Rasendünger mit Unkrautvernichter – 2 Fliegen miteiner Klappe schlagen

Rasendünger mit Unkrautvernichter – 2 Fliegen miteiner Klappe schlagen

Wer wünscht ihn sich nicht, den makellosen saftig grünen Rasen auf dem kein Ukraut wächst. Ein schön gepflegter Rasen ist für die meisten Menschen der Inbegriff eines Gartens zum Wohlfühlen. Um eben genau diesen schönen Rasen zu haben, bedarf es einer Menge Pflege. Neben regelmäßigem Rasenmähen und Vertikultieren ist vorallem das Düngen und Unkraut jähten wichtig, um dem Rasen die nötige Kraft und Energie zum Wachsen zu geben. Unkraut zupfen ist eine lästige Arbeit, daher gibt es einen Dünger, der vielen Menschen die Gartenarbeit erleichtern soll. Bei dem Rasendünger handelt es sich gleichzeitig um einen Unkrautvernichter. Das Düngemittel versorgt zum Einen den rasen mit Nährstoffen und vernichtet zum Anderen das störende Unkraut auf dem Rasen. Somit hat man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Dem Unkraut den Kampf ansagen

Der Rasendünger mit Unkrautvernichter beinhaltet Wirkstoffe, die Unkraut bekämpfen, jedoch nicht den Rasen angreifen. Unter anderem vernichtet er Unkraut wie:

  • Löwenzahn
  • verschiedene Klee-Arten
  • Gänseblümchen
  • Wegerich-Arten

Die Wurzeln und Blätter des Unkrauts nehmen den Wirkstoff des Unkrautvernichters auf und sterben somit nach einer gewissen Zeit ohne weiteres ab.

Anwendung von Rasendünger mit Unkrautvernichter

Im Idealfall wird der Rasen bei trockener Witterung und während der Vegetationsperiode (Mai bis September) mit dem Rasendünger mit Unkrautvernichter behandelt. Bei Trockenheit und Hitze sollte man die Anwendung vermeiden, weil sich dadurch der Wirkstoff verringert. In dem Jahr wo der Rasen frisch gesäht wurde, sollte man das Düngen mit Unkrautvernichter gänzlich vermeiden. Empfohlen wird, die Anwendung nur einmal im Jahr durchzuführen.

Die verschiedenen Arten

Es gibt verschiedene Rasendünger mit Unkrautvernichter die man anwenden kann. Neben den chemischen Mitteln, kann man ebenso auf Hornspan zurückgreifen, welcher unbedenklich für Haustiere ist, aber dennoch eine Wirkung gegen Unkraut zeigt. Bei dieser Methode ist allerdings nicht vorausgesetzt, dass sie eine ebenso gute und gründliche Wirkung zeigt, wie handelsübliche Rasendünger mit Unkrautvernichter. Mineralische Düngemittel wie Blaukorn sind ebenfalls nicht gefährlich für Tiere und können somit ohne Weiteres für den Kampf gegen das Unkraut auf den Rasen aufgetragen werden. Die chemischen Dünger beinhalten meistens:

  • Stickstoff
  • Phosphor
  • Kalium
  • Magnesium
  • Eisen

Es gibt aber auch chemische Rasendünger mit Unkrautvernichter, die einiges mehr an Inhaltsstoffen aufweisen. Unter anderem findet man darin vor:

  • Gesamtstickstoff
  • Ammoniumstickstoff
  • Carbamidstickstoff
  • neutralammoncitratlösliches und
  • wasserlösliches Phosphat
  • wasserlösliches Kaliumoxid
  • Herbizide Wirkstoffe
  • Dicamba
  • Kornspektrum

Der Zeitpunkt, ab dem die Unkrautbekämpfung sichtbar wird

Die meisten Rasendünger mit Unkrautvernichter haben genauere Angaben auf der Verpackung stehen. Allgemein kann man aber sagen, dass viele der Unkrautarten nach spätestens 4 bis 6 Wochen abgestorben sind und man sich wieder an einem Ukraut-freien Rasen erfreuen kann.

Artikelbild: © Bochkarev Photography / Shutterstock

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