind die Empfangsteile des Receivers für die Signale von Satellit, Antenne und Kabel. Es gibt:

  • Single-Tuner
  • Dual-Tuner
  • Triple-Tuner
  • Quattro-Tuner
  • Twin-Quattro-Tuner
  • Twin-Tuner

Ein Receiver, der nur ein Signal empfängt, beispielsweise das Kabelsignal, wird Single-Tuner genannt. Die sogenannten Multi-Tuner werden in Dual-, Triple- und Quattro-Tuner unterschieden. Ein Dual-Tuner kann zwei verschiedene Signale, beispielsweise DVB-S und DVB-C empfangen. Ein Triple-Tuner unterstützt alle drei Signalarten – Antenne, Kabel und Satellit. Ein Receiver mit Quattro-Tuner kann ebenfalls alle drei Signale empfangen und bietet zusätzlich Internetkonnektivität über WLAN oder Ethernet Signale. So können Streamings beispielsweise an ein TV-Gerät gesendet werden, das keinen eigenen Receiver besitzt, aber per WLAN verbunden ist.

Hinzu kommen Receiver, die einen sogenannten Twin-Tuner besitzen. Mit ihnen ist es möglich, zwei verschiedene Sendungen desselben Empfangsbereiches parallel zu beziehen. So kann beispielsweise per DVB-C-Receiver mit Twin-Tuner eine Sendung auf Pro7 angesehen und gleichzeitig ein Film auf Sat1 aufgenommen werden.

Ein Twin-Quattro-Receiver bietet das ganze Angebot. Damit können sowohl zwei Sendungen im selben Empfangsbereich, als auch aus zwei verschiedenen Bereichen zur gleichen Zeit empfangen werden.

Auch die Anbieter des Kabelfernsehens bieten eigene Mietgeräte an. Meist hat der Kunde die Wahl, sich zwischen sehr günstigen und einfachen Geräten mit Grundfunktionen, bis hin zu Receivern mit umfangreichen Zusatzfeatures und großem Speicherplatz zu entscheiden.

Oftmals werden von den Kabelanbietern auch Sender-Pakete angeboten, die Gebühren für einen Leih-Receiver bereits enthalten – gerade für einfache Geräte fallen oft keine Zusatzkosten an.

Der zertifizierte Kabelreceiver

Die Kabelnetzbetreiber müssen sicherstellen, dass sowohl der Jugendschutz bei der Programmauswahl gewährleistet wird, als auch das nötige Empfangsteil für das Signal grundsätzlich vorhanden ist und unterstützt wird. Daher sind nur Geräte für den Empfang zugelassen, die DVB-C empfangen können und die über die Funktion einer PIN-Eingabe verfügen, die jugendgefährdende Inhalte gegen unbefugten Zugriff sichert. Ohne den Nachweis der Zertifizierung kann die Aushändigung des Zugangsschlüssels, beispielsweise per Smartcard, verweigert werden.

Notwendig ist das, weil Pay-TV-Sender für die Ausstrahlung jugendgefährdender oder ungeprüfter Inhalte nicht an gesetzliche Sendezeiten gebunden sind – anders als die privaten und öffentlich-rechtlichen Rundfunksender, wie ARD und RTL. Receiver, die nicht per PIN-Eingabe gesichert werden können, werden demnach nicht für den Empfang von Pay-TV unterstützt bzw. akzeptiert.

Wenn ein gebrauchter Receiver für den Kabelempfang gekauft werden soll, ist unbedingt darauf zu achten, dass der Vornutzer den Receiver aus dem Kundenkonto beim Kabelnetzbetreiber löschen lässt – ein Receiver kann ggf. nicht mehrfach registriert werden.

Die Kabelanbieter haben jeweils eigene Listen über die unterstützten Receiver-Typen. So kann ein Receiver, der beispielsweise für Kabel Deutschland zugelassen ist, evtl. bei einem anderen Anbieter nicht unterstützt werden. Auch verschiedene Geräte eines Herstellers können sich in der Akzeptanz bei den Netzbetreibern unterscheiden. Daher ist es vorm Kauf eines Receivers nötig, zu überprüfen, ob der spezielle Produkttyp vom Kabel-Anbieter akzeptiert wird. Bei gebrauchten Geräten, wie von Ebay, ist darauf zu achten, dass die Seriennummer des Kabelreceiver für eine erneute Registrierung bei einem Netzbetreiber freigegeben ist.

Beim Kabelempfang können die privaten HD-Sender und kostenpflichtige Sender-Pakete nur mit vom Anbieter zertifizierten Receivern gesehen und aufgenommen werden. Grund dafür ist, dass die benötigte Smartcard, die zur Entschlüsselung der Signale dient und nur von zertifizierten Geräten gelesen werden kann.

Deswegen ist zu überlegen, ob die privaten Sender auch in HD zu sehen und aufzunehmen sein sollen. Falls ja, ist ein zertifizierter Receiver mit Festplatte nötig. Wenn nicht, kann jeder im Handel erhältliche DVB-C-Festplattenreceiver eingesetzt werden – dieser kann die unverschlüsselten privaten SD- und öffentlich-rechtlichen HD-Sender aufnehmen. Auf modernen TV-Geräten ist die SD-Bild-Qualität allerdings auffällig schlechter, als die Darstellung in HD, die man heutzutage gewohnt ist. Unterstützte Receiver sind samt konkreten Typennamen auf den Seiten der Kabel-Anbieter oder bei der Suche nach aktuellen Zertifizierungs-Listen im Internet zu finden.

Die benötigte Speicherkapazität

Nicht nur der Wunsch, Sendungen aufnehmen zu können, spielt bei der Wahl der Festplattengröße eine Rolle. Auch für Fotos, Musik und eigene Videos kann die Festplatte als Speichermedium mitgenutzt werden und der Receiver so auch als Mediaplayer dienen. Die Größe des Speichers hat auch einen Einfluss auf den Preis des Receivers. Doch welche Speicherkapazität wird für welchen Zweck benötigt?

Wann reicht eine kleine Festplatte?

Wer gern grundlegende, moderne Aufnahmefunktionen, wie das Vorspulen per Timeshift, nutzen möchte und ansonsten keine Sendungen aufzeichnen und archivieren will, kann auf ein kleineres und günstiges Festplattenmodell von üblichen 80 oder 160 Gigabyte zurückgreifen. Festplattenreceiver mit kleineren Kapazitäten werden kaum mehr angeboten.

Wann benötigst du mehr Speicherplatz?

Möchte man aber mehrere Filme oder ganze Serienstaffeln archivieren, wird ein größerer Speicher schnell notwendig. Zwar kann man mit externen Festplatten häufig nachrüsten, aber bei einer Neuanschaffung lohnt es sich, gleich die passende Speichergröße auszuwählen, da auch externe Speichermedien ggf. nicht alle Funktionen des Receivers unterstützen.

Welcher Festplatten-Speicher wird für Filmaufnahmen in HD benötigt?

Momentan sind Speichergrößen von einem Terabyte schon durchaus üblich. Das entspricht ungefähr 160 Stunden an Aufnahmezeit – und das reicht für etwa 100 Spielfilme in HD-Qualität. Zu bedenken ist auch, das alle Anbieter auch Zusatzpakete für Filme, Serien, Sport und spezielle Sparten anbieten, auf die jederzeit unabhängig vom Fernsehprogramm zugegriffen werden kann.

Die Anschlüsse eines Kabelreceivers mit Festplatte

Für den Grundbedarf sind diese Anschlüsse und Funktionen wichtig:

  • HMDI
  • USB
  • CI+Modul bzw. Steckplatz für Smartcard
  • WLAN-Verbindung

USB- und HDMI-Anschlüsse

USB-Anschlüsse und mindestens ein HDMI-Port sind mittlerweile gängiger Standard an Kabelreceivern mit Festplatte. Bei Liebhabern älterer Fernsehgeräte kann es aber nötig sein, dass der Receiver nicht per HDMI, sondern noch über einen Scart-Anschluss mit dem Fernseher verbunden werden muss. Darauf gilt es vor dem Kauf zu achten. Wichtig ist auch, wie viele andere Geräte man anschließen möchte. Wenn zusätzlich ein Beamer oder Laptop mit dem Receiver verbunden werden soll, ist parallel mindestens ein weiterer HDMI-Zugang sinnvoll.

Auch bei USB- und HDMI-Anschlüssen gibt es neuere und ältere Generationen. Daher gilt es darauf zu achten, welche Anschlüsse die vorhandenen Geräte unterstützen, um mit dem Receiver kompatibel zu sein. Ebenso kann man sich vorher im Internet informieren, welche Verbindungs-Version gerade aktuell ist. Für eine hochauflösende 4K-Wiedergabe mit 30 Hz Bildfrequenz wird mindestens HDMI 1.4 benötigt – flüssige 60 Hz können hingegen erst ab HDMI 2.0 übertragen werden.

Für das Übertragen von Daten, wie Bildern und Musik, hingegen wird üblicherweise die USB-Schnittstelle verwendet. Gerade bei großen Datenmengen kommt es auf die Lese- und Schreibgeschwindigkeit an, die der Anschluss bietet – üblich ist hier die USB-Generation 2.0 – besser und vorausschauend ist es aber für die Nutzung moderner Datenträger, sich gleich für eine USB-Version ab 3.0 zu entscheiden. Die Versionen darunter können dafür sorgen, dass das Verschieben von großen Dateien sehr viel Zeit braucht.

WLAN-Funktion

Viele digitale Endgeräte besitzen außerdem die Fähigkeit, über eine LAN- oder die WLAN-Verbindung des Heimnetzwerkes eingebunden zu werden. So kann man beispielsweise auch per Smartphone oder Spielkonsole im Heimnetzwerk auf den Receiver zugreifen und aufgenommene Programme von anderen Endgräten aus ansehen.

Gerade für die externe Aufnahmesteuerung ist eine Internet-Verbindung sinnvoll. So kann auch unterwegs und im Urlaub über eine App das Lieblingsprogramm zur Aufnahme eingestellt werden – der Receiver erledigt dann den Rest. Zudem ist eine Internetanbindung des Receivers bei allen Online-Angeboten notwendig. Streaming-Dienste, die nicht im Senderpaket enthalten sind, wie beispielsweise von Maxdome, Netflix oder Amazon Prime Video, sind nur nutzbar, wenn der Receiver eine Möglichkeit zur Internetanbindung bietet; das ist per LAN-Anschluss oder WLAN-Verbindung möglich. Auch Firmwareupdates sind per WLAN viel einfacher und schneller durchzuführen.

CI+-Modul

Um Sender per Smartcard zu entschlüsseln und ansehen zu können, ist es nötig, dass ein sogenanntes CI+-Modul, bzw. ein CI+-Slot am Receiver vorhanden ist. Dieses dient zum Einstecken der Smartcard, die vom Kabelanbieter zur Verfügung gestellt wird. Ohne ein solches Modul können aber dennoch die öffentlich-rechtlichen Sender in HD und die viele private Sender in SD-Qualität empfangen und aufgezeichnet werden.

Es werden sehr günstige Kabelreceiver mit Festplatte angeboten, die nicht über die Empfangsmöglichkeit von verschlüsselten Sendern verfügen. Für die Nutzung von Pay-TV-Angeboten eignen sich Geräte ohne CI+ Modul daher nicht.

Neben den groben Unterscheidungsmerkmalen von Kabelreceivern sind einige weitere Faktoren für die Kaufentscheidung zu berücksichtigen, um gut vergleichen und das passende Gerät auswählen zu können. Ein umfassender Warentest samt Testsieger kann an dieser Stelle zwar nicht geboten werden, aber es gibt einige gute Tipps, die für eine gute Kaufentscheidung unbedingt Beachtung finden sollten. Wichtig ist es vor dem Kauf eines Kabelreceivers mit Festplatte, sicher zu stellen, dass dieser mit den vorhandenen Geräten kompatibel ist, die kombiniert genutzt werden sollen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst Du Kabelreceiver mit Festplatte vergleichen und bewerten

Es gibt verschiedene Hersteller auf dem Markt, die Kabelreceiver mit Festplatten anbieten. Eine kleine Auswahl ist hier in alphabetischer Reihenfolge zu sehen:

  • Edision
  • Grundig
  • Humax
  • LG Electronics
  • Megasat
  • Opticum
  • Panasonic
  • Samsung
  • TechniSat
  • TechnoTrend
  • Topfield
  • Vistron
  • Xoro

Bezüglich den Anschaffungskosten ist bei Kabelreceivern mit Festplatte in der Spanne von 30 bis 1000 Euro alles möglich – je nachdem, welche Anwendungen und Funktionen der Receiver mitbringen und unterstützen soll.

Der Markenname eines Receivers

Um Kabelreceiver mit Festplatte gut vergleichen zu können, ist es eine Möglichkeit, nach den Herstellern zu schauen. Vielleicht ist eine Marke bereits vertraut und die Bedienung und Menü-Struktur des alten Receivers soll möglichst beibehalten werden? Dann lohnt es sich, zuerst beim vertrauten Hersteller nach Nachfolgemodellen zu schauen. Einzelne Hersteller bieten auch spezielle Funktionen innerhalb der eigenen Geräte an. So kann beispielsweise bei Panasonic dieselbe Fernbedienung für das Fernsehgerät und den Receiver genutzt werden, über die sogenannte VIERA Link-Funktion. Bei TechniSat hingegen gibt es ein eigenes ISIO-Angebot. Legt man Wert auf spezielle Markenfeatures, lohnt es sich also durchaus, auf den Hersteller zu achten.

Aber auch die Qualität und die Kundenzufriedenheit können sich bei einzelnen Herstellern stark unterschieden. Daher lohnt sich immer ein Blick in die Rezensionen und Erfahrungsberichte der Kunden, wie man sie beispielsweise auf Amazon findet. Dort lassen sich ausgewählte Produkte gut und übersichtlich zum Vergleich anzeigen.

Die Auflösung und Bildqualität

Der Full HD-Standardauflösung sollten heutzutage alle neuen Modelle von Kabelreceivern, die zur Auswahl stehen, gewachsen sein. Die schärfere Bildauflösung in UHD-Qualität ist allerdings auch immer häufiger im Angebot. Ultra high definition meint die vierfache Auflösung von Full HD – daher wird diese Eigenschaft auch als 4K bezeichnet. So kommt die Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln zustande, die aktuelle UHD-Fernseher, aber auch Digitalkameras und Smartphones beim Filmen bereits bieten. Auch manche Filme und Serien aus Online-Diensten können bereits als Stream in diesem Format gesehen werden. Möchte man diese bessere Bildauflösung haben, ist ein Receiver nötig, der UHD-fähig ist.

Auch das Fernsehgerät muss die Auflösung des Receivers unterstützen – in UHD-Qualität gilt eine Mindestauflösung von acht Millionen Pixeln. Ein Full-HD-Fernseher kann das Bild meist nur in circa zwei Millionen Pixel auflösen. Zwar verstärkt ein guter Receiver das Bildsignal, aber die Darstellungsqualität des TV-Gerätes setzt Grenzen.

Die Vorteile der hauseigenen Receiver der Kabelanbieter

In den meisten Verträgen bei den Anbietern von Kabelfernsehen sind Paket-Modelle vorgesehen, die sowohl einen Receiver als Leih-Gerät, als auch besondere Sender-Pakete und Online-Angebote, sowie Zusatzfunktionen enthalten. Beispielsweise ist für etwa zehn Euro pro Monat an Abo-Kosten bei 24 Monaten Vertragslaufzeit oftmals schon ein hochwertiger Receiver und ein vielfältiges Programm- und Online-Angebot enthalten. Aber auch flexible, kurzfristig kündbare und änderbare Vertragsbausteine werden angeboten. Es lohnt sich zu schauen, welche Kabelanbieter für die eigene Wohnung ihre Angebote zur Verfügung stellen und was diese umfassen.

Vorteilhaft ist der direkte Kunden-Support, den alle Kabelanbieter in verschiedenen Kontaktmöglichkeiten, aber immer auch auch online, anbieten. Bezieht man das Kabelfernsehen samt Receiver aus einer Hand beim Anbieter, können auftretende Probleme meist schneller gelöst werden und unter Umständen auch kleine Firmware-Updates helfen.

Aber auch die Receiver anderer Hersteller werden umfangreich unterstützt und können durch Zusatzmodule mit CI+-Steckplatz genutzt werden. Viele Kabelanbieter zeigen online auch benutzerfreundliche Anleitungen zur Einrichtung eines Kabelreceivers mit Festplatte.

Die Kabelanbieter können zeitnah über aktuelle Sender-Pakete und neu verfügbare Geräte informieren und bieten so die Möglichkeit, auf moderne Tendenzen zu reagieren und Leihgeräte gegen aktuelle Modelle auszutauschen. Die Mietpreise für die Leih-Receiver, die extra ausgezeichnet werden, sind auch für hochwertige Geräte recht moderat und liegen im Schnitt bei fünf Euro Miet-Gebühr pro Monat. Einen vergleichbar-hochwertigen Receiver, den man selbst neu anschafft, wird man hingegen wohl länger nutzen wollen, da Preise von mehreren hundert Euro durchaus zustande kommen können.

Die Vorteile ein Twin-Tuners

Ein Twin-Tuner ermöglicht, dass der DVB-C-Empfang zweier verschiedener Sender parallel im Receiver verarbeitet werden kann. So läuft beispielsweise gerade die Lieblingsserie und kann bei Bedarf pausiert und wieder fortgesetzt werden. Gleichzeitig wird ein Film im Hintergrund aufgenommen, der zur selben Zeit ausgestrahlt wird. Diesen kann man zu einem anderen Zeitpunkt ansehen, vor- und zurückspulen und pausieren, ähnlich wie mit einem Videorekorder. Es ist auch möglich, parallel laufende Fernsehprogramme zu pausieren und dazwischen hin und her zu schalten. Wer solche Funktionen nutzen möchte, sollte einen Festplattenreceiver mit Twin-Tuner auswählen.

Die Zusatzfunktionen

Das Angebot von EPG, der elektronischen Programmzeitschrift und die Red-Button-Funktion sind heutzutage keine Besonderheiten mehr. Moderne Varianten der Videotextfunktion umfassen auch vielzählige Internet-Funktionen. So kann man auch per Fernbedienung vom Programm weiterklicken zu Hintergrundinformationen, online-Mediatheken oder an Gewinnspielen teilnehmen, direkt zu Produktvergleichen oder Warentests gelangen und auch gleich online einkaufen. Genannt werden diese Funktionen auch HbbTV oder Red-Button. Das Ganze funktioniert oftmals auch per App.

Ebenso werden Apps geboten, die als Universalfernbedienung genutzt werden können – und im Netzwerk gekoppelte Geräte, wie eine Soundanlage, gleich mit steuern können. Ein Beispiel hierfür ist die Connect-App von TechniSat.

Einige Modelle von Receivern unterstützen auch per App die externe Aufnahmesteuerung, auch Remote Recording genannt – so kann einfach und flexibel von unterwegs aus die Aufnahme von Sendungen per Smartphone-App gesteuert werden.

Daneben gibt es bei vielen Geräten auch die Fähigkeit der kabellosen Verbindung über Bluetooth. Guter Standard ist hier Bluetooth 4.0 – damit können Verbindungen problemlos bis zu einer Reichweite von zehn Metern hergestellt werden und für kabellosen Datentransfer sorgen.

Wer gern flexibel sein möchte und mehrere oder alle Empfangsarten nutzen will, sollte einen Kabelreceiver mit Multi-Tuner bevorzugen. Fast alle Hersteller bieten auch Alleskönner an.

Der standardmäßige Lieferumfang

Neben dem Festplatten-Receiver gehört zum standardmäßigen Lieferumfang:

  • Die Fernbedienung – oftmals inklusive passender Batterien
  • Eine Bedienungsanleitung – diese kann aber auch online oder als PDF zur Verfügung gestellt werden
  • Die Garantiekarte
  • Ein HDMI-Kabel wird zusätzlich oftmals mitgeliefert
  • Manchmal wird ein Netzkabel beigepackt, falls dieses nicht fest im Receiver verbaut ist

Audioanschlüsse

Beim Anschluss des TV-Gerätes am Receiver sorgt üblicherweise das HDMI-Kabel für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Auch Zuspielgeräte, wie Blu-ray-Player werden einfach per HDMI-Buchse verbunden – mehrere HDMI-Zugänge sind daher sinnvoll. Möchte man eine Soundanlage, Boxen oder andere Verstärker und Audiogeräte anschließen, kann es nötig sein, dass der Receiver die passenden Anschlüsse dafür vorhält, wenn man nicht mit Adaptern arbeiten möchte.

Schnittstellen mit der Bezeichnung AUX sind immer noch weit verbreitet. Das bezeichnet analoge Audio-Eingänge oder – Ausgänge, mit denen MP3-Player, Kopfhörer oder Smartphones verbunden werden können. Man spricht auch von Klinken-Kabeln oder dem Cinch-Format.

Für digitale Zuspielgeräte, wie Blu-ray-Player oder Computer ist HDMI eine übliche Anschluss-Methode. Aber auch per Koaxial- oder Toslink-Kabel ist das möglich. Auch können beispielsweise Spielkonsolen über diese digitalen Eingänge ihr 5.1-Signal an den Verstärker weiterleiten. Hochwertige Soundkarten, die im Computer verbaut sind, bieten häufig einen Toslink- oder Koaxial-Ausgang.

Über S/PDIF-Anschlüsse können beispielsweise PCs und Soundanlagen mit dem Receiver verbunden werden. Die Abkürzung steht für Sony/Philips Digital Interface. Die Daten werden entweder elektrisch über ein Koaxial-Kabel oder optisch über ein Toslink-Kabel übertragen. Damit kann eine hervorragende Klangqualität vom Computer zum Receiver übertragen werden, falls der Receiver über diese Schnittstellen verfügt.

Auf welche Faktoren kannst Du vor dem Kauf eines Kabelreceivers mit Festplatte noch achten?

Wenn vor der Kaufentscheidung die wichtigsten Parameter abgewogen sind und noch mehrere Geräte zur Wahl stehen, lohnt es sich, auch Testberichte und den Stromverbrauch der Receiver zu vergleichen. Immerhin soll das neue Gerät zuverlässig und lange funktionieren und keine Zusatzkosten verursachen. Folgende Faktoren können für einen Produktvergleich für Kabelreceiver mit Festplatte noch herangezogen werden:

  • Preisvergleiche
  • Erfahrungsberichte und Kundenrezensionen
  • Menüstruktur und Benutzerfreundlichkeit
  • Die Energieeffizienz
  • Optik und Farbwahl

Tests und Preisvergleiche sind für die aktuellsten Modelle auf vielen Seiten im Internet zu finden. Preisunterschiede können sich auch durch Zusatzfunktionen und Serviceleistungen ergeben.

Erfahrungen von Kunden und unabhängigen Prüfinstituten, wie der Stiftung Warentest, können Entscheidungen ebenso vereinfachen. Ein integrierter, benutzerfreundliche Einrichtungsassistent und eine übersichtliche Menüführung sind ebenfalls bei der Auswahl des künftigen Kabelreceivers beachtenswert. Die Energie-Effizienz-Klasse sollte zwischen A und A+++ liegen, um hohe Stromkosten zu vermeiden. Auch die Zeit, bis das Gerät in den Standby-Modus schaltet und wie hoch der Stromverbrauch in diesem Modus ist, spielt eine Rolle für die Energieeffizienz. Nicht unwichtig ist auch, dass der Receiver zu den übrigen Geräten passt und optisch gefällt.

Wissenswertes rund um das Thema Kabelreceiver mit Festplatte

In diesem umfassenden Ratgeber zu Kabelreceivern mit Festplatte sind einige Begriffe aufgetaucht, über die an dieser Stelle noch Hintergrundinformationen zu finden sind.

Red-Button und HbbTV

Die sogenannten Dienste des „Hybrid broadcast broadband TV“ umfassen beispielsweise einen neuen, optisch ansprechenden und modernen Teletext, der sogar Multimediainhalte, abgestimmt auf die aktuelle Sendung, angezeigt. Während des Programms ist so per Druck auf den Red-Button beispielsweise zu lesen, welcher Rotwein gerade in der Kochsendung gezeigt wird oder welche Hintergrund-Informationen zu den Schauspielern interessant sind.

ISIO-Technologie

TechniSat bietet eigene ISIO-Geräte an, die umfangreiche interaktive Dienste beinhalten. Das sind beispielsweise Mediatheken, Audio-Angebote und sogenannte Video on Demand-Angebote. So sind viele Filme und Hör-Stücke jederzeit ohne Zusatzkosten online abrufbar.

DVB-S2

Bei DVB-S2 handelt es sich um die weiterentwickelte Version des Satellitensignals. Es sind andere Receiver oder TV-Karten notwendig, um dieses neue Signal empfangen zu können. Die Satellitenschüssel muss allerdings nicht erneuert werden. Die verbesserte Technik kann die Datenübertragungsrate um ein Drittel erhöhen. Auch wer Kabelfernsehen und Satellitenübertragung mit Multi-Tunern nutzen möchte und die Wahl zwischen DVB-S und der Version 2 hat, sollte sich für DVB-S2 entscheiden – die ersten Sender beginnen schon 2020 mit der Umstellung.

FAQ – Die häufigsten Fragen

Was für ein Receiver bei Kabelanschluss?

Für einen Kabelanschluss wird ein Receiver für DVB-C benötigt. DVB-C steht für digitales Kabelfernsehen und bedeutet in Worten „Digital Video Broadcasting via Cable“. Um Kabelfernsehen empfangen zu können, ist die kostenpflichtige Anmeldung bei einem Kabelnetzbetreiber notwendig – das gilt für jeden eigenständigen Haushalt. Der Netzbetreiber schaltet den Kabelempfang anschließend frei, sodass er mittels eines Kabelreceivers abgerufen, per Smartcard entschlüsselt und das Fernsehbild auf dem Fernsehgerät dargestellt werden kann.

Welche Anschlüsse sind wichtig beim Kabelreceiver?

Für den Grundbedarf sind diese Anschlüsse und Funktionen wichtig: HMDI, USB, CI+Modul bzw. Steckplatz für Smartcard und WLAN-Verbindung.

Was ist ein CI+-Modul?

Um Sender per Smartcard zu entschlüsseln und ansehen zu können, ist es nötig, dass ein sogenanntes CI+-Modul, bzw. ein CI+-Slot am Receiver vorhanden ist. Dieses dient zum Einstecken der Smartcard, die vom Kabelanbieter zur Verfügung gestellt wird. Ohne ein solches Modul können aber dennoch die öffentlich-rechtlichen Sender in HD und die viele private Sender in SD-Qualität empfangen und aufgezeichnet werden.

Welche Auflösung beim Kabelreceiver?

Der Full HD-Standardauflösung sollten heutzutage alle neuen Modelle von Kabelreceivern, die zur Auswahl stehen, gewachsen sein. Die schärfere Bildauflösung in UHD-Qualität ist allerdings auch immer häufiger im Angebot.

Was ist ein Twin-Tuner?

Ein Twin-Tuner ermöglicht, dass der DVB-C-Empfang zweier verschiedener Sender parallel im Receiver verarbeitet werden kann. So läuft beispielsweise gerade die Lieblingsserie und kann bei Bedarf pausiert und wieder fortgesetzt werden. Gleichzeitig wird ein Film im Hintergrund aufgenommen, der zur selben Zeit ausgestrahlt wird. Diesen kann man zu einem anderen Zeitpunkt ansehen, vor- und zurückspulen und pausieren, ähnlich wie mit einem Videorekorder.

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Letzte Aktualisierung am 15.08.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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